Ich bin … alarmiert!

Bericht über einen Jugend-
Gottesdienst im Rahmen der ökumenischen Glaubenswoche mit dem Thema:

„Ich bin… alarmiert! …because there is no PLANet B!“

Auf Grundlage des Films „Tomorrow“ gestalteten Katholische und Evangelische Jugendliche einen Gottesdienst zum Thema Klimaerwärmung, Ausbeutung von Resourcen, Bevölkerungswachstum.

Unser Planet steht in vielerlei Hinsicht gefährlich nahe am Kippunkt. Das bewegte die Schauspielerin Mélanie Laurent und den franz. Aktivisten Cyril Dion, zu ihrem Film „Tomorrow“.  Als sie eine Studie lasen, die den Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollten sie sich mit diesem Szenario nicht abfinden. Also machten sie sich auf den Weg, um weltweit Ideen und Ansätze zu finden, welche die Menschen inspirieren und zum Handeln bewegen können.

Vor Beginn des Gottesdienstes standen zwei „Reporter“ am Eingang der Kirche, die die Gottesdienstbesucher empfingen mit der Aussage: „Wissenschaftler sagen: wenn wir so weiterleben wie bisher, dann werden wir in 80 – 100 Jahren den Zusammenbruch der ökologischen Systeme erleben. Was denken Sie dazu?“

Zu Beginn des Gottesdienstes führten die Jugendlichen nach der Begrüßung in das Thema ein und  einige berichteten über ihre Erfahrungen, die sie bereits an verschiedenen Kundgebungen im Rahmen der „Fridays for Future“- Bewegung zum Thema gewonnen hatten. Diese Bewegung sorgte weltweit für Aufsehen und einige Menschen wussten und wissen bis heute nicht recht, was sie davon halten. Viele finden es super, dass die Jugendlichen das Thema so bewegt und sie sich einsetzen. Andere behaupten, dass man nur die Schule schwänzen wolle.

Im Vorfeld wurden Plakate angefertigt, Fotos mitgebracht und Ausschnitte aus dem Film Tomorrow gezeigt.

Stimmungsvoll präsentierten die Jugendlichen Psalm 104 mit Bildern hinterlegt zur Schöpfung Gottes. Dann erfolgte ein „Paukenschlag“, der die Stimmungswechsel andeutete und Bilder zur globalen Krise wurden gezeigt.

Erneut gingen die „Reporter“ durch den voll besetzen Kirchenraum und befragten die Jugendlichen zum Thema.
So gab es den Ahnungslosen, der noch nichts von den Sachen gehört hatte, den Leugner, der alles für Quatsch hielt, den Resignierten, der sich fragt, was er ausrichten könne, den Frustierten, der glaubt schon alles gemacht zu haben und den Aufbruchbereiten, der unbedingt etwas machen möchte.

Im Anschluss daran erhielten die Gottesdienstbesucher die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und  sich vielleicht zu fragen zu welcher Kategorie der Befragten man sich stellen würde.

Die am Eingang ausgeteilten Briefumschläge mit einer Karte wurden dann von den Besuchern ausgefüllt. Jeder schrieb einen Vorsatz auf die Karte, was man persönlich für die Umwelt tun könne. Der Umschlag wurde zugeklebt und mit der Adresse des Besuchers versehen. In 4 – 6 Wochen erhält dann der Besucher per Post seine Karte und kann nachsehen, ob er seinen Vorsatz umgesetzt hat, oder ob man vielleicht noch daran arbeitet.

Sechs Jugendliche informierten dann, was sie bereits getan haben zum Schutz der Umwelt, wie Wasser sparen, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder den Verzicht auf Fleisch zum Erhalt der Tierwelt.

Immer wieder schafften es die jungen Menschen Bezug zu Gott und der Schöpfungsgeschichte herzustellen nicht zuletzt durch einen Predigtimpuls, gehalten von Eva Cox, sondern auch den Hinweis, warum man da sei zum Dank an den Herrn, der uns diese schöne Welt geschenkt hat.

Abschluss fand der Gottesdienst mit dem Vater Unser und den eigens vorbereiteten Fürbitten zu den fünf Themenschwerpunkten des Films „Tomorrow“, Landwirtschaft, Energie, Demokratie, Wirtschaft/Ökonomie und Bildung. Man dankte Gott und bat um mehr Einsicht der Menschen und Beteiligung zur Erhaltung seiner Schöpfung.

Die Jugendlichen haben den Gottesdienst selbständig mit ihrem Ideengut ausgefüllt und eine Band und Chor sorgten für musikalische Gestaltung. Unter der Leitung von Eva Cox, die das Liedgut passend zum Thema zusammengestellt hatte, wurde gesungen und geklatscht.

Im Vorfeld des Gottesdienstes, wurden wir von Seiten der katholischen Mitbrüder und Schwestern angefragt, ob wir uns am Gottesdienst, der im Rahmen der Ökumenischen Glaubenswoche stattfindet, beteiligen möchten.

Spontan sagten wir als Evang. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath zu und es meldeten sich einige Freiwillige, die von Beginn an die Vorbereitungen begleiteten und unterstützen.

Es war bemerkenswert, wie schnell die Jugendlichen, ins Gespräch kamen sich austauschten und ein richtiges Team entstand.  Es wurde gelacht, gebastelt, und sogar gegärtnert, denn am Ausgang der Kirche standen für die Besucher kleine Pflanzen bereit, die man mitnehmen konnte zum Einsatz im heimischen Garten oder in der Natur.

Die Jugend ist unsere Zukunft und die Jugend lebt uns vor was man erreichen kann, wenn man Ziele verfolgt, sich einbringt und für eine Sache einsetzt. Dieses Potential dürfen wir als Kirche nicht aus den Augen verlieren, doch auch die Jugend will noch in Teilen geleitet aber vor allem begleitet werden.

Sowohl in der Katholischen Kirche, als auch in unserer Gemeinde droht uns die Jugend verloren zu gehen, da man sich nicht ausreichend kümmern kann. Die Pfarrerin/die Pfarrer und Pastoren haben ein so großes Aufgabenfeld, dass sie dringend im Bereich der Jugendarbeit Unterstützung brauchen.

Die Jugendlichen haben Visionen; ich auch!; dafür höre ich nicht auf für einen hauptamtlichen Jugendmitarbeiter in der Gemeinde zu kämpfen.

Dieser Gottesdienst hat mal wieder gezeigt, wie wichtig und bereichernd die Jugend für Kirche ist, um sie lebendig zu halten.

Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass der Gottesdienst zustande gekommen ist und wir so viel Spaß im Rahmen der Vorbereitungen haben durften.

Text und Fotos:
Jutta Renner

Sexualisierte Gewalt

Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen findet täglich, real und überall statt. „Kein Raum für Missbrauch“ ist eine Initiative des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Ziel ist es, dass Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, Missbrauch keinen Raum geben und sie dort kompetente Ansprechpersonen finden, wenn sie Hilfe brauchen. Das kann gelingen, indem Einrichtungen und Organisationen wie Schulen, Kitas, Heime, Sportvereine, Kliniken und Kirchengemeinden Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt entwickeln und umsetzen.

Die Handreichung „Die Zeit heilt keineswegs alle Wunden“ – weitere Informationen finden Sie auf EKiR.de
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) – Aktiv gegen sexualisierter Gewalt


Dachorganisationen der Zivilgesellschaft

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs: 0800 2255530 (kostenfrei und anonym) – Homepage: https://beauftragter-missbrauch.de/

Insgesamt 26 zentrale zivilgesellschaftliche Dachorganisationen haben Vereinbarungen zu einem verbesserten Schutz von Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt abgeschlossen. In den Vereinbarungen verpflichten sich die Organisationen, sich für eine flächendeckende Einführung und Implementierung von passgenauen Schutzkonzepten innerhalb ihrer Einrichtungen und Organisationen einzusetzen. Die Vereinbarungspartner unterstützen die Initiative „Kein Raum für Missbrauch“.  Dazu gehören auch die Evangelische Kirche in Deutschland EKD, die Landeskirchen und die Diakonischen Einrichtungen.


Prävention und Interventionsangebote bei sexuellem Missbrauch in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

In der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt. Neben klaren Verfahrenswegen gibt es für Betroffene Hilfen.

Der roter Faden für den Umgang mit solchen Grenzverletzungen im Raum der Kirche ist die Trennung der Zuständigkeiten. Es gibt die Ansprechpartnerin für Betroffene von sexualisierter Gewalt und eine so genannte ermittelnde Juristin.

Für Betroffene besteht die Ansprechstelle in der Evangelischen Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung. Außerdem bieten die Beratungsstellen der Evangelischen Kirche im Rheinland Betroffenen von sexualisierter Gewalt die Möglichkeit zu Hilfe und vertraulicher Beratung.

Die Ansprechpartnerin für Betroffene behandelt alle Mitteilungen und Nachfragen streng vertraulich. Nur auf Wunsch der Betroffenen leitet sie Anschuldigungen an die zuständige Stelle weiter. Ausschließlich Informationen, die den Verdacht einer Straftat gegen Kinder und Jugendliche begründen, werden auf jeden Fall an die ermittelnde Juristin weitergeleitet.

Ansprechpersonen für Missbrauchsopfer in der EKiR:
Claudia Paul
Evangelische Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung
Graf-Recke-Straße 209a
40237 Düsseldorf
Telefon 0211/3610312 oder -300
E-Mail: claudia.paul@ekir.de

Webseiten für Betroffene:
www.ekir.de/ansprechstelle
www.ekir.de/www/ueber-uns/sexualisierte-gewalt-9760.php

Ermittelnde Juristin in der EKiR:
Iris Döring
Landeskirchenamt
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211/4562283
E-Mail: Iris.doering@ekir-lka.de


Hinschauen – Helfen – Handeln – Schutzkonzept vorgestellt

„Prävention gegen sexuellen Missbrauch und Schutzkonzept in der Evangelischen Kirche“ Die Evangelische Kirche im Rheinland hat einen Handleitungsleitfaden zur Erstellung von Schutzkonzepten in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen zur Prävention sexualisierter Gewalt vorgelegt.

Alle hauptamtlich und ehrenamtlich Mitarbeitenden werden entsprechend geschult. „Ziel ist es, Kinder, Jugendliche, aber auch zum Beispiel Seniorinnen und Senioren in unseren kirchlichen Einrichtungen vor Übergriffen zu schützen. Das Schutzkonzept soll sensibilisieren und helfen, Missbrauchsfälle beziehungsweise sexualisierte Gewalt möglichst zu verhindern“.

Dr. Juliane Arnold ist Leiterin der Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Alle Gemeinden und Einrichtungen wie Kitas und Jugendzentren erstellen bis Mai 2019 eine Risikoanalyse, die an die zuständigen Arbeitsgemeinschaften weitergegeben wird. Danach werden die Schutzkonzepte für die Kirchenkreise formuliert. Neben den Schulungen werden Führungszeugnisse, Selbstverpflichtungserklärungen Beschwerdeverfahren und Notfallpläne vorgeschlagen. Ziel ist, dass Personen in Leitungsfunktionen ihre Leitungsverantwortung auch wirklich wahrnehmen.
Text: Stefan Rahmann


Evangelische Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Köln, Bensberg und Frechen
Leitung: Dr. Juliane Arnold
Beratungsstelle Köln
Tunisstraße 3 (Eingang Schwertnergasse), 50667 Köln
Telefon: 0221/25 77 461
E-Mail: beratungsstelle@kirche-koeln.de

Homepage: www.beratungsstelle.kirchekoeln.de/


Gestaltung/Produktion/Grafik:
Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland gGmbH

 

 

 

 

 

Segelfreizeit 2019

Ahoi, an alle Jugendlichen, die auch im Jahr 2019 wieder mit uns segeln wollen!

In den Sommerferien 2019, vom 14. bis 19. Juli 2019 (1. Ferienwoche!), biete ich einen Segeltörn für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren an.

Sechs Tage, von Sonntag bis Freitag, werden wir auf der „Nil Desperandum“, einem der schönsten Segelschiffe der Niederlande, mit dem wir schon 2010, 2012 und 2014 auf unseren Segeltörns äußerst positive Erfahrungen gemacht haben, auf dem Ijssel- und im Wattenmeer unterwegs sein.

Das Drei-Sterneplus-Schiff verfügt über acht 2 und drei 5 Bett-Kabinen, über 3 Toiletten und 3 Duschen sowie über eine komfortable Küche.

Auch an Deck gibt es reichlich Platz zum Sonnen und Chillen.

Wir starten sonntags um 17 Uhr mit dem Bus in Rösrath und fahren dann bis Enkhuizen in den Niederlanden. Dort im Hafen gehen wir an Bord. Zurück geht es freitags um 15 Uhr, ebenfalls ab Enkhuizen.

Das Mitwirken der Jugendlichen beim Küchendienst, beim Reinigen des Schiffs, beim Segelhissen und -einpacken wird erwartet!

Der Reisepreis beträgt p. P. 350 Euro.

Reiseprospekte und Anmeldung bei Pfarrer Armin Kopper in Rösrath

 

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Kita Volberg nach Trägerwechsel

„Kinder sind unsere Zukunft“, sagte einmal ein kluger Mensch und somit ist uns die Erziehung und das geordnete Aufwachsen von Kindern in der Gemeinde ein besonderes Anliegen.

Bis Sommer 2017 war die Kindertagesstätte Volberg in Trägerschaft der Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath. Pfarrerin Erika Juckel und der Kita-Ausschuss haben sich sehr engagiert für den Erhalt der Kita eingesetzt. Der Arbeitsaufwand in diesem Bereich war jedoch sehr hoch und einfach im Alltag nicht mehr in der Form leistbar, wie es nötig war. Dankbar haben wir die Trägerschaft am 1. August 2017 in die Hände der Diakonie-Michaelshoven übergeben und betrachten dies für alle als absoluten Gewinn.

Aufgrund der enormen Erfahrung im Bereich von Kitas ist es der Diakonie gelungen einen reibungslosen Betrieb in der Kita in Volberg sicherzustellen. Natürlich ist hierbei auch vor allem die Leitung der Kita, Sabine Mortsiefer-Meyer und ihr Team beteiligt. Weiter sind wir als Gemeinde mit 3 Personen in einem gemeinsamen Kooperations-Ausschuss mit Michaelshoven verbunden und werden an allen Entscheidungen somit beteiligt.

Des Weiteren übernimmt Pfarrer Rusch die religionspädagogische Arbeit, wie bisher in der Kita und Pfarrer Kopper diese in der neu errichteten Einrichtung am Schulzentrum Freiherr-vom-Stein, zu der ich später komme.

Gerne stelle ich Ihnen nun die beiden in Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven befindlichen Kindertageseinrichtungen in unserer Gemeinde einmal kurz vor:

Die Kita Volberg am Standort des Ev. Gemeindezentrums in Hoffnungsthal hat zurzeit 4 Gruppen mit Kindern im Alter von 2-6 Jahren. 83 Kinder werden von 8 Fachkräften, 1 Pia-Auszubildenden und 2 Absolventen des freiwilligen, sozialen Jahres (FSJ), betreut. Es gibt die Sternen-, Regenbogen- Sonnen- und Mondgruppe. Das Konzept der Kita beruht, bedingt durch die räumlichen Vorgaben des Gebäudes auf einem Situationsorientierten Ansatz in festen Gruppenstrukturen. Diese Struktur bietet den Kindern Geborgenheit und Sicherheit innerhalb der Gruppe. Dennoch haben alle die Möglichkeit auch andere Gruppen zu besuchen oder am gemeinsamen Spiel im Flur- oder Außenbereich teilzunehmen. Momentan wird das Konzept aber mit dem neuen Träger überarbeitet und auf die Gegebenheiten des Trägers angepasst.

Sabine Mortsiefer-Meyer ist dankbar über einen für sie gelungenen Übergang in die neue Trägerschaft. „Man begegnet sich auf Augenhöhe und hat immer einen Ansprechpartner“, sagt sie. Auch schwärmt sie über das tolle Außengelände der Kita mit altem Baumbestand, denn das Team legt großen Wert auf den Aufenthalt und die Bewegung im Freien. Unterstützt wird dies durch den Turnunterricht, der in jeder Gruppe 1x pro Woche im Gemeindesaal durchgeführt wird.

Auch freut sich Frau Mortsiefer-Meyer über den Einsatz der Gemeinde. So hat diese in den vergangenen 1,5 Jahren alle Bäder renovieren lassen und kümmert sich auch in allen anderen baulichen Belangen weiter um die Kita.

Einmal in der Woche wird gemeinsam in der Kita mit allen Gruppen gefrühstückt, welches die Kinder lieben und jeden Freitag gibt es einen viertelstündigen Gottesdienst in der Volberger Kirche unter der Leitung von Pfarrer Thomas Rusch.

Auch die immer wieder kehrenden Ausflüge in Wald und Umgebung oder der jährliche Ausflug der Vorschulkinder zur freiwilligen Feuerwehr sind gesetzt in der Kita. Die Vorfreude bei den Kindern und das jeweilige darauf hinarbeiten erfreut die Kinder sehr.

 

Als Gemeinde können wir mit Stolz auf 2 evangelische Kindertagessstätten blicken in Trägerschaft eines fachlich hervorragend aufgestellten Trägers und 2 erstklassigen Leitungen.

Danke dafür!
Jutta Renner

Kita-Freiherr-vom-Stein

Kita Freiherr-vom-Stein unter der Leitung von Sabrina Wagner ist die zweite Einrichtung unter der Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven unter Einbezug der religionspädagogischen Arbeit der Ev. Gemeinde Volber-Forsbach-Rösrath.

Die Stadt Rösrath setzt hiermit den Ausbau neuer Plätze der Kindertagesbetreuung fort. Anlass für die Errichtung der zweigruppigen Kita ist der anhaltend steigende Bedarf an Betreuungsplätzen im Raum Rösrath. Mit der neuen Kita wurden für das gerade begonnene Kindergartenjahr bereits 40 Plätze für Ü3-Kinder eingerichtet. Zurzeit besuchen 28 Kinder die Einrichtung (im Dezember werden es bereits 32 Kinder sein). Sie werden von 3 Fachkräften, 1 Ergänzungskraft und einer FSJ´lerin betreut. Ab November wird das Team durch eine weitere Fachkraft unterstützt. Die von der Kita Freiherr-vom-Stein während der Bauphase des Neubaus als Räumlichkeiten genutzten Pavillons stellt die Stadt Rösrath zur Verfügung, sie wurden zu diesem Zweck hergerichtet.

Foto: J. Renner

 

Frau Wagner berichtet, dass die Kita, ebenfalls bedingt durch die vorgegebenen Räumlichkeiten, nach einem „offenen Konzept“ geführt wird.

Neben einem Raum mit Bauecke und Nutzung zu Rollenspielen gibt es einen Bewegungsraum, der gleichzeitig als Schlaf- und Ruheraum genutzt wird und einen großen Raum, genannt „Bistro“, der als Speiseraum und Nutzung im Kreativbereich und für Regelspielangebote genutzt wird. Dort fängt der Tag für die Kinder an mit einem Frühstück. Es erleichtert die Übergabe der Kinder von den Eltern an die Erzieher, wenn es ein morgendliches Ritual gibt und man weiß, dass die Kinder gebracht wurden.

 

Foto: J. Renner

Einige Eltern sahen im Vorfeld die „Übergangs-Kita“ sehr kritisch, sind aber alle sehr begeistert vom Konzept und der Pädagogik, die die Einrichtung bietet. Erste Kontakte zu Pfarrer Kopper, der wie gesagt die religionspädagogische Arbeit übernimmt, sind erfolgt und Termine abgesprochen.

Sabrina Wagner und ihr Team haben zu den Eltern ein gutes Verhältnis aufgebaut und zeigen große Flexibilität in den Bring- und Abholzeiten. Diese werden zwar im Vorfeld besprochen, sind aber immer auf die Bedürfnisse der Eltern abgestimmt. Der Elternwille ist maßgebend, doch ist das Wohl der Kinder immer vorgelagert. Die Nähe zum Schulzentrum wurde anfänglich ebenfalls als kritisch angesehen. Auch hier hat sich ein freundliches Miteinander mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt und die Kita-Kinder warten immer gespannt auf das Klingeln der Schulglocke, denn dann wissen Sie, dass Pause ist und man wieder aufeinandertrifft. Das Miteinander wird aber immer von den Erzieherinnen begleitet. Ein Stück weit werden die Kinder aber in das Schulleben integriert, was ihnen gefällt.

Besonderen Wert legt Frau Wagner auch auf die Bewegungsspiele im Innen-und Außenbereich der Kita. Es wird täglich ein altersentsprechendes Bewegungsangebot durchgeführt. Geplant sind Waldtage, da die Nähe zum angrenzenden Königsforst ideale Voraussetzungen bietet.

Abschließend berichtet Frau Wagner wie wichtig für sie und ihr Team die Partizipation im Rahmen der Arbeit mit den Kindern ist. So werden alle in alltägliche Aufgaben wie beispielsweise das Tischdecken zum Mittagessen mit einbezogen und lernen dadurch.

Als Gemeinde können wir mit Stolz auf 2 evangelische Kindertagessstätten blicken in Trägerschaft eines fachlich hervorragend aufgestellten Trägers und 2 erstklassigen Leitungen.

Danke dafür!
Jutta Renner

Der Bauausschuss informiert

… zur Sanierung aller Bäder in der Kindertagesstätte Volberg.

Alle Arbeiten sind nun abgeschlossen.

Es war eine lange Phase, einen geeigneten Zeitpunkt für die umfangreichen Arbeiten während des laufenden Betriebs der KiTa zu finden, weil viele Handwerksbetriebe ausgelastet sind.

Für die gute Zusammenarbeit trotz der entstandenen Einschräkungen bedankt sich der Bauausschuss bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KiTa sowie bei den Handwerkern.

Im Bad der Mond Gruppe konnten wir für unsere Kleinsten (<3 jährigen) ein Sitz WC einbauen.

In den Bädern, sind nach Hygienevorschrift Handtuchhalter angebaut worden. (Diakonie Michaelshoven) Frau Mortsiefer-Mayer und ihr Team möchten Müll vermeiden, deshalb wurde zusätzlich ein Handtuchhalter montiert.

Udo Hartenfels
Mitglied im Bauausschuss

Kita „Am Hüffel“ Grundsteinlegung

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region berichtet auf seiner Webseite vom 7. Oktober 2018 zur Grundsteinlegung „Villa Hügel“ – Arbeitsbegriff „Am Hüffel“

Der nachfolgende Beitrag wurde von der Webseite Kirche-Koeln.de  übernommen:

Titelbild: „Villa Hügel“ – Grundsteinlegung für neue KiTa in Rösrath am 7. Oktober 2018
Foto: Susanne Hermanns/ASG

Auf dem Foto:
Superintendentin Andrea Vogel (von links nach rechts), Bürgermeister Wolfgang Büscher, Wolfgang Schmidt (Geschäftsführer des Geschäftsfeldes dia.Soziales der Diakonie Michaelshoven), Birgit Heide (theologischer Vorstand der Diakonie Michaelshoven), Pfarrer Armin Kopper, Geschäftsführer Guido Stephan (ASG)

„Da, wo wir jetzt noch die Bodenplatte des Erdgeschosses sehen, wird bis zum Sommer 2019 eine dreigruppige Kindertagesstätte entstehen“, verkündete Guido Stephan, Geschäftsführer der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Ev. Kirchenverband Köln und Region (ASG) den rund 40 Gästen, die zur Grundsteinlegung des Neubaus auf das Grundstück der Versöhnungskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Rösrath gekommen waren. „Hoffen wir, dass der Bau ab jetzt reibungslos und ohne Pannen, Unfälle und Verzögerungen weiter verläuft“, spielte er auf den Feuerwehreinsatz und die Straßensperrung rund um die Kirche tags zuvor an. An einem Baukran hatte sich auf Grund eines technischen Defekts die Krankatze gelöst. Die rund 2 Tonnen schweren Schalungsplatten mussten vom Kran demontiert werden, um eine Reparatur zu ermöglichen.

Ort, an dem leben und Gemeinschaft stattfindet
60 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren sollen zukünftig auf ca. 640 Quadratmetern Nutzfläche in großzügigen Räumen, Spielfluren und einer Mehrzweckhalle ein „Zuhause“ finden. „Hier soll ein Ort entstehen, an dem Leben und Gemeinschaft stattfindet – bunt, laut, fröhlich, vielseitig, beschützt und behütet. Was wäre ein besserer Ort dafür, als hier direkt neben der Evangelischen Versöhnungskirche, die all das seit vielen Jahren ihren Gemeindegliedern bietet und die durch die neue KiTa sicherlich eine Bereicherung erfahren wird“, betonte Stephan.

Zeitkapsel mit Dokumenten und Zeitzeugnissen
„Wie Sie sicher wissen, wird bei einer Grundsteinlegung eine ‚Zeitkapsel‘ eingemauert, die verschiedene Dokumente und Zeitzeugnisse enthält: die Urkunde des Bauherrn, der Bauplan, ein Gemeindebrief der Kirchengemeinde, die Urkunde der Diakonie Michaelshoven als Betreiber der neuen KiTa, eine Tageszeitung und eine Geldmünze aus diesem Jahr“, erklärte Guido Stephan zur Grundsteinlegung und verlas laut die Urkunde der ASG. Ihm folgte Birgit Heide, die als theologischer Vorstand der Diakonie Michaelshoven die zweite Urkunde vorlas.

Lang ersehnte Kindertageseinrichtung
„Diese dringend benötigte Kindertageseinrichtung hier an der Hauptstraße in Rösrath war lang ersehnt“, sagte Wolfgang Büscher, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rösrath. Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren ist nach seinen Aussagen in den vergangenen Jahren in Rösrath durch viele Zuzüge, die gestiegene Geburtenrate und die Tendenz, Kinder immer früher in Tageseinrichtungen betreuen zu lassen, kontinuierlich gestiegen.  Er dankte allen Beteiligten, die so helfen, dass die Stadt Rösrath in den nächsten Jahren ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot anbieten und sicherstellen kann. „Durch die Übernahme der neuen Kita durch die Diakonie Michaelshoven wird die Trägervielfalt in Rösrath durch einen weiteren Träger ergänzt“, stellte er weiter fest. Zum Namen des Grundstücks „Hüffel“ wusste der Bürgermeister zu berichten, dass das Wort „Hüvvel“ im Rheinischen „Hügel“ bedeute, was ihn zu dem Fazit bewegte: „Ich hoffe, dass hier eine ‚Villa Hügel‘ für unsere Pänz entsteht im übertragenen Sinne“.

„Wenn dein Kind dich morgen fragt…
Pfarrerin Andrea Vogel, Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, war der Meinung, dass man mit „Villa Hügel“ doch schon den idealen Namen für die neue KiTa gefunden habe. „Ich weiß, die Gemeinde hat lange überlegt, was hier entstehen kann. Dass es jetzt eine KiTa wird, ist gut“, betonte sie. „Mir gefällt, dass die neue Einrichtung so nah an evangelischer Kirche sichtbar sein wird und die religionspädagogische Arbeit so immer auch ein Stück evangelisch geprägt sein wird.“ Weiter stellte die Superintendentin fest: „Kinder stellen – manchmal auch zum Leidwesen Erwachsener – viele Fragen“ und verwies auf das Alte Testament: „Wenn dein Kind dich morgen fragt, wozu all die Weisungen und Gebote Gottes gut sind, dann sollst du ihm eine Antwort geben“. Für Kinder sei es wichtig, Grundlagen fürs Leben mitzubekommen. Dazu gehöre auch, zu wissen, welche Religionen es gebe und wie unsere christliche Religion aussehe.

Arbeit hat bereits begonnen
Der Pfarrer der Kirchengemeinde Armin Kopper erklärte, die Kinder und Erzieherinnen seien ja schon da und die Arbeit der KiTa habe bereits begonnen – zur Zeit allerdings noch an einem anderen Ort im Schulzentrum von Rösrath. Er selbst sei jetzt schon mit der Leiterin im engen Kontakt und er freue sich, dass die Arbeit im nächsten Jahr ganz intensiv mit drei Gruppen im neuen Gebäude fortgesetzt werde. Kopper zeigte sich glücklich darüber, dass bereits im Vorfeld alle Beteiligten so gut miteinander zusammen gearbeitet und an einem Strang gezogen haben.

Anspruchsvolle Topographie des Grundstücks war eine Herausforderung
Mit den Bauarbeiten zur neuen KiTa hat die ASG im Juli 2018 begonnen, nachdem ihr die Kirchgemeinde das Grundstück nach Erbbaurecht überlassen hatte. Betreiberin der neuen Einrichtung wird die Diakonie Michaelshoven. Für das Team – Michael Kress ist Entwurfsverfasser und Friederike Legler Projektleiterin des Neubaus – sei die anspruchsvolle Topographie und der schmale Zuschnitt des Grundstücks bei der Planung eine Herausforderung gewesen, erklärte Stephan. In der Umsetzung werde hier ein zweigeschossiges barrierefreies Gebäude entstehen, das sich zur Hauptstraße mit einem Vorplatz und einem transparenten Eingangsbereich öffnet. Hinzu komme eine großzügige nach Süden ausgerichtete ca. 1.290 Quadratmeter große Außenanlage mit integrierter Rampe und Wasserlauf sowie diversen Spielgeräten. Die Planungen der Außenanlage habe das Büro die3 aus Bonn übernommen. Da der ASG eine ökologische und energetische Bauweise wichtig ist, werde der Neubau aus monolithischem Ziegelmauerwerk erstellt, der ein angenehmes Raumklima erzeugt. Mineralische Farben, PVC-freie Bodenbelege sowie die LED-Beleuchtung ergänzen den vorgegebenen Anspruch.

Langjährige Verbindung der Diakonie Michaelshoven zur Stadt Rösrath, Kirchengemeinde und ASG
Diesem Lob schloss sich Wolfgang Schmidt, Geschäftsführer des Geschäftsfeldes dia. Soziales der Diakonie Michaelshoven an. Viele Gespräche im Presbyterium der Kirchengemeinde, mit der ASG als Bauherren sowie mit der Verwaltung der Stadt und Politik hätten im Vorfeld stattgefunden und nun sehe man, dass alles auf einem guten Weg sei. Die Diakonie Michaelshoven verbinde viel mit der Stadt Rösrath, erklärte er. Zum einen befinde sich in Stephansheide ihr Gründungsort, zum anderen gebe es bereits eine langjährige Zusammenarbeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bereich der Kultur, zum Beispiel in Form von gemeinsamen Veranstaltungen in der Kapelle in Stephansheide. Auch die Kirchengemeinde sei ein wichtiger Kooperationspartner der Diakonie Michaelshoven, etwa wenn es um die religionspädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen der Wohngruppen in Stephansheide gehe, aber auch in der gemeindlichen Zusammenarbeit in Form von gemeinsamen Gottesdienste wie dem traditionellen Open Air Gottesdienst im Rahmen des Familienfestes an Christi Himmelfahrt. „Und seit letztem Jahr gestalten wir das evangelische Profil im Bereich der KiTa-Betreuung in Rösrath gemeinsam. Auf diese Entwicklung freue ich mich ganz besonders“, so Schmidt. In der ASG habe man einen zuverlässiger und kompetenter Bauherren gefunden, mit dem die Diakonie Michaelshoven schon viele Standorte und damit verbundene Gebäude realisiert habe.

Text: Susanne Hermanns/ASG
Foto(s): Susanne Hermanns/ASG