„Wer glaubt, übernimmt Verantwortung“

Protestantische Haltung in politisch bewegter Zeit

Düsseldorf/Bielefeld/Detmold (21. September 2026). Gemeinsame Erklärung der leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche nach den Landtags- und Kommunalwahlen der vergangenen Wochen:

„Wir erleben, dass bei mehreren Landtags- und Kommunalwahlen eine rechtsextreme Partei starken Zulauf hat – und viele Menschen sich mit ihren Problemen von der Politik nicht wahrgenommen fühlen. Wir sind tief besorgt darüber, dass demokratisch engagierte Personen angefeindet, freie Medien infrage gestellt und soziale Spaltungen vertieft werden – bis dahin, dass migrantische Mitbürger/innen oder jüdische Geschwister sich in unserem Land nicht mehr sicher fühlen“, betonen die drei Kirchenleitenden Dr. Adelheid Ruck-Schröder (Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen), Dr. Thorsten Latzel (Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland) und Michael Keil (Präses der Lippischen Landessynode) in der gemeinsamen Erklärung.

„Als Kirche widersprechen wir, wo die gottgegebene Würde von Menschen verletzt wird, wir treten ein für den Dialog miteinander über Grenzen hinweg und leben die Hoffnung, die Gott in uns wirkt. Das ist unsere Aufgabe als Kirche in der Nachfolge Jesu Christi – so wie es in unserem gemeinsamen Bekenntnis formuliert ist: Die Kirche ,erinnert an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten.‘ (Barmer Theologische Erklärung, These V)

Wir glauben, dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist. Damit kommt jedem Menschen eine unverbrüchliche Würde zu, die es in Wort und Tat zu achten gilt. In der Nachfolge Jesu sehen wir gerade auch in den Menschen, die Not leiden und Hilfe brauchen, unsere Nächsten. In unseren Gemeinden, Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Beratungsstellen erleben wir täglich, was die Menschen im Land bewegt: bezahlbares Wohnen, verlässliche Pflege, gute Bildung, Sicherheit im Alltag, die Sorge um den Arbeitsplatz, die Rente und um den Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Uns ist wichtig, dass Menschen mit unterschiedlichen politischen Positionen in unseren Kirchen eine geistliche Heimat haben. Als Kirche sind wir Brückenbauerin und bieten Orte der Verständigung über Grenzen hinweg. Christsein heißt, miteinander essen und reden zu können – auch bei gegensätzlichen Anschauungen. Im Glauben an die Liebe Gottes verbindet uns mehr miteinander, als uns voneinander trennt. Das hilft, auch kontroverse Positionen auszuhalten und wertschätzend miteinander reden zu können.

Im Gebiet unserer Landeskirchen leben Menschen unterschiedlicher Nationalität, Herkunft und Kultur oft seit Jahrzehnten selbstverständlich zusammen. Die Frage, ob das Leben noch bezahlbar ist, Kitas und Schulen attraktiv sind, unser Sozialstaat funktioniert, betrifft alle gemeinsam und ist keine Frage der Herkunft. Es geht um dieselben Mieten, Schulwege und Arbeitsplätze. Wer über Migration spricht, spricht über unsere Nachbarn und über unsere Verwandten und über uns selbst. Sorgen ernst zu nehmen – nicht als Stimmung, das ist ein gesellschaftlicher Auftrag. Wer das Vertrauen in die Demokratie stärken will, muss Probleme lösen. Dazu tragen wir als evangelische Kirchen selbst aktiv bei, weil Glaube und diakonisches Engagement unlöslich zusammengehören und das Vertrauen in Gott das Vertrauen ineinander stärkt.

Im Hinblick auf die Landtagswahlen 2027 stehen wir als evangelische Kirchen den Menschen bei, die in unserem Bundesland politische Verantwortung tragen. Wir werden für sie beten, uns sozial engagieren und kritisch in die politische Debatte einbringen, wo wir aus unserem Glauben dazu berufen sind. Wir tragen gemeinsam Verantwortung für unser Land.“

Stichwort: Evangelisches Büro
Das Evangelische Büro ist eine gemeinsame Einrichtung der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche. Am Sitz des Landtags und der Landesregierung in Düsseldorf vertritt das Evangelische Büro seit 1961 die Interessen der drei evangelischen Landeskirchen auf dem Gebiet von Nordrhein-Westfalen in den vielen Bereichen, in denen – bei einer klaren Trennung von Staat und Kirche – Berührungspunkte bestehen.


Kontakt: Cornelia Breuer-Iff, Pressesprecherin, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

Einladung zum 3. Betroffenenforum

Geschützter Raum zum Austausch für Betroffene sexualisierter Gewalt

3. Forum für Betroffene: Landeskirchen und Diakonie laden ein

Düsseldorf (26. August 2026). Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe laden gemeinsam ein zum 3. Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt.

Zur Auswahl stehen zwei Termine in Präsenz:

• Montag, 5. Oktober 2026, 10 Uhr in Koblenz,
• Samstag, 7. November 2026, 10 Uhr in Haltern am See.

Die Veranstaltungen enden voraussichtlich gegen 15 Uhr.

Außerdem gibt es einen digitalen Termin:

• Donnerstag, 5. November 2026, 17 bis 18 Uhr via Microsoft Teams (Link nach Anmeldung).

Forum wird von Supervision begleitet
Diese nicht öffentlichen Treffen bieten einen geschützten Raum zum Austausch über notwendige Schritte und Maßnahmen im Umgang mit sexualisierter Gewalt. Betroffene können sich dort vernetzen und mit Verantwortlichen aus Kirche und Diakonie diskutieren. Der Fokus liegt auf der Begegnung zwischen Betroffenen und den Institutionen. Betroffene Personen geben Rückmeldung, wie sie den Kontakt und institutionelle Verfahren erleben. Jedes Forum wird von Supervision begleitet.

URAK-West und ihre Betroffenenvertretung als Gäste
Zudem informieren Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Landeskirchen (Rheinland, Westfalen, Lippe) sowie der Diakonie RWL über aktuelle Entwicklungen. Berichtet wird unter anderem über Aufarbeitung, Unterstützung, Anerkennung, Schutzmaßnahmen der evangelischen Kirchen und Diakonie im Verbund West sowie Erinnerungskultur. Als Gäste werden die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission des Verbundes West (URAK-West) und die Betroffenenvertretung der URAK-West vertreten sein und über ihre Arbeit informieren.

Anmeldung bis 15. September
Betroffene von sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie, die sich am Forum in Koblenz oder in Haltern am See beteiligen möchten, können sich bei der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA) der Diakonie RWL anmelden (Anmeldefrist 15. September 2026). Die Teilnahme ist nicht an den Wohnort oder an den Ort der Tat gebunden.

Stichwort: FUVSS-PIA
Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Veranstaltungsort sowie zur Übernahme anfallender Reisekosten gibt es bei der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA), c/o Diakonie RWL, Lenaustraße 41, 40470 Düsseldorf, Telefon 0211 6398-271, Mail aufarbeitung@diakonie-rwl.de.


Autorin: Pressereferentin Birgit Brokmeier, birgit.brokmeier@lippische-landeskirche.dee, Telefon 05231 976-767
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

„Alles, was wir zu sagen haben, ist Friedensbotschaft“

Präses Dr. Thorsten Latzel: „Alles, was wir zu sagen haben, ist Friedensbotschaft“

Grußwort für 24-Stunden-Gebet am Atomwaffenlager in Büchel

Düsseldorf (6. August 2026). Zum Abschluss der diesjährigen 17. Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland findet vom 8. bis 9. August 2026 am Atomwaffenlager auf dem rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel ein 24-stündiges Dauergebet statt. Präses Dr. Thorsten Latzel, leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche im Rheinland, würdigt die Initiator*innen und Teilnehmenden in seinem Grußwort: „Damit übernehmen Sie stellvertretend eine wichtige Aufgabe, die wir als Christenmenschen gemeinsam haben: dafür zu beten, dass Gewalt und Zerstörung enden, dass Menschen friedlich zusammenleben und die Gefahr, die von Atomwaffen für Menschen, Tiere und die gesamte Schöpfung ausgeht, endlich beendet wird.“

In dem Grußwort betont Präses Latzel die Notwendigkeit, angesichts von kriegerischen Eskalationen weltweit und der kontroversen Diskussion um die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland mit verschiedenen Positionen in einem konstruktiven Austausch zu bleiben. „Neben der stark propagierten Verteidigungsfähigkeit angesichts der Bedrohung unserer Demokratie brauchen wir wenigstens ebenso dringend eine Stärkung von Friedensfähigkeit und den Aufbau ziviler Konfliktbearbeitung.“

Christliche Friedensbotschaft
Kirche habe die Aufgabe, auf die Gefahren kriegerischer Auseinandersetzungen hinzuweisen. Sind diese einmal ausgebrochen, sei ein Ende nur sehr schwierig zu erreichen: „Wenn wir in der Kirche Gottes Wort verkünden, so steht am Anfang wie am Ende jeder Predigt die Verheißung des Friedens Gottes. Alles, was wir in der Nachfolge Christi zu sagen haben, ist Friedensbotschaft.“

Ächtung von Atomwaffen notwendig
Dies gelte insbesondere in Hinblick auf die Gefährdung durch nukleare Aufrüstung. Atomwaffen seien generell zu ächten, so Präses Latzel. Solange sie existierten, stellten sie ein existenzielles Risiko dar – „dafür, dass Millionen Menschen sterben, ganze Regionen bleibend unbewohnbar werden, bis hin zur Gefahr einer nuklearen Selbstvernichtung menschlichen Lebens. Die Risiken dafür sind in unserer Zeit größer und nicht kleiner geworden.“

Wert des Friedensgebetes
Umso wichtiger seien die gemeinsamen Gebete in Büchel, die das zum Ausdruck bringen, wie der Präses weiter ausführt. „Unsere Aufgabe als Christinnen und Christen bleibt es, gemeinsam dafür zu arbeiten und zu beten, dass eines Tages alle Atomwaffen abgeschafft sein werden und unsere Kinder einmal ihre Gefahr nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen.“

Stichwort: Fliegerhorst Büchel
Der in Ulmen in Rheinland-Pfalz liegende Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe gilt als der letzte verbliebene Standort, an dem in Deutschland Atomwaffen der US-Streitkräfte gelagert sind. In der Vergangenheit gab es wiederholt Demonstrationen und Aktionen der Friedensbewegung bei Büchel. Das diesjährige Dauergebet steht in dieser Tradition. Es endet am Sonntag, 9. August, um 11 Uhr – im Gedenken an den Atombombenabwurf auf Nagasaki vor dann genau 81 Jahren.

Autor: Martin Brandt, martin.brandt@ekir.de, Telefon 0211 4562-241
Kontakt: Stellv. Pressesprecher Ekkehard Rüger, ekkehard.rueger@ekir.de, Telefon 0211 4562-290

Das vollständige Grußwort von Präses Dr. Thorsten Latzel steht hier zum Download bereit.

Dringend Wohnung gesucht!

Folgende Anfrage von unserer Nachbargemeinde in Bergisch Gladbach hat uns erreicht:

Iranische Familie sucht dringend eine 3 Zimmer Wohnung in Hoffnungsthal, Rösrath


Für eine iranische Familie in Not (4 Personen davon 3 Kinder zwischen 9 und 20 Jahren), wird dringend ab dem 1. September eine Wohnung gesucht (Die Mietkosten werden vom Jobcenter übernommen).

Weitere Infos erhalten Sie bei
Fasi Schroeder Tel.: 0176-47074425
(Gemeindeleiterin EFG Bergisch Gladbach)

Vielleicht kennt jemand jemanden, der jemanden kennt

ÖkumenJa – Ja zur „Gemeinschaft aller Konfessionen“

Mit „oikoumene“ wurde in der Antike die gesamte bewohnte, zivilisierte Erde bezeichnet. Heute wird unter Ökumene das Miteinander aller Christen verstanden. Über dieses Verständnis soll die Trennung der verschiedenen Konfessionen überwunden und eine Gemeinschaft im Glauben gefördert werden.

Auf dieser Basis wurde, getragen von den katholischen und evangelischen Gemeinden in der Stadt Rösrath, im Oktober 2024 das Projekt „ÖkumenJa“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, über Veranstaltungen mit Vorträgen aus Kultur, Musik und zu allgemein interessierenden Themen Menschen aller Glaubensrichtungen, aber auch darüber hinaus Bewohner unserer Gemeinde und aus der weiteren Umgebung anzusprechen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos. Sie finden mehrmals im Jahr, immer an einem Sonntag in der Zeit von 17 bis 19 Uhr, abwechselnd im Augustinushaus der katholischen Gemeinde St. Nikolaus und im Pfarrsaal unter der Versöhnungskirche der evangelischen Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath statt. Nach einer kurzen geistlichen Einführung durch Pfarrer Gerards oder Pfarrer Thomas Rusch startet der Vortragsteil. Um den Kontakt unter den Besuchern zu fördern, findet danach ein geselliges Beisammensein statt, bei dem bei Getränken und von den Initiatoren und Unterstützern mitgebrachten Speisen ein reger Austausch stattfindet. Natürlich sind Spenden willkommen. Diese kommen vollständig der Rösrather Tafel zugute.

Nachdem das Projekt mit einem Konzert mit Trompete und Orgel im Oktober 2024 in St. Nikolaus gestartet war, gab es zwei speziell auf die Ökumene ausgerichtete Diskussionsnachmittage. Bei dem ersten Termin stellten sich die beiden Pfarrer, Herr Gerards und Herr Rusch, den Fragen der Besucher, um speziell über Streitthemen zwischen der katholischen und evangelischen Glaubensrichtung zu diskutieren. Bei einer weiteren Veranstaltung stellte Pater Joseph, unterstützt von seinem indischen Ordensbruder Dr. Mathew Chandrankunnel, das Leben der Christen in Indien dar. Ein wesentlicher Aspekt seines Vortrags war die Darstellung der pragmatischen Umgangsformen der verschiedenen christlichen Konfessionen miteinander. Sie sind geprägt von der Hervorhebung der Gemeinsamkeiten unseres Glaubens und der Lebendigkeit des Gemeindelebens. Beeindruckend waren seine Bilder von Kirchen, in denen mehrere Tausend Gläubige gemeinsam Gottesdienst feierten.

Eine überaus bewegende Veranstaltung war das Treffen am 7. Juni diesen Jahres im Augustinushaus, bei dem syrisch-stämmige Mitbürger zu dem Thema „Religiöse Gruppierungen und Volksgruppen in Syrien im Schatten des Assad-Regimes“ referierten. Die Veranstaltung wurde durch Marina Wittka ermöglicht. Seit vielen Jahren betreut sie syrische Flüchtlinge und unterstützt sie bei der Integration in unser Gemeinwesen und ihrer Ausbildung. Durch das entstandene Vertrauen konnte sie drei Referenten mit Familienmitgliedern dafür gewinnen, an dem ÖkumenJa-Treffen teilzunehmen und einen Einblick in ihre persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen über das Leben vor und unter dem Assad-Regime zu geben.

Bemerkenswert für die Zuhörer war die übereinstimmende Feststellung aller Vortragenden, dass vor der Machtergreifung durch die Familie Assad ein friedliches Miteinander nicht nur zwischen Christen und Muslimen, sondern zwischen allen Glaubensgemeinschaften in der Region bestand.

Im ersten Beitrag schilderte Nabil Alnahi, der in der katholischen Kirchengemeinde als Küster arbeitet, wie nach der Machtübernahme unter dem alewitischen Assad-Regime eine Atmosphäre des Misstrauens geschürt wurde. Das Ziel war, die Gesellschaft zu spalten und so die Macht des Regimes zu festigen. Ebenso beschrieb er die Vernichtungswut der islamistischen Terroristen, die für die meisten Zerstörungen von Kirchen und anderer christlicher Stätten verantwortlich sind. In einem sehr persönlichen und emotional geprägten Vortrag schilderte die 20-jährige Schülerin Aisha Hamdan-Sounan als Vertreterin der muslimischen Gäste, wie Mitglieder ihrer Familie unter dem Assad-Regime gelitten haben. Der dritte Vortrag wurde von dem kurdisch-stämmigen Studenten Scherbas Kulttekin gehalten. Auch er beschrieb, wie seine Familie ausgebombt wurde, und einer seiner Brüder bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben kam.

Für alle Zuhörer wurde unmittelbar spürbar, wie sehr diese Ereignisse die Vortragenden und ihre Angehörigen bis heute verfolgen, und wie sich der Terror auf die gesamte syrische Bevölkerung ausgewirkt hat.

Die geschilderten Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, unseren Horizont bzgl. der Lebenssituation und Praktiken anderer Glaubensgemeinschaften zu erweitern. Nur so werden Verständnis, Akzeptanz und Miteinander in unserer Sozialgemeinschaft gestärkt.

Wer Interesse hat, sich in dem ÖkumenJa-Projekt zu engagieren, kann sich gerne bei der Ökumene-Beauftragten der Pfarrgemeinde, Claudia Rust, melden (claudia.rust@katholische –kirche-roesrath.de). Die nächste ÖkumenJa-Veranstaltung findet am 18.10.2026 im Pfarrsaal unter der evangelischen Versöhnungskirche statt. Geplant ist ein herbstliches Thema mit literarischen und musikalischen Beiträgen.

Michael Rust

Ihre Hilfe wird gesucht!

Linda ist Erzieherin in der Kita Volberg

Beim Sommerfest unserer Gemeinde am 19.07. wird es einen Stand geben, an dem Sie sich typisieren lassen können!

Alle, die teilnehmen, erhalten einen Wert-Bon als „Dankeschön“.

Hier können Sie den Flyer runterladen!

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Mehr Informationen

Kritzelbande

Zeichnen und kreatives Arbeiten für Künstler von 5 bis 11 Jahren

Ab September im Checkpoint, Volberg 4.
Kostenloses Schnuppern schon jetzt im Juli!

Stifthaltung, Feinmotorik, Kreativität, Visuelles Erzählen.
Die Kritezlband trainiert genau dieses kreative Handwerk in Kleingruppen für einen kindgerechte Kreativförderung.
Ab Herbst, immer montags nachmittags, angeleitet von einem Illustrator mit langjähriger Lehrerfahrung

Komm gerne mit deinem Kind zum kostenlosen offenen Schnuppern vorbei! Kein fester Beginn

Schnuppertermine

  • Montag, 13.Juli und
  • Montag, 20.Juli

jeweils zwischen 15:30 Uhr und 17:00 Uhr

Kursstart

September 2026 (nach den Sommerferien)

Infos und Kontakt

www.kritzelbande.de und Instagramm @kritzelbande

Verantwortlich

Martin Böer, info@kritzelbande.de


5 Jahre Flut, 14.07.

Rösrath gedenkt der Flutkatastrophe am 14. Juli

Schon fünf Jahre sind seit der Flutkatastrophe in Rösrath vergangen: Vom 14. auf den 15. Juli 2021 hatte eine Starkregennacht für verheerende Überschwemmungen in Rösrath und Hoffnungsthal gesorgt. Ein Mensch kam ums Leben, viele weitere verloren in den Fluten ihr Hab und Gut. Auch wenn die Folgen heute kaum mehr sichtbar sind, leben die dramatischen Bilder von damals doch bei vielen Menschen fort. Um ihnen Gelegenheit zum Austausch und Erinnern zu geben, laden die Kirchen, die Stadt und die Engagierte Stadt Rösrath am Dienstag, 14. Juli, 18 Uhr, zum Gedenken in die Versöhnungskirche in Rösrath ein.

Neben einer Gedenkandacht von Pfarrer Thomas Rusch und Pastoralreferentin Monika Ueberberg und einem Grußwort des Bürgermeisters präsentiert der Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath unter Leitung von Kantorin Katharina Wulzinger Auszüge aus dem Musical „Nach uns die Sintflut“ über die Geschichte der Arche Noah und die große Flut. DRK-Ortsvorsitzende Ingeborg Schmidt wird die Geschehnisse von damals in einem berührenden Bericht noch einmal ins Gedächtnis rufen, auch die Feuerwehr nimmt mit einer Abordnung teil. Im Anschluss laden die Veranstalter zum gemeinsamen Gespräch und Erinnern ein, für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Hochzeit Im Grünen am 11.07.


Eine Hochzeit im Grünen.
Nein, nicht nur eine Hochzeit, ganz viele.
Im wunderschönen Rösrath, nur 20 Minuten
von Köln entfernt. Diesen Sommer.
Am 11.07.26 wird es soweit sein,
eine Popup-Hochzeit wird gefeiert.


 

Was das ist?
Eine Popup-Hochzeit ist ein Hochzeitsfest für Menschen,
die ihre Beziehung segnen lassen wollen.
Paare, die sagen: „Wir wollen zugesprochen bekommen,
dass unsere Beziehung von Gott begleitet wird.“
Dabei kann es sich um eine Ehe handeln, die bereits standesamtlich
geschlossen worden ist. Manche Paare haben zum Beispiel
in Coronazeiten geheiratet, und dann ist die kirchliche Hochzeit
irgendwie danach durchgerutscht. Andere Paare können gar nicht standesamtlich
heiraten,
zum Beispiel weil sie dann Rentenansprüche verlieren
würden oder weil sie zwar seit Jahren getrennt, aber noch
nicht geschieden sind. Andere haben keinen Aufenthaltstitel
oder sind (noch) nicht geoutet. Wir segnen auch diese Paare,
weil wir glauben: Niemand soll aus formalen Gründen
auf einen Segen verzichten müssen. Ob die Paare dabeiheterosexuell
oder queer sind, spielt keine Rolle, denn wir glauben:
Liebe ist Liebe. Und Liebe soll gesegnet sein.

Wie läuft das ab?
Am 11.07 werden morgens in Rösrath die Tore geöffnet.
Paare, die sich segnen lassenwollen, kommen an diesem Tag vorbei
und haben die Wahl: Klassisch in der Kirche? Oder draußen im Grünen?
Am geheimen Ort oder mitten im Dorf? Und welche Musikdarf es sein?
Stehgeiger oder das Lied vom ersten Date? Gitarre oder Orgel?

Ein Dutzend segnende Personen werden bereitstehen,
um den Menschen in sehr persönlichen kleinen Ritualen
den Segen zuzusprechen. Vorher gibt es ein Kennenlerngespräch,
nach der Segnung ein Glas Sekt –
mit und ohne Alkohol – und natürlich ein Hochzeitsfoto.

Klingt gut? Finden wir auch.
Wenn ihr an dem Tag heiraten wollt, dann könnt ihr
spontan vorbeikommen. Wer lieber Planungssicherheit hat,
kann sich auch vorher schon anmelden und eine feste Uhrzeit
ausmachen. Auf jeden Fall wird es ein Fest –
und wir sind gespannt wer von euch dabei sein wird.

Wenn ihr mehr Infos braucht, dann schaut doch
auf unserer Homepage www.haetzjefoehl.de
nach – unter Termine findet ihr alle Infos.
Und wer Lust bekommen möchte auf
die Feier, der kann uns auf Instagram folgen:
@haetzjefoehl

Seid ihr dabei? Wir freuen uns auf euch!