250.000€ für VEM

Kirchenmitarbeitende spenden 250.000 Euro.              
Große Solidarität mit Kolleginnen und Kollegen in Afrika und Asien.
250.000 Euro aus Spenden und Spendenzusagen von Beschäftigten der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen gehen an Partnerkirchen in Asien und Afrika. Dort werden mit dem Geld Kolleginnen und Kollegen unterstützt, die als Folge der Corona-Pandemie kein regelmäßiges Einkommen mehr haben.

In der Pandemie bewährt sich Zusammenhalt der Kirchengemeinschaft  
Die Aktion „Care and Share“ der rheinischen und der westfälischen Kirche hat in deren Mitarbeiterschaft zu einer hohen Spendenbereitschaft geführt. Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) kann deshalb eine Soforthilfe von insgesamt 250.000 Euro bereitstellen. „Das übertrifft unsere Hoffnungen bei weitem“, sagt der westfälische Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller. „Mit ihrer tatkräftigen Solidarität zeigen die Kolleginnen und Kollegen: In der Corona-Pandemie bewährt sich der Zusammenhalt unserer Kirchengemeinschaft über alle Grenzen und Entfernungen hinweg. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Ausgangssperre führt zu Lieferengpässen bei Grundnahrungsmitteln
Wegen der Ausgangssperre können viele Menschen in Afrika und Asien ihre Felder nicht mehr bewirtschaften. Das führt zu Lieferengpässen für Grundnahrungsmittel und zu einer Mangelwirtschaft mit enormen Preissteigerungen.

Finanzielle Unterstützung für 32 VEM-Mitgliedskirchen
32 Mitgliedskirchen der VEM-Gemeinschaft in Afrika und Asien erhalten umgehend finanzielle Unterstützung, die dringend gebraucht wird. Denn viele Gehälter können in den Partnerkirchen nicht mehr gezahlt werden, weil die Einnahmequellen wie Kollekten, Mitgliedsbeiträge und Schulgebühren versiegt sind. Dank der Soforthilfe können beispielsweise 386 notleidende kirchliche Mitarbeitende der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ruanda jetzt mit Reis, Bohnen, Zucker, Öl, Maismehl und Hygieneprodukten versorgt werden, darunter aktive und pensionierte Pfarrerinnen und Pfarrer, Verwaltungsangestellte sowie Witwen und Witwer. Und auch die Mitarbeitenden der Evangelischen Kirche von Mentawai in Indonesien, denen seit Mai kein Gehalt mehr gezahlt werden konnte, sind dankbar, dass ihre Lebensmittelversorgung kurzfristig gesichert ist.

Mangelnde Absicherung bei Krankheit und Arbeitslosigkeit 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betroffenen Kirchen sind einer doppelten Belastung ausgesetzt: Sie sorgen sich um die Menschen, für die sie arbeiten, und sind selbst mit ihren Familien in Not. „Eigentlich legen die Mitgliedskirchen Wert darauf, selbst für die Gehälter ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzukommen, so wie wir auch. Aber weil die soziale Absicherung bei Krankheit und Arbeitslosigkeit nicht so gut ist wie bei uns, geraten immer wieder und gerade jetzt Menschen in Not“, sagt die rheinische Oberkirchenrätin Barbara Rudolph.

Als Dankeschön ein Konzertbesuch im Internet
Alle Spenderinnen und Spender können im Internet ein Corona-Benefiz-Konzert des südafrikanischen Libertas-Chors aus Stellenbosch miterleben: Als Dankeschön und Zeichen der Solidarität in der Krise erhalten sie den Online-Zugangscode zu diesem sonst kostenpflichtigen Konzert.

Stichwort: Spendenkonto
Spenden zur Unterstützung kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Afrika und Asien können auf das Spendenkonto bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) eingezahlt werden: IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, KD-Bank eG, SWIFT/BIC: GENODED1DKD, Stichwort „Care and Share“.

Mehr zur Unterstützung für die VEM-Partnerkirchen in Asien und Afrika: https://www.vemission.org/united-against-corona

PRESSEMITTEILUNG Nr. 97/2020 vom 22. Juli 2020

Kirchenaustritte

Präses Rekowski: „Kirche ist ganz bei sich, wo sie nah bei den Menschen ist.“  

Leitender Geistlicher kommentiert erste Zahlen für das Jahr 2019

Die Evangelische Kirche im Rheinland liegt im Trend der EKD-Gliedkirchen und hat im vergangenen Jahr deutlich an Mitgliedern verloren. Am 31. Dezember 2019 zählte sie noch 2,45 Millionen Kirchenmitglieder (2018: 2,5 Millionen Mitglieder). Die genau 2.453.379 Mitglieder verteilten sich wie folgt auf die Bundesländer: Nordrhein-Westfalen 1.910.747 (2018: 1.949.981), Rheinland-Pfalz 338.200 (2018: 343.260), Saarland 132.969 (2018: 135.797), Hessen 71.463 Mitglieder (2018: 72.970).

Vorläufige Zahlen, weil die statistische Erhebung noch läuft
Für die Veröffentlichung erster bundesweiter Zahlen zum kirchlichen Leben im vergangenen Jahr, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) heute verbreitet, hat auch die Evangelische Kirche im Rheinland Daten zugeliefert. Aufgrund der noch laufenden statistischen Erhebung sind diese vorläufigen Zahlen zum Teil hochgerechnet. Die abschließende Statistik wird wie in jedem Jahr erst im Herbst vorliegen können. In die Daten der EKD sind folgende vorläufige Zahlen eingeflossen: Die Zahl der Taufen sank 2019 auf 17.803 (2018: 18.603), die Zahl der Verstorbenen sank im selben Zeitraum auf 40.587 (2018: 41.973). Mit 3235 blieb die Zahl der Aufnahmen nahezu konstant. Die Zahl der Austritte aus der rheinischen Kirche stieg im Jahr 2019 um rund 23 Prozent auf 28.517 (2018: 23.142).

Seelsorge ist ein starkes Stück Kirche – unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Angesichts der abnehmenden Mitgliederzahl betont Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Die Relevanz des Evangeliums spiegelt sich nicht allein in Trends und Zahlen.“ Es gebe eine Seite von Kirche, die keine Öffentlichkeit vertrage. „Davon nimmt nur derjenige Notiz, der besucht, der persönlich begleitet, mit dem gebetet wird.“ Dieses starke Stück kirchlicher Arbeit – die Seelsorge – passiere dort, wo Menschen Grenzerfahrungen machen müssten. Im Krankenhaus zum Beispiel, in Altenheimen, in Justizvollzugsanstalten, im Beruf als Polizistin und Polizist, aber auch in Kirchengemeinden und nach den Ferien wieder an den Schulen. „Jesus Christus hat sich um diejenigen gekümmert, die am Rand standen und die in Not waren. Er hatte ein Herz für sie. Er bewegte Menschen – und veränderte auf diese Weise die Welt. Solange wir in seiner Spur unterwegs sind, sind wir als Kirche ganz bei uns. Und unsere Kirche ist ganz bei sich, wo sie nah bei den Menschen ist“, so Rekowski weiter.

Rheinische Kirche investiert zwölf Millionen in Zukunftsfähigkeit
Gleichzeitig schafft die Evangelische Kirche im Rheinland Raum für neue Ideen und fördert zunächst zehn Initiativen auf ihrem Gebiet als sogenannte Erprobungsräume. Erprobt wird dort mit Mut und Kreativität, wie Kirche auf den jeweiligen Kontext bezogen neu Gestalt gewinnen kann – mal als internationale, mal als gemeinwesenorientierte, mal als virtuelle Gemeinde. „Unser Ziel ist es, auf neuen Wegen Menschen zu erreichen, die sich in unseren Angeboten bislang nicht zuhause fühlen“, sagt Präses Rekowski. Dafür hat die Landessynode 2019 ein Programm mit einem Volumen von insgesamt zwölf Millionen Euro an Finanz- und Personalmitteln für die kommenden zehn Jahre aufgelegt.

Stichwort: Rheinisches Kirchengebiet
Die Evangelische Kirche im Rheinland hat rund 2,45 Millionen Mitglieder und erstreckt sich über Gebiete in den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Sie umfasst weitgehend das Gebiet der früheren preußischen Rheinprovinz. Ihre 668 Kirchengemeinden sind in 37 Kirchenkreisen zusammengeschlossen.


Pressemitteilung Nr. 93 vom 26. Juni 2020

#seelsorgeistda

Wie geht es Ihnen?

Ziemlich bedrückt und voller Sorgen? So lala? Ausgesprochen gut? Die Frage „Wie geht es Ihnen“ stellen Plakate und Postkarten mit einer bunten Reihe von Emojis: Damit können Gemeinden und Einrichtungen darauf aufmerksam machen, dass Seelsorgerinnen und Seelsorger der evangelischen Kirche auch in Zeiten der Kontaktminimierung ansprechbar sind.

Das Motiv schlägt eine Brücke zu Menschen, die ein offenes Ohr, Hilfe und Rat suchen. Die Emojis bilden eine Reihe – von rotem traurigem Alarm bis zu grünem Okay. Vor allem Menschen, denen es nicht so gut oder sehr schlecht geht, gilt die Einladung: Die Kirche bietet die Möglichkeit, sich auszusprechen. Gerade in dieser belastenden Zeit der Corona-Pandemie können sie Seelsorge in Anspruch nehmen.

SEELSORGE in unserer Gemeinde:

• Pfarrer Thomas Rusch in Hoffnungsthal (Tel. 897907),
• Pfarrerin Erika Juckel in Forsbach (Tel. 3340),
• Pfarrer Armin Kopper in Rösrath (Tel. 4037).
Sollten Sie nur den Anrufbeantworter erreichen, rufen wir baldmöglichst zurück.

Rat und Hilfe bietet auch die Evangelische Beratungsstellen für Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensfragen in (Stelle-Köln). Das geht per Telefon, Online-Videoberatung oder auch als vertrauliche Online-Beratung über ein Textformular. Und ab Montag, 25. Mai, ist auch wieder die ganz normale Beratung in der Beratungsstelle möglich – selbstverständlich unter Wahrung hygienischer Sicherheitsmaßnahmen. Wie gewohnt ist hierzu eine telefonische Anmeldung erforderlich.

Eine weitere Möglichkeit bietet in Ihnen die Ev. Telefonseelsorge in Köln an:
Sie können dort jeder Zeit, Tag und Nacht, kostenfrei anrufen, auch an Wochenenden und Feiertagen.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein geschultes Ohr. Sie sind offen, aufmerksam und erfahren und nehmen sich gerne Zeit für Sie.
Sie können uns anrufen, z.B. wenn Sie
– einsam sind
– Angst haben
– sich in einer Lebenskrise befinden
– Konflikte in Ihrer Beziehung oder Familie haben
– Ihres Lebens müde sind
– oder einfach mal mit einer dritten unabhängigen Person reden möchten.
Kostenloses Telefon 0800 111 0 111 (Tag und Nacht).

„Rassismus ist Sünde“

Im Video der Woche sagt Präses Rekowski: Auch Kirche muss in Sachen Vielfalt lernen
Mit klaren Worten positioniert sich Präses Manfred Rekowski: „Rassismus ist Sünde“, sagt er in seinem Video der Woche. Rassismus dürfe nirgendwo hingenommen werden. Jede und jeder zählt und hat dieselbe Würde, unterstreicht der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Aber auch die Kirche habe beim Thema Vielfalt noch einiges zu lernen.

„Jede und jeder zählt“
Rekowski nimmt die Menschen in den Blick, die der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt in Minneapolis auch hierzulande protestierend auf die Straße treibt. „Jede und jeder zählt, egal welcher Herkunft, egal welcher Volkszugehörigkeit“, so Präses Rekowski. Jesus Christus, Taktgeber und Mitte der Kirche, halte die Menschen zusammen und schaffe Gemeinschaft. Deswegen gelte für Christenmenschen niemanden auszuschließen: „Jeder Mensch hat dieselbe Würde.“ Rassismus sei aber nicht nur in anderen Teilen der Erde ein Problem, sondern auch mitten in Deutschland. Aber: „Rassismus ist Sünde. Er ist nicht hinzunehmen – in unserem Land nicht und nirgendwo auf der Erde.“

„Geben wir Gottes Geist eine Chance“
Aber Rekowski warnt auch vor kirchlicher Überheblichkeit: „Wir als Kirchen sind da nicht einfach die Lehrmeister, die alles besser wissen. Wir sind da auch Lernende.“ Wenn man sich auf den Straßen in unserem Land umsehe, sei es dort „ziemlich bunt“, stellt der rheinische Präses fest. „Schaut man sich an, wie es in unseren Gottesdiensten zugeht, bei kirchlichen Veranstaltungen oder in Leitungsgremien, dann merkt man: Die Vielfalt bildet sich da nicht ab.“ Aber Gottes Geist bringe unterschiedliche Menschen zusammen: „Geben wir Gottes Geist eine Chance!“


Pressemitteilung Nr. 87/2020 v. 11. Juni 2020

Donald Trump mit Bibel

Wie hält man die Bibel hoch?
Ganz anders als Donald Trump!

Videobeitrag von Präses Manfred Rekowski zu Gewalt und Rassismus

Wie hält man die Bibel hoch? Das fragt sich Präses Manfred Rekowski angesichts des Auftritts von Präsident Donald Trump, der sich inmitten der anhaltenden Proteste gegen tödliche Polizeigewalt und Rassismus in den USA vor einer Kirche mit hochgehaltener Bibel fotografieren ließ. Man hält die Bibel ganz anders hoch als der US-Präsident mit seiner demonstrativen Medien-Geste, ist die Antwort des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Verweis auf die biblische Botschaft Jesu Christi
„Ich wünsche mir viele Menschen in den Vereinigten Staaten und bei uns, die die Bibel hochhalten“, erklärt Rekowski angesichts des Schicksals des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai in Minneapolis durch massive Gewalt von mehreren weißen Polizisten bei seiner Festnahme zu Tode gekommen ist, in einem heute veröffentlichten Videobeitrag auf www.ekir.de. „Man hält die Bibel hoch, indem man einander achtet. Man hält sie hoch, indem man aufeinander zugeht. Indem man Menschen, die anders sind, akzeptiert, indem man ihnen die gleiche Würde zubilligt, die man selber hat“, unterstreicht Präses Rekowski die biblische Botschaft Jesu Christi.

Nicht zwischen „Die“ und „Wir“ unterscheiden
Man halte die Bibel hoch, indem man die Spirale des Hasses nicht weiterdreht und zwischen „Die“ und „Wir“ nicht unterscheidet, so Manfred Rekowski: „Gottes große Menschheitsfamilie ist ein bunter Haufen: Ganz viele Unterschiede, aber alle gehören zusammen. Alle haben die gleiche Würde, unterschiedslos – alle Ebenbilder Gottes.“

Zur Person: Manfred Rekowski
Manfred Rekowski ist seit März 2013 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Theologe (62) wurde in Polen geboren. Als er fünf Jahre alt war, siedelten seine Familie und er in die Bundesrepublik über. Rekowski hat in Bethel, Marburg, Bochum und Wuppertal Theologie studiert. 1986 wurde er Pfarrer in Wuppertal.

Hinweis:
Auf der Internetseite der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es neben dem Präses-Video auch ein Interview mit der in Ohio tätigen Pfarrerin Sigrid Rother zur aktuellen Situation in den USA.


Beitragsbild: Tom Brenner (Reuters)
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/us-kirchen-empoert-ueber-bibel-posing-von-donald-trump

Laufen gegen Corona

Für den guten Zweck in den Sommer laufen.

Mit der rheinischen Kirche sportlich unterwegs gegen das Coronavirus
Runter vom Sofa, raus aus dem Homeoffice, rein in die Sportschuhe. „Lauf solo in den Sommer“: Eine Initiative der Evangelischen Kirche im Rheinland bringt in Bewegung. Freizeitsportlerinnen und -sportler sind – jede und jeder für sich – unterwegs für den guten Zweck und helfen so gemeinsam dabei, die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Namibia zu lindern.

So geht’s: Anmelden, loslaufen, spenden
Interessentinnen und Interessenten (Läufer, Walker, Handbiker, Inlineskater, Rollstuhlfahrer) erhalten nach der Anmeldung per Mail ihre Startnummer. Es zählt ein selbst gewählter, allein absolvierter Lauf oder Weg im Aktionszeitraum bis zum 31. Juli. Wer möchte, lässt sich die zurückgelegten Kilometer im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis sponsern. Startgelder (5 Euro pro Person) und Spenden gehen an die Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia, die sich mit umfangreichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus stemmt und versucht, die existenzbedrohenden Folgen der Krise für die Ärmsten abzumildern.

KD-Bank übernimmt die ersten hundert Startgelder
Für die ersten hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich anmelden, übernimmt die KD-Bank, Bank für Kirche und Diakonie, die Startgelder. Alle Informationen zur Initiative „Lauf solo in den Sommer“ und zum Spendenprojekt unter dem Dach der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) gibt es hier.

Stichwort: Gemeinsam gegen Covid-19
Mit vereinten Kräften helfen evangelische Kirchen ihren Partnern in Afrika und Asien, die Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen. Seit Ausbruch der Krise unterstützt die Vereinte Evangelische Mission (VEM) Gemeinden bei der Versorgung bedürftiger Menschen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Hygieneartikeln. Informationen über die Hilfsmaßnahmen: www.vemission.org/united-against-corona


Link zu EKiR.de:
https://www.ekir.de/www/service/lauf-solo-in-den-sommer-32413.php

neue Termine zum Kurs

Vorbereitung auf das Ehrenamt im Hospizdienst Rösrath.

Die ehrenamtliche Mitarbeit ist der Kern unseres Hospizdienstes und von jeher der Kern der Hospizbewegung. Denn die Begleitung von Menschen und ihren Zugehörigen in der letzten Phase des Lebens ist ein ganz natürlicher und zutiefst in uns verankerter Akt der Menschlichkeit.

Es braucht jedoch die Bereitschaft, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die in der heutigen Zeit und unserer Gesellschaft von vielen Ängsten und Tabus überlagert sind.

Und genau hierzu möchten wir Sie einladen: zu einem Kurs, in dem Sie sich auseinandersetzen können mit den Themen Sterben, Tod und Trauer – den Themen eines jeden Lebens.

Zugleich erhalten Sie in dem Kurs eine qualifizierte Vorbereitung für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Hospizarbeit nach den Empfehlungen des  Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV).

Neue Termine*

  • Freitag 05.06.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 06.06.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Freitag 12.06.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 13.06.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Mittwoch 17.06.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Freitag 03.07.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 04.07.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Freitag 17.07.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 18.07.2020 10.00 – 16.00 Uhr
  • Mittwoch 29.07.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Mittwoch 05.08.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Mittwoch 12.08.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Mittwoch 26.08.2020 18.30 – 20.45 Uhr
  • Freitag 11.09.2020 17.30 – 21.15 Uhr
    Samstag 12.09.2020 10.00 – 16.00 Uhr

* Zwei weitere Mittwochabend-Termine kommen noch dazu und werden zu Beginn des Kurses bekannt gegeben.

Ort: Geno-Hotel 51503 Forsbach

Gebühr: Die Kursgebühr beträgt € 150,– für die gesamte Ausbildung.

Mögliche Termine für ein Praktikum mit Praxisbegleitung werden zu beginn des Kurses abgestimmt. Die Praktika finden in der Regel im Rahmen einer ca. 30 stündigen Hospitation im Pflegeheim, stationären Hospiz oder in der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV).

Bei Interesse bitten wir Sie, Kontakt mit uns aufzunehmen.

So erreichen Sie uns:

Herzliche Grüße

Katja Masala, (Koordinatorin)

Ort ev. Gemeindezentrum Forsbach, Bensberger Straße 238

Thema: Ich in der Hospizarbeit
Persönliche Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer, Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, Motivation für die Hospizarbeit.

1. Der Flyer zum Kurs
2. Das Programm zum Befähigungskurs 13.03. – 12.09.2020 als PDF-Datei
3. Webseite des ökum. Hospizdienst Rösrath


Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Ökumenischer Hospizdienst Rösrath e.V.
Telefon: 02205-89 83 49, Volberg 4, Baumhofshaus – 51503 Rösrath
www.hospizdienst-roesrath.de – E-Mail: buero@hospizdienst-roesrath.de

Pressemeldung Nr.71

„Gottesdienste werden nicht mehr so sein, wie wir sie kannten“
Enge Schutzregeln für die Wiederaufnahme/Sorgsame Vorbereitung

„Mit der Ermöglichung von Präsenzgottesdiensten hoffen viele Gemeindemitglieder auf ein normales kirchliches Gemeindeleben“, sagt Präses Manfred Rekowski. „Doch auch, wenn wir grundsätzlich wieder gemeinsam Gottesdienste feiern können, hat der Gesundheitsschutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitwirkenden Priorität.“ Deshalb sei es verantwortungsvoll, die bevorstehende Öffnung der Kirchen behutsam anzugehen, unterstreicht der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Über die Wiederzulassung von Gottesdiensten mit in der Kirche präsenter Gemeinde beraten heute die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der Bundeskanzlerin abschließend.

Was zum Schutz der Besucherinnen und Besucher getan wird
Vermutlich werden zunächst nur einige der 668 Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland schon an diesem Sonntag Präsenzgottesdienste anbieten; so etwa in Köln. Weil aufgrund der Schutzvorschriften nur maximal 40 Gäste in der Antoniterkirche, die eigentlich über 150 Plätze verfügt, teilnehmen können, werden dort drei Gottesdienste angeboten. Zu diesen muss man sich zuvor im Gemeindebüro anmelden. Den Rahmen für die Schutzmaßnahmen bietet ein Eckpunktepapier der Evangelischen Kirche in Deutschland, das mit dem Bundesinnenministerium abgestimmt ist. Für örtliche Leitungsgremien der Kirchengemeinden (Presbyterien), die über die Präsenzgottesdienste eigenverantwortlich entscheiden, hat die Evangelische Kirche im Rheinland ergänzende Hinweise, Anregungen und Bausteine zum Thema Präsenzgottesdienste zusammengestellt. Darin werden die wichtigsten Punkte konkretisiert. Dort geht es um organisatorische und liturgische Fragen, um Hybrid-Gottesdienste und theologische Anregungen.

„Wir leben aber nicht im Normalzustand“
In großen Teilen der rheinischen Kirche laufen die Planungen für Präsenzgottesdienste eher auf Pfingsten hin. So hat sich etwa der Pfarrkonvent im Kirchenkreis Duisburg dafür ausgesprochen, zunächst bis Ende Mai keine Präsenzgottesdienste zu feiern. „Die aktuelle außergewöhnliche Krisenzeit, die mit oder ohne Erleichterungen noch lange andauern wird, zwingt uns in vielen Bereichen zu restriktiven Maßnahmen, die wir als evangelische Kirche normalerweise nicht gewohnt sind. Wir leben aber nicht im Normalzustand“, schreibt Duisburgs Superintendent Armin Schneider in einem Brief an die Gemeinden.

Gemeindegesang wird es nicht geben
Virologen und andere Experten sehen eine Rückkehr zur bisher gekannten Normalität noch lange nicht. Auch in der Kirche werde es auf längere Zeit keinen normalen Gemeindealltag geben, sagt Präses Rekowski. Die erwähnten „Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von künftigen Gottesdiensten“ schreiben einen Mundschutz und konsequenten Abstand von mindestens eineinhalb Metern vor. Gesang und den Einsatz von Blasinstrumenten wird es nicht geben. Eingangskontrollen sind geboten. „So, wie wir sie kannten, werden unsere Gottesdienste bis auf weiteres nicht sein“, lautet Rekowskis Einschätzung entsprechend. „Auch wenn sich Gemeindemitglieder nach so langer Zeit der Kontaktsperre in einer Kirche wiedersehen, wird sich kaum das ihnen vertraute Gemeinschaftsgefühl einstellen.“

Viel Neues ist entstanden
In den vergangenen Wochen sei viel Neues in Sachen Gottesdienst entstanden, das von großer Kreativität und Energie zeugt und alles andere als minderwertig ist, unterstreicht Rekowski. Gottesdienste fallen nicht etwa seit Wochen ersatzlos aus – im Gegenteil. Auch in der aktuellen Normalität können Christinnen und Christen zuversichtlich glauben: „Gott ist da. Und Gemeinde lebt“, sagt der Präses. „Was es alles zu entdecken gibt, wenn wir die gewohnten Pfade verlassen, das zeigt sich in diesen Wochen. Gemeinde entdeckt sich vielfältig, auch jenseits der sonntäglichen Präsenzgottesdienste.“

Stichwort: Gottesdienste im Internet
Zwischen Emmerich und Saarbrücken werden derzeit zahlreiche Gottesdienste über das Internet verbreitet. Am kommenden Sonntag finden im Autokino in Erkelenz um 9 und um 11 Uhr Gottesdienste statt. Deren Titel: „Willkommen in Holy-Wood“. Mit diesem Wortspiel tragen die veranstaltenden sechs Gemeinden aus dem Kirchenkreis Jülich dem Setting Rechnung. Auf der landeskirchlichen Homepage www.ekir.de ist der 11-Uhr-Gottesdienst live mitzuerleben

 

ökum. Ostersingen

Liebe katholische und evangelische Gemeindeglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger des Bezirkes Hoffnungsthal,
uns „Geistlichen“ fällt es in dieser Zeit unglaublich schwer keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern zu können. Überall wurde überlegt, wie wir dennoch „österliche Freude“ leben und feiern können. Unsere ökumenische Aktion in Hoffnungsthal sollte ein „Balkonostersingen/-beten“ am Ostersonntag, den 12.04., an insgesamt 10 Stationen unseres Ortsteiles sein.

Pastoralreferentin Monika Ueberberg und Pfarrer Thomas Rusch steuerten (getrennt in zwei Fahrzeugen 😉) mit einer verstärkten Lautsprecherbox nacheinander 10 Stationen in Hoffnungsthal an . Dort wurden die drei Lieder von dem Liedblatt (Flyer) gesungen, ein Vaterunser gebetet und uns Gottes Segen zugesprochen.
Flyer-Ostersingen in Hoffnungsthal als PDF-Datei

Dieses ging natürlich nur mit der gebotenen Distanz, indem Sie aus Ihren Fenstern, von Ihren Balkonen oder aus Ihren Gärten heraus mitgesungen hatten. Uns war natürlich bewusst, dass wir nicht alle Ortsteile abdecken konnten.

Beim Ostersingen in vor der kath. Kirche St. Servatius in Hoffnungsthal hat Udo Hartenfels drei kurze Videos aufgezeichnet, die Sie sich hier ansehen können.

Begrüßung durch Pastoralreferentin Monika Ueberberg

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Gemeinsames Vaterunser-Gebet
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Schlusslied und Zuspruch des Segens
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Homeoffice mit Kindern

Zehn Tipps, um nicht durchzudrehen.
Was Diplom-Psychologe Volker Rohse Eltern jetzt rät:
Zu Hause zu arbeiten und gleichzeitig die Kinder zu betreuen, stellt Eltern gerade vor eine große Herausforderung. Helfen kann dabei  ein strukturierter Wochenplan, den alle gemeinsam erstellen. Diplom-Psychologe und Familientherapeut Volker Rohse  hat einige Tipps, wie Familien diese schwierige Zeit gut überstehen können. Volker Rohse leitet die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen im Kirchenkreis An der Ruhr. (Hinweis: Die nachfolgenden Tipps können Medien unentgeltlich bei Quellenangabe „ekir.de“ redaktionell nutzen.)

1. Machen Sie gemeinsam mit den Kindern einen Wochenplan.

Viele Familien erstellen sich gerade einen Wochenplan, auf dem für alle ersichtlich ist, was wann ansteht. Lassen Sie die Kinder dabei mitüberlegen und den Plan mitgestalten, dadurch wird es ein gemeinsames Projekt der Familie. Wenn die Kinder mitwirken können, fühlen sie sich ernst genommen und sind auch eher bereit, sich an Absprachen zu halten. Und sie können immer wieder nachschauen, wann die nächste Pause naht und sehen, dass am Wochenende auch wieder gemeinsame freie Zeit ansteht.

2. Behalten Sie Routinen und Rituale bei.

Kinder lieben Routinen, weil sie ihnen die Welt vereinfachen. Sie wissen: Ich kann mich auf etwas einstellen. Und Routinen helfen allen, den Alltag gut zu überstehen. Gerade in Zeiten, die durch Veränderungen gekennzeichnet sind, geben gleiche und verlässliche Abläufe Sicherheit und Orientierung.  Versuchen Sie, im Wochenplan Strukturen weiterzuführen, die den Kindern aus Kita und Schule bekannt sind.  Behalten Sie feste Zeiten zum Aufstehen und Schlafengehen bei. Genauso wichtig ist es aber auch, liebgewonnene Rituale wie das abendliche Vorlesen beizubehalten.

3. Schaffen Sie feste Arbeitszeiten.

Legen Sie Zeiten fest, zu denen sowohl Eltern als auch Kinder arbeiten. So schaffen alle, was sie schaffen müssen. Eltern können ihren Kindern dabei helfen sich zu strukturieren, indem sie sie entscheiden lassen, mit welchem Fach sie anfangen und welche Aufgaben sie bis zur nächsten gemeinsamen Pause schaffen möchten. Hierbei sollten sich die Kinder erreichbare Ziele setzen. So lernen Kinder, mit so wenig Hilfestellung wie möglich Verantwortung für ihre Aufgaben zu übernehmen. Aufgaben, die nicht allein gelöst werden können, werden später gemeinsam angeschaut.

4. Planen Sie ausreichend Pausen ein.

Je älter Kinder sind, umso länger ist ihre Konzentrationsspanne. Sind bei Kindern im Kindergartenalter 15 bis 30 Minuten schon eine lange Zeit, wenn sie sich selbst beschäftigen sollen, können für Schulkinder schon 30 bis 45 Minuten lange Arbeitsphasen eingeplant werden.
Pausen und gemeinsame Zeit nach einer Arbeitsphase (oder einer Allein-Spiel-Phase) sind der Schlüssel zur Zufriedenheit aller. Genießen Sie die arbeitsfreie Zeit ganz bewusst, zum Beispiel mit einem gemeinsamen Spiel. Schöne gemeinsame Momente können uns durch den Tag tragen.

5. Wechseln Sie sich bei der Betreuung ab.

Wenn beide Eltern zu Hause sind, teilen Sie sich auf, wer wann die Kinder betreut oder während der Arbeitsphasen ansprechbar ist. Dann kommt immer eines der Elternteile dazu, seine Sachen zu erledigen. Oder es hat Zeit, mal durchzuatmen.

6. Verabreden Sie Zeichen, wenn Sie – oder auch die Kinder – nicht gestört werden wollen.

Wenn Sie eine Weile ungestört arbeiten oder telefonieren möchten, beziehen Sie die Kinder in die Lösung mit ein. Auch mit kleineren Kindern kann man gemeinsam Zeichen oder Bilder überlegen, die zeigen, ob eine Störung gerade willkommen ist oder nicht. Das können zum Beispiel eine Ampel oder vom Kind gemalte Smilies sein.  Und wenn eines der Kinder doch ins Videomeeting platzt: Bewahren Sie die Ruhe. Gerade in der jetzigen Situation wird jeder Verständnis dafür haben. Die verabredeten Zeichen sollten aber auch für die Kinder gelten, wenn diese nicht gestört werden wollen, zum Beispiel wenn sie lernen, in Ruhe ein Hörspiel hören wollen oder sich online mit Freunden treffen.

7. Legen Sie angemessene Medienzeiten fest.

In vielen Familien wird die übliche Faustregel von 30 Minuten Medienzeit im Kindergartenalter und 60 Minuten im Grundschulalter im Moment nicht umzusetzen sein.  Versuchen Sie dennoch, feste Zeiten zu verabreden. Nur so lernen Kinder, mit Medien umzugehen und ihre Zeit einzuteilen. Zum Beispiel: Nach einer Folge der Lieblingsserie bleibt noch eine halbe Stunde für etwas anderes.  Medienzeit umfasst die Nutzung aller elektronischen Medien: Fernsehen, Tablet, Handy und Konsole.
Letztlich können Sie Ihre Kinder am besten einschätzen und entsprechend für Ausgewogenheit sorgen.  Aktive  Kinder, die sich auch ohne elektronische Medien gut beschäftigen, können auch mal mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen, weil sie nicht daran kleben bleiben. Bei Kindern, die sich nur schwer zu etwas anderem aufraffen können, besteht die Gefahr, dass sich dieses Verhalten noch verstärkt. Hier können Sie mit gemeinsamen Spielen und Beschäftigungen gegenwirken. Die meisten Kinder machen nämlich am liebsten etwas mit anderen zusammen.

8. Erlauben Sie sich, weniger zu schaffen als sonst.

Wenn Eltern sich unter Druck setzen, im Homeoffice genauso produktiv zu sein wie auf der Arbeit, kann das nicht gelingen. Die meisten Arbeitgeber haben dafür Verständnis. Wenn Sie sich erlauben, in dieser besonderen Situation  weniger zu schaffen als sonst, können Sie sich über das freuen, was geht, aber auch die Zeit mit den Kindern genießen. Eltern tun also gut daran, ihre Ansprüche an sich selbst herunterzuschrauben und die Situation zur Entschleunigung zu nutzen. Viele Familien gestalten die von außen verordnete Zeit auch bewusst mit gemeinsamen Spaziergängen in der Natur oder mit Fahrradtouren. Bewegung, Abwechslung und neue Eindrücke tun allen gut und nachher lässt es sich auch leichter wieder zu Hause miteinander umgehen.

9. Reden Sie mit Ihren Kinder über deren Ängste und bleiben Sie authentisch.

Ängste können auch zu Spannungen untereinander führen. Deshalb ist es gut, wenn Sie mit Ihren Kindern über deren Ängste sprechen. Gehen  Sie offen und ehrlich auf die Fragen Ihrer Kinder ein, aber überschütten Sie sie nicht mit Informationen. Achten Sie auf altersgerechte Erklärungen.
Sie müssen nicht auf alle Fragen ihrer Kinder eine Antwort wissen. Es kann Spaß machen, gemeinsam nach Antworten zu suchen. Und bleiben Sie in den Gesprächen authentisch, selbst wenn Sie verunsichert sind. Zum Beispiel, wenn Sie nicht genau sagen können, wann man die Großeltern wiedersehen kann. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, ob ihre Eltern das, was sie sagen, auch meinen. So können Sie als Familie lernen, auch Unsicherheiten gemeinsam auszuhalten.
Wichtig ist es dennoch, dass Sie zwischen ihren eigenen Ängsten und denen ihrer Kinder unterscheiden. Erwachsenenthemen wie mögliche existenzielle Ängste sollten auch Themen unter Erwachsenen bleiben und besser abends mit Freundinnen und Freunden besprochen werden.

10. Achten Sie auf sich.

Wenn es den Eltern gut geht, geht es auch den Kindern gut. Bei allem Stress: Finden Sie Dinge, die Ihnen gut tun und helfen, sich zu entspannen. Wo sind Ihre Kraftquellen? Yoga, Meditation, ein strammer Spaziergang – vieles geht auch trotz der momentan geltenden Regeln.
Stichwort: Evangelische Beratungsstellen
Die aktuelle Situation stellt viele Familien vor Herausforderungen. Im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es zahlreiche Beratungsstellen, die Familien unterstützen und während des Kontaktverbots telefonische Sprechstunden anbieten. Eine  der Beratungsstellen für Familien-, Ehe-, Erziehungs- und Lebensberatung, die eine Telefonberatung anbieten, findet sich hier:

BERGISCH GLADBACH
Ev. Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Milchborntalweg 4
51429 Bergisch Gladbach (Bensberg)
Tel.: 02204/54004
Fax: 02204/51390
E-Mail: beratungsstelle@kirche-koeln.de