Zwergenchöre starten

SINGEN für Kinder von 4–6 Jahren
Ev. Gemeindehäuser in Volberg und Forsbach
dienstags in Volberg 15.30–16.15 Uhr ab 31. Mai 22
donnerstags in Forsbach 15.30–16.15 Uhr ab 2. Juni 22

Leitung: Katharina Wulzinger, Kirchenmusikerin
Hinkommen und mitsingen!

Friedensandachten

Seit dem 24. Februar gab es bis heute, 20. Mai, jeden Tag eine Friedensandacht in der Christuskirche Forsbach.
Diese Friedensandachten werden künftig nur noch 2x in der Woche angeboten, jeweils Dienstag und Freitag.

Was ist denn hier los?

Vielleicht ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß die Volberger Kirche seit ein paar Tagen eingerüstet ist.
Es ist leider immer noch nicht die „große“ Sanierung der Kirche, sondern nur ein paar dringende Arbeiten.

Zunächst wird der Blitzschutz der Kirche gewartet und erneuert. Im gleichen Zug werden vom Dachdecker defekte Schieferplatten ausgetauscht und erneuert. Und zu guter Letzt werden im Glockenturm kaputte Lamellen repariert.

Danach wird noch der Kirchhof um die Kirche aufgegraben, um den Blitzschutz ordnungsgemäß im Boden zu verankern.
Das ganze wird circa 2 Wochen dauern.

Die Kirche ist aber dennoch weiterhin geöffnet und kann für Gottesdienste genutzt werden!

Fotos: Udo Hartenfels













Beflügelt

Konzert mit Anna Dorothea Mutterer und Timo Böcking

Sonntag, 8.Mai 2022, 17 Uhr
Eintritt frei – Spenden erbeten
Ev.Versöhnungskirche, Hauptstr. 16, Rösrath

Musik ist untrennbar mit Erinnerungen und Erlebnissen verbunden, so wie Gerüche oder ein Geschmack auf der Zunge uns an Vergangenes erinnern. In dieser Zeit, in der Kultur zum raren Gut geworden ist, setzen sich die international renommierte Solo-Violinistin Anna Dorothea Mutterer und der Pianist und Arrangeur Timo Böcking mit den Chorälen und Liedern auseinander, die für sie und viele andere Menschen zu Wegbegleitern geworden sind. Instrumental undimprovisiert. Virtuos und von Herzen. Ein Flügel und eine Violine –in dieser exklusiven Besetzung schaffen die beiden Künstler eine stimmungsvolle Atmosphäre, die zum Zuhören und Zurücklehnen einlädt. Von Paul Gerhardt bis Bonhoeffer, von Bach bis John Lennon, über jüdische Folklore bis zur schwedischen Hymne: eine persönliche und erlesene Auswahl zeitloser Melodien, die viele Generationen geprägt haben.

15. MoGoGo …

… am Sonntag, 29. Mai um 11 Uhr in der Volberger Kirche.

Was es da geben wird? – einen Gottesdienst, der „rockt“! Denn der Gospelchor wird dafür sorgen, dass Musik ins Blut kommt!

Im Anschluss an den Gottesdienst (ab ca. 12 Uhr) werden wir grillen, um danach (ca 13 Uhr) eine Rundtour (auf eigene Gefahr!) durchs Bergische zu machen.

Die Rundtour ist ca. 140km lang. (für das Essen und Getränke bitte 8€ mitbringen)

Wir würden uns freuen, wenn Du dabei bist!

Verantwortlich: Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath;
Ansprechpartner: Thomas Rusch, thomas.rusch@ekir.de,
Telefon
02205/897907

24. April um 17 Uhr

Herzliche Einladung zum Vortrag „Der evangelische Patient“ mit Dr. Fabian Voigt.

Am Sonntag, den 24.April 2022 um 17 Uhr in der Rösrather Versöhnungskirche werden wir Dr. Fabian Vogt zu Gast haben mit einem spannenden Vortrag zu seinem Buch „Der evangelische Patient. Die Kirche: eine Heilungsgeschichte – inspirierende Diagnosen für die Zukunft.“

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.


Dr. Fabian Vogt ist Theologe in der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau, Schriftsteller, Kabarettist.

Osterbotschaft

Liebe Leserinnen und Leser,
mit der Osterbotschaft der EKD-Ratsvorsitzenden, Annette Kurschus, wünschen wir Ihnen gesegnete Ostertage.

„Christ ist erstanden von der Marter alle!“: Der Osterhymnus kommt in diesem Jahr nicht mit ungetrübtem Orgelgebraus und Trompetenhall daher. Nur zaghaft bricht er sich Bahn, aus engen Kehlen und bedrückten Seelen.

Zu viel Marter. Zu viele Menschen, die niedergestreckt sind, zu viele, die nicht wieder aufstehen: Der Mann, der eben noch sein Fahrrad geschoben hatte, oder jener, der seine Kartoffeln nach Hause tragen wollte. Sie sind mittlerweile begraben, hoffentlich. Hoffentlich hatten sie, wie der hingerichtete Jesus, barmherzige Menschen, die ihre toten Körper zur letzten Ruhe trugen, um sie weinten und ihnen mit hilflosen Händen Gutes taten. Wenigstens das.

„Gekreuzigt, gestorben und begraben“. Wie Hammerschläge klingen diese Worte des vertrauten Glaubensbekenntnisses, und ihr Echo hallt dieser Tage aus Kiew, Mariupol und Odessa klagend zurück. Und es geht noch tiefer hinab: „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Die Bilder aus Butscha lassen ahnen, wie es dort, in der Hölle, aussieht.

In diesem Jahr wird unser Osterjubel leiser sein, sonst wäre er schamlos, ja, er könnte sich anhören, als sei er eine Gotteslästerung. „Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“ Man darf diese Worte nur so in den Mund nehmen, wie man ein Ei in die Hand nehmen würde, aus dem ein Küken schlüpfen will. So vorsichtig, so sacht, wissend, wie zerbrechlich es ist, muss es sein. Und: Ja, es muss sein! So schwer es mir wird, starke Worte von Auferstehung und Leben zu sagen, so unmöglich ist es mir zugleich, sie nicht auszusprechen. Es wäre ein Verrat an den Toten und an den Todtraurigen. Es wäre ein Verrat an Gott selbst. Ein Verrat am Leben, zu dem Gott uns bestimmt und in das er uns durch Christus mit hineingezogen hat. Für immer. Wer, wenn nicht wir, soll denn hoffen für diejenigen, die zum Hoffen zu verzweifelt sind? Und sollen denn die, die morden, das letzte Wort über die Zukunft haben? Soll das der letzte Satz sein, den wir bekennen: „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“? Nein.

„Am dritten Tage auferstanden von den Toten“: Das gilt, und das muss gesagt werden – und wenn der Karfreitag noch so lang ist und der dritte Tag noch so weit entfernt scheint.

Ich glaube an die Auferstehung aus dem Tod, an das Ende von Gewalt und Krieg. Und ich wünsche mir, dass es viele sind und dass es mehr werden, die das mit mir zusammen glauben. Jetzt erst recht.


Foto: © EKvW/Barbara Fromm

30. April um 15 Uhr

 Einladung zum Frauenfrühstück am Samstag, 30. April um 15 Uhr.

Thema: „Mutig durch Krisen – Perspektiven für schwierige  Zeiten finden“
Referentin: Anja Gundlach
Musik: Rebecca Fuchß
Kosten 10€

Anmeldung:
claudia.wasser@gmx.de
oder im
Gemeindebüro, 022052243

9. April – Für Trauernde

Der Rösrather Hospizdienst bietet auch im April wieder einen Spaziergang für Trauernde an.

9. April 2022 – 14.30 – 16.00 Uhr

Bitte melden Sie sich an beim Ökumenischer Hospizdienst Rösrath e.V.
Telefon: 02205-898349
EMail: buero@hospizdienst-roesrath.de

EKD-Appel zum Krieg:

EKD-Appell zum Krieg: „Gewalt beenden, dem Hass entgegentreten“
Präses Latzel: Gemeinden sorgen für Hilfe für Geflüchtete
Die Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich in ihrer heute beendeten zweitägigen Sitzung ausführlich mit dem Krieg befasst, den der russische Staatspräsident gegen die Ukraine begonnen hat. In einer einstimmig verabschiedeten Stellungnahme bekräftigt die Kirchenkonferenz ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, verurteilt den völkerrechtswidrigen Krieg und dankt für die Spendenbereitschaft in Deutschland. Aus der Evangelischen Kirche im Rheinland gehören Präses Dr. Thorsten Latzel und Vizepräsident Dr. Johann Weusmann als leitender Jurist zur Kirchenkonferenz der 20 Gliedkirchen der EKD.

„Der Krieg in der Ukraine mit der massiven völkerrechtswidrigen Gewalt der russischen Regierung stellt vor schwierige Entscheidungen, etwa wenn es um die Lieferung von defensiven Waffen zur Wahrnehmung der legitimen Selbstverteidigung geht“, macht Präses Dr. Latzel anlässlich der Veröffentlichung der Stellungnahme der EKD-Kirchenkonferenz deutlich: „Die evangelische Kirche hat darauf keine einfachen Antwort, aber sie bietet hilfreiche ethische Leitlinien. Vor allem setzten sich die Gemeinden und Kirchen jetzt für umfassende Hilfe für die Geflüchteten ein: durch seelsorgliche Begleitung Traumatisierter, durch Schutz besonders vulnerabler Gruppen, durch Aufnahme von Geflüchteten – wo immer wir es können und ohne Ansehen von Herkunft, Ethnie oder Religion. Zugleich arbeiten wir auch ökumenisch daran, möglichst schnell aus dieser Gewalt herauszukommen, und setzen uns weiter für einen dauerhaften Frieden ein.“

Ratsvorsitzende: „Hass und Gewalt dürfen nicht das letzte Wort haben“
„Hass und Gewalt dürfen nicht das letzte Wort haben. Das letzte Wort hat der Frieden. Christus ist unser Friede“, so die EKD-Ratsvorsitzende, Präses Annette Kurschus, die das Gremium leitet. Zwar sei Frieden letztlich nicht mit Waffengewalt herzustellen. Dem bleibenden Wunsch nach Gewaltfreiheit stehe angesichts eines Aggressors, der Völkerrecht missachte und Kriegsverbrechen begehe, aber auch die Option gegenüber, die Ukraine mit Waffen zu unterstützen. „Das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine im Blick auf die gegen sie gerichteten Aggressionen ist unbestritten.“

Geflüchtete Menschen aufnehmen, Spaltung verhindern
In der Stellungnahme ruft die Kirchenkonferenz dazu auf, geflüchtete Menschen aufzunehmen und keine Spaltung zwischen verschiedenen Gruppen von Geflüchteten entstehen zu lassen. Ausdrücklich würdigt die Stellungnahme den Mut vieler orthodoxer Priester in Russland, die sich gegen den Krieg und die Position Ihrer Kirchenleitung geäußert haben. „Umso wichtiger ist es uns, einer pauschalen Wahrnehmung der russischen Orthodoxie und deren Einordnung in ein uniformes Feindbild von Russland entschieden entgegenzuwirken“, heißt es in dem Text. An die Bundesregierung appelliert die Kirchenkonferenz, angesichts der Auswirkungen des Krieges auf den globalen Getreidemarkt von der beabsichtigten Kürzung der Mittel für Entwicklungshilfe abzusehen.

Die Stellungnahme im Wortlaut:
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
(Matthäusevangelium Kapitel 5, Vers 9)

Wir sprechen allen Menschen, die in der Ukraine und angrenzenden Ländern von der unfassbaren Gewalt des vom russischen Staatspräsidenten begonnenen Krieges betroffen sind, unsere Achtung und unser tiefes Mitgefühl aus. Dass Menschen – Soldaten wie Zivilbevölkerung – für politische und militärische Ziele instrumentalisiert, verletzt und getötet werden, verurteilen wir auf das Schärfste. Wir bewundern den Mut der ukrainischen Zivilgesellschaft und nehmen ihn angesichts unserer komfortablen Situation in Deutschland mit einem Gefühl der Beschämung zur Kenntnis. Mit Respekt und voller Dankbarkeit blicken wir auf die große Hilfsbereitschaft, die sich in der Ukraine, den angrenzenden Ländern und auch bei uns in Deutschland zeigt. Wir werden alles in unserer Möglichkeit Stehende tun, um die Menschen in der Ukraine und Geflüchtete zu unterstützen. Dazu zählt die Fürbitte genauso wie die Seelsorge an Traumatisierten, der Einsatz für besonders verletzliche Menschen und alle Unterstützung für diplomatische und nichtmilitärische Wege.

Auf der Grundlage des Evangeliums von Jesus Christus sind wir zutiefst davon überzeugt, dass Frieden letztlich nicht mit Waffengewalt zu schaffen ist. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Ohne Vertrauen, Gerechtigkeit und persönliche Kontakte zwischen Menschen aller Völker ist Frieden nicht möglich. Dennoch sehen wir das Dilemma verschiedener Optionen zwischen dem grundsätzlichen Wunsch nach einer gewaltfreien Konfliktlösung und dem Impuls, angesichts eines Aggressors, der auf brutale Weise geltendes Völkerrecht missachtet und Kriegsverbrechen begeht, die Ukraine mit Waffen zu unterstützen. Unbestritten ist das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine im Blick auf die gegen sie gerichteten Aggressionen.

Wir rufen die russische Führung auf, die Gewalt zu beenden. Wir sehen mit ohnmächtigen Gefühlen auf den Kriegstreiber und unterstützen die Bemühungen der Politik, ihm wirksam entgegenzutreten. Wir selbst können viel für die Menschlichkeit tun. Dazu gehört es, geflüchtete Menschen aufzunehmen und in unserer Gesellschaft keine Spaltung zwischen verschiedenen Gruppen von Geflüchteten entstehen zu lassen. Das Recht auf Zuflucht an einem sicheren Ort ist nicht teilbar.

Wir dürfen über die große Hilfs- und Spendenbereitschaft für die Ukraine nicht andere Kriegsregionen vergessen. Eine solche Verlagerung der Hilfsbereitschaft läuft auf Dauer Gefahr, als Folge des Krieges in der Ukraine Konflikte in anderen Weltgegenden zu verursachen und Menschen sterben zu lassen. Humanität ist nicht teilbar. Humanität stiftet Frieden. Wir bitten die Bundesregierung mit Nachdruck, von der beabsichtigten Kürzung der Mittel für Entwicklungshilfe abzusehen.

Innerhalb der Russisch-Orthodoxen Kirche nehmen wir eine deutliche Mehrstimmigkeit wahr. Von Beginn an gab es auch in deren Reihen Voten gegen die Kriegshandlungen, insbesondere in der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Wir würdigen den Mut vieler orthodoxer Priester in Russland, die sich in einer Unterschriftenaktion gegen den Krieg und die Position Ihrer Kirchenleitung geäußert haben. Als Friedensstifter haben sie viel riskiert und sich in große Gefahr begeben. Umso wichtiger ist es uns, einer pauschalen Wahrnehmung der russischen Orthodoxie und deren Einordnung in ein uniformes Feindbild von Russland entschieden entgegenzuwirken.

Angesichts der Mehrstimmigkeit der russischen Orthodoxie hoffen wir, dass es möglich ist, Brücken des Dialogs aufrecht zu erhalten. Sie können Wege eröffnen, die für einen Friedensprozess von großer Bedeutung sein können. Für eine langfristige und tragfähige Perspektive ist es entscheidend, kulturelle, wirtschaftliche und menschliche Kontakte zu halten. Die Zivilgesellschaft in Russland ist auf unsere Unterstützung angewiesen. Ebenso wichtig ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt bei uns zu fördern. Es darf sich kein Hass gegen Menschen russischer Abstammung bei uns ausbreiten.

Eine künftige Friedensordnung braucht mehr als militärische Gewalt und Abschreckung: sie braucht globale Gerechtigkeit; sie braucht Klimagerechtigkeit, sie braucht eine verbindliche Rechtsordnung, die die Zivilgesellschaft stärkt, die Menschenrechte sichert und auch für Großmächte gilt.

Hass und Gewalt dürfen nicht das letzte Wort haben. Das letzte Wort hat der Frieden. Christus ist unser Friede.

Die Stellungnahme steht als Download zur Verfügung unter www.ekd.de/kirchenkonferenz-ukraine
Aktuelle Informationen und Materialien zum Thema „Krieg in der Ukraine“ finden Sie unter www.ekd.de/ukraine