Protestantisch leben

Präses Latzel predigt Hoffnung: „Seid trotzig und getrost. Seid füreinander da“.
Heute Predigt zur Eröffnung der EKD-Synode in Hannover
„Es wird nicht wieder werden, wie es einmal war.“ In seiner Predigt zur Eröffnung der EKD-Synode hat Präses Dr Thorsten Latzel die überwiegend schmerzhaften Erfahrungen während der Corona-Pandemie in Beziehung gesetzt zu den Zweifeln und der Verzweiflung, die prägend waren für die Entstehung vieler biblischer Texte. Die Sätze des Vaterunsers zählen für den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland dabei zu den tragfähigen Worten, die Halt und Hoffnung geben können: „Sie versetzen mich heraus aus sorgenvoller Starre hinein in heilsame Bewegung.“

„Es wird nicht wieder werden, wie es einmal war. Das ist auch die Erfahrung, aus der die Bibel entstanden ist. Die Bücher des Alten Testaments, die Heiligen Schriften des Volkes Israel, wurden geschrieben, gesammelt nach dem tiefen Einschnitt des Exils. Auch nach der Rückkehr ins verheißene Land war es nicht wieder wie zuvor. Die Zeit dehnte sich und viele Erwartungen erfüllten sich nicht“, sagte der oberste Repräsentant der rheinischen Kirche am Abend (vgl. Sperrfrist!) in Hannover im Gottesdienst, mit dem die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eröffnet wurde. Die Bücher des Neuen Testaments seien geschrieben und gesammelt worden nach dem tiefen Einschnitt von Tod und Auferstehung Christi. „Das Kommen Christi und sein Reich ließen auf sich warten. Die Zeit dehnte sich und viele Erwartungen erfüllten sich nicht. Kommt er morgen, nächste Woche, nächstes Jahr, überhaupt einmal?“

Präses Latzel: Biblische Texte als Halt und Hoffnung
Damals hätten Menschen Antworten gesucht, um Gott und sich selbst zu verstehen, so Thorsten Latzel. „Sie setzten sich hin und schrieben auf, woran sie glaubten. Sammelten Texte, die ihnen Halt und Hoffnung gaben. Durch die sie Gottes Geist erfuhren. Worte, die ihren Glauben durch die Zeiten trugen. Tragfähige Worte: Was hilft uns, uns zu verstehen, da auch unser Leben, unsere Gesellschaft, unsere Kirche nicht mehr so sein werden, wie sie einmal waren?“ Hier sei das Vaterunser für ihn ein Schlüsseltext: „Das Gebet Jesu Christi lehrt uns, was es heißt, im wahrsten Sinne des Wortes ,protestantisch‘ zu leben – mitten in der Pandemie. Eine Anrede, sieben Bitten und ein hymnischer Schluss. Mehr nicht. Kurze, knappe Sätze, die mein Denken und Handeln neu ausrichten. Druck-Punkte für meine Seele.“

Raus aus der Sorge um mich selbst
Das Vaterunser unterstreiche, dass „wir glauben, dass es mehr gibt, als es gibt. Mehr als Viren, Naturgesetze. Mehr als das, was Menschen machen. Wir glauben, dass es einen Himmel gibt. Und einen Gott, der uns hört.“ Die sieben Bitten des Vaterunsers führten heraus: „Raus aus der Sorge um mich selbst, der selbstfixierten Nabelschau. Hin zum ,Du‘ – und zum ,Wir‘. Zur Begegnung mit Gott und zur Gemeinschaft mit allen anderen.“ Und schließlich verbreite das Vaterunser mit seinem Gotteslob am Ende Hoffnung: „Darum geht es: um Hoffnung. Ich lobe Gott und mache mir selbst bewusst: Es wird am Ende gut werden. Weil Gott regiert. Weil Gott die Kraft hat zu retten.“

Protestantisch leben ist das Gegenteil von Querdenkerei
„Protestantisch leben – mitten in der Pandemie. Das ist ziemlich exakt das Gegenteil von Querdenkerei“, machte der 50-jährige Theologe deutlich, der seit 20. März an der Spitze der Evangelischen Kirche im Rheinland steht: „Es geht um Trost und Trotz des Glaubens. Eine tiefe innere Widerständigkeit aus Gott. Es wird nicht wieder werden, wie es einmal war. Das ist die eine Seite der Wahrheit. Die andere ist: ,Gottes Reich kommt.‘ Deswegen: Seid trotzig und getrost. Seid füreinander da. Und lasst uns so aus Gottes Liebe leben. Das schenke uns Gott.“

Zur Person: Präses Dr. Thorsten Latzel
Thorsten Latzel (50) ist seit 20. März Präses. Seit 2013 war er Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt. Im EKD-Kirchenamt war er für Studien- und Planungsfragen und das Projektbüro Reformprozess zuständig (2005 bis 2012). Zuvor arbeitete Latzel als Pfarrer in Erlensee-Langendiebach. Aufgewachsen in Bad Laasphe, studierte er Theologie in Marburg und Heidelberg. Im Blog glauben-denken.de veröffentlicht er wöchentlich theologische Impulse. Dr. Latzel ist verheiratet und hat drei Kinder.

Theologischer Impuls

Zurück ins Leben wandern – Osterspaziergänge in Zeiten von Corona

Ostern und Corona haben eines gemeinsam: das Spazierengehen. In der Pandemie zählt der Spaziergang zu den wenigen Dingen, die selbst während verschärfter Kontaktbeschränkungen noch möglich waren und sind. Bewegung, draußen, mit sicherem Abstand, an der freien Luft. Der Osterspaziergang wiederum ist seit eh und je fester Brauch am Frühlingsanfang: von den politischen Ostermärschen über den Filmmusical-Klassiker „Osterspaziergang“ mit Judy Garland & Fred Astaire (1948) bis hin zu der eindrücklichen Beschreibung in Goethes Faust:

„Jeder sonnt sich heute so gern. / Sie feiern die Auferstehung des Herrn, / denn sie sind selber auferstanden. / Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, / aus Handwerks- und Gewerbesbanden, / aus dem Druck von Giebeln und Dächern, / aus der Straßen quetschender Enge, / aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht / sind sie alle ans Licht gebracht.“

Bei beiden Anlässen, Ostern und Pandemie, geht es um den Aufbruch aus Enge, Stillstand, Einsamkeit – hinein in das Leben. Auch in den biblischen Ostergeschichten spielt das Unterwegssein eine große Rolle. Die Erzählungen beginnen damit, dass die Frauen als erstes am Morgen zum Grab gehen. Danach laufen Petrus und Johannes dorthin, als sie vom leeren Grab hören. Und dann erzählt Lukas von einem ganz besonderen Gang, der bei der Trauer um den Gekreuzigten anfängt und in der Begegnung mit dem Auferstandenen mündet. Aktuell gewinnt diese Geschichte der „Emmaus-Jünger“ (Lukas 24,13ff.) für die Osterzeit in der Pandemie noch einmal eine besondere Bedeutung. Weil in ihr Erfahrungen von Tod und Verlust, wie wir sie auch aus der Corona-Zeit kennen, seelsorglich einfühlsam „angegangen“ werden. Nicht einfach bewältigt oder gelöst, sondern durchschritten.

Die Erzählung setzt damit ein, dass sich zwei Männer aus dem weiteren Kreis der Jesus-Anhängerinnen und Anhänger auf den Weg nach Emmaus machen, ein Dorf rund elf bis zwölf Kilometer von Jerusalem entfernt. Sie reden über das, was geschehen ist: Jesu gewaltsamen Tod, ihre zerstörten Hoffnungen, die sie erschreckende Botschaft vom leeren Grab. Und wie sie so gehen und reden, gesellt sich unerkannt der Auferstandene selbst zu ihnen: „… da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.“ Was für eine schöne Vorstellung: Christus selbst geht unerkannt in Zeiten der Krise an unserer Seite. Er begleitet uns, ohne dass wir wüssten, wann, wo oder wie. Er wird mitten in der Einsamkeit unser Weggefährte und „Sprachgesell“ (P. Gerhardt). Und das gerade zu einem Zeitpunkt, an dem wir es am wenigsten vermuten.

Und der auferstandene Jesus spricht die beiden an: „‚Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs?‘ Da blieben die beiden traurig stehen.“ Das ist etwas, was vielen Menschen in der Pandemie fehlt: dass jemand kommt und nachfragt, wie es einem geht. Jemand, der sich die Zeit nimmt, um stehen zu bleiben bei dem, was uns traurig macht. Dass Freundinnen oder Angehörige gestorben sind. Dass Pläne von uns durchkreuzt wurden. Dass mir manchmal die Hoffnung verloren geht. Einfach jemand, der nachfragt und gemeinsam mit uns stehen bleibt.

Und die Jünger damals begannen zu reden. Lange und ausführlich. Von dem, was sie mit diesem Jesus erlebt haben, was er tat, wie er starb – und mit ihm auch ihre Hoffnung. All das erzählen sie dem unerkannten, auferstandenen Jesus. Und er hört zu. Gibt ihrer Klage Raum. Überwältigt sie nicht mit einem gut gemeinten Trost. Manchmal beschreibt das mein eigenes Gefühl während Corona: dem verborgen anwesenden Gott zu klagen, wie sehr er mir, uns fehlt.

Erst danach fängt Jesus an zu sprechen: „‚O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?‘ Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war.“ Sein Zuspruch geschieht auf zwei Weisen: als Konfrontation und Interpretation. Er konfrontiert die beiden mit einer fundamental anderen Sicht der Dinge. Und er erschließt ihnen ein neues Verständnis des eigenen Glaubens, der heiligen Schriften. Das ist es, was ich mir für mich selbst, für unsere Gesellschaft wünsche: dass sich ein anderer Horizont öffnet, eine Hoffnung auftut –dafür, wie wir gemeinsam in und nach der Pandemie leben wollen. Dass ich mich selbst, meine Mitmenschen, mein Leben neu verstehen lerne. Auch, indem ich Widerspruch erfahre zu mancher Selbstverständlichkeit, mit der ich früher gelebt habe. Eine neue Sicht der Dinge, die daraus erwächst, dass Gott selbst mit mir spricht, mir heilsam widerspricht, meinem träg gewordenen Herzen auf die Sprünge hilft.

Die Veränderung, die sich bei den Jüngern damals vollzog, ereignet sich still, im Verborgenen. In der Geschichte wird dies fein beschrieben durch das, was nicht erzählt wird. Was zwischen den Zeilen steht. Dass die Jünger und Jesus nach dem Stillstand weitergehen, steht nirgendwo. Und doch bewegen sie sich: äußerlich und innerlich. Das macht Oster-Spaziergänge gerade in Corona-Zeiten so wertvoll – weil sie helfen können, dass ich mich nicht ständig im Kreis um mich selbst drehe. Dass ich vorwärts gelange, an ein neues Zwischenziel, in meinem Denken wie in meinem Leben.

„Und sie kamen nahe an das Dorf, wo sie hingingen. Und er stellte sich, als wollte er weitergehen. Und sie nötigten ihn und sprachen: ‚Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.‘ Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.“ DasWeitergehen-Wollen“ spielt an auf eine alte Vorstellung davon, wie Gott sich offenbart: Gott zeigt sich, indem er vorüber geht. An Mose auf dem Sinai, an Elia auf dem Horeb, wie Jesus an den Jüngern im Boot, als er übers Wasser geht. Dass Jesus es hier nicht tut, ist Inbegriff seiner unbedingten Nähe. Gott kehrt in Christus bei uns ein. Und dies zu dem Zeitpunkt, wenn der Tag vergeht und das Dunkle beginnt. Die Bitte der Jünger fand Eingang in das Nachtgebet der Kirche: „Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.“ Für mich ist sie Ausdruck einer tiefen, inneren Hoffnung wider dem Augenschein. Wenn wir ankommen in dem „Dorf“, wohin wir gehen, und es dunkel wird, dann hoffe ich, dass Gott uns nicht verlässt. „Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt. […] Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht der Zweifel und der Anfechtung, die Nacht des bitteren Todes. Bleibe bei uns und allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.“

Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.“ Man spürt an der Dichte der Erzählung, wie das Geschehen hier seinen Höhe- und Wendepunkt erfährt. Sieben Verben in dichter Folge: nehmen, danken, brechen, geben, geöffnet werden, erkennen, verschwinden. Die ersten vier klingen wie ein alltäglicher Ablauf am Tisch – und gerade darin sind sie kennzeichnend für Christus: er, der bedingungslos mit allen aß, Gottes Segen teilte, sich selbst dabei hingab, bis zum letzten Mahl. Nehmen, danken, brechen, geben. Die letzten drei beschreiben ein eigenartiges, spannungsvolles Zugleich: Ihre Augen werden geöffnet, sie erkennen ihn und er entschwindet ihnen. Das ist so, weil mein Erkennen meinem Erleben immer hinterherhinkt. Vor allem aber, weil Gott mir immer entzogen bleibt, unverfügbar. Gerade auch dann, wenn er sich uns hingibt.

Das lässt mich religiös bescheiden werden, oder sollte es zumindest, in Zeiten der Pandemie. Ich habe keine einfache Antwort darauf, wo Gott in der Corona-Zeit ist, wieso dies geschieht. Ich kann nur wie die beiden Jünger rückblickend von dem sprechen, was mir widerfährt: „Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?“ Wenn aus meinem trägen Herzen wieder ein brennendes wird. Wenn ich beim Sprechen und Hören mit anderen auf dem Weg wirklich etwas begreife. Wenn mir mit dem Sinn der Schrift zugleich meine Augen aufgehen. Wenn das geschieht, dann ist es an der Zeit, wie die Jünger damals zurück zu gehen. Noch zu derselben, späten Stunde. Um anderen davon zu berichten, was geschehen ist: „Christus, der Brotbrecher, ist auferstanden. Und er ist gegenwärtig, wenn wir es tun.“ „Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!“ (EG 229)

Eine konkrete Umsetzung eines solchen österlichen „In das Leben Spazierens“ gibt es von der Diakonie und der Evangelischen Kirche in Düsseldorf im Stadtteil Flingern. Auf sogenannten Seelenwegen können sich Menschen dort mit einer ehrenamtlichen Seelsorgerin oder einem ehrenamtlichen Seelsorger auf den Weg machen, sich austauschen, Beratung in Anspruch nehmen oder existenzielle Sorgen besprechen. Eine schöne Idee, um aus dem „stuck state“ und dem Kreiseln der eigenen Sorgen aufzubrechen!

Migration, österlich

„Migrare de vita“ –
Aus dem Leben wandern.
So beschrieb man früher blumig,
wenn Menschen sich das Leben nahmen.

„Remigrare in vitam“ –
Zurück ins Leben wandern.
So äußert es sich heute spürbar,
wenn Menschen an Auferstehung glauben.

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Theologischer Impuls

„Der Tod hat nicht das letzte Wort“

Wir feiern in diesen Tagen das Fest vom Sterben und Auferstehen Jesu Christi. Für Christinnen und Christen weltweit die wichtigste Zeit im Jahr. An Ostern geht es um das Geheimnis unseres Glaubens.

Die Festwoche beginnt mit Palmsonntag. Jesus zieht auf einem Esel in Jerusalem ein. Ein altes Hoffnungsbild des Volkes Israel. Die Leute feiern ihn als „Friedensfürsten“. Ihn, der mit Sündern aß, Kinder segnete, Kranke heilte und von Gottes unbedingter Liebe zu allen Menschen sprach. Damit war er den religiös und politisch Mächtigen schon lange ein Dorn im Auge. Jetzt am Passah-Fest steuert der Konflikt seinem Höhepunkt entgegen.

Am Gründonnerstag kommt die Nacht des Verrats. Einer seiner Jünger wird ihn ausliefern. Mit einem Kuss auf die Wange. So wissen die Häscher, wen sie ergreifen müssen. Nachts im Garten Gethsemane. Jesus weiß, dass das geschehen wird. Doch vorher feiert er mit seinen Jüngern ein Abendmahl. Sein letztes Passah-Mahl. Und in Brot und Wein gibt er sich selber hin. Für alle. Auch für Judas, der ihn verraten wird.

Dann folgt Karfreitag, der Tag der Kreuzigung. In der Nacht verhören ihn die Hohepriester. Seine eigenen Jünger fliehen. Und Petrus, ihr vollmundiger Wortführer, leugnet, ihn jemals gekannt zu haben. Am Morgen wird er an die Römer ausgeliefert: Für Pilatus ist er nur ein Spielball der Macht. Seine Soldaten setzen ihm die Dornenkrone auf, foltern ihn, würfeln um sein letztes Hemd. Auf Golgatha, der Schädelstätte, stirbt er qualvoll am Kreuz. Mit dem Schrei: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Nur ein paar seiner Jüngerinnen stehen dabei.

Sie sind es auch, die früh am Morgen nach dem Sabbat, am Ostersonntag, losziehen, um seinen Leichnam zu salben. Ohne zu wissen, wie sie den Stein vom Grab wälzen sollen. Doch anstatt des Felsens begegnet ihnen dort ein Engel. Und sagt: „Christus ist auferstanden! Er ist nicht hier.“

Das, liebe Leserin, lieber Leser, ist unsere große Hoffnung als Christinnen und Christen – für alle Menschen: Gott lässt Tod, Leid und Unrecht nicht das letzte Wort. Er stellt sich an die Seite dieses Jesus von Nazareth. Der gestorben ist, weil er Gottes Liebe zu allen Menschen lebte und lehrte – unbedingt, ohne Ausnahme. Und wir glauben, dass Gott selbst in dem Moment völliger Verlassenheit in Jesus gegenwärtig ist. So wie es der römische Hauptmann unterm Kreuz bekennt: „Dieser Mensch ist wahrhaft Gottes Sohn gewesen.“

Darum geht es an Ostern: um eine Hoffnung, die allem widersteht. Selbst der Macht des Todes. Um das Vertrauen, dass Gott Leid und Tod nicht siegen lässt. Und um die Zuversicht, dass auch auf uns ein Engel wartet und der Felsen weggewälzt sein wird, wenn wir wie die Frauen aufbrechen. Allem Augenschein zum Trotz. Auch mitten in der Pandemie. Jeden Tag neu.

Ich wünsche Ihnen gesegnete Ostern!

Ihr
Dr. Thorsten Latzel
Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

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Theologische Impulse

 
 

Präses Dr. Thorsten Latzel: „Weil Du bist …“ – was mich hoffen lässt.   

 
 
 

 

Ruhe – selten hat ein Begriff so sehr das Gegenteil von dem bewirkt, was er besagt, wie in diesen Tagen. Die verordneten „Ruhetage“ sind wieder zurückgenommen worden. Zu Recht. Zugleich ist Ruhe vielleicht gerade das, was unsere ebenso erschöpfte wie erregte Gesellschaft in der kommenden Zeit besonders braucht. Ich auch. Eine tiefere, innere Ruhe, die nicht verordnet wird, sondern sich ereignet. Die mir persönlich widerfährt. Eine Ruhe, die uns hilft, mit der Pandemie klarzukommen – und die eng mit dem Geschehen von Ostern verbunden ist.

Im Hebräerbrief gibt es einen, wie ich finde, wunderschönen Satz: „Es ist noch eine Ruhe vorhanden in Gott.“ Der Satz beschreibt eindrücklich, wie Menschen damals Gott ersehnt und erfahren haben – als Quelle, um mitten in einer Zeit heftiger äußerer Bedrängnis zur Ruhe zu kommen. Um solch eine sich ereignende Ruhe geht es auch in der Kar- und Osterwoche. Und darum, wie sie mir begegnet.

1. Ersehnte Ruhe: An Gründonnerstag, in der „Nacht, da er verraten ward“, geht Jesus in den Garten Gethsemane, um zu beten. Um zu Gott und zu sich selbst zu finden. Um zur Ruhe zu kommen. Sehr einfühlsam beschreiben die Evangelien diesen Weg in die Stille – und wie schwierig es mit der inneren Ruhe ist: Da ist der Garten als Ort der Einkehr, die Nacht als Zeit der Stille. Jesus lässt seine Jünger nach und nach zurück, erst die acht anderen, dann auch die engsten drei, Petrus, Johannes und Jakobus. Am Ende ist er ganz allein. Und er ringt körperlich darum, zu Gott, zur Ruhe zu kommen. Bittet um einen Ausweg, Hilfe, Beistand. Dreimal betet er so. Doch es tut sich keine Lösung auf. Am Ende fügt er sich in das, was kommt. Und was ihm doch schwerfällt, als Gottes Wille zu begreifen.

In Jesu innerem Kampf im Garten haben Menschen späterer Zeiten sich selber oft wiederentdeckt. Wenn sie Stille, Ruhe ersehnt haben und doch erfahren mussten, dass sie sich nicht machen lässt. Wenn die Sorgen im Kopf kreisen, einen die Nachrichten nicht mehr loslassen. Ich kann einen äußeren Rahmen schaffen, mich zurückziehen, darum beten – doch, dass sich die ersehnte Ruhe in mir ereignet, liegt nicht in meiner Hand. Ich suche Gott, innere Stille, doch beide, Gott und Stille, widerfahren mir. Oder bleiben mir auch verborgen. Wie Jesus in Gethsemane.

2. Erlittene Ruhe: Um eine ganz andere Ruhe geht es dann an Karfreitag. Die Grabesruhe. Der Tod als ultimativer Stillmacher. Das Kreuz Christi als Sinnbild für erlittene Ruhe, für das schmerzvolle Scheitern menschlichen Lebens. Eine bittere Erfahrung, die viele auch in der Corona-Zeit machen müssen. Beim Sterben eines Menschen, der einem nahestand. Oder wenn eigene Hoffnungen, Lebenspläne durchkreuzt wurden. Das Geschäft liegt verlassen da, niemand kann zum Geburtstag kommen, die Stille in meinen Räumen wird zum Klang der Einsamkeit. Eine Stille, die bedrückt und nicht befreit. Mein Leben wird brachial ausgebremst. Alles auf null. Nichts geht mehr. Es gehört zur Kar- und Osterwoche, gerade auch diesen Erfahrungen Raum zu geben. Den Lebensverlusten in der Pandemie.

Und vielleicht bekommt in der Zeit von Corona der Karsamstag eine besondere Bedeutung. Die Zeit zwischen Kreuz und Auferstehung. Die Zeit dazwischen, wo augenscheinlich „nichts passiert“. Die Kirchenglocken schweigen. Die Stunden werden nicht mehr gezählt. Die Geschichte ist wie eingefroren. Ich habe mit diesem Tag lange Zeit nichts anfangen können. Geduld gehört nicht zu meinen Stärken, und meine Frau war sichtlich amüsiert, als ich ihr erzählte, dass ich über Ruhe nachdenke. Darin bin ich ganz Kind unserer Zeit. Ich merke, wie sehr ich daran gewöhnt bin, dass die „Welt“ verfügbar ist: jetzt, sofort, auf Knopfdruck. Warten war gestern. So wirkt auch der Karsamstag, der Ruhetag dazwischen, wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Und vielleicht kann er gerade deshalb so wichtig werden. Wenn sich an ihm etwas in mir ereignet. Subkutan, unbemerkt, ohne dass ich begreife, wie. Wenn sich die Ruhe, die ich erleide, auf verborgene Weise verwandelt. In den biblischen Geschichten wird nicht berichtet, was in dieser Zeit geschah. Weil es nichts zu sehen, zu schildern, zu erzählen gab. Nur die kleine Zeitangabe ist hier wichtig: „Und als der Sabbat vergangen war …“. Es geht um eine Stille von besonderer Qualität. Darin klingt der Sabbat vom Beginn der Schöpfung an. Der Tag, an dem Gott selbst ruhte. Und der zugleich zum Beginn alles Folgenden wurde.

3. Befreiende Ruhe: Und dann folgt Ostern, wenn wir eine tiefe, verwandelte Ruhe anderer Art feiern. Die befreiende Stille des leeren Grabes. Die Leerstelle: „Er ist nicht hier!“, wird zum Freiraum. Es ist die Zeit, in der einem Engel begegnen können und auf einen neuen Weg weisen: „Er wird vor euch hergehen nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen.“ Ostern feiern wir diese Ruhe aus Gott. Eine Ruhe, die mich verändert, neu ausrichtet, aufbrechen lässt. Der Verlust ist noch da. So wie die Verluste und Verletzungen, die wir auf verschiedene Weise in der Pandemie erlitten haben. Doch ich selbst, mein Leben werden durch sie nicht mehr beherrscht. So wie Christus auferstanden ist, werde ich auferweckt aus den Todesräumen meines Lebens. Um neu zu „meinem Galiläa“ aufzubrechen. Galiläa war die Heimat Jesu und seiner Jünger, in der ihr gemeinsamer Weg begann. Galiläa steht für meinen Alltag, in den ich selbst neu, verwandelt zurückkomme. Das Geschäft mag noch immer leer stehen, meine Wohnung noch immer allein: Doch ich kann anders damit umgehen, wenn mir diese verwandelte, innere Ruhe widerfährt. Wenn ich die Kraft der Auferstehung erfahre.

Als schönes Zeichen dafür gab es früher den Brauch des Osterlachens (risus paschalis). In der Predigt wurde die Gemeinde durch Ostermärlein und Schmunzelgeschichten zum Lachen gebracht, um die Stille der Kartage zu beenden und zu einer neuen, befreiten, inneren Ruhe zu finden. Humor als geistlicher Trotz und Trost wider den Tod. Ein kleiner Karneval nach der Passion. Ein Brauch, den manche Kolleginnen und Kollegen heute wiederbeleben.

Wegen dieser inneren Ruhe und der Kraft der Auferstehung ist es mir wichtig, Ostern zu feiern – hygienisch sorgsam, digital oder analog, gerade mitten in der Pandemie. Es hilft mir, mit der ersehnten wie erlittenen Ruhe anders umzugehen. Eine so verstandene Ruhe ist dann nicht die „erste Bürgerpflicht“, sondern die „erste Auferstehungsgabe Gottes“.

Oster-Unruhe

Als die Frauen sahen,
dass das Grab leer war,
wurde es lebensstill.

Und der Engel sprach zwei kleine Sätze,
die die Totenruhe bis heute stören:
„Er ist auferstanden. Er ist nicht hier.“ (TL)

 
 
 
 
 
 

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Oster-Spezial

Ermutigende Osterbotschaft auch mitten in der Pandemie.
Oster-Special bündelt Hintergrundinformationen und Service zum Fest.            

„Wer den stillen Freitag und den Ostertag nicht hat, der hat keinen guten Tag im Jahr.“ Auch dieses Zitat des Reformators Martin Luther findet sich im Oster-Special der rheinischen Kirche auf der Internetseite ekir.de. Dort sind vor dem erneut coronageprägten Osterfest 2021 ein persönlicher Präses-Gruß, Hintergründe und Service-Informationen zusammengetragen.

In einer Videobotschaft des neuen rheinischen Präses Dr. Thorsten Latzel kann der Text nachgehört werden, mit dem der 50-jährige Theologe auch in Zeitungsanzeigen, einem Brief und Schaukasten-Aushängen die biblischen Berichte von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi nacherzählt und als großes christliches Hoffnungszeichen deutet, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Wie man das höchste Fest der Christenheit in Gottesdiensten mitfeiern kann, erfährt man in einer Terminübersicht.

Die Coronakrise und das Ostergeschehen
Das erstmals zum Osterfest 2020 erschienene Essay „Am Ende siegt das Leben“ setzt in einer überarbeiteten und aktualisierten Fassung die Erfahrungen der Coronakrise in Beziehung zum Ostergeschehen. Und passend dazu, dass die Orgel 2021 das „Instrument des Jahres“ ist, bietet Kirchenmusikdirektor Martin Bambauer zu allen Festtagen von Gründonnerstag bis Ostermontag per Video Orgelimprovisationen zu bekannten Osterliedern an – gespielt auf der  Eule-Orgel in der Trierer Konstantinbasilika.

Erklärungen zu Karwoche, Jesus und Ostersymbolen
Weitere Texte liefern Erklärungen für die Namen einzelner Tage in der Karwoche, befassen sich damit, was von Jesus von Nazareth bekannt und überliefert ist, und schlagen den Bogen zu den Bräuchen und Symbolen, die mit dem Osterfest verbunden sind. Über dem gesamten Oster-Special steht dabei auch in Coronazeiten die Überzeugung des Theologen Karl Barth: „Wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht herumlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat.“

Rotes Sofa

Das Türchen des Tages auf  dem „Roten Sofa“ von Roland Schauder.

Heute, Heiligabend sind Pastor Franz Gerards und Pfarrer Armin Kopper virtuell (Zoom) zu Gast auf dem „Roten Sofa“ bei Roland Schauder.
Sie können dieses Video direkt bei YouTube erreichen.
Sie können aber auch auf der Webseite der Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus Rösrath alle 19 Videos von „Rotes Sofa kulinarisch – die Advent Koch Challenge!“ sehen.

 

 

 

 

 

Der nachfolgende Linkführt Sie zu YouTube.

Adventskalender

Den Weg des Advent bis zur Heiligen Nacht begleitet in diesem Jahr unser Online-Adentskalender, hinter jedem Türchen verbirgt sich eine kleine Videoüberraschung mit bekannten Gesichtern aus der Gemeinde, mal besinnlich, mal lustig und immer eine kleine Atempause in unserem digitalen Alltag. Der Engel in Gold und Blau von Heidi Elverts leuchtet uns den Weg und inspirierte immer aufs Neue…

24 adventliche Videobotschaften, ausgesucht und vorbereitet, um Sie – um Euch – durch diese ungewöhnliche Vorbereitungszeit unter Coronabedingungen zu begleiten. Jeden Tag eröffnen sich neue Impulse hinter den Türchen.

Hier kommen Sie direkt zu unserem Adventskalender

Weihnachten@home

Die Landeskirche hat eine Broschüre für Hausandachten Weihnachten@home vorbereitet.

Wenn Sie in diesem Jahr zuhause, im Kreis Ihrer Familie oder auch allein, an Heiligabend oder den Weihnachtsfeiertagen Gottesdienst feiern möchten, finden Sie hier einen Vorschlag (PDF), wie das gehen kann. Sie können zum Beispiel nach dem Glockenläuten beginnen, aber auch zu einem anderen Zeit-punkt. Wenn Sie haben, nehmen Sie eine Bibel zur Hand. Dann können Sie die biblischen Texte, die wir hier in der Nach-erzählung der Neukirchner Vorlesebibel wiedergeben, in voller Länge lesen.

Gesegnete Weihnachtenwünscht Ihnen ..

Grafiken: EKiR

Weihnachtsbotschaft

Die Weihnachtsbotschaft kommt 1,6 Millionen Mal ins Haus
„Fürchtet euch nicht!“: Kirchengruß mit Krippe, Andacht und mehr
Alle Jahre wieder lassen sich hunderttausende Menschen in den Weihnachtsgottesdiensten der Evangelischen Kirche im Rheinland von der guten Botschaft des Weihnachtsengels stärken: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus.“ In diesem Jahr kommt die frohe Botschaft auch ins Haus – 1,6 Millionen Mal.

Manche Menschen werden sich aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr an Heiligabend nicht – wie sie es sonst tun – zum Gottesdienst aufmachen. Aber auch Ihnen gilt die gute Botschaft, dass die Welt nicht gottverlassen ist. Deshalb bringt die Evangelische Kirche im Rheinland die Weihnachtsbotschaft nach Hause: Am Samstag vor dem vierten Advent, 19. Dezember 2020, liegt in den großen regionalen Tageszeitungen zwischen Niederrhein und Saarland, der niederländisch-belgischen Grenzregion und dem Oberbergischen sowie rund um Wetzlar und Braunfels eine vierseitige Beilage als Gruß der rheinischen Kirche. Rund 1,4 Millionen Stück werden auf diesem Weg verteilt.

Kirchengemeinden verteilen den Vierseiter vor Ort
Darüber hinaus haben Kirchengemeinden noch einmal rund 200.000 Exemplare geordert, die sie jetzt schon vor Ort verteilen. Insgesamt kommt die gute Botschaft von der Menschwerdung Gottes, die die Christenheit an Weihnachten feiert, auf diesen Wegen etwa 1,6 Millionen Mal unters Volk. Besonderer Clou dabei: Der Gruß, gedruckt auf einer stabilen Pappe, enthält eine kleine Krippe, die im Handumdrehen zusammengesteckt und daheim aufgestellt werden kann. Unter der Überschrift „Fürchtet euch nicht!“ teilt Präses Manfred Rekowski seine Gedanken zum Weihnachtsfest 2020 mit den Leserinnen und Lesern: „Wir Christinnen und Christen vertrauen der Zusage des Engels auch heute: Gott ist zur Welt gekommen. Er lässt seine Welt nicht allein. Wir begegnen ihm zum Beispiel in Fürsorge, Zuwendung und Trost, die andere Menschen uns geben“, schreibt der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland. In diesem Jahr feiere man das Christfest anders als gewohnt, so Manfred Rekowski: „Aber die gute Botschaft des Engels damals und heute gilt: Fürchtet euch nicht. Gott ist bei euch!“

Die Weihnachtsgeschichte und „O du fröhliche“
Neben der Krippe und der Andacht des Präses enthält der Gruß auch die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium und den Text des Liedes „O du fröhliche“. Außerdem gibt es Hinweise auf die rund um die Uhr erreichbaren Dienste der Telefonseelsorge und auf die Aktion „Brot für die Welt“, für die die evangelische Kirche traditionell an Heiligabend Kollekten und Spenden sammelt.

Stichwort: Evangelische Kirche im Rheinland
Die Evangelische Kirche im Rheinland umfasst 668 Kirchengemeinden in 37 Kirchenkreisen. Mit mehr als 2,45 Millionen Mitgliedern ist sie die zweitgrößte Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das rheinische Kirchengebiet umfasst Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und des Saarlands.

Hinweis an die Redaktionen: Der Vierseiter „Fürchtet euch nicht!“ liegt am Samstag, 19. Dezember 2020, folgenden Tageszeitungen bei: Rheinische Post (Gesamtausgabe), Rhein-Zeitung (Gesamtausgabe), Remscheider Generalanzeiger (Gesamtausgabe), Allgemeine Zeitung (Bad Kreuznach und Bingen), Solinger Tageblatt (Gesamtausgabe), Bonner General-Anzeiger (Gesamtausgabe), Westdeutsche Zeitung (Wuppertal und Krefeld), Aachener Zeitung, Saarbrücker Zeitung, Trierischer Volksfreund (Gesamtausgabe), Kölner Stadtanzeiger (Gesamtausgabe), Kölnische Rundschau (Gesamtausgabe), WAZ/NRZ (Duisburg, Dinslaken, Essen, Oberhausen und Mülheim), Westricher Rundschau (Gesamtausgabe), Wetzlarer Neue Zeitung (Gesamtausgabe). Zusätzlich steht sie 130.000 Abonnentinnen und Abonnenten als E-Paper-Beilage zur Lektüre bereit.

Autor und Kontakt: Pressesprecher Jens Peter Iven, jens.iven@ekir.de, Telefon 0211 4562-373