Kategorie: Archiv
Weihnachten 2025
An Heilig Abend finden dieses Jahr folgende Gottesdienste statt
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Wann |
Wo |
Was |
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11:00 Uhr |
Ökumenischer Gottesdienst mit Krippenspiel |
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11:00 Uhr |
Pfarrer Thomas Rusch |
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14:00 Uhr |
Pfarrer Thomas Rusch Krippenspiel der Konfirmand:innen David Fröhning, Horn; Katharina Wulzinger, Orgel |
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16:00 Uhr |
Kathrin van Dijk Krippenspiel Gospelchor; Anja Heckmann, Klavier; Marwin Broos, Trompete; Ben Heckmann, Euphonium |
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16:00 Uhr |
Pfarrer Thomas Rusch Mitglieder der Band „Mixtape C90“ bitte Marmeladenglas mit Kerze mitbringen |
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16:00 Uhr |
Diakonin Silke Blatt Krippenspiel Kinderchor & Jungbläsergruppe; Katharina Wulzinger, Orgel & Leitung |
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18:00 Uhr |
Pfarrer Thomas Rusch Christvesper Holger Twittenhoff, Posaune; Katharina Wulzinger, Orgel |
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23:00 Uhr |
Diakonin Silke Blatt Christmette Kantorei & Kammerchor; Bernd Heckmann, Euphonium; David Fröhning, Horn; Katharina Wulziner, Orgel & Leitung |
Erster Weihnachtstag
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18:00 Uhr |
Kantatengottesdienst |
Zweiter Weihnachtstag
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10:30 Uhr |
Diakonin Silke Blatt |
28. Dezember
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18:00 Uhr |
Pfarrer Thomas Rusch |
Gemeindeversammlung am 11.01.26
Am Sonntag, 11. Januar 2026 findet nach dem Gottesdienst (10.30 Uhr) in der
Ev. Kirche Volberg um ca. 12.00 Uhr eine Gemeindeversammlung statt.
Tagesordnung
1. Begrüßung durch die Vorsitzende des Presbyteriums
2. Bericht aus den Arbeitsfeldern des Presbyteriums
2.1 Pastorale Situation
2.2 Weitere personelle Entwicklungen
2.3 Seniorenarbeit – Trauerzentrum
2.4 Bau Kita Volberg
2.5 Entwidmung Christuskirche Forsbach
3. Verschiedenes
Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Das Presbyterium.
Bild: Evangelische Kirchengemeinde Lüdringhausen
„Friede, Friede, und ist doch kein Friede“ – sondern nur FIFA
PRESSEMITTEILUNG Nr. 93/2025
„Friede, Friede, und ist doch kein Friede“ – sondern nur FIFA
Präses Dr. Thorsten Latzel über gerechten Frieden statt Deals, politische Wildwestmethoden und autokratische Willkür
Düsseldorf (8. Dezember 2025). Im Ukraine-Krieg wird um eine Korrektur des einseitigen 28-Punkte-Plans gerungen, vor Venezuela zeigen die USA ein aggressives Verhalten, Europa soll kulturkämpferisch beeinflusst werden – und zeitgleich erhält US-Präsident Donald Trump einen konstruierten Friedenspreis der FIFA. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Thorsten Latzel, widerspricht der Instrumentalisierung des Sports und autokratischer Willkür und tritt für wirkliche Friedensbemühungen ein. „Frieden kann es nicht ohne Gerechtigkeit geben. Umso wichtiger ist der Schulterschluss all derer, die sich für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit einsetzen. Diese Werte sind nicht in Deals verhandelbar.“
Präses Dr. Thorsten Latzel äußert sich tief besorgt darüber, wie sich in kürzester Zeit friedenspolitische Ereignisse in den USA überschlagen: „Im Ukraine-Krieg überraschen die USA mit einem 28-Punkte-Plan, der einseitig Positionen Russlands vertritt, und fordern erst eine sofortige Zustimmung, um dann Stück für Stück wieder zu korrigieren. In der nationalen Sicherheitsstrategie wird massive Kritik an der EU geäußert und eine Einmischung zugunsten nationalistischer, zum Teil rechtsextremer Kräfte angekündigt. Vor Venezuela werden rechtswidrig Boote zerbombt und militärische Kräfte gebündelt. Menschen aus Somalia werden von Trump rassistisch als Müll bezeichnet. Und dann erhält eben dieser Präsident einen eigens geschaffenen Friedenspreis der FIFA. Das ist pure Anbiederung und eine Instrumentalisierung des Sports, die den eigenen Neutralitätsregeln widerspricht.“
Wider autokratische Willkür und eigene Bereicherung
Deutlich werde dabei, so Präses Latzel, wie sehr das Handeln des US-amerikanischen Präsidenten von autokratischer Willkür und nationaler wie persönlicher Bereicherung angetrieben sei. „Es geht nicht an, dass erneut Verhandlungen in weiten Teilen ohne das Land stattfinden, das überfallen wurde, und ohne Europa“, so Thorsten Latzel. „Und es ist unerträglich, wie hemmungslos beide, Russland und die USA, ihre Interessen zur eigenen Bereicherung verfolgen.“
„Nur ein gerechter Frieden hat Chancen, dauerhaft zu halten“
Jede realistische Möglichkeit, das Töten zu beenden und einen Frieden herbeizuführen, müsse ergriffen werden. Es sei jedoch höchst fraglich, ob die aktuelle Herangehensweise zu wirklichem Frieden führe. Präses Latzel: „,Friede, Friede, und ist doch kein Friede‘ – gegen oberflächliche Friedensverheißungen haben sich schon die biblischen Propheten gewandt (Jer 6,14). Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden. Ein Schweigen der Waffen ist ein erster, wichtiger Schritt. Doch nur ein gerechter Frieden hat Chancen, dauerhaft zu halten. Darauf haben die Menschen in der Ukraine ein Recht. Das ist keine Frage von Deals, in denen es um Rohstoffe und Aneignung fremder Territorien geht. Die neue Friedensdenkschrift ,Welt in Unordnung‘ der EKD hat noch einmal klar gezeigt, wie Schutz vor Gewalt und Freiheit, Gerechtigkeit und plurale Vielfalt in christlicher Perspektive unlöslich zusammenhängen.“ Darüber hinaus seien für einen ernst gemeinten Frieden verlässliche Garantien gefragt, die nicht bei jeder Gelegenheit ausgehebelt werden könnten. „Die Ukraine hat sich schon einmal auf Verträge verlassen, die ihre Souveränität garantieren sollten, und ist verraten worden.“
Friedenshoffnung im Horizont der Botschaft Jesu Christi
Auch hinter dem Venezuela-Konflikt stünden klare ökonomische Interessen mit Blick auf die Ölvorkommen. Die willkürlichen Tötungen in internationalem Gewässer und die Aufrüstung machten einen militärischen Konflikt immer wahrscheinlicher. Latzel: „Venezuela leidet stark unter der diktatorischen Regierung Maduros. Aber weder das noch der Kampf gegen Drogen geben das Recht zur militärischen Intervention. Es geht auch hier um ökonomische Interessen und Machtansprüche. Internationales Recht und der Schutz von Menschenrechten sind nichts, was einfach in Wildwestmanier nach Belieben gebrochen werden darf. Das rüttelt an Grundfesten internationaler Zusammenarbeit.“ Die Weltlage sei unberechenbarer geworden, der Ton und das Auftreten rauer. „So wie die Großmächte derzeit agieren und mit kleineren Ländern umgehen, führt das zu immer stärkerer Militarisierung, zu mehr Risiken für Konflikte und zu Angst bei den Menschen – ein unsäglicher Zustand“, so Thorsten Latzel. „Gerade im Advent geht es um eine andere Friedenshoffnung im Horizont der Botschaft Jesu Christi.“
Mutig bleiben und den Schulterschluss üben
Der leitende Geistliche der rheinischen Kirche plädiert dafür, sich nicht an der Rücksichtslosigkeit zu orientieren, sondern ganz bewusst Kooperationen zu suchen: „Die Welt ist aggressiver geworden – umso mehr müssen wir zusammenrücken. Europa und die EU vertreten Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit. Diese gilt es aufrechtzuerhalten. Gerade in bedrohlichen Zeiten ist es christliche Praxis, das Verbindende zu suchen, die Gemeinschaft zu stärken und aus der Hoffnung auf Gott widerständig zu leben. Diese adventliche Haltung ist es, die unsere Gesellschaft jetzt braucht.“
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Zur Person: Präses Dr. Thorsten Latzel
Thorsten Latzel (55) ist seit März 2021 Präses der rheinischen Kirche. Außerdem ist er Sportbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Seit 2013 war er Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt. Im EKD-Kirchenamt war er von 2005 bis 2012 für Studien- und Planungsfragen sowie das Projektbüro Reformprozess zuständig. Im Blog glauben-denken.de veröffentlicht Präses Dr. Thorsten Latzel regelmäßig theologische Impulse. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
Autor: Martin Brandt, martin.brandt@ekir.de, Telefon 0211 4562-241
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423
Bericht vom Frauenfrühstück
Frauenfrühstück am 8.11.2025 zum Thema „ Du machst mich fertig, wie umgehen mit Menschen, die uns das Leben schwer machen „
Bei unserem Frauenfrühstück am 8.11. ging es um belastende Beziehungen und wie wir ihnen praktisch im Alltag begegnen können.
Unsere Referentin, Tamara Hinz, teilte praxisnahe Erfahrungen, begleitet von bewegender Musik, am Klavier Judith Reckhard, und Julia Empt an der Geige.
Das Frühstücksbuffet und die liebevoll eingedeckten Tische rundeten den Morgen ab.
Erkennen, wann Beziehungen uns belasten und eigene Grenzen sicher setzen.
Vergebung und Barmherzigkeit praktizieren, ohne sich selbst aufzugeben.
Gottes Wort als Orientierung nutzen: mit Liebe, Geduld, Vergebung und Weisheit.
Die Teilnehmenden nahmen konkrete Anregungen mit, wie man konsequent, aber barmherzig handelt.
Musik und Atmosphäre halfen Herzen zu öffnen und einen erfüllten Vormittag zu haben.
Das nächste Frauenfrühstück wird am 7.März 2026 stattfinden. Als Referentin haben wir Elli Koch eingeladen.
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Adventsabendmusik 13.12.
Tschaikowsky, Bach u.a
Klarinettenensemble TonKultur
Frauen- und Jugendchor
der Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Katharina Wulzinger | Leitung
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

Interreligöses Abendgebet
Interreligöses Abendgebet zu Gewalt an Frauen
„Begrenzte Sicherheit“
Christinnen, Musliminnen und Baha’i laden ein zum Internationalen Gedenktag
Kath. Kirche St. Agnes, Neusser Platz 18, 50670 Köln

ÖkumenJa 30.11.
„I have a dream“
Die kommende ÖkumenJa-Veranstaltung am 30.11. von 17 – 19 Uhr steht unter dem Titel „I have a Dream“, dem bekannten Zitat des Bürgerrechtlers Martin Luther King. So wie er als Aushängeschild der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung für die Beseitigung der Rassentrennung und der Ungleichheit eintrat, so träumen viele Mitglieder der christlichen Kirchen von einem Zusammengehen der Konfessionen zu einer geeinten christlichen Gemeinschaft.
Bei unserem Treffen sollen sowohl die Geistlichen der katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden in Rösrath ihre Visionen einer ökumenischen Kirche darstellen, als auch im Rahmen einer Diskussion alle Besucher ihre Fragen und Vorstellungen zu diesem Thema vortragen können.
Für die Moderation der Veranstaltung hat sich dankenswerter Weise der ehemalige WDR-Journalist Peter Winterberg zur Verfügung gestellt. Mit seinem theologischen Hintergrund und seiner langjährigen beruflichen Erfahrung mit diesem Thema ist er hervorragend gerüstet, die Diskussion auch bei kontroversen Detailfragen zu lenken.
Das Treffen soll Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammenführen und die Gemeinschaft auch über den Stadtbereich Rösrath hinaus erweitern. Das Ganze findet wie immer in Form eines geselligen Beisammenseins bei einem kleinen Imbiss und Getränken statt.
Ort: Augustinushaus der Katholischen Kirche St.Nikolaus
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Diskussionsrunde mit:
Pfarrer Franz Gerards und Pfarrer Thomas Rusch
Moderation: Peter Winterberg (ehem. Journalist des WDR) - Andacht: Claudia Rust
- Gemütliches Beisammensein mit Getränken und kleinem Imbiss im Augustinushaus neben der Kirche
Adventssammlung von Diakonie und Caritas
Füreinander. Für hier. – Hilfe direkt um die Ecke
Mit Start der diesjährigen Sammlung (Zeitraum: 16. November bis 6. Dezember) gehen Diakonie und Caritas neue Wege. Die Sammlung wird digital, barrierearm und bekommt einen zeitgemäßen Online-Auftritt.
Die Adventssammlung von Diakonie und Caritas ist 75 Jahre alt und mit fast 7.000 engagierten Sammlerinnen und Sammlern allein in Nordrhein-Westfalen eine der erfolgreichsten ökumenischen Fundraising-Aktionen. Gefördert werden mit den gesammelten Spenden ganz unterschiedliche soziale Projekte: zum Beispiel Hausaufgabenhilfe und Vesperkirchen, Plauderbänke, Wärmehilfen, Beratung für zugewanderte Menschen, Reparatur-Cafés.
Kreative Ideensammlung
„Füreinander. Für hier. – Hilfe direkt um die Ecke.“ Das ist das neue Motto der gemeinsamen Spendenaktion von Diakonie und Caritas in Nordrhein-Westfalen. Zum Start der diesjährigen Adventssammlung (Zeitraum: 16. November bis 6. Dezember 2025) erscheint die Sammlung in neuer Aufmachung: www.Füreinanderhier.org
Dazu sagt Pfarrer Christian Heine-Göttelmann, theologischer Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL: „Mit der neuen Kampagne ,Füreinander. Für hier. – Hilfe direkt um die Ecke‘ strukturieren wir die Sammlung neu: Zentral von den Landesverbänden organisiert, laden wir unsere Einrichtungen und Kirchengemeinden ein, sich an der Aktion zu beteiligen. Auf der neuen Website finden sie umfangreiches Material, von Plakaten und Vorlagen für Gemeindebriefe über Firmenanschreiben und Social Media-Entwürfe bis hin zu den beliebten Dankeskarten. Dieses niedrigschwellige Angebot soll möglichst viele Menschen motivieren, mitzumachen.“ Auch eine kreative Ideensammlung für Mitmach-Spendenaktionen findet sich auf der Website – von A wie Anpacken bis W wie Wünschebaum.
Innovative Spenden-App
Neben der traditionellen Spendensammlung per Überweisungsträger oder Bargeldspende kann über die neue Internetseite auch online gespendet werden. Eine Neuerung bietet die Diakonie RWL zusätzlich mit einer innovativen Spenden-App. Damit können Engagierte bargeldlos, anonym und sicher Spenden für diakonische Zwecke sammeln. Spenderinnen und Spender wählen auf dem Handy der Sammlerinnen und Sammler einen Betrag aus und bestätigen die Spende einfach durch Auflegen einer EC- oder Kreditkarte oder mit der Bezahlfunktion via Smartphone (Tap to Pay). Innerhalb von Sekunden ist die Spende sicher und zuverlässig getätigt – ohne, dass mit Bargeld hantiert werden muss.
Spendenverdoppelung
Aus Anlass des Neustarts der Spendenaktion bietet die Diakonie RWL zudem noch eine Spendenverdoppelung an. „Jeden Euro, der digital über die Website oder die App gespendet wird, werden wir verdoppeln bis zu maximal 100.000 Euro“, sagt Vorstand Heine-Göttelmann. Diese Spenden fließen in den „Füreinander. Für hier.“-Fonds der Diakonie. Somit wolle man den Anreiz, digital zu spenden, erhöhen. Heine-Göttelmann: „Wenn wir dieses Ziel erreichen, haben wir im kommenden Jahr einen gut gefüllten Sozial-Fonds, aus dem Kirchengemeinden oder Trägereinrichtungen für ihre sozialen Projekte vor Ort schöpfen können.“
Diakonie RWL in drei Sätzen:
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL ist der größte diakonische Landesverband und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen. Die Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische Sozialeinrichtungen, in denen 200.000 Mitarbeitende hauptamtlich und ebenso viele ehrenamtlich tätig sind.




























