Beginn des Ramadan

Solidarisch an der Seite von Musliminnen und Muslimen
Vor dem Ramadan: Präses Latzel besucht Zentrum muslimischer Frauen
Vor dem morgigen Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan (13. April) hat Präses Dr. Thorsten Latzel am Vormittag das Begegnungs- und Fortbildungszentrum für muslimische Frauen (BFmF) in Köln besucht. Der neue Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland absolviert derzeit Antrittsbesuche und überbrachte den Frauen den Gruß der Bistümer und Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan.

„Wo immer Musliminnen und Muslime Diskriminierungen, rassistische Übergriffe oder Ähnliches erfahren, können Sie darauf vertrauen, dass wir solidarisch an Ihrer Seite stehen“, sagte Latzel im Gespräch mit den Leiterinnen der Einrichtung, die 1996 von 25 muslimischen Frauen gegründet wurde. „Wir kommen als rheinische Kirche von mehr als 40 Jahren Dialogerfahrung her. Nach einer mehrjährigen intensiven Beschäftigung in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und der Landeskirche haben wir auf der Landessynode 2018 einen grundlegenden Beschluss zur theologischen Positionierung der Evangelischen Kirche im Rheinland zu Muslimen gefasst. Er ermutigt uns ausdrücklich, den Weg der Kooperation weiter zu betreiben. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit Ihnen gestalten – auch wenn das gesellschaftliche Klima dem entgegensteht.“

Osterfest und Ramadan: Pandemie-Einschränkungen beschwerlich
Er freue sich, dass der Besuch am Vortag des für Musliminnen und Muslime so intensiven und religiös dichten Monats Ramadan stattfinden kann, sagte Präses Thorsten Latzel: „So wie für uns das zurückliegende Osterfest wieder von den Einschränkungen der Covid-19-Pandemie stark geprägt war, werden Sie auch zum zweiten Mal den Ramadan unter Pandemiebedingungen erleben und gestalten müssen. Das ist sehr beschwerlich. Ich wünsche Ihnen und allen Musliminnen und Muslimen, die unter uns leben, einen gesegneten Monat Ramadan.“

Stichwort: Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen
Das Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen (BFmF) e. V. in Köln wurde 1996 von 25 muslimischen Frauen gegründet und hat sich zu einem großen muslimischen Sozial- und Bildungszentrum entwickelt. Es gilt als eine der anerkanntesten unabhängigen muslimischen Einrichtungen in Deutschland. Der Verein bietet Bildung, Beratung, Betreuung und Begegnung an. Für ihn arbeiten mehr 90 festangestellte Mitarbeitende, ca. 30 Honorarkräfte und viele Ehrenamtliche.

PRESSEMITTEILUNG Nr. 56/2021 v. 12.04.2021

#seelsorgeistda

Wie geht es Ihnen?

Ziemlich bedrückt und voller Sorgen? So lala? Ausgesprochen gut? Die Frage „Wie geht es Ihnen“ stellen Plakate und Postkarten mit einer bunten Reihe von Emojis: Damit können Gemeinden und Einrichtungen darauf aufmerksam machen, dass Seelsorgerinnen und Seelsorger der evangelischen Kirche auch in Zeiten der Kontaktminimierung ansprechbar sind.

Das Motiv schlägt eine Brücke zu Menschen, die ein offenes Ohr, Hilfe und Rat suchen. Die Emojis bilden eine Reihe – von rotem traurigem Alarm bis zu grünem Okay. Vor allem Menschen, denen es nicht so gut oder sehr schlecht geht, gilt die Einladung: Die Kirche bietet die Möglichkeit, sich auszusprechen. Gerade in dieser belastenden Zeit der Corona-Pandemie können sie Seelsorge in Anspruch nehmen.

SEELSORGE in unserer Gemeinde:

• Pfarrer Thomas Rusch in Hoffnungsthal (Tel. 897907),
• Pfarrerin Erika Juckel in Forsbach (Tel. 3340),
• Pfarrer Armin Kopper in Rösrath (Tel. 4037).
Sollten Sie nur den Anrufbeantworter erreichen, rufen wir baldmöglichst zurück.

Rat und Hilfe bietet auch die Evangelische Beratungsstellen für Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensfragen in (Stelle-Köln). Das geht per Telefon, Online-Videoberatung oder auch als vertrauliche Online-Beratung über ein Textformular. Und ab Montag, 25. Mai, ist auch wieder die ganz normale Beratung in der Beratungsstelle möglich – selbstverständlich unter Wahrung hygienischer Sicherheitsmaßnahmen. Wie gewohnt ist hierzu eine telefonische Anmeldung erforderlich.

Eine weitere Möglichkeit bietet in Ihnen die Ev. Telefonseelsorge in Köln an:
Sie können dort jeder Zeit, Tag und Nacht, kostenfrei anrufen, auch an Wochenenden und Feiertagen.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein geschultes Ohr. Sie sind offen, aufmerksam und erfahren und nehmen sich gerne Zeit für Sie.
Sie können uns anrufen, z.B. wenn Sie
– einsam sind
– Angst haben
– sich in einer Lebenskrise befinden
– Konflikte in Ihrer Beziehung oder Familie haben
– Ihres Lebens müde sind
– oder einfach mal mit einer dritten unabhängigen Person reden möchten.
Kostenloses Telefon 0800 111 0 111 (Tag und Nacht).