Missionale in Köln

„Tu, was du glaubst“ – 42. Missionale
In Köln erwartet Sie ein kreatives und ermutigendes Gemeindefestival. Unter dem Motto „Tu, was du glaubst – Gemeinde in der Nachfolge“ findet am Samstag, 23. März 2019 das nächste Missionale-Treffen statt. Ca. 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus evangelischen und katholischen Gemeinden, Freikirchen, Gemeinschaften und Werken treffen sich in der Koelnmesse im Congress-Centrum Ost.

Tu, was du glaubst – berufen von Jesus Christus, seiner Spur zu folgen. Tu, was dran ist – herausgefordert von den Problemen unserer Zeit. Tu, was nottut – den Menschen, die dir heute begegnen. Gemeinde heute unter dem Ruf Jesu in die Nachfolge, darum geht es auf der 42. Missionale. Der Tag wird von der Kraft des Evangeliums getragen. Befreiend. Ermutigend. Bewegt vom Geist des lebendigen Christus. Mit Strahlkraft. In ökumenischer Weite. Mit zahlreichen Impulsen für den eigenen Glauben und das Gemeindeleben vor Ort. In der Balance von Gebet und Engagement: „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst!“ Im persönlichen Leben. In gesellschaftlichen Bezügen.

Nach einer Bibelarbeit von Christoph Nötzel, Missionale-Pastor, zu die Aussendung der Jünger, das Beispiel des barmharzigen Samariters und Jesus bei Maria und Marta, können die Teilnehmenden acht Themenforen besuchen. Sie stehen unter den Stichworten „Im Glauben lernen“, „Gemeindekultur“, „Diakonie“, „Transformation“, „Gemeinde mit Geflüchteten“, „Stadtkommunitäten“, „Lebenskunst“ und „Bibel“.

Missionale ist ein Fest für die ganze Familie.
Die Messe-Halle 11.1 ist für die Jugend reserviert. Viele kreative Kreativ- und Action-Angebote unter dem Motto „#FOLLOWTOFOLLOW“ machen den Nachmittag zu einem Erlebnis. Es geht um Anregungen, Ideen und Impulse, die sich und andere in Bewegung bringen und um Antworten auf die Frage, wie man konkret Jesus im Alltag nachfolgen kann. Musikalisches Highlight ist hier die Band „social beingz“ aus England. Auf dem Missionale-Jugendfestival kommen die Teens auf Ihre Kosten.

Die Kindermissionale im Europa-Saal des Kölner Congress-Centrums lädt ein zu einer spannenden Reise um die Welt. Durch spannende Spiele, Aktion und Rätsel werden Gottes Spuren entdeckt.

Das Treffen beginnt um 13.30 Uhr und schließt mit einer Stunde der Sendung um 18.00 Uhr.


Text: Pressemeldung Evangelische Kirche im Rheinland
Grafik: Auszug aus https://missionale.ekir.de/

21. u. 22. März – Köln

Veranstaltungen im Rahmen des Karl Barth-Jahres 2019

am 21. März 2019 in der Trinitatiskirche Köln und am 22. März 2019 im BFMF* in Köln

„… und damit Gott die Ehre geben“ – Karl Bath und der christlich-islamische Dialog

Gemeinsames und Irritierendes im Gespräch zwischen Christen und Muslimen heute.
Beiden geht es darum, Gott die Ehre zu geben? Wie geht das und was bedeutet das für unseren Alltag?

Prof. Dr. Grogor Etzelmüller, Professor für Systematische Theologie am Institut für Evangelische Theologie der Universität Osnabrück.
Prof. Dr. Milad Karimi, Professor für Kaläm, Islamische Philosophie und Mystik, Institut für Islamische Theologie, Universität Münster.

www.karl-barth-jahr.eu

*) BFMF = Bewegungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V.
Liebigstr. 120b  – 50823 Köln – Telefon: +49 221  800 121 0

Grafik: EKD

7 Wochen ohne

Die Fastenaktion der evangelischen Kirche

Fast zwei Drittel der Deutschen glauben, auf Fragen wie ?Hat es geschmeckt?? oder ?Wie sehe ich aus?? dürfe man mit einer Lüge antworten. Das ergab eine Umfrage. Gefälligkeitslügen nennt man das, und meist geht es darum, die gute Stimmung zu halten und eine Konfrontation zu vermeiden. Was denken Sie darüber? Gilt das achte Gebot unbedingt? Auch dann, wenn ich anderen mit der Wahrheit vielleicht weh tue oder gar schade?

Mit der Fastenaktion ?Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen? widmen wir uns dem Umgang mit der Wahrheit. Nicht unbedingt so wie der Journalist, der einmal ? als Experiment ? 40 Tage lang schonungslos ehrlich war und dabei seine Kollegen beleidigte, seine Frau verprellte und seinen besten Freund verriet. Aber auch wir werden öfter mal die Komfortzone verlassen. Wir wollen gemeinsam danach suchen, was die Wahrheit eigentlich ist und wie wir sie erkennen. Wir werden versuchen, uns selbst nicht zu belügen und mit anderen ehrlich zu sein.
Wir sollten auch über Wahrhaftigkeit nachdenken. Und darüber, wann man für die Wahrheit streiten muss. In den sieben Wochen bis Ostern können wir vielleicht auch Gottes Wahrheit näherkommen ? und dabei auch uns selbst. Machen Sie sich mit uns auf den Weg!

 

Arnd Brummer, Geschäftsführer der Aktion ?  7 Wochen Ohne?

 

 

 

 

Foto/Grafik: Gemeindebriefe.de

25. Februar – Köln

Veranstaltungen im Rahmen des Karl Barth-Jahres 2019

am 25. Februar 2019 – von 19.30 – 21.00 Uhr – Melanchthon-Akademie in Köln

Ein Leben im Widerspruch – Karl Barth (1886-1968)

„Ein grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindefreien“:
So beschreibt der bedeutenste Theologe des 20. Jahrhunderts sein Denken.

Prof. Dr. Christiane Tietz, Professorin für Systematische Theologie am Institut für Hermeneutik und Religionspsychologie der Universität Zürich.

https://melanchthon-akademie.de/programm/theologie-treiben/

Grafik: EKD

Ein frohes neues Jahr

Liebe Gemeinde,
nun liegt es vor uns, das neue Jahr 2019, mit seinen vielen Tagen und Wochen und Monaten, teilweise schon verplant, teilweise noch weiß wie ein unbeschriebenes Blatt.

Wir sind gespannt auf das, was im Laufe des Jahres auf uns zukommen wird. Hoffentlich viel Gutes und Beglückendes! [Präses Manfred Rekowski]

Karl Barth Jahr 2019

Texte von und über Karl Barth sowie Veranstaltungstermine in Deutschland und der Schweiz bietet die Übersichtsseite der EKD zum Karl Barth Jahr des Reformierten Bundes.

50. Todestag des Schweizer Theologen am 10. Dezember 2018
Der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ – vor 50 Jahren starb Karl Barth. Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik und warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Karl Barth war jahrzehntelang die mutigste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“. Reformierte und Lutheraner erinnern 2019 mit einem Karl-Barth-Jahr an den Schweizer evangelischen Theologen mit einer Reihe von Veranstaltungen.

Die EKD stellt eine Reihe von Artikeln, Bildergalerie usw.  bereit. =>> Karl Barth
Hier finden Sie:
Der Störenfried Gottes
Das Leben des Karl Barth
Barmer Theologische Erklärung
Barth-Theologie gegen Totalitarismen
Karl Barth-Zentrum für reformierte Theologie
Karl Bath Jahr 2019
Das Leben des Karl Barth
[….]

Eine Zusammenstellung von Texten, Zitaten und Veranstaltungen finden Sie hier. =>> Gott trifft Mensch

Termine in unserer Region:
„Genosse Pfarrer“  – 31. Januar u. 1. Februar in Bonn
„… damit Gott die Ehre geben“ – 21. u. 23. März in Köln
Karl Barth heute – Relecture u. Kritik – 15. Mai in Bonn

Grafik: EKD

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Auf den Spuren des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“

Ein Siegeszug um die Welt – von Wilfried Kochner

(Fast) jeder singt es einmal im Jahr und das in 300 Sprachen rund um den Erdball. Jeder kennt es und doch wissen nur wenige, dass das berühmteste Weihnachtslied der Welt seinen Ursprung im Salzburger Land hat. Begeben wir uns also auf die Reise zu den wichtigsten Entstehungsorten dieses bekanntesten kulturellen Salzburger Exportartikels.

Mohr – Hintersee

Beginnen wir in Oberndorf bei Salzburg, der Wiege des Liedes. Wir schreiben den 24. Dezember 1818 als in der St. Nikola-Kirche zum ersten Mal Textschreiber Joseph Mohr mit seiner Gitarre und der Komponist Franz Xaver Gruber das Lied öffentlich singen. Da die Kirche aufgrund von Hochwasserschäden abgetragen wurde, steht dort seit 1930 die Stille-Nacht-Gedächtniskapelle. Ein Ort, der den Zauber und die Magie des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ vermitteln möchte.

Das angeschlossene Museum thematisiert neben der Lied-Geschichte auch die für Oberndorf über Jahrhunderte bedeutsame Salzachschifffahrt. Während der Vorweihnachtszeit öffnet zudem das Stille-Nacht-Sonderpostamt seine Pforten. www.stillenacht-oberndorf.at

Doch wer sind die zwei Männer, die das Lied, das seit 2011 nationales immaterielles UNESCO-Kulturerbe ist, geschaffen haben. Beiden gemeinsam ist die Liebe zur Musik und die Abstammung aus einfachsten Verhältnissen. Am 11. Dezember 1792 erblickt Joseph Mohr als uneheliches Kind einer Strickerin in Salzburg in der Steingasse 31 das Licht der Welt. Trotz existentieller Nöte hat der Junge Glück, da der damalige Salzburger Domvikar Johann Hiernle seine musikalischen Talente erkennt und fördert. Bereits 1815 wird er vorzeitig zum Priester geweiht. Seine Sprachgewandtheit, seine theologischen Kenntnisse und seine außerordentliche Musikalität zeichnen ihn aus. Seine erste Arbeitsstelle erhält Mohr in Mariapfarr. Hier verfasst er auch 1816 das Gedicht „Stille Nacht! Heilige Nacht!“.

Im Stille-Nacht Museum Mariapfarr und in der Wallfahrtskirche erfährt man vieles über Mohr und seine Textzeile „Holder Knabe im lockigen Haar“. 1817 verlässt Mohr Mariapfarr und es beginnen lange Wanderjahre. www.wallfahrtsmuseum.at

Auch in Oberndorf, wo er mit Gruber Musikgeschichte schreibt, bleibt er nur zwei Jahre. 1827 übernimmt er in Hintersee ein selbstständiges Vikariat als Priester und bleibt bis 1837. Eine 2016 errichtete Joseph-Mohr-Gedächtniskapelle und ein Themenweg mit Kunst- und Klanginstallationen erinnern an ihn. www.josephmohr.at

Sein letzter Dienstort ist Wagrain. Dort kümmert er sich als Vikar besonders um die Armenfürsorge und das Schulwesen. Ihm verdankt Wagrain den Bau eines Schulhauses. Am 4. Dezember 1848 stirbt er völlig verarmt, einziger Besitz – seine Gitarre. Ein neues Museum präsentiert die wenigen originalen Hinterlassenschaften Mohrs und geht gleichzeitig mit modernen Präsentationstechniken und Mitmachstationen auf die Wirkung und Bedeutung des Liedes ein.

Auf dem anschließenden Wagrainer Kulturspaziergang kann man dann die letzten Jahre Joseph Mohrs entdecken. www.stillenacht-wagrain.at

Am 25. November 1787 wird Franz Xaver Gruber in Hochburg-Ach am Inn geboren und sein musikalisches Talent ist dem Sohn eines Leinewebers in die Wiege gelegt. Bereits mit elf Jahren springt er als Organist für seinen erkrankten Lehrer ein. 1805 verbringt er drei Monate in Burghausen bei Georg Hartdobler, einem der bedeutendsten Organisten jener Zeit. Die Geburtsstadt erinnert mit dem Franz-Xaver-Gruber-Friedensweg an ihren großen Sohn und bietet zwei weitere Ausflugziele der Superlative: Die längste Burg der Welt und das größte Moor Österreichs. www.fxgruber.at

1806 legt er in Ried im Innkreis seine Prüfung als Lehrer ab und 1807 tritt er in Arnsdorf seine erste Stelle als Lehrer und Organist an. In dem Schulgebäude, in dem er lebte und arbeitete, ist heute ein modernes Stille-Nacht-Museum untergebracht. Um seine finanzielle Lage ein wenig zu verbessern, übernimmt er 1816 zusätzlich den Organistendienst in der vier Kilometer entfernten St. Nikola Kirche in Oberndorf.

Hier findet dann die Begegnung mit Joseph Mohr statt, die Geburtsstunde von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“www.stillenachtarnsdorf.at

Grab Mohr – Wagrain

1835 siedelt Gruber nach Hallein über und kann sich nun als Chorregent und Organist der Stadtpfarrkirche ganz der Musik widmen. 1863 stirbt Franz Xaver Gruber als angesehener Mann in Hallein, hier ist er auch beerdigt. Das neu umgebaute Stille-Nacht-Museum in Hallein lädt zu einer Zeitreise ins 19. Jahrhundert ein, mit der kompletten Dokumentation des Liedes, Joseph Mohrs Gitarre, Einrichtungsgegenstände von Gruber sowie Handschriften und Zeichnungen des Komponisten. Mit geführten Themenspaziergängen kann man weitere Originalschauplätze in der Stadt erkunden. www.stillenachthallein.at

Wer sich das einmal ansehen möchte:
Für 18 Euro gibt es ein Kombiticket zum einmaligen Besuch aller Stille Nacht Museen im Salzburger Land incl. Salzburger Verkehrsverbund für 24h.


Text:
Wilfried Kochner, Rösrath
Foto(s):
Beitragsbild: Text des Liedes im Stille Nacht Museum Hallein von W.Kochner
Kapelle Mohr – Hintersee – (c)TVB Salzburger Land
Stille Nacht Kapelle Oberndorf  von W.Kochner
Stille Nacht Museen – Fotos 1, 3 und 4  von W.Kochner
Stille Nacht Museum  (c)Kulturverein Blaues Fenster
Grab Mohr in Wagrain (c)Kulturverein Blaues Fenster