Gottesdienst 9. August

Ev. Gottesdienst in Forsbach am 9. August 2020

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5. Sept.- Frauencafé

Frauenfrühstück – was ist das und was erwartet Sie da?
Frauenfrühstücke gibt es schon in vielen Gemeinden. Coronabedingt wird unser Frauenfrühstück zum Frauencafé.
Es ist ein Treffen von Frauen jeder Altersgruppe (auch unabhängig von der Konfession!), die sich mit aktuellen christlichen Themen auseinandersetzten wollen.

Foto: M.Kosse

Das nächste Frauencafé mit Margarete Kosse
findet am 5. September 2020 um 15.00 Uhr im Gemeindezentrum Rösrath statt.

Daher haben wir die Räumlichkeit in den Saal unter der Versöhnungskirche gelegt, da hier die Voraussetzungen der Hygienevorschriften eingehalten werden können und wir mit Abstand 40 Personen in den Saal bekommen.
Um das Buffet bei einem Frühstück zu umgehen, werden wir ein Kaffeetrinken um 15.00 Uhr anbieten. Im Anschluss an Kaffee und Kuchen werden wir wie gewohnt den Nachmittag mit Musik und Vortrag fortsetzen.
Auch das Thema ist dem Anlass der jetzigen Lebenssituation angepasst, „Gute und schlechte Ratgeber- Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?

Besonders freue ich mich neben Margarete Kosse auch über die Musikbegleitung.
Es werden uns Lucie Reckhardt und Svea Schmidt begleiten. Zwei sehr musikalische Jugendliche, die unser Frauencafe bereichern werden.
Wir bitten wie immer um vorzeitige Anmeldung, da ein Hygienekonzept einschließlich Sitzplan für die Stadt Rösrath zur Genehmigung erstellt werden muss.
Es wird 2 er und 4 er Tische geben, daher können im Vorfeld gerne auch Wünsche über Sitznachbarn angegeben werden. Wir werden versuchen dieses zu berücksichtigen. Allerdings sind die Tische nicht direkt gegenübergestellt, damit der Abstand gewährleistet werden kann.

 

Gerne erwarten wir Eure Anmeldungen und freuen uns bereits jetzt schon auf ein Wiedersehen. Unseren Flyer finden Sie hier.

Falls Sie Interesse haben, bitte anmelden bei:
Claudia Waßer claudia.wasser@ekir.de oder
Gemeindebüro Tel. 02205-2243
Kosten 10 €.

Andacht für den 6.8.

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Der Spruch für den Monat August lautet: Gott ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele. (Psalm 139, 14)

Das kleine, kurze Wörtchen „Danke“ möchte ich in den Mittelpunkt dieser Andacht stellen.

Danke gehört so selbstverständlich in unseren Sprachschatz, dass viele Menschen es gar nicht mehr als wertvoll ansehen. In unserer Zeit fragen manche: Wer sagt denn heute noch Danke? Das tun doch nur noch ein paar übrig gebliebene Leute, die altbackene Höflichkeitsformen hochhalten wollen. Danke-sagen? Wozu? Was hat man davon?

Ich mache immer wieder diese erschreckende Beobachtung, dass Menschen es verlernt haben, Danke zu sagen. Ich denke dabei nicht nur an die Jugend, deren mangelnde Umgangsformen so oft kritisiert werden. Ist es nicht eher so, dass die junge Generation zu wenig Vorbilder hat, die vorleben, was es heißt, dankbar zu sein und Danke zu sagen? So habe ich manchmal den Eindruck, das deutsche Wort Danke ist ein Fremdwort geworden, denn kaum jemand schafft es noch, dieses schwierige Wort auszusprechen. Dabei besteht es doch nur aus 5 Buchstaben. Das dürfte doch nicht so schwer sein … 😉

Vielleicht kommen wir weiter, wenn wir das Wort durchbuchstabieren: -> „D-A-N-K-E“. Dabei geht es um das Danken unter uns Menschen und unseren Dank gegenüber Gott.

D – wie „Du“

Danken hat immer etwas mit einem Gegenüber zu tun. Ich bedanke mich für etwas Gutes und habe immer ein Du als Adresse: „Ich danke dir, dass du mir geholfen hast.“ Oder: „Ich danke dir, dass du mir so etwas Schönes geschenkt hast.“

Wie oft vergessen wir, Gott zu danken, für all das, was er uns zum Leben schenkt? Wie oft nehmen wir das Gute als selbstverständlich hin, meinen sogar, wir hätten ein Anrecht auf alles Gute, anstatt zu erkennen, dass das Gute ein Geschenk von Gott ist?

Warum sagen wir nicht einfach mal: Danke Gott?! Mit einem Danke vergeben wir uns doch nichts. Im Gegenteil. Mein Dank an Gott ist auch eine „Ich-Du“ – Beziehung. D – wie Du: Du Gott, hast mir so viel geschenkt … – Danke!

A – wie Annahme

Mit der Taufe feiern wir, dass Gott den Täufling als seinen Sohn bzw. seine Tochter annimmt. In der Taufe feiern wir die Ich-Du Beziehung zwischen Gott und einem Menschen. Gott ist unser Vater, der uns als seine Kinder annimmt. So gehören wir zur Familie Gottes. Damit ist Jesus unser Bruder und alle Getauften sind unsere Geschwister.

Bei jeder Taufe wird der Taufbefehl gelesen, bei dem Jesus verspricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 20) Auch wenn die Taufe kein Garantieschein ist für ein sorgenfreies Leben, steht fest: Jesus lässt uns nie allein. Er wird alle unsere Wege begleiten und wird bei uns sein in guten, wie in schweren Zeiten.

Vielleicht begegnet uns Jesus in anderen Menschen, die er in den Dienst nimmt, die für uns da sind, uns durch schwere Zeiten hindurchhelfen, manchmal auch hindurchtragen.

Für all das Gute wollen wir Dank sagen: Dafür, dass Gott uns als seine Kinder annimmt und uns in unserem Bruder Jesus nahe ist.

N – wie Nein

Nein-Sagen: Den bösen Mächten im Leben widersprechen, gegen Unrecht aufstehen … Nein-Sagen: Das Negative, das auf der Welt geschieht, beim Namen nennen … Und dann dagegenstellen, dass Gott das Gute will und uns zur Nächstenliebe aufruft.

N – wie Nein bedeutet auch: Sich bewusst sein, dass Gott uns viel Gutes schenkt, und uns den Auftrag gibt, dieses Gute nicht für uns zu horten, sondern mit anderen zu teilen.

Wenn alle Menschen aus dem Dank heraus handeln würden, wenn wir teilen würden, was wir zum Leben haben, dann sähe es auf der Welt ganz anders aus. Ein Motto der evangelischen Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ heißt: „Es ist genug für alle da“, wenn wir miteinander teilen. Das ist gelebte Dankbarkeit. Damit helfen wir Menschen in Not und helfen zu mehr Gerechtigkeit auf der Welt.

K – wie Kraft, Kontakt, Kommunikation

Der lutherische Theologe Hermann Bezzel (1861 – 1917) hat einmal gesagt: „Die größte Kraft des Lebens ist der Dank.“

Im Miteinander von Menschen gibt uns der Dank Kraft fürs Leben: Derjenige, der einem anderen dankt, schließt sich für eine Beziehung zu seinem Gegenüber auf. Und derjenige, dem gedankt wird, freut sich über den positiven Kontakt. Die Kommunikation zwischen zwei Menschen wird gestärkt durch gelebte Dankbarkeit.

Und wenn wir unseren Dank gegenüber Gott aussprechen, wenn wir so Kontakt zu unserem Vater und Schöpfer halten, erhalten auch wir Kraft.

E – wie Entscheidung, Engagement, Einsatz

Weil uns Gott uns so viel zum Leben schenkt, weil er uns liebt, weil er uns Freunde an die Seite stellt und uns sein Wort als Orientierung im Leben gibt, und auch weil wir – Gott sei Dank – schon 75 Jahre in Frieden leben dürfen … deshalb stellt uns Gott vor eine Entscheidung. Er fragt: Ob wir den Frieden als selbstverständlich annehmen, oder ob wir daraus ableiten, dass unser Einsatz gefragt ist, unser Engagement.

In Anlehnung an das Gebet von Mutter Teresa formuliere ich: Gott hilf uns dazu, dass wir Frieden bringen, wo Streit ist, Liebe üben, wo Einsamkeit und Sorge sich breitmachen. Dass wir anderen verzeihen, wo man sich hasst, dass wir in jeder Begegnung aufmerksam für andere sind.

All das aus Dankbarkeit heraus, dass Gott uns gibt, was wirklich wichtig ist im Leben.

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Danke-sagen ist mehr als nur eine Höflichkeitsformel. Danke darf kein Fremdwort sein! Der Dank will gelebt werden, will uns zum Handeln führt. Danken bringt uns in Bewegung aufeinander zu. Wir danken einander, und wir danken Gott mit Herzen, Mund und Händen.

Dankbarkeit ist eine Lebenseinstellung, die Gutes bewirkt. Mit der Kraft des Dankens können wir das Böse in seine Schranken weisen und dazu helfen, dass Liebe und Frieden sich in unserer kleinen und großen Welt ausbreiten.

Seit einem Kirchentag in den 60-er Jahren gibt es das „Danke-Lied“. In sechs Strophen wird aufgezählt, wofür wir dankbar sind. Am Ende des Liedes heißt es: „Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran. Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.“ Dazu passt der Sinnspruch: Nicht der Glückliche ist dankbar, sondern der Dankbare ist glücklich. Darüber lohnt es sich, weiter nachzudenken.

Herzlichst – Ihre / Eure Pfarrerin Erika Juckel

 

Zur Info: Die Andachten in den Schulferien erscheinen am Mittwoch oder am Donnerstag (online auf unserer Homepage oder on Leine, auf der Wäscheleine).

Die Predigt und ein Lied von unseren Open-Air-Gottesdiensten kann man immer montags auf unserer Homepage und auf youtube aufrufen.

Hier der Link: Gottesdienst am 2. August

Ihre / Eure Erika Juckel, Pfarrerin


Foto: D. Binderberger

Gottesdienst 2. August

Ev. Gottesdienst in Rösrath am 2. August 2020

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Andacht für den 30.7.

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Am Dienstag, auf dem Weg zu einem Trauergespräch in Hoffnungsthal, fuhr ich am Wöllnerstift vorbei, und wie so oft fiel mir das Logo des Seniorenheimes ins Auge. Groß aufgemalt sieht man es am Giebel eines Gebäudes. Und heute Nachmittag – am Mittwoch –halte ich den Balkongottesdienst für die Menschen im Wöllnerstift und in der Nachbarschaft. Und wieder sehe ich das gleiche Zeichen auf der Flagge am Eingang:

 

Ein Segelschiff.

Ich gehe mit meinen Gedanken spazieren: In diesen Gebäuden wohnen viele Menschen, die eine lange Reise auf ihrem Lebensschiff hinter sich haben. Nach der Fahrt auf hoher See, nach ruhigen Lebensphasen, nach schönen Erlebnissen, gewiss auch nach Abenteuern und Stürmen – und wer denkt da nicht an die Kriegszeit und die schweren Jahre danach –, jetzt ist man in einen ruhigeren Hafen eingelaufen. In diesem Hafen verbringen viele ihren Lebensabend. Ob es hier aber immer ruhig zugeht, sei dahingestellt. Gerade die Corona-Zeiten waren und bleiben eine Herausforderung für die Bewohner und Bewohnerinnen, sowie auch für alle, die im Wöllnerstift arbeiten.

In dieser Andacht für Donnerstag lade ich Sie und Dich ein, das Bild vom individuellen Lebensschiff auf das eigene Leben zu beziehen. Je nach Lebensalter ist man schon eine lange Zeit unterwegs. Andere haben erst wenig Erfahrung auf der Fahrt im weiten Meer. Die sind angewiesen auf Beratung durch andere Menschen oder durch nautische Hilfsmittel …

Nun, das Symbol Lebensschiff will ich ein wenig ausmalen. Vielleicht nehmen Sie sich ein wenig Zeit und lassen sich durch das Bild inspirieren. Ich will offen lassen, mit welchen Farben, Erinnerungen und Gedanken Sie das Bild vom eigenen Lebensschiff füllen.

Ich formuliere diese Art Meditation in allgemeiner Form und lade Sie und Dich dazu ein, sich mit der eigenen Lebensgeschichte unterzubringen.

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Unter Gottes weitem Himmel waren und sind wir auf großer Fahrt, auf dem Schiff des eigenen Lebens …

Wenn wir auf unser Leben zurückschauen, dann war der Kurs manchmal ganz klar. Dann war es gut, wenn uns Menschen begleitet haben mit Rat und Tat. Und sinnvoll, wenn wir ein Navigationsgerät dabeihatten, eine Seekarte oder einen Kompass. Manchmal haben wir uns auch am Sternenhimmel orientiert.

Wir hatten uns Ziele gesteckt – im privaten Bereich, wie im Beruf. Einige Seerouten haben wir schon hinter uns gebracht. Daher kennen wir auch manche sichere Häfen, wo man gut vor Anker gehen und sich erholen konnte, bevor es wieder hieß „Segel setzen.“ Wenn der Wind günstig ist, geht es mit aufgeblähten Segeln voran. Dann nimmt das Lebensschiff Fahrt auf. Und manchmal ging es „volle Kraft voraus“.

Immer wieder schaukelte unser Segelschiff durch ruhiges Fahrwasser. Man blieb auf Kurs und hat viel Schönes im Leben erfahren. Wir erinnern uns dankbar an solche Erlebnisse und an gute Begegnungen, die uns gestärkt und weitergebracht haben.

Zu anderen Zeiten mussten wir das Lebensschiff durch Stürme hindurch manövrieren. Da hatte und hat jede Generation ihre Herausforderungen. Es war so, als würden die Wellen über uns hereinbrechen. Manches wurde uns zugemutet, auch Trauriges. Wir mussten durch schwere Zeiten hindurch. Oft haben wir Bewahrung erfahren.

Wenn wir in die Zukunft schauen, dann ist da viel Ungewissheit … Ob wir uns in unbekannte Gewässer vorwagen, ohne zu wissen, was uns dort erwartet. Oder ob wir meinen, sicher zu wissen, wohin die Reise gehen soll …

Wenn wir auf unserem Lebensschiff eine Flaute erleben, dann werden wir eine Pause einlegen müssen. Segel setzen nützt dann nichts, denn wo kein Wind, da keine Bewegung. Dann kommt das Lebensschiff nicht voran.

Doch wenn der Wind lange ausbleibt, wird es eng und die Vorräte gehen aus. Dann werden wir die Ärmel hochkrempeln müssen und ans Ruder gehen. Das wird anstrengend, aber man kommt wenigstens vorwärts.

Natürlich ist es am besten, wenn leichte Winde wehen, die die Segel aufblähen. Eine erfrischende Brise gibt auch neue Ideen und neuen Schwung.

Wenn die See jedoch zu unruhig wird, wenn sich der Himmel verdunkelt, Gewitterwolken aufziehen und ein Sturm die Wellen aufpeitscht, dann kann es gefährlich werden.

Segel setzen in die Zukunft … In den unendlichen Weiten des Meeres kann es gefährlich sein. Und wir fragen uns:

Wie halten wir unser Lebensschiff auf Kurs? Können wir stürmische Zeiten überstehen? Schaffen wir es, unser Schiff durch gefährliche Gewässer zu lenken?

Und wenn die Wellen über uns zusammenschlagen: Wer hält uns? Wenn unser Schiff kentert: Wer wirft uns den Rettungsring zu? Oder gehen wir unter?

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So viele Fragen und Unsicherheiten … –

In der Bibel wird erzählt, dass es den Jüngern Jesu ganz ähnlich gegangen ist: Sie waren mit dem Boot auf dem See Genezareth. Plötzlich kam ein furchtbarer Sturm auf. Das Schiff drohte zu kentern. Die Jünger riefen Jesus um Hilfe an. „Hilf uns doch, Jesus! Wir gehen unter und sterben.“ Und Jesus bedrohte den Wind und das Meer. Der Sturm legte sich. Jesus fragte seine Jünger: „Wo ist euer Glaube?“

Vielleicht geht die Frage auch an uns: „Wo ist unser Glaube?“

Viele Menschen meinen, ohne Glauben zurecht zu kommen. Das geht vielleicht eine Zeitlang gut. Viele erkennen gar nicht, dass sie das Gute, das sie erleben, nicht nur sich selbst zu verdanken haben. Doch meist kommt man an einen Punkt, wo man sieht: Das schaffe ich nicht allein. Ich brauche Hilfe.

Unsere biblische Geschichte sagt uns: Jesus ist mit uns im Boot. Er lässt uns nicht allein. Auch im Unwetter, wenn das Meer um uns herum tobt, in stürmischen Zeiten unseres Lebens, können wir darauf vertrauen, dass Jesus bei uns ist.

Er begegnet uns auch in anderen Menschen: In Menschen, die uns den Rettungsring zuwerfen, Menschen die für uns da sind und helfen, dass wir wieder auf die Beine kommen.

In einem neuen Lied, das die biblische Geschichte von der Sturmstillung in unsere Zeit hinein interpretiert, heißt es:

„Ist dein Leben von Stürmen bedroht, denkst du, Gott schweigt zu dir in der Not. Denkst du, Er ist nicht da, doch Er ist dir ganz nah. Jesus sitzt mit dir im selben Boot.“

Jesus ist mit uns unterwegs auf dem Schiff unseres Lebens.

So wünsche ich uns allen, dass wir seine Nähe spüren, im Glauben an ihn gestärkt werden und voller Zuversicht die Segel setzen in eine Zukunft mit Jesus an der Seite.

Herzlichst – Ihre / Eure Pfarrerin Erika Juckel

Zur Information: Die Andachten in den Schulferien erscheinen immer mitten in der Woche, am Mittwoch oder am Donnerstag – online auf der Homepage oder on Leine, auf der Wäscheleine.

Die Predigt und ein Lied von unseren Open-Air-Gottesdiensten erscheint immer montags.

Hier der Link: Gottesdienst am 26. Juli

Ihre / Eure Erika Juckel, Pfarrerin


Foto: D. Binderberger

Tafel wird zum Verein …

Nach 12 Jahren hat die Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath als Ergebnis des Runden Tisches entschieden, dass sie die Tafel in eine selbstständige Trägerstruktur überführen will. In einer Sondersitzung am Freitagabend beriet das Presbyterium über die Ergebnisse des Runden Tisches zur Zukunft der Rösrather Tafel. In großer Einigkeit fasste das Gremium den Beschluss, dass der Tafelbetrieb in einem geordneten Übergang an einen eingetragenen Verein übergeben werden soll.

Damit kamen die Presbyterinnen und Presbyter dem Wunsch der Mitarbeitenden der Tafel nach, die sich beim Runden Tisch am 16. Juli für die Trägerschaft der Tafel in einem eingetragenen Verein ausgesprochen und sich im ersten Schritt eine Absichtserklärung gewünscht hatten. Bei diesem Treffen war auch die Idee für einen gemeinsamen Arbeitskreis entstanden, der aus jeweils vier Mitgliedern des Tafelteams und des Presbyteriums und zwei Mitgliedern des Kreissynodalvorstands bestehen wird.

Das Presbyterium beschloss daher, dass in der Übergangszeit bis zur Übergabe der Trägerschaft für die Tafel an den eingetragenen Verein über alle wesentlichen Entscheidungen zum Tafelbetrieb in dem Arbeitskreis beraten wird. Außerdem hat das Presbyterium das Tafelteam darum gebeten, die Ausgabe von Lebensmitteln zeitnah wieder aufzunehmen. Ziel ist es, dass die Aufnahme der Arbeit durch das Tafelteam schnellstmöglich erfolgt und parallel dazu die Planungen zur Vereinsgründung und zu einer geordneten Übergabe stattfinden.

„Wir sind auf einem guten Weg“, fasste Karl-Heinz Knorr, stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums, den Abend der Presbyteriumssitzung zusammen und formulierte seinen Wunsch für die nächsten Wochen.  „Nach dem Runden Tisch kann dem Wunsch der Tafel entsprechend die Arbeit wieder aufgenommen werden.“

„Aus Sicht des Tafelteams werden die Voraussetzungen zur Weiterführung des Tafelbetriebs mit den Beschlüssen des Presbyteriums zur Überführung der Tafel in einen neuen eingetragenen Verein erfüllt“, sagt der Sprecher der Tafel, Dr. Gerd Wasser. „Wir sind dankbar, dass die Zustimmung zu dem von uns vorgelegten Lösungsvorschlag so zeitnah geschehen konnte.“ Zur Wiedereröffnung der Tafel in Rösrath sagte Dr. Wasser: „Natürlich ergibt sich jetzt infolge der neuen Perspektiven auch für das Tafelteam ein gewisser Zugzwang, so schnell wie möglich auf die Vereinsgründung und auf eine Wiedereröffnung des Tafelbetriebs hinzuarbeiten. Beim Runden Tisch am 16. Juli war für Letzteres der Monat September in Aussicht genommen worden. Vielleicht schaffen wir es auch – trotz Urlaubszeit – noch etwas früher.“

Die Pressemitteilung als PDF

Rückfragen bitte an:
Sammy Wintersohl
Leiter Amt für Presse und Kommunikation
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Kartäusergasse 9 – 11
50678 Köln
Tel. 0221/33 82 116
Fax 0221/33 82 121
Mobil 0176/24897090
E-Mail: sammy.wintersohl@kirche-koeln.de
www.kirche-koeln.de

Gottesdienst 26. Juli

Ev. Gottesdienst in Forsbach am 26. Juli 2020

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250.000€ für VEM

Kirchenmitarbeitende spenden 250.000 Euro.              
Große Solidarität mit Kolleginnen und Kollegen in Afrika und Asien.
250.000 Euro aus Spenden und Spendenzusagen von Beschäftigten der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen gehen an Partnerkirchen in Asien und Afrika. Dort werden mit dem Geld Kolleginnen und Kollegen unterstützt, die als Folge der Corona-Pandemie kein regelmäßiges Einkommen mehr haben.

In der Pandemie bewährt sich Zusammenhalt der Kirchengemeinschaft  
Die Aktion „Care and Share“ der rheinischen und der westfälischen Kirche hat in deren Mitarbeiterschaft zu einer hohen Spendenbereitschaft geführt. Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) kann deshalb eine Soforthilfe von insgesamt 250.000 Euro bereitstellen. „Das übertrifft unsere Hoffnungen bei weitem“, sagt der westfälische Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller. „Mit ihrer tatkräftigen Solidarität zeigen die Kolleginnen und Kollegen: In der Corona-Pandemie bewährt sich der Zusammenhalt unserer Kirchengemeinschaft über alle Grenzen und Entfernungen hinweg. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Ausgangssperre führt zu Lieferengpässen bei Grundnahrungsmitteln
Wegen der Ausgangssperre können viele Menschen in Afrika und Asien ihre Felder nicht mehr bewirtschaften. Das führt zu Lieferengpässen für Grundnahrungsmittel und zu einer Mangelwirtschaft mit enormen Preissteigerungen.

Finanzielle Unterstützung für 32 VEM-Mitgliedskirchen
32 Mitgliedskirchen der VEM-Gemeinschaft in Afrika und Asien erhalten umgehend finanzielle Unterstützung, die dringend gebraucht wird. Denn viele Gehälter können in den Partnerkirchen nicht mehr gezahlt werden, weil die Einnahmequellen wie Kollekten, Mitgliedsbeiträge und Schulgebühren versiegt sind. Dank der Soforthilfe können beispielsweise 386 notleidende kirchliche Mitarbeitende der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ruanda jetzt mit Reis, Bohnen, Zucker, Öl, Maismehl und Hygieneprodukten versorgt werden, darunter aktive und pensionierte Pfarrerinnen und Pfarrer, Verwaltungsangestellte sowie Witwen und Witwer. Und auch die Mitarbeitenden der Evangelischen Kirche von Mentawai in Indonesien, denen seit Mai kein Gehalt mehr gezahlt werden konnte, sind dankbar, dass ihre Lebensmittelversorgung kurzfristig gesichert ist.

Mangelnde Absicherung bei Krankheit und Arbeitslosigkeit 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betroffenen Kirchen sind einer doppelten Belastung ausgesetzt: Sie sorgen sich um die Menschen, für die sie arbeiten, und sind selbst mit ihren Familien in Not. „Eigentlich legen die Mitgliedskirchen Wert darauf, selbst für die Gehälter ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzukommen, so wie wir auch. Aber weil die soziale Absicherung bei Krankheit und Arbeitslosigkeit nicht so gut ist wie bei uns, geraten immer wieder und gerade jetzt Menschen in Not“, sagt die rheinische Oberkirchenrätin Barbara Rudolph.

Als Dankeschön ein Konzertbesuch im Internet
Alle Spenderinnen und Spender können im Internet ein Corona-Benefiz-Konzert des südafrikanischen Libertas-Chors aus Stellenbosch miterleben: Als Dankeschön und Zeichen der Solidarität in der Krise erhalten sie den Online-Zugangscode zu diesem sonst kostenpflichtigen Konzert.

Stichwort: Spendenkonto
Spenden zur Unterstützung kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Afrika und Asien können auf das Spendenkonto bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) eingezahlt werden: IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, KD-Bank eG, SWIFT/BIC: GENODED1DKD, Stichwort „Care and Share“.

Mehr zur Unterstützung für die VEM-Partnerkirchen in Asien und Afrika: https://www.vemission.org/united-against-corona

PRESSEMITTEILUNG Nr. 97/2020 vom 22. Juli 2020

Andacht für den 23.7.

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Am Mittwoch (22. Juli) lese ich in meinem Losungsheft folgenden neutestamentlichen Text:

Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht. (aus Jesu Gleichnis vom Wachsen der Saat; Markus 4, 26-28)

Zum Bild des Säens fällt mir folgendes Zitat von Albert Schweitzer ein, bei dem es am Ende auch um einen Sämann geht:

Als einer, der versucht, in seinem Denken und Empfinden jugendlich zu bleiben, habe ich mit den Tatsachen und Erfahrungen um den Glauben an das Gute und Wahre gerungen.
Auf die Frage, ob ich pessimistisch oder optimistisch sei, antworte ich, dass mein Erkennen pessimistisch und mein Wollen und Hoffen optimistisch ist.
Weil ich auf die Kraft der Wahrheit und des Geistes vertraue, glaube ich an die Zukunft der Menschheit. Wo Kraft ist, ist Wirkung von Kraft. Kein Sonnenstrahl geht verloren. Aber das Grün, das er weckt, braucht Zeit zum Sprießen, und dem Sämann ist nicht immer beschieden, die Ernte mitzuerleben. Alles wertvolle Wirken ist Tun auf Glauben.

Würde jemand auf die Idee kommen, dass diese Worte von einem Menschen formuliert wurden, der im Jahr 1875 geboren wurde? Die Worte passen auch in unsere Zeit, meine ich.

Dr. Albert Schweitzer war Philosoph und evangelischer Theologe, er war Musiker und Arzt. Sein Name wird meist im Zusammenhang mit „Lambarene“, seinem Lebenswerk, genannt. Er und seine Ehefrau Helene haben in französisch-Äquatorial-Afrika – heute Gabun – eine Klinik für die Ärmsten der Armen aufgebaut.

Er starb im Jahr 1965 im Alter von 90 Jahren. Seine geistige Haltung und sein vorbildliches Engagement für die Menschen, all das hat für uns heute noch immer große Bedeutung. Sein gesamtes Leben verschrieb er sich der Nachfolge Jesu und hat mit am Reich Gottes gebaut. Es mag sein, dass er nicht immer erleben konnte, dass die Saat, die er gesät hat, auch aufgeht. „Dem Sämann ist nicht immer beschieden, die Ernte mitzuerleben. Alles wertvolle Wirken ist Tun auf Glauben.“

Wer sich mit der Biografie von Albert Schweitzer befasst, der entdeckt vieles, was nachfolgende Generationen bis heute „ernten“ können. Die Saat, die Albert Schweitzer ausgesät hat, ist vielerorts und in den unterschiedlichsten Bereichen aufgegangen.

Albert Schweitzer – der Musiker:

Wer sich in der Musikgeschichte auskennt, der hat einen Mann am Spieltisch vor Augen. Allerdings nicht beim Pokern, sondern am Spieltisch berühmter Orgeln. Er war Schüler des bedeutenden französischen Organisten Charles Widor. Schweitzer wusste, dass er selbst zwar ein guter Organist, aber kein Ausnahme-Virtuose war. Er gab viele Konzerte, mit deren Einnahmen er das Urwaldkrankenhaus finanzierte.

Durch sein Nachdenken über Bachs Solo-Sonaten für Violine entwickelte er einen neuen Geigenbogen, den sogenannten „Bach-Bogen“, mit dem der Solist bei Akkorden gleichzeitig alle vier Saiten anstreichen konnte. Schweitzer schrieb ein Buch über das Werk Johann Sebastian Bachs, dem bis heute eine überragende Bedeutung zukommt.

Zeitlebens blieb die Musik für ihm eine Möglichkeit, Trost und Kraft zu gewinnen.

Albert Schweitzer – Dr. der Philosophie und Dr. der Theologie:

Obwohl er sich so sehr für die Musik begeisterte, hatte er sich nach dem Abitur im Jahr 1893 für das Studium der Philosophie und der Evangelischen Theologie entschieden.

Bis heute ist seine Doktorarbeit, ein theologisches Standardwerk. Es trägt den Titel „Geschichte der Leben-Jesu-Forschung“ (1913). Darin wies er nach, dass in fast allen „Leben-Jesu“-Entwürfen die Vorstellungen der Verfasser eingeflossen sind. Das meint: Die Evangelisten haben nicht nur aufgeschrieben, wie Jesus gelebt hat, seine Worte und seine Taten … – Sondern Matthäus, Markus, Lukas und Johannes haben alles schon wertend be-arbeitet, indem sie die Ideale ihrer Zeit mit hineinnahmen. Und er stellt dar, dass sowohl die Predigt Jesu als auch das Wirken Jesu bestimmt war von der Vorstellung, dass die Welt bald zugrunde gehen würde und das Gottesreich kommen wird.

Auch in seinem zweiten theologischen Hauptwerk „Die Mystik des Apostels Paulus“ (1930) betont er, dass für Paulus der Anbruch der Gottesherrschaft ganz nah bevorsteht.

Und wir müssen uns fragen lassen: Wie steht es mit unserer Zukunftsvorstellung? Auf was hoffen wir, wenn wir im Vaterunser beten: „Dein Reich komme“. Bauen wir mit an dem Friedensreich, das Jesus verheißen hat? Wo leisten wir als Christen unseren Beitrag für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung?

Albert Schweitzers Grundgedanken könnten heute gerade für die ökologische Bewegung geistiges und geistliches Fundament sein. 1915, also vor 105 Jahren, entdeckt er das, was das Grundprinzip seines Denkens werden sollte. Er prägte die Ethik von der „Ehrfurcht vor dem Leben“. Seine Worte sind: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will … und … zugleich erlebt der Mensch, dass er jedem Leben die gleiche Ehrfurcht entgegenzubringen hat, wie dem eigenen.“

Für sein humanitäres Engagement und für seinen Einsatz für den Frieden erhält Albert Schweitzer 1952 den Friedensnobelpreis.

Dr. med. Albert Schweitzer – der Arzt

Mit dem Ziel Urwaldarzt zu werden, studiert Albert Schweitzer Medizin und erwirbt Anfang 1913 seinen dritten Doktortitel.

Ja, Albert Schweitzer war konsequent in seinem Denken und Handeln. Er hat sich als Geschöpf innerhalb von Gottes Schöpfung gesehen. In Ehrfurcht vor allem Leben ist er seinen Weg gegangen. Es war der Weg in die Nachfolge Jesu. Er hat sich nach Jesu Vorbild der Barmherzigkeit ausgerichtet und sein Leben in den Dienst der Menschen gestellt. Weil er dankbar ist für alles, was ihm im Leben geschenkt ist, antwortet er darauf, indem er sich für die Ärmsten der Armen in Afrika engagiert. Im Krankenhaus von Lambarene hat viele Kranke behandelt, vielen geholfen und wohl auch Lepra-Kranke geheilt.

Schlussgedanken

Worin unser Auftrag von Jesus her liegt, das kann uns Albert Schweitzer nicht mehr sagen. Das können uns nur unsere eigenen Augen verraten, wenn wir wach durchs Leben gehen, und wahrnehmen, wo ein Geschöpf Gottes unser Mensch-Sein braucht. Und so kann sein Lebenswerk, seine konsequente Haltung in der Nachfolge Jesu, Richtschnur für das eigene Leben werden.

Schließen möchte ich mit einem weiteren Ausspruch des Friedensnobelpreisträgers: „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.“

Ich erinnere gerne an Albert Schweitzer und habe große Ehrfurcht vor diesem besonderen Menschen, der vor 55 Jahren gestorben ist.

Ihre / Eure Erika Juckel, Pfarrerin


Foto: D. Binderberger

Gottesdienst 19. Juli

Ev. Gottesdienst in Hoffnungsthal am 19. Juli 2020

Liebe Gemeinde,
durch einen technischen Defekt wurde die heutige Predigt nicht vollständig aufgezeichnet. Deshalb können wir Ihnen leider kein Video vom Open-Air-Gottesdienst auf dem Marktplatz in Hoffnungsthal anbieten. Dafür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.

Ev. Gottesdienst in Forsbach

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