7 Wochen ohne …

Das Motto der diesjährigen Fastenaktion vom 26. Februar bis zum 13. April 2020 heißt:

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“.
Das Motto zur Fastenaktion ermutigt, das Positive und Hoffnungsvolle zu suchen und zu finden.
Mit Aschermittwoch beginnt die Passionszeit. Christen erinnern sich in den rund sieben Wochen vor Ostern an die 40-tägige Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung. Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Christen fasten oder sich Zeit nehmen für Besinnung und Gebet.
Unterstützung bietet dabei die Fastenaktion der evangelischen Kirche unter dem Motto „7 Wochen ohne“.

Zuversicht wächst in der Gemeinschaft
Wie kann das gelingen? Zuversicht wächst in der Gemeinschaft, meint Arnd Brummer, Geschäftsführer der Aktion „7 Wochen Ohne“. Er schreibt zum Motto: „Die Zuversicht wächst in der gelebten Gemeinschaft, im gelebten ‚Du bist nicht allein!‘. Und wenn du dich von Menschen im Stich gelassen fühlst, ist es Gott, der bei dir bleibt. Gott steckt in der der Überraschung oder wie es Albert Schweitzer formulierte: ‚Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.‘ Gottes Liebe liegt außerhalb der rational kalkulierten Weltsicht. Und auf Gott zu vertrauen ist keine Strategie, sondern die Einsicht in die Vorläufigkeit menschlicher Erfahrung und Erkenntnis.

Gottvertrauen im Sinne Jesu, Hoffnung und Einsicht in die menschliche Fehlbarkeit helfen, auf absoluten Zorn zu verzichten. Und sie erleichtern es, die Parolen jener anzuzweifeln, die den Untergang der Welt ankündigen, falls man ihnen nicht folgt. Ihren dunklen Botschaften widerspricht der Psalm 62: ‚Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsere Zuversicht.‘“


Foto und Text: EKD

Begleitmaterial zur Fastenaktion
Wand- und Tischkalender, Begleitbuch und Themenheft können online bestellt werden.

# Klimafasten …

Klimafasten ist eine Aktion der Kirchen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.
Bei der Aktion geht es darum, zu spüren und zu erleben, was man wirklich für ein gutes Leben braucht, um im Einklang mit der Schöpfung zu sein. Die Klimafastenaktion bietet vielfältige Anregungen zur Einübung in eine „Ethik des Genug“. Es stehen Ideen und Anregungen zur Verfügung, um sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen.

  • tut Leib und Seele gut: Spüren und erleben, was ich wirklich brauche was wichtig ist für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung.
  • lässt Herz, Hand und Verstand anders und achtsamer mit der Schöpfung und den Mitgeschöpfen umgehen.
  • weitet den Blick, bereitet auf Ostern vor, verändert mich und die Welt.

Mit dieser Fastenaktion stellen wir uns in die christliche Tradition, die in der Zeit vor Ostern des Leidens gedenkt und bewusst Verzicht übt, um frei zu werden für neue Gedanken und andere Verhaltensweisen.

Der Klimawandel verursacht Leiden, denn er gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Klimaschutz macht Verzicht erforderlich. Aber immer wieder ist er ein Gewinn, wenn es gelingt, alleine oder in der Gemeinschaft das Leben klimafreundlicher zu gestalten.

www.klimafasten.de


Text und Foto: EKD.de u. Klimafasten.de

13.3. – Befähigungskurs

Die vorbereitende Ausbildung auf das Ehrenamt im Hospizdienst beginnt.
am Freitag, 13. März 2020 von 17.30 – 21.15 Uhr und
am Samstag, 14. März 2020 von 10.00 – 16.00 Uhr.
Ort ev. Gemeindezentrum Forsbach, Bensberger Straße 238

Thema: Ich in der Hospizarbeit
Persönliche Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer, Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, Motivation für die Hospizarbeit.

1. Der Flyer zum Kurs
2. Das Programm zum Befähigungskurs 13.03. – 12.09.2020 als PDF-Datei
3. Webseite des ökum. Hospizdienst Rösrath


Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Ökumenischer Hospizdienst Rösrath e.V.
Telefon: 02205-89 83 49, Volberg 4, Baumhofshaus – 51503 Rösrath
www.hospizdienst-roesrath.de – E-Mail: buero@hospizdienst-roesrath.de

Beauftragter im Landtag

Rüdiger Schuch als Beauftragter bei Landtag und Landesregierung eingeführt.
Vorgänger Dr. Thomas Weckelmann verabschiedet.
Von Münster nach Düsseldorf, von der Diakonie an die Schnittstelle von Kirche und Politik: Kirchenrat Rüdiger Schuch ist in einem Festgottesdienst am Dienstag als neuer Beauftragter bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in sein Amt eingeführt worden. Damit ist der bisherige Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Perthes-Stiftung e.V. (Münster) zugleich Leiter des Evangelischen Büros NRW. Die Einführung hat Präses Annette Kurschus von der Evangelischen Kirche von Westfalen vorgenommen. Schuchs Vorgänger Dr. Thomas Weckelmann ist von Präses Manfred Rekowski, Evangelische Kirche im Rheinland, verabschiedet worden.

Kirche agiert betend und handelnd zum Wohl der Menschen
„Wir spüren, dass wir Christinnen und Christen in den vielfältigen Transformationsprozessen gefragt und beauftragt sind, diese mitzugestalten. Dafür sind wir dankbar.“ Das unterstrich Rüdiger Schuch in seiner Predigt. Der säkulare Staat des Grundgesetzes messe ebenso wie das Land Nordrhein-Westfalen in seiner Landesverfassung den Kirchen und Religionsgemeinschaften, die auf dem Boden des Grundgesetzes agierten, eine wichtige Rolle zu, die auch in einer pluralen Gesellschaft an Bedeutung nichts einbüße. Schuch: „Konstruktiv, diskurswillig gestaltet sich das Verhältnis, indem die Kirche betend und handelnd zum Wohle der Menschen in diesem Land agiert und weiterhin agieren wird.“

Gottes Verheißung als Gegen-Gift gegen Verrohung, Hass und Angst
Präses Annette Kurschus betonte mit Blick auf den neuen Beauftragten in der Düsseldorfer Johanneskirche: „Von Gott mitten in der Welt nicht zu schweigen, sein Wort immer wieder als Gegen-Wort in die vielen Wörter des Tages zu sagen, seine Kraft als Gegen-Kraft in das aufgeplusterte Machtgehabe der Menschen zu tragen, seine Verheißung als Gegen-Gift gegen die Verrohung und den Hass und die Angst um uns herum in die Debatten zu streuen: Das wird dein Auftrag sein als Grenzgänger zwischen Staat und Kirche, als Brückenbauer zwischen den unterschiedlichsten Interessenvertretern, als Vermittler zwischen gesellschaftlichen und kirchlichen Themen, als Akzentsetzer in Debatten hier und dort.“

Minister Stamp: „Die Kirche ist ein wichtiger Partner“
„Es wartet ein spannendes Arbeitsfeld auf Sie. Wir freuen uns auf Sie“, sagte Landtagspräsident André Kuper. Und Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration ergänzte: „Das Evangelische Büro ist ein bedeutender Akteur und Ansprechpartner für die Abgeordneten des Landtags NRW. Die Kirche ist ein wichtiger Partner. Staat und Kirche geht es gemeinsam um das Wohl der Menschen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft.“

„Demokratie geht uns alle an“
„In diesen Zeiten ist es gut, Sie an unserer Seite zu wissen. Denn Demokratie geht uns alle an“, betonte Carina Gödecke, Erste Vizepräsidentin des Landtags NRW. Und Dr. Antonius Hamers, Leiter des Katholischen Büros NRW, hob die „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit dem Evangelischen Büro hervor. Hamers: „Es ist unser größter Erfolg, dass wir es geschafft haben, dass beide Büros in einem Gebäude untergebracht sind. Wir haben eine Form der Zusammenarbeit gefunden, hinter die es nicht mehr zurückgeht.“

Pointiert kirchliche Positionen in den politischen Diskurs eingebracht
Bereits zu Beginn des Gottesdienstes hatte Präses Manfred Rekowski den scheidenden Kirchenrat Dr. Thomas Weckelmann verabschiedet und ihm für seinen Einsatz gedankt. Rekowski: „Sie haben stets klar und pointiert kirchliche Positionen in den politischen Diskurs eingebracht.“ Besonders durch seine Kontaktfreude und seine große kommunikative Begabung habe er sich zu einem beliebten Gesprächspartner gemacht. Aber auch als Seelsorger und Pfarrer habe er gewirkt und so sehr viel Resonanz erzeugt.

Stichwort: Evangelisches Büro
Als Leiter des Evangelischen Büros Nordrhein-Westfalen pflegt der Beauftragte die Verbindungen zu Landtag und Landesregierung sowie zu den dazu gehörigen Ministerien. Er hält Kontakt zu den politischen Parteien und zu Vereinigungen und Verbänden auf Landesebene. Gemeinsam mit dem Katholischen Büro ist er verantwortlich für regelmäßige Andachten sowie gottesdienstliche Feiern im Landtag und steht Vertretern des öffentlichen Lebens als Seelsorger zur Verfügung.


Pressemitteilung 28/2020
Foto: Gerald Biebersdorf

25.01. – Hospizdienst

Ein offenes Angebot für Trauernde,

am Samstag, 25. Januar 2020 von 15-17 Uhr im Kolumbarium Kleineichen.

Programm:
Der Ökumenische Hospizdienst Rösrath e.V. lädt trauernde Erwachsene zu einem gemeinsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ein. Geschulte Ehrenamtliche begleiten durch den Nachmittag und zeigen, wie mit einem Faden etwas Wunderbares entstehen kann.


Ökumenischer Hospizdienst Rösrath e. V.
Volberg 4, Baumhofshaus · 51503 Rösrath
Telefon 02205 – 89 83 49
www.hospizdienst-roesrath.de · buero@hospizdienst-roesrath.de

Ökumenekonzeption

Evangelische Kirche im Rheinland stellt sich in der ökumenischen Arbeit neu auf

Die Zusammenfassung der Beschlüsse der 73. Landessynode der EKiR finden Sie hier:  PDF-Datei

Landessynode beschließt Ökumenekonzeption und neuen Dienst
Bad Neuenahr (16. Januar 2020). Mit einer neuen Ökumenekonzeption hat die Landessynode die Grundlagen des ökumenischen Selbstverständnisses in der Evangelischen Kirche im Rheinland formuliert. Die Konzeption bietet eine theologische Grundlegung, beschreibt aber bewusst nicht die Strukturen ökumenischer Arbeit in der rheinischen Kirche und gibt auch keine Handlungsanweisungen, sondern liefert eine Leitidee für die ökumenische Arbeit in der rheinischen Kirche. Sie folgt dabei dem Konzept von Einheit, wie es der Ökumenische Rat der Kirchen auf seiner Vollversammlung 2013 in Busan formuliert hat: „Die Einheit der Kirche, die Einheit der menschlichen Gemeinschaft und die Einheit der ganzen Schöpfung sind miteinander verwoben.“ Leitbild der neuen Ökumenekonzeption der Kirche entlang des Rheins ist das biblische Bild des lebendigen Flusses.

Online-Plattform bietet Informationen und Service
Die Ökumenekonzeption beschreibt in Form von Kompetenzen, was für die praktische Arbeit benötigt wird. Das sind beispielsweise dialogische und evangelistische Kompetenzen, interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen, Versöhnungskompetenz und Bildungskompetenz. Die Konzeption sieht zudem vor, Akteurinnen und Akteure eine Online-Plattform als Informationsservice zur Verfügung zu stellen.

„Rheinischer Dienst für internationale Ökumene“ beschlossen
Die Landessynode hat zugleich die ökumenische Arbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland neu aufgestellt. Dazu hat die Landessynode eine Satzung für einen neuen „Rheinischen Dienst für internationale Ökumene“, kurz RIO, als Körperschaft des öffentlichen Rechts beschlossen. Mitglieder sind die Landeskirche und die Kirchenkreise. Der bisherige Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) soll in diese neue Struktur überführt werden.

Kooperationsvertrag mit der Vereinten Evangelischen Mission geplant
Der neue Rheinische Dienst soll Kirchenkreise, Gemeinden und Einrichtungen in ihrer ökumenischen Arbeit unterstützen. Vorgesehen sind ein Rat als gesamtkirchliches Gremium sowie ein Vorstand. Der Rat hat Richtlinienkompetenz für die ökumenische Strategie. Kooperationen mit Dritten sind vorgesehen, ein Kooperationsvertrag mit der VEM ist auf dem Weg. Er sieht vor, dass der Vereinten Evangelischen Mission Dienst- und Fachaufsicht der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie pädagogisch Mitarbeitenden des Rheinischen Dienstes übertragen wird. Entsprechende Gestellungsverträge werden geschlossen. Regionalräte sind für die operative Umsetzung und Beratung des Dienstes zuständig. Satzung und Vertrag zwischen DMÖ und VEM sind Anlagen der Drucksache.

Landeskirche übernimmt Kosten und entlastet Gemeinden
Die Landeskirche finanziert die Pfarrstellen, Sachkosten und Assistenzstellen des Rheinischen Dienstes aus der neu beschlossenen Umlage von 21 Prozent des Kirchensteueraufkommens. Diese Regelung entlastet die Kirchengemeinden von den bislang von den Kirchenkreisen aufgebrachten Kosten von 400.000 Euro. Diese Gelder können die Kirchengemeinden ihrerseits für ihre entwicklungspolitische Arbeit, etwa dem Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED), aufwenden.


Beitragsbild:
EKiR.de, Landessynode 12.-16. Januar 2020

… diakonisches Handeln

Rheinische Kirche sieht Stärke des diakonischen Handelns im Sozialraum.

Die Zusammenfassung der Beschlüsse der 73. Landessynode der EKiR finden Sie hier:  PDF-Datei

Kirchenleitung soll Schwerpunktthema der Landessynode vertiefen (das Titelfoto stellt die neue Kirchenleitung vor)
Bad Neuenahr (16. Januar 2020). Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat zum Abschluss ihrer Tagung in Bad Neuenahr ihren Willen bekräftigt, das Verhältnis zwischen Diakonie und Kirche zu intensivieren. In den Fokus rückte dabei vor allem die Bedeutung des Sozialraums. Hier sollten die Stärken von Kirche und Diakonie – die Handlungsorientierung an den Bedürfnissen der Menschen sowie die flächenweite Präsenz – noch kräftiger zum Einsatz kommen. Denn dort ergeben sich beispielsweise für die Kirchengemeinden neue Chancen für ihre zumeist ehrenamtlich geprägte diakonische Arbeit.

Kooperativ angelegte Projekte entwickeln
Durch eine intensivere Kommunikation können hier zwischen Gemeinden und Diakonischen Werken und Einrichtungen neue kooperativ angelegte Projekte entwickelt werden, etwa im Bereich Caring Community. Darunter werden Gemeinschaften verstanden, die sich umeinander sorgen. Es wird einander geholfen und es gibt soziale Angebote, die das Leben leichter machen.

Am Thema Diakonie und Kirche wird weitergearbeitet
Die Beratungen der Synodalen und der Gäste aus der Diakonie drehten sich um die eigenen Erfahrungen im Miteinander von Kirche und Diakonie sowie um Fragen nach den Herausforderungen für die Zukunft. Dabei wurde klar, wie unterschiedlich intensiv die Kooperationen zwischen Kirche und Diakonie derzeit noch geschehen. „Wir konnten uns nicht nur verbal mit dem Thema Diakonie auseinandersetzen, sondern auch in die Handlungsfelder eintauchen“, sagte Christoph Pistorius und gab sogleich eine Antwort auf die Frage, wie es weitergeht: „Wir haben als Präsidium der Synode vorgeschlagen, dass wir in einer Arbeitsgruppe die Eindrücke und Erkenntnisse der Synode nacharbeiten und miteinander überlegen, mit welchen Impulsen wir auf die Gemeinden, Kirchenkreise und auch auf die Diakonie zugehen.“

Richtungsweisender Beschluss zur Kirchlichen Hochschule
Als einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verbindung zwischen Kirche und Diakonie sieht Christoph Pistorius auch den Beschluss zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Die Synode geht diesbezüglich davon aus, dass in der Ausbildung des theologischen Nachwuchses auch der Erwerb von Kompetenzen im diakonischen Handeln und der Diakoniewissenschaften in guter Weise weitergeführt und auch weiterentwickelt wird.

Synode legt Fokus auf Diakonie
Die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat während der vom 12. bis 16. Januar stattfindenden Tagung das Thema „Diakonie“ in den Mittelpunkt gestellt. In allen Andachten und geistlichen Unterbrechungen spiegelte sich das Thema wider. Sie wurden von Mitarbeitenden gestaltet, die vor dem Hintergrund ihres alltäglichen diakonischen Handelns die enge inhaltliche Beziehung zum Evangelium Jesu Christi verdeutlichten. Vizepräses Christoph Pistorius ermutigte in seiner Eröffnungspredigt mit Blick auf das Gleichnis „Die Speisung der 5000“ (Markus 6,30-44), die großen Zukunftsaufgaben in Kirche und Diakonie  mit Gottvertrauen anzunehmen und sich dabei nicht allein an den eigenen vorhandenen Ressourcen zu orientieren.

Ministerpräsidentin Dreyer betont Wertschätzung gegenüber Diakonie
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer brachte in ihrem Grußwort zu Beginn der Synode ihre große Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Diakonie zum Ausdruck. Sie sieht in der diakonischen Arbeit eine große Ressource im Kampf gegen eine drohende Spaltung der Gesellschaft. Und Diakoniepräsident Ulrich Lilie betonte mit Blick auf das diakonische Handeln: „Das noch junge 21. Jahrhundert muss ein Jahrhundert der Kooperationen sein.“ Das Denken und Handeln in Kooperationen, so Lilie, gehöre dabei zur DNA des jüdisch-christlichen Glaubens. Er warb für vielgestaltige Kooperationen einer Kirche und Diakonie mit anderen.

Kinderarmut und Seenotrettung
Darüber hinaus hat die Synode laut Christoph Pistorius zwei weitere Beschlüsse gefasst, die in den Kontext Diakonie passen: Mit Blick auf die Bekämpfung von Armut und Armutsfolgen hat die Synode ein einstimmiges Votum für die Einführung einer Kindergrundsicherung verabschiedet. Diese zielt auf einen veränderten Politikansatz ab: An die Stelle der Förderung von Kindern über das Steuerrecht beziehungsweise über verschiedene Sozialleistungen soll eine Kindergrundsicherung als eine Leistung mit niedrigschwelligem Zugang treten. Zudem empfiehlt die Synode den Gemeinden, das Seenotrettungsbündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten“ sowie die Aktion des Bündnisses Seebrücke zu unterstützen.

15.01. – Infoabend

Lebensbegleitung in der Zeit des Sterbens.
Der ökumenische Hospizdienst Rösrath e.V. lädt zur Vorbereitung auf das Ehrenamt im Hospizdienst zu einem Info-Abend am 15.01.2020 von 18.30 – 20.30 Uhr ein.

Ort ev. Gemeindezentrum Forsbach, Bensberger Straße 238
Die Teilnahme am Info-Abend ist kostenlos.

1. Der Flyer zum Kurs
2. Das Programm zum Befähigungskurs 13.03. – 12.09.2020 als PDF-Datei


Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Ökumenischer Hospizdienst Rösrath e.V.
Telefon: 02205-89 83 49, Volberg 4, Baumhofshaus – 51503 Rösrath
www.hospizdienst-roesrath.de – E-Mail: buero@hospizdienst-roesrath.de

9.11. – ökum. Hospiztag

Der Ökumenische Hospizdienst Rösrath e.V. lädt zum Hospiztag ins ev. Gemeindezentrum Forsbach ein.

In diesem Jahr trägt der Rösrather Hospiztag die Überschrift:
»Du hast meine Klage in Tanzen verwandelt«.
Angeregt durch unseren Hauptreferenten Dr. Felix Grützner (Programm u. Informationen auf dem Flyer) möchten wir unseren Besuchern einen kreativen und meditativen Zugang zum Thema Sterben, Tod und Trauer ermöglichen.
Wir laden zu Vortrag, Workshops und abschließender Tanzaufführung in das evangelische Gemeindezentrum in Forsbach ein und freuen uns über Ihr Interesse.
Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt: ab 10.30Uhr heißen wir Sie mit einem Stehcafé im Foyer willkommen, in der Mittagspause erwartet Sie ein reichhaltiges Buffet mit Fingerfood und zur Kaffeepause verwöhnen unsere Ehrenamtlichen Sie mit selbstgebackenem Kuchen.

Der Eintritt ist frei – Spenden, die die Hospizarbeit unterstützen, sind willkommen.

Ort der Veranstaltung
Evangelisches Gemeindezentrum,
Bensberger Straße 238 (Ecke Höhenweg),
Rösrath /Forsbach


Lesebuch zur Synode

Dieser Sammelband „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“ ist erschienen.
Das Lesebuch (428 Seiten) bündelt die theologischen und ethischen Grundlagen zum Begriff der Gewaltfreiheit.
Es wirft Schlaglichter auf die derzeitigen Herausforderungen für den Frieden sowie die aktuellen Debatten.

Durch anklicken der Grafik können Sie das Lesebuch als PDF-Datei herunterladen

Lesebuch zur EKD-Synode 2019

© EKD / Evangelische Verlagsanstalt Leipzig