Mitsingen und Mitwirken

Mitsingen und Mitwirken!
MUSIK in unserer Gemeinde

Alle Proben finden im Saal unter der Evangelischen Versöhnungskirche Rösrath.
Sie stehen Interessierten jederzeit zur Mitwirkung offen!

Informationen bei Katharina Wulzinger, Kirchenmusikerin
katharina.wulzinger@ekir.de
0176 – 87 999 716

Zwergenchor
freitags
15.30-16.10 Uhr | 4-6 Jahre
nur mit Anmeldung bei katharina.wulzinger@ekir.de

Kinderchor
freitags
17.15 Uhr-17.15 Uhr | 7-11 Jahr

Jugendchor
freitags
17.15-18:30 ab 12 Jahre

Kantorei | Kammerchor
dienstags
19.45–21.15 Uhr

Gospelchor
mittwochs
19.30–21.00 Uhr

Seniorenchor
dienstags
10.00-11.00 Uhr
Leitung: Karla Bytnarowa
Informationen bei Silke Blatt

Einladung zum 3. Betroffenenforum

Geschützter Raum zum Austausch für Betroffene sexualisierter Gewalt

3. Forum für Betroffene: Landeskirchen und Diakonie laden ein

Düsseldorf (26. August 2026). Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe laden gemeinsam ein zum 3. Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt.

Zur Auswahl stehen zwei Termine in Präsenz:

• Montag, 5. Oktober 2026, 10 Uhr in Koblenz,
• Samstag, 7. November 2026, 10 Uhr in Haltern am See.

Die Veranstaltungen enden voraussichtlich gegen 15 Uhr.

Außerdem gibt es einen digitalen Termin:

• Donnerstag, 5. November 2026, 17 bis 18 Uhr via Microsoft Teams (Link nach Anmeldung).

Forum wird von Supervision begleitet
Diese nicht öffentlichen Treffen bieten einen geschützten Raum zum Austausch über notwendige Schritte und Maßnahmen im Umgang mit sexualisierter Gewalt. Betroffene können sich dort vernetzen und mit Verantwortlichen aus Kirche und Diakonie diskutieren. Der Fokus liegt auf der Begegnung zwischen Betroffenen und den Institutionen. Betroffene Personen geben Rückmeldung, wie sie den Kontakt und institutionelle Verfahren erleben. Jedes Forum wird von Supervision begleitet.

URAK-West und ihre Betroffenenvertretung als Gäste
Zudem informieren Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Landeskirchen (Rheinland, Westfalen, Lippe) sowie der Diakonie RWL über aktuelle Entwicklungen. Berichtet wird unter anderem über Aufarbeitung, Unterstützung, Anerkennung, Schutzmaßnahmen der evangelischen Kirchen und Diakonie im Verbund West sowie Erinnerungskultur. Als Gäste werden die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission des Verbundes West (URAK-West) und die Betroffenenvertretung der URAK-West vertreten sein und über ihre Arbeit informieren.

Anmeldung bis 15. September
Betroffene von sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie, die sich am Forum in Koblenz oder in Haltern am See beteiligen möchten, können sich bei der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA) der Diakonie RWL anmelden (Anmeldefrist 15. September 2026). Die Teilnahme ist nicht an den Wohnort oder an den Ort der Tat gebunden.

Stichwort: FUVSS-PIA
Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Veranstaltungsort sowie zur Übernahme anfallender Reisekosten gibt es bei der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA), c/o Diakonie RWL, Lenaustraße 41, 40470 Düsseldorf, Telefon 0211 6398-271, Mail aufarbeitung@diakonie-rwl.de.


Autorin: Pressereferentin Birgit Brokmeier, birgit.brokmeier@lippische-landeskirche.dee, Telefon 05231 976-767
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

„Alles, was wir zu sagen haben, ist Friedensbotschaft“

Präses Dr. Thorsten Latzel: „Alles, was wir zu sagen haben, ist Friedensbotschaft“

Grußwort für 24-Stunden-Gebet am Atomwaffenlager in Büchel

Düsseldorf (6. August 2026). Zum Abschluss der diesjährigen 17. Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland findet vom 8. bis 9. August 2026 am Atomwaffenlager auf dem rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel ein 24-stündiges Dauergebet statt. Präses Dr. Thorsten Latzel, leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche im Rheinland, würdigt die Initiator*innen und Teilnehmenden in seinem Grußwort: „Damit übernehmen Sie stellvertretend eine wichtige Aufgabe, die wir als Christenmenschen gemeinsam haben: dafür zu beten, dass Gewalt und Zerstörung enden, dass Menschen friedlich zusammenleben und die Gefahr, die von Atomwaffen für Menschen, Tiere und die gesamte Schöpfung ausgeht, endlich beendet wird.“

In dem Grußwort betont Präses Latzel die Notwendigkeit, angesichts von kriegerischen Eskalationen weltweit und der kontroversen Diskussion um die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland mit verschiedenen Positionen in einem konstruktiven Austausch zu bleiben. „Neben der stark propagierten Verteidigungsfähigkeit angesichts der Bedrohung unserer Demokratie brauchen wir wenigstens ebenso dringend eine Stärkung von Friedensfähigkeit und den Aufbau ziviler Konfliktbearbeitung.“

Christliche Friedensbotschaft
Kirche habe die Aufgabe, auf die Gefahren kriegerischer Auseinandersetzungen hinzuweisen. Sind diese einmal ausgebrochen, sei ein Ende nur sehr schwierig zu erreichen: „Wenn wir in der Kirche Gottes Wort verkünden, so steht am Anfang wie am Ende jeder Predigt die Verheißung des Friedens Gottes. Alles, was wir in der Nachfolge Christi zu sagen haben, ist Friedensbotschaft.“

Ächtung von Atomwaffen notwendig
Dies gelte insbesondere in Hinblick auf die Gefährdung durch nukleare Aufrüstung. Atomwaffen seien generell zu ächten, so Präses Latzel. Solange sie existierten, stellten sie ein existenzielles Risiko dar – „dafür, dass Millionen Menschen sterben, ganze Regionen bleibend unbewohnbar werden, bis hin zur Gefahr einer nuklearen Selbstvernichtung menschlichen Lebens. Die Risiken dafür sind in unserer Zeit größer und nicht kleiner geworden.“

Wert des Friedensgebetes
Umso wichtiger seien die gemeinsamen Gebete in Büchel, die das zum Ausdruck bringen, wie der Präses weiter ausführt. „Unsere Aufgabe als Christinnen und Christen bleibt es, gemeinsam dafür zu arbeiten und zu beten, dass eines Tages alle Atomwaffen abgeschafft sein werden und unsere Kinder einmal ihre Gefahr nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen.“

Stichwort: Fliegerhorst Büchel
Der in Ulmen in Rheinland-Pfalz liegende Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe gilt als der letzte verbliebene Standort, an dem in Deutschland Atomwaffen der US-Streitkräfte gelagert sind. In der Vergangenheit gab es wiederholt Demonstrationen und Aktionen der Friedensbewegung bei Büchel. Das diesjährige Dauergebet steht in dieser Tradition. Es endet am Sonntag, 9. August, um 11 Uhr – im Gedenken an den Atombombenabwurf auf Nagasaki vor dann genau 81 Jahren.

Autor: Martin Brandt, martin.brandt@ekir.de, Telefon 0211 4562-241
Kontakt: Stellv. Pressesprecher Ekkehard Rüger, ekkehard.rueger@ekir.de, Telefon 0211 4562-290

Das vollständige Grußwort von Präses Dr. Thorsten Latzel steht hier zum Download bereit.

Dringend Wohnung gesucht!

Folgende Anfrage von unserer Nachbargemeinde in Bergisch Gladbach hat uns erreicht:

Iranische Familie sucht dringend eine 3 Zimmer Wohnung in Hoffnungsthal, Rösrath


Für eine iranische Familie in Not (4 Personen davon 3 Kinder zwischen 9 und 20 Jahren), wird dringend ab dem 1. September eine Wohnung gesucht (Die Mietkosten werden vom Jobcenter übernommen).

Weitere Infos erhalten Sie bei
Fasi Schroeder Tel.: 0176-47074425
(Gemeindeleiterin EFG Bergisch Gladbach)

Vielleicht kennt jemand jemanden, der jemanden kennt

ÖkumenJa – Ja zur „Gemeinschaft aller Konfessionen“

Mit „oikoumene“ wurde in der Antike die gesamte bewohnte, zivilisierte Erde bezeichnet. Heute wird unter Ökumene das Miteinander aller Christen verstanden. Über dieses Verständnis soll die Trennung der verschiedenen Konfessionen überwunden und eine Gemeinschaft im Glauben gefördert werden.

Auf dieser Basis wurde, getragen von den katholischen und evangelischen Gemeinden in der Stadt Rösrath, im Oktober 2024 das Projekt „ÖkumenJa“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, über Veranstaltungen mit Vorträgen aus Kultur, Musik und zu allgemein interessierenden Themen Menschen aller Glaubensrichtungen, aber auch darüber hinaus Bewohner unserer Gemeinde und aus der weiteren Umgebung anzusprechen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos. Sie finden mehrmals im Jahr, immer an einem Sonntag in der Zeit von 17 bis 19 Uhr, abwechselnd im Augustinushaus der katholischen Gemeinde St. Nikolaus und im Pfarrsaal unter der Versöhnungskirche der evangelischen Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath statt. Nach einer kurzen geistlichen Einführung durch Pfarrer Gerards oder Pfarrer Thomas Rusch startet der Vortragsteil. Um den Kontakt unter den Besuchern zu fördern, findet danach ein geselliges Beisammensein statt, bei dem bei Getränken und von den Initiatoren und Unterstützern mitgebrachten Speisen ein reger Austausch stattfindet. Natürlich sind Spenden willkommen. Diese kommen vollständig der Rösrather Tafel zugute.

Nachdem das Projekt mit einem Konzert mit Trompete und Orgel im Oktober 2024 in St. Nikolaus gestartet war, gab es zwei speziell auf die Ökumene ausgerichtete Diskussionsnachmittage. Bei dem ersten Termin stellten sich die beiden Pfarrer, Herr Gerards und Herr Rusch, den Fragen der Besucher, um speziell über Streitthemen zwischen der katholischen und evangelischen Glaubensrichtung zu diskutieren. Bei einer weiteren Veranstaltung stellte Pater Joseph, unterstützt von seinem indischen Ordensbruder Dr. Mathew Chandrankunnel, das Leben der Christen in Indien dar. Ein wesentlicher Aspekt seines Vortrags war die Darstellung der pragmatischen Umgangsformen der verschiedenen christlichen Konfessionen miteinander. Sie sind geprägt von der Hervorhebung der Gemeinsamkeiten unseres Glaubens und der Lebendigkeit des Gemeindelebens. Beeindruckend waren seine Bilder von Kirchen, in denen mehrere Tausend Gläubige gemeinsam Gottesdienst feierten.

Eine überaus bewegende Veranstaltung war das Treffen am 7. Juni diesen Jahres im Augustinushaus, bei dem syrisch-stämmige Mitbürger zu dem Thema „Religiöse Gruppierungen und Volksgruppen in Syrien im Schatten des Assad-Regimes“ referierten. Die Veranstaltung wurde durch Marina Wittka ermöglicht. Seit vielen Jahren betreut sie syrische Flüchtlinge und unterstützt sie bei der Integration in unser Gemeinwesen und ihrer Ausbildung. Durch das entstandene Vertrauen konnte sie drei Referenten mit Familienmitgliedern dafür gewinnen, an dem ÖkumenJa-Treffen teilzunehmen und einen Einblick in ihre persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen über das Leben vor und unter dem Assad-Regime zu geben.

Bemerkenswert für die Zuhörer war die übereinstimmende Feststellung aller Vortragenden, dass vor der Machtergreifung durch die Familie Assad ein friedliches Miteinander nicht nur zwischen Christen und Muslimen, sondern zwischen allen Glaubensgemeinschaften in der Region bestand.

Im ersten Beitrag schilderte Nabil Alnahi, der in der katholischen Kirchengemeinde als Küster arbeitet, wie nach der Machtübernahme unter dem alewitischen Assad-Regime eine Atmosphäre des Misstrauens geschürt wurde. Das Ziel war, die Gesellschaft zu spalten und so die Macht des Regimes zu festigen. Ebenso beschrieb er die Vernichtungswut der islamistischen Terroristen, die für die meisten Zerstörungen von Kirchen und anderer christlicher Stätten verantwortlich sind. In einem sehr persönlichen und emotional geprägten Vortrag schilderte die 20-jährige Schülerin Aisha Hamdan-Sounan als Vertreterin der muslimischen Gäste, wie Mitglieder ihrer Familie unter dem Assad-Regime gelitten haben. Der dritte Vortrag wurde von dem kurdisch-stämmigen Studenten Scherbas Kulttekin gehalten. Auch er beschrieb, wie seine Familie ausgebombt wurde, und einer seiner Brüder bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben kam.

Für alle Zuhörer wurde unmittelbar spürbar, wie sehr diese Ereignisse die Vortragenden und ihre Angehörigen bis heute verfolgen, und wie sich der Terror auf die gesamte syrische Bevölkerung ausgewirkt hat.

Die geschilderten Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, unseren Horizont bzgl. der Lebenssituation und Praktiken anderer Glaubensgemeinschaften zu erweitern. Nur so werden Verständnis, Akzeptanz und Miteinander in unserer Sozialgemeinschaft gestärkt.

Wer Interesse hat, sich in dem ÖkumenJa-Projekt zu engagieren, kann sich gerne bei der Ökumene-Beauftragten der Pfarrgemeinde, Claudia Rust, melden (claudia.rust@katholische –kirche-roesrath.de). Die nächste ÖkumenJa-Veranstaltung findet am 18.10.2026 im Pfarrsaal unter der evangelischen Versöhnungskirche statt. Geplant ist ein herbstliches Thema mit literarischen und musikalischen Beiträgen.

Michael Rust

Ihre Hilfe wird gesucht!

Linda ist Erzieherin in der Kita Volberg

Beim Sommerfest unserer Gemeinde am 19.07. wird es einen Stand geben, an dem Sie sich typisieren lassen können!

Alle, die teilnehmen, erhalten einen Wert-Bon als „Dankeschön“.

Hier können Sie den Flyer runterladen!

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Mehr Informationen

Kritzelbande

Zeichnen und kreatives Arbeiten für Künstler von 5 bis 11 Jahren

Ab September im Checkpoint, Volberg 4.
Kostenloses Schnuppern schon jetzt im Juli!

Stifthaltung, Feinmotorik, Kreativität, Visuelles Erzählen.
Die Kritezlband trainiert genau dieses kreative Handwerk in Kleingruppen für einen kindgerechte Kreativförderung.
Ab Herbst, immer montags nachmittags, angeleitet von einem Illustrator mit langjähriger Lehrerfahrung

Komm gerne mit deinem Kind zum kostenlosen offenen Schnuppern vorbei! Kein fester Beginn

Schnuppertermine

  • Montag, 13.Juli und
  • Montag, 20.Juli

jeweils zwischen 15:30 Uhr und 17:00 Uhr

Kursstart

September 2026 (nach den Sommerferien)

Infos und Kontakt

www.kritzelbande.de und Instagramm @kritzelbande

Verantwortlich

Martin Böer, info@kritzelbande.de


5 Jahre Flut, 14.07.

Rösrath gedenkt der Flutkatastrophe am 14. Juli

Schon fünf Jahre sind seit der Flutkatastrophe in Rösrath vergangen: Vom 14. auf den 15. Juli 2021 hatte eine Starkregennacht für verheerende Überschwemmungen in Rösrath und Hoffnungsthal gesorgt. Ein Mensch kam ums Leben, viele weitere verloren in den Fluten ihr Hab und Gut. Auch wenn die Folgen heute kaum mehr sichtbar sind, leben die dramatischen Bilder von damals doch bei vielen Menschen fort. Um ihnen Gelegenheit zum Austausch und Erinnern zu geben, laden die Kirchen, die Stadt und die Engagierte Stadt Rösrath am Dienstag, 14. Juli, 18 Uhr, zum Gedenken in die Versöhnungskirche in Rösrath ein.

Neben einer Gedenkandacht von Pfarrer Thomas Rusch und Pastoralreferentin Monika Ueberberg und einem Grußwort des Bürgermeisters präsentiert der Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath unter Leitung von Kantorin Katharina Wulzinger Auszüge aus dem Musical „Nach uns die Sintflut“ über die Geschichte der Arche Noah und die große Flut. DRK-Ortsvorsitzende Ingeborg Schmidt wird die Geschehnisse von damals in einem berührenden Bericht noch einmal ins Gedächtnis rufen, auch die Feuerwehr nimmt mit einer Abordnung teil. Im Anschluss laden die Veranstalter zum gemeinsamen Gespräch und Erinnern ein, für das leibliche Wohl ist gesorgt.