neue Termine zum Kurs

Vorbereitung auf das Ehrenamt im Hospizdienst Rösrath.

Die ehrenamtliche Mitarbeit ist der Kern unseres Hospizdienstes und von jeher der Kern der Hospizbewegung. Denn die Begleitung von Menschen und ihren Zugehörigen in der letzten Phase des Lebens ist ein ganz natürlicher und zutiefst in uns verankerter Akt der Menschlichkeit.

Es braucht jedoch die Bereitschaft, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die in der heutigen Zeit und unserer Gesellschaft von vielen Ängsten und Tabus überlagert sind.

Und genau hierzu möchten wir Sie einladen: zu einem Kurs, in dem Sie sich auseinandersetzen können mit den Themen Sterben, Tod und Trauer – den Themen eines jeden Lebens.

Zugleich erhalten Sie in dem Kurs eine qualifizierte Vorbereitung für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Hospizarbeit nach den Empfehlungen des  Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV).

Neue Termine*

  • Freitag 05.06.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 06.06.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Freitag 12.06.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 13.06.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Mittwoch 17.06.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Freitag 03.07.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 04.07.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Freitag 17.07.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 18.07.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Mittwoch 29.07.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Mittwoch 05.08.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Mittwoch 12.08.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Mittwoch 26.08.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Freitag 11.09.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 12.09.2020 10.00 – 16.00 Uhr

* Zwei weitere Mittwochabend-Termine kommen noch dazu und werden zu Beginn des Kurses bekannt gegeben.

Ort: Geno-Hotel 51503 Forsbach

Gebühr: Die Kursgebühr beträgt € 150,– für die gesamte Ausbildung.

Mögliche Termine für ein Praktikum mit Praxisbegleitung werden zu beginn des Kurses abgestimmt. Die Praktika finden in der Regel im Rahmen einer ca. 30 stündigen Hospitation im Pflegeheim, stationären Hospiz oder in der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV).

Bei Interesse bitten wir Sie, Kontakt mit uns aufzunehmen.

So erreichen Sie uns:

Herzliche Grüße

Katja Masala, (Koordinatorin)

Ort ev. Gemeindezentrum Forsbach, Bensberger Straße 238

Thema: Ich in der Hospizarbeit
Persönliche Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer, Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, Motivation für die Hospizarbeit.

1. Der Flyer zum Kurs
2. Das Programm zum Befähigungskurs 13.03. – 12.09.2020 als PDF-Datei
3. Webseite des ökum. Hospizdienst Rösrath


Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Ökumenischer Hospizdienst Rösrath e.V.
Telefon: 02205-89 83 49, Volberg 4, Baumhofshaus – 51503 Rösrath
www.hospizdienst-roesrath.de – E-Mail: buero@hospizdienst-roesrath.de

Pressemeldung Nr.71

„Gottesdienste werden nicht mehr so sein, wie wir sie kannten“
Enge Schutzregeln für die Wiederaufnahme/Sorgsame Vorbereitung

„Mit der Ermöglichung von Präsenzgottesdiensten hoffen viele Gemeindemitglieder auf ein normales kirchliches Gemeindeleben“, sagt Präses Manfred Rekowski. „Doch auch, wenn wir grundsätzlich wieder gemeinsam Gottesdienste feiern können, hat der Gesundheitsschutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitwirkenden Priorität.“ Deshalb sei es verantwortungsvoll, die bevorstehende Öffnung der Kirchen behutsam anzugehen, unterstreicht der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Über die Wiederzulassung von Gottesdiensten mit in der Kirche präsenter Gemeinde beraten heute die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der Bundeskanzlerin abschließend.

Was zum Schutz der Besucherinnen und Besucher getan wird
Vermutlich werden zunächst nur einige der 668 Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland schon an diesem Sonntag Präsenzgottesdienste anbieten; so etwa in Köln. Weil aufgrund der Schutzvorschriften nur maximal 40 Gäste in der Antoniterkirche, die eigentlich über 150 Plätze verfügt, teilnehmen können, werden dort drei Gottesdienste angeboten. Zu diesen muss man sich zuvor im Gemeindebüro anmelden. Den Rahmen für die Schutzmaßnahmen bietet ein Eckpunktepapier der Evangelischen Kirche in Deutschland, das mit dem Bundesinnenministerium abgestimmt ist. Für örtliche Leitungsgremien der Kirchengemeinden (Presbyterien), die über die Präsenzgottesdienste eigenverantwortlich entscheiden, hat die Evangelische Kirche im Rheinland ergänzende Hinweise, Anregungen und Bausteine zum Thema Präsenzgottesdienste zusammengestellt. Darin werden die wichtigsten Punkte konkretisiert. Dort geht es um organisatorische und liturgische Fragen, um Hybrid-Gottesdienste und theologische Anregungen.

„Wir leben aber nicht im Normalzustand“
In großen Teilen der rheinischen Kirche laufen die Planungen für Präsenzgottesdienste eher auf Pfingsten hin. So hat sich etwa der Pfarrkonvent im Kirchenkreis Duisburg dafür ausgesprochen, zunächst bis Ende Mai keine Präsenzgottesdienste zu feiern. „Die aktuelle außergewöhnliche Krisenzeit, die mit oder ohne Erleichterungen noch lange andauern wird, zwingt uns in vielen Bereichen zu restriktiven Maßnahmen, die wir als evangelische Kirche normalerweise nicht gewohnt sind. Wir leben aber nicht im Normalzustand“, schreibt Duisburgs Superintendent Armin Schneider in einem Brief an die Gemeinden.

Gemeindegesang wird es nicht geben
Virologen und andere Experten sehen eine Rückkehr zur bisher gekannten Normalität noch lange nicht. Auch in der Kirche werde es auf längere Zeit keinen normalen Gemeindealltag geben, sagt Präses Rekowski. Die erwähnten „Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von künftigen Gottesdiensten“ schreiben einen Mundschutz und konsequenten Abstand von mindestens eineinhalb Metern vor. Gesang und den Einsatz von Blasinstrumenten wird es nicht geben. Eingangskontrollen sind geboten. „So, wie wir sie kannten, werden unsere Gottesdienste bis auf weiteres nicht sein“, lautet Rekowskis Einschätzung entsprechend. „Auch wenn sich Gemeindemitglieder nach so langer Zeit der Kontaktsperre in einer Kirche wiedersehen, wird sich kaum das ihnen vertraute Gemeinschaftsgefühl einstellen.“

Viel Neues ist entstanden
In den vergangenen Wochen sei viel Neues in Sachen Gottesdienst entstanden, das von großer Kreativität und Energie zeugt und alles andere als minderwertig ist, unterstreicht Rekowski. Gottesdienste fallen nicht etwa seit Wochen ersatzlos aus – im Gegenteil. Auch in der aktuellen Normalität können Christinnen und Christen zuversichtlich glauben: „Gott ist da. Und Gemeinde lebt“, sagt der Präses. „Was es alles zu entdecken gibt, wenn wir die gewohnten Pfade verlassen, das zeigt sich in diesen Wochen. Gemeinde entdeckt sich vielfältig, auch jenseits der sonntäglichen Präsenzgottesdienste.“

Stichwort: Gottesdienste im Internet
Zwischen Emmerich und Saarbrücken werden derzeit zahlreiche Gottesdienste über das Internet verbreitet. Am kommenden Sonntag finden im Autokino in Erkelenz um 9 und um 11 Uhr Gottesdienste statt. Deren Titel: „Willkommen in Holy-Wood“. Mit diesem Wortspiel tragen die veranstaltenden sechs Gemeinden aus dem Kirchenkreis Jülich dem Setting Rechnung. Auf der landeskirchlichen Homepage www.ekir.de ist der 11-Uhr-Gottesdienst live mitzuerleben

 

ökum. Ostersingen

Liebe katholische und evangelische Gemeindeglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger des Bezirkes Hoffnungsthal,
uns „Geistlichen“ fällt es in dieser Zeit unglaublich schwer keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern zu können. Überall wurde überlegt, wie wir dennoch „österliche Freude“ leben und feiern können. Unsere ökumenische Aktion in Hoffnungsthal sollte ein „Balkonostersingen/-beten“ am Ostersonntag, den 12.04., an insgesamt 10 Stationen unseres Ortsteiles sein.

Pastoralreferentin Monika Ueberberg und Pfarrer Thomas Rusch steuerten (getrennt in zwei Fahrzeugen 😉) mit einer verstärkten Lautsprecherbox nacheinander 10 Stationen in Hoffnungsthal an . Dort wurden die drei Lieder von dem Liedblatt (Flyer) gesungen, ein Vaterunser gebetet und uns Gottes Segen zugesprochen.
Flyer-Ostersingen in Hoffnungsthal als PDF-Datei

Dieses ging natürlich nur mit der gebotenen Distanz, indem Sie aus Ihren Fenstern, von Ihren Balkonen oder aus Ihren Gärten heraus mitgesungen hatten. Uns war natürlich bewusst, dass wir nicht alle Ortsteile abdecken konnten.

Beim Ostersingen in vor der kath. Kirche St. Servatius in Hoffnungsthal hat Udo Hartenfels drei kurze Videos aufgezeichnet, die Sie sich hier ansehen können.

Begrüßung durch Pastoralreferentin Monika Ueberberg

Gemeinsames Vaterunser-Gebet

Schlusslied und Zuspruch des Segens

Homeoffice mit Kindern

Zehn Tipps, um nicht durchzudrehen.
Was Diplom-Psychologe Volker Rohse Eltern jetzt rät:
Zu Hause zu arbeiten und gleichzeitig die Kinder zu betreuen, stellt Eltern gerade vor eine große Herausforderung. Helfen kann dabei  ein strukturierter Wochenplan, den alle gemeinsam erstellen. Diplom-Psychologe und Familientherapeut Volker Rohse  hat einige Tipps, wie Familien diese schwierige Zeit gut überstehen können. Volker Rohse leitet die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen im Kirchenkreis An der Ruhr. (Hinweis: Die nachfolgenden Tipps können Medien unentgeltlich bei Quellenangabe „ekir.de“ redaktionell nutzen.)

1. Machen Sie gemeinsam mit den Kindern einen Wochenplan.

Viele Familien erstellen sich gerade einen Wochenplan, auf dem für alle ersichtlich ist, was wann ansteht. Lassen Sie die Kinder dabei mitüberlegen und den Plan mitgestalten, dadurch wird es ein gemeinsames Projekt der Familie. Wenn die Kinder mitwirken können, fühlen sie sich ernst genommen und sind auch eher bereit, sich an Absprachen zu halten. Und sie können immer wieder nachschauen, wann die nächste Pause naht und sehen, dass am Wochenende auch wieder gemeinsame freie Zeit ansteht.

2. Behalten Sie Routinen und Rituale bei.

Kinder lieben Routinen, weil sie ihnen die Welt vereinfachen. Sie wissen: Ich kann mich auf etwas einstellen. Und Routinen helfen allen, den Alltag gut zu überstehen. Gerade in Zeiten, die durch Veränderungen gekennzeichnet sind, geben gleiche und verlässliche Abläufe Sicherheit und Orientierung.  Versuchen Sie, im Wochenplan Strukturen weiterzuführen, die den Kindern aus Kita und Schule bekannt sind.  Behalten Sie feste Zeiten zum Aufstehen und Schlafengehen bei. Genauso wichtig ist es aber auch, liebgewonnene Rituale wie das abendliche Vorlesen beizubehalten.

3. Schaffen Sie feste Arbeitszeiten.

Legen Sie Zeiten fest, zu denen sowohl Eltern als auch Kinder arbeiten. So schaffen alle, was sie schaffen müssen. Eltern können ihren Kindern dabei helfen sich zu strukturieren, indem sie sie entscheiden lassen, mit welchem Fach sie anfangen und welche Aufgaben sie bis zur nächsten gemeinsamen Pause schaffen möchten. Hierbei sollten sich die Kinder erreichbare Ziele setzen. So lernen Kinder, mit so wenig Hilfestellung wie möglich Verantwortung für ihre Aufgaben zu übernehmen. Aufgaben, die nicht allein gelöst werden können, werden später gemeinsam angeschaut.

4. Planen Sie ausreichend Pausen ein.

Je älter Kinder sind, umso länger ist ihre Konzentrationsspanne. Sind bei Kindern im Kindergartenalter 15 bis 30 Minuten schon eine lange Zeit, wenn sie sich selbst beschäftigen sollen, können für Schulkinder schon 30 bis 45 Minuten lange Arbeitsphasen eingeplant werden.
Pausen und gemeinsame Zeit nach einer Arbeitsphase (oder einer Allein-Spiel-Phase) sind der Schlüssel zur Zufriedenheit aller. Genießen Sie die arbeitsfreie Zeit ganz bewusst, zum Beispiel mit einem gemeinsamen Spiel. Schöne gemeinsame Momente können uns durch den Tag tragen.

5. Wechseln Sie sich bei der Betreuung ab.

Wenn beide Eltern zu Hause sind, teilen Sie sich auf, wer wann die Kinder betreut oder während der Arbeitsphasen ansprechbar ist. Dann kommt immer eines der Elternteile dazu, seine Sachen zu erledigen. Oder es hat Zeit, mal durchzuatmen.

6. Verabreden Sie Zeichen, wenn Sie – oder auch die Kinder – nicht gestört werden wollen.

Wenn Sie eine Weile ungestört arbeiten oder telefonieren möchten, beziehen Sie die Kinder in die Lösung mit ein. Auch mit kleineren Kindern kann man gemeinsam Zeichen oder Bilder überlegen, die zeigen, ob eine Störung gerade willkommen ist oder nicht. Das können zum Beispiel eine Ampel oder vom Kind gemalte Smilies sein.  Und wenn eines der Kinder doch ins Videomeeting platzt: Bewahren Sie die Ruhe. Gerade in der jetzigen Situation wird jeder Verständnis dafür haben. Die verabredeten Zeichen sollten aber auch für die Kinder gelten, wenn diese nicht gestört werden wollen, zum Beispiel wenn sie lernen, in Ruhe ein Hörspiel hören wollen oder sich online mit Freunden treffen.

7. Legen Sie angemessene Medienzeiten fest.

In vielen Familien wird die übliche Faustregel von 30 Minuten Medienzeit im Kindergartenalter und 60 Minuten im Grundschulalter im Moment nicht umzusetzen sein.  Versuchen Sie dennoch, feste Zeiten zu verabreden. Nur so lernen Kinder, mit Medien umzugehen und ihre Zeit einzuteilen. Zum Beispiel: Nach einer Folge der Lieblingsserie bleibt noch eine halbe Stunde für etwas anderes.  Medienzeit umfasst die Nutzung aller elektronischen Medien: Fernsehen, Tablet, Handy und Konsole.
Letztlich können Sie Ihre Kinder am besten einschätzen und entsprechend für Ausgewogenheit sorgen.  Aktive  Kinder, die sich auch ohne elektronische Medien gut beschäftigen, können auch mal mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen, weil sie nicht daran kleben bleiben. Bei Kindern, die sich nur schwer zu etwas anderem aufraffen können, besteht die Gefahr, dass sich dieses Verhalten noch verstärkt. Hier können Sie mit gemeinsamen Spielen und Beschäftigungen gegenwirken. Die meisten Kinder machen nämlich am liebsten etwas mit anderen zusammen.

8. Erlauben Sie sich, weniger zu schaffen als sonst.

Wenn Eltern sich unter Druck setzen, im Homeoffice genauso produktiv zu sein wie auf der Arbeit, kann das nicht gelingen. Die meisten Arbeitgeber haben dafür Verständnis. Wenn Sie sich erlauben, in dieser besonderen Situation  weniger zu schaffen als sonst, können Sie sich über das freuen, was geht, aber auch die Zeit mit den Kindern genießen. Eltern tun also gut daran, ihre Ansprüche an sich selbst herunterzuschrauben und die Situation zur Entschleunigung zu nutzen. Viele Familien gestalten die von außen verordnete Zeit auch bewusst mit gemeinsamen Spaziergängen in der Natur oder mit Fahrradtouren. Bewegung, Abwechslung und neue Eindrücke tun allen gut und nachher lässt es sich auch leichter wieder zu Hause miteinander umgehen.

9. Reden Sie mit Ihren Kinder über deren Ängste und bleiben Sie authentisch.

Ängste können auch zu Spannungen untereinander führen. Deshalb ist es gut, wenn Sie mit Ihren Kindern über deren Ängste sprechen. Gehen  Sie offen und ehrlich auf die Fragen Ihrer Kinder ein, aber überschütten Sie sie nicht mit Informationen. Achten Sie auf altersgerechte Erklärungen.
Sie müssen nicht auf alle Fragen ihrer Kinder eine Antwort wissen. Es kann Spaß machen, gemeinsam nach Antworten zu suchen. Und bleiben Sie in den Gesprächen authentisch, selbst wenn Sie verunsichert sind. Zum Beispiel, wenn Sie nicht genau sagen können, wann man die Großeltern wiedersehen kann. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, ob ihre Eltern das, was sie sagen, auch meinen. So können Sie als Familie lernen, auch Unsicherheiten gemeinsam auszuhalten.
Wichtig ist es dennoch, dass Sie zwischen ihren eigenen Ängsten und denen ihrer Kinder unterscheiden. Erwachsenenthemen wie mögliche existenzielle Ängste sollten auch Themen unter Erwachsenen bleiben und besser abends mit Freundinnen und Freunden besprochen werden.

10. Achten Sie auf sich.

Wenn es den Eltern gut geht, geht es auch den Kindern gut. Bei allem Stress: Finden Sie Dinge, die Ihnen gut tun und helfen, sich zu entspannen. Wo sind Ihre Kraftquellen? Yoga, Meditation, ein strammer Spaziergang – vieles geht auch trotz der momentan geltenden Regeln.
Stichwort: Evangelische Beratungsstellen
Die aktuelle Situation stellt viele Familien vor Herausforderungen. Im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es zahlreiche Beratungsstellen, die Familien unterstützen und während des Kontaktverbots telefonische Sprechstunden anbieten. Eine  der Beratungsstellen für Familien-, Ehe-, Erziehungs- und Lebensberatung, die eine Telefonberatung anbieten, findet sich hier:

BERGISCH GLADBACH
Ev. Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Milchborntalweg 4
51429 Bergisch Gladbach (Bensberg)
Tel.: 02204/54004
Fax: 02204/51390
E-Mail: beratungsstelle@kirche-koeln.de

unser Gemeindeleben

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (2.Timotheus 1,7).
Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Coronavirus? [Heinrich Bedford-Strohm, EKD]

Aktualisierte Empfehlungen der Landekirche

Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland hat seine Handlungsempfehlungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und ergänzt. Vizepräsident Dr. Johann Weusmann hat u. a. alle Gemeinden informiert. Im Wortlaut schreibt der Leitende Jurist und Chef des Landeskirchenamts in seiner E-Mail mit Datum vom 17. März 2020 (17.30 Uhr):

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

wir erleben derzeit eine extreme Ausnahmesituation, die allen viel abverlangt. Der Staat versucht mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dabei unterstützen wir ihn nach Kräften, auch wenn das mitunter Maßnahmen von uns fordert, die für unsere Kirche nur schwer auszuhalten sind. So zum Beispiel, dass wir derzeit keine Gottesdienste gemeinsam in Kirchen feiern können. Das trifft mitten ins protestantische Herz.

Aber jetzt geht es um Grundlegendes. Es geht um Fürsorge, Lebensschutz und Solidarität – Werte, für die nicht zuletzt der christliche Glaube steht.

Nach Beratung mit den Superintendentinnen und Superintendenten der Evangelischen Kirche im Rheinland empfiehlt das Landeskirchenamt in diesem Sinne:

Offene Kirchen
Wir wissen um den Wert von offenen Kirchen, die Menschen gerade in Krisenzeiten zu Einkehr und Gebet aufsuchen können. Aber angesichts von Ausgangssperren und Einlassbeschränkungen zu Geschäften, wie es sie anderenorts bereits gibt, scheint es uns sinnvoll, Kirchengebäude für den Publikumsverkehr zu schließen, um Infektionsmöglichkeiten weiter zu minimieren. Dies empfehlen wir den Kirchengemeinden ausdrücklich. Wo solche Schließungen bereits von den Gesundheitsbehörden bereits verfügt wurden, sind diese strikt zu achten.

Trauerfeiern/Bestattungen
Für Trauerfeiern/Bestattungen gibt es regional offenkundig noch recht unterschiedliche Einschränkungen. Wir empfehlen, dass in Friedhofskapellen und Trauerhallen keine Trauerfeiern mehr abgehalten werden. Stattdessen soll es ohne einen vorherigen Trauerzug am offenen Grab die Zeremonie geben, an der maximal zehn Personen teilnehmen dürfen. Gibt es vor Ort restriktivere Regelungen, sind diese strikt zu beachten. Es ist eine gute Idee, mit allen, die jetzt nicht an Bestattungen teilnehmen können, später im Jahr noch einmal einen Gottesdienst zu feiern – etwa so, wie wir am Ewigkeitssonntag an Verstorbene erinnern.

Konfirmationen, Trauungen und Taufen
Die EKD-Gliedkirchen sind übereingekommen, die Konfirmationen zu verschieben. Schon in der vergangenen Woche haben wir den Presbyterien empfohlen, dass sie nach Ausweichterminen nach den Sommerferien suchen. So schaffen wir für die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Familien relative Planungssicherheit. Von der Aussetzung der Gottesdienste sind auch Trauungen und Taufen betroffen. Sie müssen verschoben werden.

Einführung der neugewählten Presbyterinnen und Presbyter
Nach Beratung mit den Superintendentinnen und Superintendenten hat das Kollegium des Landeskirchenamtes heute Vormittag einen Auslegungsbeschluss gefasst, auf dessen Grundlage die notwendige Einführung der neugewählten Presbyterinnen und Presbyter, die am 22. bzw. 29. März in den obligatorischen Gottesdiensten hätte stattfinden sollen, vollzogen werden kann. Die dafür zuständigen Kreissynodalvorstände werden jetzt jeweils diese Beschlüsse fassen und die Gemeinden über das Verfahren informieren. Zudem werden wir rechtssichere Regelungen schaffen, um die Ämter der Presbyterien besetzen zu können. Auch über rechtliche Lösungen z. B. für anstehende Pfarrwahlen, die derzeit nicht mit einem vorgeschriebenen Gottesdienst stattfinden können, beraten wir in diesen Tagen.

Seelsorge in Zeiten von Corona
In Krisenzeiten wie diesen ist die Seelsorge wichtiger denn je. Weil soziale Kontakte möglichst vermieden werden sollen, stellt sich die Frage, wie der seelische Beistand aufrechterhalten werden kann. Chancen bieten dabei vor allem das Telefon und die digitalen Medien. Wir haben eine erste Übersicht dazu ins Netz gestellt.

Online-Kollekten
Wenn Gottesdienste ausfallen, fallen auch die Kollekten weg. Wir arbeiten aber zurzeit daran, dass Besucherinnen und Besucher der Online-Gottesdienste während oder nach dem Gottesdienst online ihre Kollekte geben können. Dazu wird ein Link zur Seite der KD-Bank eingeblendet, auf der dann die jeweiligen Kollektenzwecke zu sehen sind.

Liebe Geschwister,

in allen Mühen und Sorgen dieser Tage erleben wir zugleich auch, wie fantasievoll, mutig und fröhlich Gemeinden in der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland nun Gottesdienst in anderer Form feiern: Hausgottesdienste ganz analog mit Liturgiezetteln, Gottesdienste und Andachten digital via YouTube und Facebook. Wir haben und wir finden Formen der Gemeinschaft. Wir sind und bleiben Gemeinde. Und wir tun trotz aller Restriktionen das, was unsere Aufgabe ist: Wir tragen die gute Botschaft in die Welt, dass Gott, der Vater Jesu Christi, uns Menschen liebt und alle Tage bei uns ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

 

Not u. Elend in Syrien

Not und Elend syrischer Flüchtlinge:
Präses fordert EU zur Hilfe auf.
Manfred Rekowski mahnt auch angemessenen Anteil Deutschlands an
Düsseldorf (2. März 2020). Angesichts von Gewalt, Not und Elend an den Grenzen Europas fordert Präses Manfred Rekowski von den Regierenden in Europa, die humanitäre Situation der Flüchtlinge aus Syrien „unverzüglich wirksam zu verbessern“. „Dazu müssen Europa und Deutschland ihren angemessenen Beitrag leisten“, schreibt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seinem Präsesblog.

Verzweifelte Lage an den EU-Außengrenzen
Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, hat bei seinem Appell nicht nur die verzweifelte Situation vieler Menschen an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland bzw. Bulgarien vor Augen, sondern auch die dramatische Lage der Menschen in Syrien selbst, die aus der umkämpften Region Idlib fliehen. Diese verlange „nach einem abgestimmten europäischen Handeln“.

Den Flüchtlingsschutz bewahren!
Dabei dürfe es nicht so sehr um bündnispolitische Überlegungen oder um die Frage der Sicherung der EU-Außengrenzen gehen, so Präses Rekowski: „Dringend notwendig sind viel mehr humanitäre Lösungen und die Bewahrung des Flüchtlingsschutzes. Es muss zeitnah entschieden werden, wie und wo humanitäre Hilfe wirksam geleistet werden kann.“ Diplomatische Bemühungen um eine sofortige Beendigung der Kampfhandlungen in Syrien müssten zudem verstärkt werden.

Stichwort: Lage an der EU-Außengrenzen
Bereits zum zehnten Mal wurde der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland im Januar ein aktueller Jahresbericht zur humanitären Lage von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen vorgelegt. Das Fazit leider auch in diesem Jahr: Die Situation ist auch ohne die aktuelle Verschärfung verheerend. Zum Nachlesen gibt es den Bericht hier.

kein ökum. Kirchenrundgang

ICH BIN …… bei dir und du bei mir zu Gast.

Ökumenischer Kirchenrundgang in Forsbach wird verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir lernen unsere Kirchen kennen.
Start um 19.30 Uhr an der kath. Kirche Heilig Geist, im Käuelchen 23, Forsbach
und anschließendem Gang zur ev. Christuskirche Bensberger Straße 238.

Wir bieten interessante Informationen zu(r)
– Geschichte
– Architektur
– Besonderheiten
– Schönheiten

Hier bekommen Sie den Flyer als PDF-Datei zum download.

7 Wochen ohne …

Das Motto der diesjährigen Fastenaktion vom 26. Februar bis zum 13. April 2020 heißt:

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“.
Das Motto zur Fastenaktion ermutigt, das Positive und Hoffnungsvolle zu suchen und zu finden.
Mit Aschermittwoch beginnt die Passionszeit. Christen erinnern sich in den rund sieben Wochen vor Ostern an die 40-tägige Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung. Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Christen fasten oder sich Zeit nehmen für Besinnung und Gebet.
Unterstützung bietet dabei die Fastenaktion der evangelischen Kirche unter dem Motto „7 Wochen ohne“.

Zuversicht wächst in der Gemeinschaft
Wie kann das gelingen? Zuversicht wächst in der Gemeinschaft, meint Arnd Brummer, Geschäftsführer der Aktion „7 Wochen Ohne“. Er schreibt zum Motto: „Die Zuversicht wächst in der gelebten Gemeinschaft, im gelebten ‚Du bist nicht allein!‘. Und wenn du dich von Menschen im Stich gelassen fühlst, ist es Gott, der bei dir bleibt. Gott steckt in der der Überraschung oder wie es Albert Schweitzer formulierte: ‚Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.‘ Gottes Liebe liegt außerhalb der rational kalkulierten Weltsicht. Und auf Gott zu vertrauen ist keine Strategie, sondern die Einsicht in die Vorläufigkeit menschlicher Erfahrung und Erkenntnis.

Gottvertrauen im Sinne Jesu, Hoffnung und Einsicht in die menschliche Fehlbarkeit helfen, auf absoluten Zorn zu verzichten. Und sie erleichtern es, die Parolen jener anzuzweifeln, die den Untergang der Welt ankündigen, falls man ihnen nicht folgt. Ihren dunklen Botschaften widerspricht der Psalm 62: ‚Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsere Zuversicht.‘“


Foto und Text: EKD

Begleitmaterial zur Fastenaktion
Wand- und Tischkalender, Begleitbuch und Themenheft können online bestellt werden.

# Klimafasten …

Klimafasten ist eine Aktion der Kirchen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.
Bei der Aktion geht es darum, zu spüren und zu erleben, was man wirklich für ein gutes Leben braucht, um im Einklang mit der Schöpfung zu sein. Die Klimafastenaktion bietet vielfältige Anregungen zur Einübung in eine „Ethik des Genug“. Es stehen Ideen und Anregungen zur Verfügung, um sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen.

  • tut Leib und Seele gut: Spüren und erleben, was ich wirklich brauche was wichtig ist für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung.
  • lässt Herz, Hand und Verstand anders und achtsamer mit der Schöpfung und den Mitgeschöpfen umgehen.
  • weitet den Blick, bereitet auf Ostern vor, verändert mich und die Welt.

Mit dieser Fastenaktion stellen wir uns in die christliche Tradition, die in der Zeit vor Ostern des Leidens gedenkt und bewusst Verzicht übt, um frei zu werden für neue Gedanken und andere Verhaltensweisen.

Der Klimawandel verursacht Leiden, denn er gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Klimaschutz macht Verzicht erforderlich. Aber immer wieder ist er ein Gewinn, wenn es gelingt, alleine oder in der Gemeinschaft das Leben klimafreundlicher zu gestalten.

www.klimafasten.de


Text und Foto: EKD.de u. Klimafasten.de

Beauftragter im Landtag

Rüdiger Schuch als Beauftragter bei Landtag und Landesregierung eingeführt.
Vorgänger Dr. Thomas Weckelmann verabschiedet.
Von Münster nach Düsseldorf, von der Diakonie an die Schnittstelle von Kirche und Politik: Kirchenrat Rüdiger Schuch ist in einem Festgottesdienst am Dienstag als neuer Beauftragter bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in sein Amt eingeführt worden. Damit ist der bisherige Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Perthes-Stiftung e.V. (Münster) zugleich Leiter des Evangelischen Büros NRW. Die Einführung hat Präses Annette Kurschus von der Evangelischen Kirche von Westfalen vorgenommen. Schuchs Vorgänger Dr. Thomas Weckelmann ist von Präses Manfred Rekowski, Evangelische Kirche im Rheinland, verabschiedet worden.

Kirche agiert betend und handelnd zum Wohl der Menschen
„Wir spüren, dass wir Christinnen und Christen in den vielfältigen Transformationsprozessen gefragt und beauftragt sind, diese mitzugestalten. Dafür sind wir dankbar.“ Das unterstrich Rüdiger Schuch in seiner Predigt. Der säkulare Staat des Grundgesetzes messe ebenso wie das Land Nordrhein-Westfalen in seiner Landesverfassung den Kirchen und Religionsgemeinschaften, die auf dem Boden des Grundgesetzes agierten, eine wichtige Rolle zu, die auch in einer pluralen Gesellschaft an Bedeutung nichts einbüße. Schuch: „Konstruktiv, diskurswillig gestaltet sich das Verhältnis, indem die Kirche betend und handelnd zum Wohle der Menschen in diesem Land agiert und weiterhin agieren wird.“

Gottes Verheißung als Gegen-Gift gegen Verrohung, Hass und Angst
Präses Annette Kurschus betonte mit Blick auf den neuen Beauftragten in der Düsseldorfer Johanneskirche: „Von Gott mitten in der Welt nicht zu schweigen, sein Wort immer wieder als Gegen-Wort in die vielen Wörter des Tages zu sagen, seine Kraft als Gegen-Kraft in das aufgeplusterte Machtgehabe der Menschen zu tragen, seine Verheißung als Gegen-Gift gegen die Verrohung und den Hass und die Angst um uns herum in die Debatten zu streuen: Das wird dein Auftrag sein als Grenzgänger zwischen Staat und Kirche, als Brückenbauer zwischen den unterschiedlichsten Interessenvertretern, als Vermittler zwischen gesellschaftlichen und kirchlichen Themen, als Akzentsetzer in Debatten hier und dort.“

Minister Stamp: „Die Kirche ist ein wichtiger Partner“
„Es wartet ein spannendes Arbeitsfeld auf Sie. Wir freuen uns auf Sie“, sagte Landtagspräsident André Kuper. Und Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration ergänzte: „Das Evangelische Büro ist ein bedeutender Akteur und Ansprechpartner für die Abgeordneten des Landtags NRW. Die Kirche ist ein wichtiger Partner. Staat und Kirche geht es gemeinsam um das Wohl der Menschen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft.“

„Demokratie geht uns alle an“
„In diesen Zeiten ist es gut, Sie an unserer Seite zu wissen. Denn Demokratie geht uns alle an“, betonte Carina Gödecke, Erste Vizepräsidentin des Landtags NRW. Und Dr. Antonius Hamers, Leiter des Katholischen Büros NRW, hob die „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit dem Evangelischen Büro hervor. Hamers: „Es ist unser größter Erfolg, dass wir es geschafft haben, dass beide Büros in einem Gebäude untergebracht sind. Wir haben eine Form der Zusammenarbeit gefunden, hinter die es nicht mehr zurückgeht.“

Pointiert kirchliche Positionen in den politischen Diskurs eingebracht
Bereits zu Beginn des Gottesdienstes hatte Präses Manfred Rekowski den scheidenden Kirchenrat Dr. Thomas Weckelmann verabschiedet und ihm für seinen Einsatz gedankt. Rekowski: „Sie haben stets klar und pointiert kirchliche Positionen in den politischen Diskurs eingebracht.“ Besonders durch seine Kontaktfreude und seine große kommunikative Begabung habe er sich zu einem beliebten Gesprächspartner gemacht. Aber auch als Seelsorger und Pfarrer habe er gewirkt und so sehr viel Resonanz erzeugt.

Stichwort: Evangelisches Büro
Als Leiter des Evangelischen Büros Nordrhein-Westfalen pflegt der Beauftragte die Verbindungen zu Landtag und Landesregierung sowie zu den dazu gehörigen Ministerien. Er hält Kontakt zu den politischen Parteien und zu Vereinigungen und Verbänden auf Landesebene. Gemeinsam mit dem Katholischen Büro ist er verantwortlich für regelmäßige Andachten sowie gottesdienstliche Feiern im Landtag und steht Vertretern des öffentlichen Lebens als Seelsorger zur Verfügung.


Pressemitteilung 28/2020
Foto: Gerald Biebersdorf