Adventskalender

Auch 2019 wird es wieder einen Evangelischen Adventskalender geben, den die EKD, Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe, chrismon und evangelisch.de – und alle 20 evangelischen Landeskirchen gestaltet haben. In 24 kleinen Filmen geht es um das Thema „Heimat“ – spielerisch und höchst unterschiedlich, von amüsant bis informativ, von unterhaltsam bis nachdenklich.

Die 24 Türchen werden immer am jeweiligen Kalendertag freigegeben. Sie können diese von hier aus mit den nachfolgen Links öffnen.

So. 01.12.   Mo. 02.12.  Die. 03.12.  Mi. 04.12.  Do. 05.12.  Fr. 06.12.  Sa. 07.12.

So. 08.12.  Mo. 09.12.  Die. 10.12.  Mi. 11.12.  Do. 12.12.  Fr. 13.12.  Sa. 14.12.

So. 15.12.  Mo. 16.12.  Die. 17.12.  Mi. 18.12.  Do. 19.12.  Fr. 20.12.  Sa. 21.12.

So. 22.12. Mo. 23.12.  Die. 24.12.

Und es gibt erstmals auch etwas zu gewinnen: Es wird eine Reise verlost, in eine ganz besondere Heimat. Wohin genau, das wird erst am 24.12. verraten…

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie wieder dabei wären. Alles, was Sie tun müssen: auf https://adventskalender.evangelisch.de gehen und sich mit Ihrer E-Mail-Adresse anmelden.
Das Angebot ist kostenlos und unverbindlich, Sie können sich selbstverständlich auch jederzeit mit einem Klick wieder abmelden.

Es geht in diesem Jahr um das Thema „Heimat“ – und es wird spannend, informativ, nachdenklich und auch unterhaltsam. Lassen Sie sich überraschen!

„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.“ (Lukas 2, 1-3)

Mit diesen Worten beginnt die wohl bekannteste Weihnachtsgeschichte der Bibel – die Erzählung der Geburt Jesu im Lukasevangelium. Es geht hier um „Heimat“, ein Wort, das auch und gerade 2019, in Zeiten von erstarkendem Nationalismus und großen Fluchtbewegungen, Mauerfalljubiläum und Klimakrise ganz unterschiedliche Assoziationen und Anknüpfungspunkte erschließt. Die evangelische Kirche in Deutschland, ihre Werke und alle 20 Landeskirchen haben je einen Tag im Advent zu diesem Thema gestaltet.

Andachten im Advent

Sich auf Weihnachten freuen, zur Ruhe kommen, durchatmen.

Dienstag, 10. Dezember 2019, 19:30 – 20:00 Uhr

Dienstag, 17. Dezember 2019, 19:30 – 20:00 Uhr

jeweils in der Sakristei der Volberger Kirche.
Eingang durch die „Forsbacher Tür“

Pfarrer Thomas Rusch

20.9. – Sternstunde

STERNSTUNDE – eine meditative Andacht zur Nacht in der Ev. Christuskirche Forsbach.

Am Freitag, 20. September von 22.30 bis ca. 23.00 Uhr

Es erwartet Sie / Euch:
* eine mit Kerzen erleuchtete Kirche
* Gedanken und Lieder zur Nacht

Dier Andacht dauert etwa eine halbe Stunde.
Anschließend sind alle zu einem Schlummertrunk eingeladen.

Pfingsten

„Kirche ist keine heile Welt, aber sie verspricht der Welt Heil“

Botschaft von Präses Manfred Rekowski zum Pfingstfest 2019.

Düsseldorf (7. Juni 2019).
„Die Kirche verkündet den Frieden Gottes“ – in einer Botschaft zum Pfingstfest 2019 weist der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, auf den Auftrag der Kirche hin, der Welt diesen Frieden zuzusprechen und ihn in die Welt hineinzutragen.

Die Botschaft des Präses im Wortlaut:
„An Pfingsten liegt die Messlatte für die Kirche höher als bei anderen Festtagen. Schließlich spricht sie selbst von ihrem Geburtstag, auch wenn eine Mehrheit der Deutschen damit nichts mehr anzufangen weiß. Dabei ist es das kirchlichste aller Feste, hat der Himmel doch Einzug bei uns gehalten. Kurz: In Kirche ist der Geist Gottes zu Hause. Wer dabei allerdings an eine perfekte Wohnung denkt, an Wohnzimmer, Gemütlichkeit oder Partykeller, hat die Rechnung ohne den Menschen gemacht.
Kirche ist keine heile Welt, aber sie verspricht der Welt Heil. Sie verkündet den Frieden Gottes. Dieser Frieden ist ganz handfest und alltäglich zu verstehen als ein Zustand, in dem Menschen sich gegenseitig das geben, was sie für sich und für ein gutes Zusammenleben benötigen. Dieser Friede kommt aus Gottes Welt, aber er ist für unsere Welt. Die Kirche hat den Auftrag, der Welt diesen Frieden Gottes zuzusprechen, ja sie soll ihn sogar in die Welt hineintragen.
Deshalb steht es der Kirche gut an begeistert zu sein. Doch sie wäre von allen guten Geistern verlassen, wenn sie sich auf ihre Leistungen etwas einbildete, in Selbstgefälligkeit oder gar bei fehlendem Zuspruch in Resignation verfiele. Die Messlatte liegt hoch, aber die Kirche wagt den Sprung mit der Zusage des Geistes Gottes. In diesem Sinne: Happy Birthday, Kirche. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes und begeisterndes Pfingstfest.“

Stichwort: Pfingsten
Das Wort „Pfingsten“ leitet sich vom griechischen „pentekoste“ ab und meint die fünfzig Tage nach Ostern. Ebenso wie Ostern ist Pfingsten mit einem jüdischen Fest verbunden. Das Wochenfest (Schabuoth) wird sieben Wochen nach dem Passa-Fest gefeiert. Noch im 4. Jahrhundert feierten Christinnen und Christen Pfingsten gemeinsam mit Christi Himmelfahrt. Der neutestamentliche Text zum Pfingstereignis findet sich in der Apostelgeschichte 2,1-41 und erzählt vom Beginn der christlichen Mission durch ein spektakuläres Geschehen in Jerusalem: Nach einem himmlischen Brausen hörte jeder die anderen in der eigenen Muttersprache. Die Geschichte stellt ein Gegenstück zur Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel (1.Mose 11,1-9) dar.


Beitragsbild: © epd-bild/Rainer Öttel
An Pfingsten feiern Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und verbindet.
Dafür haben Künstler früh das Bild einer weißen Taube gefunden. Pfingsten gilt als der „Geburtstag der Kirche“ und als Beginn der weltweiten Mission.
Es ist das dritte große Fest im Kirchenjahr, nach Weihnachten und Ostern.

Christi Himmelfahrt

„Jesus war ein Himmelsdurchbrecher“.

Jesus hat den Himmel auf die Erde gebracht. Und dieser Himmel bleibt auf der Erde, auch wenn Jesus selbst sie wieder verlassen hat.  Das sagt die Essener Theologin Hanna Jacobs in ihrer Videobotschaft zu Himmelfahrt. In diesem YouTube – Videoclip , der für die sozialen Medien am Düsseldorfer Flughafen gedreht wurde, erklärt die Pfarrerin, was es mit dem kirchlichen Feiertag auf sich hat.

Kein Leben auf Wolke sieben, sondern nah bei den Menschen

„Jesus hat sein Leben nicht einfach irgendwo auf Wolke sieben verbracht. Er war hier auf der Erde. Er hat Menschen angefasst, die Aussatz hatten, und sie dadurch gesund gemacht. Er hat blinden Menschen das Augenlicht zurückgegeben. Er hat Brot gegessen und Wein getrunken, er hat gefastet, gelacht und geweint. Ein Mädchen, das tot war, hat er zum Leben auferweckt.“ Der Himmel, sagt Hanna Jacobs, ist genau da, wo Jesus auf der Erde Spuren hinterlassen hat und heute hinterlässt – „und wo wir uns gegenseitig davon erzählen“.

Hanna Jacobs ist Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen; die 30-Jährige leitet das raumschiff.ruhr, ein besonderes Angebot für „junge Erwachsene und neue Ausdrucksformen von Kirche“.


EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 63/2019

Kirche darf nicht schweigen,

wenn es um die Würde des Menschen geht. Ein Statement von Präses Manfred Rekowski zu 70 Jahre Grundgesetz.

Das Statement des Präses im Wortlaut und als PDF-Datei
„Kirche erntet dann und wann Kritik, wenn sie sich politisch einmischt. Das wird sie nicht davon abhalten, Gewählte und Wahlberechtigte an ihre Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte zu erinnern. Das ist ihre gesellschaftliche Aufgabe. Wenn es um die im Grundgesetz verbriefte unverletzliche Würde des Menschen geht – in der Sprache der Kirche: die Ebenbildlichkeit Gottes – darf Kirche nicht schweigen. Sie tut dies, weil sie sich allein Jesus Christus, dem Herrn der Kirche, verantwortlich weiß. Deshalb wird sich eine kritikfähige Kirche auch niemals dem Zeitgeist gemein machen oder politischen Lagern nach dem Munde reden. Sie ist dankbar dafür, dass sie in Deutschland Verhältnisse kritisieren darf, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.“

Stichwort
Die „Bonner Tage der Demokratie“ finden vom 8. bis 25. Mai 2019 statt. Anlass ist der 70. Geburtstag des Grundgesetzes. Es war am 23. Mai 1949 in Bonn verkündet und mit ihm zeitgleich die Bundesrepublik Deutschland gegründet worden. In den zwei Wochen der Tage finden Veranstaltungen zu einzelnen Artikeln des Grundgesetzes wie Wissenschaftsfreiheit, Religionsfreiheit oder Pressefreiheit statt.

– – – – –

Pressemeldung 59/2019
Foto: EKiR/Lichtenscheidt

 

Lebensweg / Kreuzweg

Lebensweg / Kreuzweg der Hoffnung

Der Ökumenische Hospizdienst Rösrath e.V. lädt ein:
In acht Stationen ihres persönlichen Kreuzweges machen die Künstlerinnen Marion Maas und Gabriele Raupach auch anderen Mut, eigene Trauerwege zu gehen.

Ausstellung und Ökumenische Andachten vom 6. April bis 22. April 2019 in der Evangelische Christuskirche Forsbach, Bensberger Straße 238.
Den Flyer können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Ökumenische Andachten:
Mittwoch, 10. April 2019, 19.00 Uhr
„Mein Weg in deinen Spuren“

Freitag, den 12. April, 19.00 Uhr
„Deine wehrlose Liebe richtet mein Lebenshaus auf.“

Außerdem werden Bilder des Kreuzweges Eingang der Liturgie des Palmsonntages sowie der Karwoche folgen.

Öffnungszeiten der Ausstellung vom 6. April bis 22. April 2019:
Sa.   06.  15. – 17 Uhr
So.   07.  10 – 11 und 12 – 14 Uhr

Mo. 08. 15 – 17 Uhr
Mi.  10.  17 – 19 Uhr
Fr.   12.  17 – 19 Uhr
Sa.  13.   15 – 17 Uhr
So.  14.  10 – 11 und 12 – 14 Uhr

Mo.  15.  17 – 19 Uhr
Mi.   17.  17 – 19 Uhr
Do.  18.  17.30 – 19 Uhr
Fr.   19.  17 – 19 Uhr
Sa.  20.  15 – 17 Uhr
So.  21.  10 – 11 und 12 – 14 Uhr

Mo. 22. 12 – 14 Uhr

Der Eintritt ist frei. Spenden, die den Hospizdienst unterstützen, sind willkommen.