Woche der Diakonie

Vom 12. bis 21. Juni laden Kirche und Diakonie in Köln und Region zusammen zur Woche der Diakonie ein. Zum Thema #raumgeben finden über 20 Veranstaltungen in Gemeinden, diakonischen Einrichtungen und an öffentlichen Plätzen statt.

Eröffnet wird die Woche u.a. am 14.6. in der Gnadenkirche in Bergisch Gladbach mit einem Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz.
Montags findet im Antoniterquartier ein spannender Gesprächsabend zum Thema „Krank und unversorgt“ statt, in dem es um die Auswirkungen der zunehmenden Zahl an nicht krankenversichterten Menschen geht.
Familien sind am Mittwochs zu einem Fest im Familienladen in Buchheim eingeladen und am Donnerstag zu einem Tag der offenen Tür der Beratungsstelle in Bensberg. Und am 21.6. eröffnet der Kirchenkreis das Zentrum für Kirchenasyl in Buchheim mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche.

Ganz besonders wird außerdem zu zwei Benefizabenden für das Projekt „Zuflucht“ von Hier & Weiter eingeladen. Am 18. und 19. Juni findet unter dem Titel „Sundowner im Kartäuserhof“ ein sommerlicher Biergarten in der Kölner Südstadt statt. Kühle Getränke, Snacks und das Kaffee-Mobil Himmel & Bohne. Die Erlöse kommen der Arbeit für Menschen im Kirchenasyl zugute. Herzliche Einladung jeweils von 17-22 Uhr.
Infos zu diesen und viele weiteren Veranstaltungen finden Sie auch im Internet unter www.diakonie-koeln.de/woche-der-diakonie

Das ganze Programm können Sie hier herunterladen.


Diakonie Sommersammlung

vom 13. Juni bis 4. Juli 2026

Als Kirchengemeinde setzen wir uns zusammen mit der Diakonie Köln und Region für Vielfalt und Demokratie ein. Wir helfen dort, wo Unterstützung dringend gebraucht wird, hier bei uns vor Ort, regional in Köln und den beiden Landkreisen und auch auf überregionaler Ebene. Machen auch Sie mit!

25% der Spenden gehen an die Diakonie Köln und Region, die diese Summe in diesem Jahr zu gleichen Teilen auf die drei folgenden Projekte aufteilt:

  • »Hilfen für Menschen im Kirchenasyl«: Das Zentrum Zuflucht in Köln-Bilderstöcken gibt bis zu 10 Menschen einen sicheren Ort und gute Begleitung.
  • »Ambulante Hilfen zur Erziehung«: Professionelle Begleitung von Familien und finanzielle Notfallhilfen u.a. für Schulmaterial, Sport oder Musikangebote.
  • »Sorgenfrei altern – Unterstützung von verschuldeten SeniorInnen«: Kostenfreie Beratung, Begleitung für Betroffenen und Verhandlung mit Gläubigern für ein Ende der Sorgen. (Mehr Infos zu den Projekten unter: www.diakonie-koeln.de/die-diakonie/spenden)

40% geht an den Dachverband Diakonie RheinlandWestfalen-Lippe für überregionale Projekte und die Beratung von diakonischer Arbeit in Gemeinden und Kirchenkreisen.
35% werden für die diakonische Arbeit unserer Kirchengemeinde eingesetzt.

Ihre Unterstützung macht den Unterschied! Im vergangenen Jahr wurden seitens der Mitglieder unserer Gemeinde in der Sommersammlung EUR 1.540,00 und in der Adventssammlung EUR 3.075,00 gespendet.

Das Presbyterium der evangelischen Gemeinde bedankt sich bei allen Spendern dieser Sammlungen ganz herzlich und würde sich freuen, wenn Sie auch im Jahre 2026 wieder an diesen Sammlungen mitmachen.Die Adventssammlung folgt dann Ende des Jahres.

Spenden werden erbeten unter dem Betreff „Sommer-Sammlung 2026“ an die
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Kreisssparkasse Köln
IBAN DE76 3705 0299 0326 0002 34

Ihre Kontaktperson bei Fragen: Katharina Jagemann, 0170-6639642, katharina.jagemann@diakonie-koeln.de bzw.joachim.hoeh@ekir.de (für die Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath)

Einen Flyer mit einem Überweisungsformular können Sie hier herunterladen.

„Wir brauchen einen Geisteswechsel“

Präses Dr. Thorsten Latzel: „Wir brauchen einen Geisteswechsel“

Pfingstbotschaft betont himmlisches Empowerment gegen Krisenstimmung

Düsseldorf (20. Mai 2026). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, macht in seiner Botschaft zum Pfingstfest Mut, dem Ungeist in der Welt entgegenzutreten. In einem Schreiben an die mehr als 500 rheinischen Kirchengemeinden betont er: „Es ist Pfingsten – Gott sei Dank! Wir feiern, dass Gott uns seinen Geist schenkt. Und ich glaube, dass unsere Welt nichts dringender braucht als genau das: einen Geisteswechsel.“

Präses Latzel beschreibt in einer Kanzelabkündigung zum Fest den herrschenden Ungeist: „Es werden weltweit Unsummen für Rüstung ausgegeben für Kriege, die fast niemand will. Wir erleben, wie schwer es fällt, mit Menschen anderer Meinung zu sprechen. Wir sind oft wie fixiert von Krisen und Problemen und sehen kaum den Schatz, den Gott uns aneinander schenkt.“ Dem setze Gott selbst an Pfingsten seinen Geist entgegen. „Gott entfürchtet uns, vertreibt unsere Sorgengeister.“

Gottes Wirken konkret erfahren
Pfingsten gilt als die Geburtsstunde der Kirche. Die Gemeinden feiern, dass Gott 50 Tage nach Ostern seinen Geist an die Jünger*innen sendet. Dieses „himmlische Empowerment“, wie es die Bibel beschreibe, sei auch jetzt und heute erfahrbar. Davon berichtet Präses Dr. Thorsten Latzel aus eigenem Erleben: „Etwa bei einer Ordinationstagung, als rund 60 Menschen darüber sprechen, was sie motiviert. Beim Mitarbeitenden-Fest eines Kirchenkreises, bei dem so viele kommen, dass eine ganze Fabrikhalle aus allen Nähten platzt. Oder beim ganz normalen Gottesdienst, wenn Gottes Geist durch die Orgel braust und wir gemeinsam von Hoffnung singen – allem anderen zum Trotz.“

Kraft, Liebe und Besonnenheit
Ins Zentrum rückt Präses Latzel dabei die biblische Zusage aus 2. Tim 1,7: „Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Der Geist sei eine Gemeinschaftsgabe und führe Menschen zusammen. Neben der Befreiung von Furcht vermittle er drei wichtige Gaben angesichts der aktuellen Krisenstimmung: „die Kraft, auf andere zuzugehen; die Liebe, nicht ständig um uns selbst zu kreisen, sondern für andere da zu sein; die Besonnenheit, die Welt immer wieder neu im Licht der Liebe Christi zu sehen“. Diese Zusage sei ihm persönlich in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden, so der rheinische Präses: „Gott schenkt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit. Das hilft mir, jeden Tag neu in meinem Leben für Frieden und Versöhnung einzutreten – im Vertrauen darauf, dass Gott etwas Gutes daraus machen wird.“
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Stichwort: Pfingsten
Pfingsten ist nach Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im Kirchenjahr. Pfingstsonntag ist in diesem Jahr am 24. Mai. Der Name geht auf das griechische Wort „pentekoste“ (der Fünfzigste) zurück, weil das Fest 50 Tage nach Ostern gefeiert wird. Das Fest symbolisiert den Beginn der Ausbreitung des christlichen Glaubens durch die Befähigung der Jünger*innen, in verschiedenen Sprachen zu predigen.

Autor: Martin Brandt, martin.brandt@ekir.de, Telefon 0211 4562-241
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

„Einfache ,Deals‘ werden sicher keinen nachhaltigen Frieden schaffen“

PRESSEMITTEILUNG Nr. 38/2026

Vizepräses Antje Menn predigt am Sonntag in Bad Münster am Stein

Düsseldorf/Bad Münster am Stein (15. Mai 2026). „Ist‘s möglich, Orte des Friedens zu fördern, selbst ein Ort des Friedens zu sein? Und sei er noch so klein.“ Diese Frage beantwortet Vizepräses Antje Menn am Sonntag, 17. Mai 2026, in ihrer Predigt anlässlich des Reformationshistorischen Tags der Ebernburg-Stiftung biblisch und historisch. Die Veranstaltung auf der Ebernburg bei Bad Münster am Stein beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Reichstag zu Speyer 1526.

Biblisch verweist die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland auf Verse des Apostels Paulus in seinem Brief an die christliche Gemeinde in Rom (Röm 12,17b.18): „Seid auf Gutes bedacht gegenüber jeder und jedem. Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.“ Und historisch greift die Theologin auf den Reichstag zu Speyer 1526 zurück: Fünf Jahre zuvor war Martin Luther wegen seiner Thesen zur Reform der Kirche zum Reichstag in Worms vorgeladen worden. Die Auseinandersetzung gipfelte darin, dass der neu gewählte Kaiser Karl V. über Luther die Reichsacht verhängte. Im „Wormser Edikt“ ordnete er die Verhaftung Luthers und seiner Anhänger, den Einzug ihrer Güter, die Vernichtung reformatorischer Schriften sowie die Überwachung aller Druckerzeugnisse an. Doch die Umsetzung des Edikts spaltet die Reichsstände zunehmend. Die Befürworter einer schnellen Umsetzung der vom Kaiser verhängten Maßnahmen verbünden sich ebenso wie die mit der Reformation und Luther sympathisierenden Reichsstände.

Wichtiger Schritt auf den Augsburger Religionsfrieden zu
In Speyer wurde vor 500 Jahren eine friedliche Konfliktlösung der Religionsfrage auf den Weg gebracht: Am Ende wochenlanger Verhandlungen steht eine grundsätzliche Weichenstellung, die sich als ein wichtiger Schritt auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555 zu erweisen wird. Denn der Reichsbescheid von Speyer 1526 bahnt an, was in Augsburg knapp 30 Jahre später als Grundprinzip der Reformation besiegelt werden wird: Die Landesherren entscheiden über den Glauben auch ihrer Untergebenen.

Menn: Widersprechen, dagegenhalten, Glauben bekennen!
Die Verse des Apostels Paulus aus dem Römerbrief und das Ergebnis des Reichstags zu Speyer vor 500 Jahren sind nach Ansicht von Vizepräses Menn wegweisend für das Schaffen von Frieden: „Das ist Arbeit und erfordert – wie Speyer 1526 zeigt – Verhandlungsbereitschaft und Verhandlungsgeschick“, so die Theologin. „Einfache ,Deals‘ werden sicher keinen nachhaltigen Frieden schaffen, sondern auf Kosten der Schwächeren gehen. National-narzisstische Parolen mögen eingängig sein, aber argumentativ kraftlos. Tragfähiger Frieden wächst anders. Widersprechen, wo Hassparolen laut werden. Dagegenhalten, wo Demokratie und soziale Leistungen schlechtgeredet werden. Glauben bekennen, wo religiöse Ausdrucksformen verlacht werden. Verhandeln und Diplomatie üben, wo Fronten sich verfestigt haben oder verfestigen. Gerechtigkeit einfordern, wo Macht und Geld mehr zählen als das Wohl von Menschen.“

„Kein entweder du oder ich“
„Seid auf Gutes bedacht gegen jede und jeden.“ In ihrer Auslegung verweist Antje Menn auf den griechischen Urtext des Römerbriefs. „Dort steht genauer: Seid im Voraus darauf bedacht, jeder und jedem so zu begegnen, dass es ihr, dass es ihm guttut.“ Es sei Empathie gefragt, „mehr noch ein zuvorkommendes Einfühlen in die Person, mit der ich es zu tun habe oder zu tun bekommen werde. Paulus ermuntert seine Leserinnen und Leser, sich in die Lage des Anderen, in seine Freude und Sorgen, in seine möglichen Vorbehalte und Verletztheiten hineinzufühlen. So kann Verstehen wachsen. Und umgekehrt auch zu versuchen, vom Anderen her die eigene Lebenslage zu bedenken. Kein entweder du oder ich, sondern eine Kultur der wechselseitigen Achtung und Wertschätzung ist angesagt. Im Anderen, in der Anderen den Menschen sehen, wie Gott sie, wie Gott ihn geschaffen hat. Auf solchem Boden können unterschiedliche, auch gegensätzliche Überzeugungen und Standpunkte mit Respekt und Toleranz ohne Verachtung, Gewalt oder Unterdrückung ausgetragen werden.“

Stichwort: Reformationshistorischer Tag auf der Ebernburg
Der Reformationshistorische Tag am Sonntag, 17. Mai 2026, steht unter der Überschrift „Der Bauernkrieg und die Folgen – Der Speyerer Reichstag von 1526“. Der dazugehörige Gottesdienst mit Vizepräses Antje Menn beginnt um 10.30 Uhr in der Martinskirche, Berliner Straße 24, in Bad Münster am Stein. Die geschichtlichen Vorträge finden ab 14 Uhr auf der Ebernburg statt. Veranstalterin ist die Ebernburg-Stiftung.

Autor: Kirchenrat Jens Peter Iven
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

ÖkumenJa 07.06

Religöse Gruppierungen und Volksgruppen in Syrien

Vielfalt und Herausforderungen im Schatten das Assad-Regimes

Syrische Christen und Muslime aus unserer Gemeinde berichten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen

Syrien ist mehr als die Bilder von Krieg und Zerstörung. Es ist ein Land großer religiöser und kultureller Vielfalt. Christen verschiedener Konfessionen, Muslime unterschiedlicher Glaubensrichtungen sowie zahlreiche Volksgruppen leben dort seit Jahrhunderten zusammen – oft geprägt von Hoffnung, aber auch von Spannungen, Krieg und politischer Unterdrückung.

An diesem Abend berichten drei syrische Mitbürger (Christen und Muslime) aus unserer Gemeinde persönlich von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken des religiösen Lebens in ihrer Heimat. Sie geben Einblicke in das Zusammenleben der Menschen in Syrien, in die Auswirkungen des Assad-Regimes sowie in die Herausforderungen, denen viele Familien bis heute begegnen.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, zuzuhören, Menschen sowie ihre Lebenswirklichkeit besser zu verstehen und bei syrischen Leckereien miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ort: Augustinushaus der Katholischen Kirche St.Nikolaus

Wann: Sonntag, 07.06.2026, 17 bis 19 Uhr

  • Andacht: Pfarrer Franz Gerards
  • Gemütliches Beisammensein mit Getränken und kleinem Imbiss im Augustinushaus neben der Kirche

Bibel teilen!

Sprachlosigkeit des Glaubens überwinden. Aus diesem Grund lädt Pfarrer i. R. Wehmeier ein zum Bibelteilen.

Wir suchen gemeinsam bekannte und unbekannte Bibeltexte aus, um besser zu verstehen, wer Gott für uns ist und wer wir für Gott sein können.
Das erste Treffen soll stattfinden am 26. Mai um 17:30 Uhr im Clubraum der Versöhnungskirche in Rösrath.

Kommt vorbei und macht mit!

Ihr Pfr.i. R. Wehmeier (bei Rückfragen 0178-8710871)

Gospel-Jazz-Night

Herzliche Einladung zur Gospel-Jazz-Night
am Samstag, 30.Mai, 19:00 Uhr – 22:00 Uhr in der Versöhnungskirche Rösrath.

Mit

  • Gospelchor Jubilate Singers Lindlar
  • Gospelchor Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
  • Jugendchor Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
  • Filippa Gojo | Vocal
  • Roger Hanschel | Saxophon
  • Laia Genc | Piano & Chorleitung
  • Katharina Wulzinger | Chorleitung

Eintritt frei, Spenden erbeten

EINLASS ab 18.30 Uhr

  • freie Platzwahl
  • zwei Pausen mit Getränkeverkauf durch den Förderverein Kirchenmusik

Es wird eine lange Nacht: abwechslungsreich, kurzweilig, phantastisch!!!

MoGoGo 10.05.

Herzliche Einladung zum neunzehnten Motorad-Gospel-Gottesdienst am Sonntag, den 10. Mai um 10:30 Uhr in der Volberger Kirche (Volberg 1, 51503 Rösrath)

Der MoGoGo beginnt um 10.30 Uhr in der Volberger Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst ist eine Ausfahrt durchs Bergische angesagt. Gegen 14 Uhr werden wir wieder in Rösrath sein, wo uns ein zünftiges Grillen auf dem Kitagelände erwartet (für Essen und Getränke bitte 10 Euro mitbringen).

Für die Rundtour durchs Bergische (ca. 80 km – die Mopeds sollten mindestens 125 ccm haben) mit Mittagessen in Rösrath bitten wir sich unter diesem LINK https://fragab.de/KJSTqs4m online anzumelden (oder QR-Code).

Wir würden uns freuen, wenn Du dabei bist!

Verantwortlich: Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath und Lindlar
Nähere Infos gibt es bei Pfarrer Thomas Rusch Tel: 02205/897907 oder dem MoGoGo-Orga-Team Tel. 02205-8994790 und/oder mogogo-roesrath@web.de