Update aus Volberg

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“

Am 16. März konnten wir im Rahmen einer Feierstunde die offizielle Eröffnung der Kindertagesstätte Volberg feiern.

Steffi Müller, Elke Volberg, Ottmar Pal und Thomas Rusch hatten bereits alles für einen würdigen Empfang vorbereitet.

Wir hatten Ina Scharrenbach, die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW zu Gast ebenso wie Vertreter der lokalen und regionalen Politik, der Diakonie Michaelshoven als Trägerin der Kita und unseren Superintendenten des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, Torsten Krall.

Nach einer Bauzeit von nur 1,5 Jahren ist ein Neubau entstanden, der im Hinblick auf Hochwasserschutz und Klimaneutralität Maßstäbe setzt. Der Architekt Bernd Oxen erläuterte den Gästen die Besonderheiten des Gebäudes und führte durch das Haus.

In dem Gebäude, das sich vom Erscheinungsbild her an das denkmalgeschützte Ensemble rund um die Volberger Kirche anlehnt, hat auch unsere Kirchengemeinde die Möglichkeit, Räume sowie das Freigelände abends oder am Wochenende zu nutzen. Finanziert wurde der Neubau nach der Flut aus Geldern der Wiederaufbauhilfe NRW.

Schließlich trugen auch die kleinen Bewohner mit dem Lied „Wer will fleißige Handwerker sehen“ zum Gelingen der Feierstunde bei.

Bilder: Udo Hartenfels, Frau Bernstein

Vorher - Nachher

Schlüsselübergabe an die Diakonie Michaelshoven

Am 04.12.2025 fand die Mietvertragsunterzeichnung und die Schlüsselübergabe an mit der Diakonie Michaelshoven statt.

Damit ist für die Gemeinde der Neubau abgeschlossen.

Am 08.01.2026 sind die Kinder und die Erzieher:innen eingezogen und haben die Kita übernommen.

Wir sind froh und dankbar für den schnellen und erfolgreichen Bau und wünschen allen, die dort ein- und ausgehen, Gottes reichen Segen.

Fotos: Marcel Pietrek, Udo Hartenfels

Die Kita und der neue Checkpoint nähern sich der Vollendung

Unter kräftiger Mithilfe der Konfirmand:innen wurden gestern, 2.12., die ersten Räume der Kita und des Checkpoints wieder mit den eingelagerten Möbeln bestückt. Vielen Dank für’s Schleppen!

Morgen, 4.12., findet die Schlüsselübergabe an die Diakonie Michaelshoven statt!

Alle Bilder: Udo Hartenfels

Rodungsarbeiten im Pfarrgarten für den neuen Zugang zum Checkpoint und Parkplätze
Alle Bilder: Udo Hartenfels

Richtfest am 24. Januar 2025

Knapp 1 Jahr nach dem „1. Spatenstich“ wurde des Richtfest gefeiert (etwas verspätet aber immerhin :D) Wir sind froh und dankbar für den reibungslosen Fortschritt der Bauarbeiten!

Es geht zügig voran, Zeit und Kosten sind im Plan!

Die letzten Bilder der Kita und des Gemeindehauses:

Während der Bauarbeiten hat der Checkpoint eine neue coole Location im alten Küsterhaus gefunden!

Wenn alles fertig ist, wird er in die ehemaligen Kita-Räume unter dem Baumhofshaus ziehen.

 

Die ersten Arbeiten für den Rückbau der Kita haben mit den Baumfällungen (leider unumgänglich) begonnen:

Alle Fotos: Udo Hartenfels

Protokoll der Gemeindeversammlung 11.01.2026

Am 11.01.2026 fand die Gemeindeversammlung in Volberg statt.
Das vollständige Protokoll der Gemeindeversammlung, einschliesslich aller Fragen und Antworten, können Sie hier herunterladen.

Dank und Ausblick

Das Presbyterium dankt allen Gemeindegliedern herzlich für das Vertrauen und die positive Rückmeldung, die uns bestärkt, unsere Arbeit engagiert fortzusetzen. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen auf und laden Sie herzlich ein, sich an der Gestaltung unserer Gemeinde zu beteiligen.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft unserer Kirchengemeinde zu gestalten.


Wir bedanken uns für die rege Teilnahme an der Gemeindeversammlung und die zahlreichen Fragen und Anregungen. Diese finden Sie im ausführlichen Protokoll auf unserer Web-Seite.


Gerne können Sie uns per Kommentar noch Fragen, Anregungen oder Ergänzungen hinterlassen.

Wenn ein Fremdling bei euch wohnt…

Kirchenasyl in Rösrath

Wie berichtet, hatte unsere Gemeinde im August 2025 einen jungen Mann (22 Jahre) aus Burundi auf Bitten des „Ökumenischen Netzwerk Asyl in der Kirche“ in das Kirchenasyl übernommen. Die zuständige Ausländerbehörde in Siegburg hielt es leider für angebracht, 2 Abschiebeversuche, zum Teil gewaltsam, durchzuführen und dadurch das Kirchenasyl zu brechen. Daher sah sich das Presbyterium im Dezember gezwungen, das Kirchenasyl zu beenden, um den jungen Mann nicht zu gefährden. Für ihn bedeutet das nun 12 Monate Illegalität, bevor er erneut versuchen kann, in Deutschland ein geregeltes und faires Asylverfahren zu beginnen.

Am 2. Februar fand ein Gespräch mit dem Landrat des Rhein-Sieg-Kreis, Sebastian Schuster, und Vertretern der Ausländerbehörde statt. Von Kirchenseite nahmen der Superintendent unseres Kirchenkreises,Thorsten Krall, der für Kirchenasyl zuständige Kirchenrat sowie der juristische Berater der Landeskirche und für unsere Kirchengemeinde die Presbyteriumsvorsitzende Monika Mattern-Klosson teil. In dem Gespräch wurde von Seiten der Kirche das völlige Unverständnis und Entsetzen über das gewaltsame Brechen des Kirchenasyls zum Ausdruck gebracht. Nach Aussage der Behördenvertreter sei dies der erste Fall in 6 Jahren gewesen. Die Entscheidung im Dezember erneut die Abschiebung anzuordnen, sei auf Grundlage der Tatsache getroffen worden, „dass noch ein Platz im Abschiebeflug frei gewesen sei“. Eine moralische und menschliche Abwägung über den konkreten Fall wurde anscheinend nicht getroffen.
Die Behörde versicherte jedoch, dass zukünftig verstärkt im Vorfeld von Abschiebungen das Gespräch mit den Gemeinden gesucht werde, um weitere gewaltsame Beendigungen von Kirchenasyl zu vermeiden.

Für unseren Kirchenasylgast kommt diese Einsicht leider zu spät. Aber wir hoffen sehr, dass in Zukunft die Behörden hier mit mehr Augenmaß und Menschlichkeit agieren werden.

Kirchenasyl im Kirchenkreis

Zuflucht – Zentrum für Kirchenasyl in Buchheim

Seit Beginn des Jahres 2025 gibt es das erste Zentrum für Kirchenasyl in Köln. In den Räumen der Nathanaelkirche Bilderstöcken finden bis zu zehn Personen Zuflucht, um sie vor unzumutbarer Härte und Gefahr für Leib und Seele durch eine drohende Abschiebung zu schützen. Gemeinsam setzen sich Haupt- und Ehrenamtliche der Kirchengemeinden, des Diakonischen Werks Köln und der Melanchthon Akademie für eine würdevolle und professionelle Begleitung der Menschen im Kirchenasyl ein. Im Herbst hat die Kreissynode Köln-Rechtsrheinisch beschlossen, auch am Standort Buchheim ein Zentrum für Kirchenasyl anzubieten. Denn Zufluchtsorte des Kirchenasyls werden dringend gebraucht, zumal die aktuellen migrationspolitischen Debatten rauer und teils erschütternd sind. Nächstenliebe und die unbedingte Orientierung an den Menschenrechten müssen sich gerade in schwierigen Zeiten bewähren. Es braucht Schutzräume für Menschen, denen anderswo Gewalt und erniedrigende Behandlung droht. Und hier kann Kirche ein klares Zeichen für den Schutz des Rechts auf Asyl und der Wahrung der Menschenrechte setzen.


Begleitet werden beide Zentren für Zuflucht durch das Ökum. Netzwerk Asyl in der Kirche, um auch weiterhin darin zu unterstützen, dass etwa 98% der Kirchenasyle erfolgreich mit der Übernahme ins nationale Asylverfahren und einer langfristige Bleibeperspektive der Betroffenen in Deutschland enden.

Sie möchten Menschen im Kirchenasyl direkt unterstützen?

Das geht zum Beispiel mit einem Ehrenamt. Wir suchen Menschen, die Lust haben mit einer individuellen Begleitung unserer Kirchenasylgäste, einem Gruppenangebot oder auch praktischen Tätigkeiten wie Besorgungen, Reparaturen o.ä. zu helfen. Über den Umfang entscheiden Sie – wir freuen uns über jedes Engagement.
Wie kann das Projekt finanziell unterstützt werden?

Die Unterbringung für eine Person kostet ca. 50 € die Woche, da in der Zeit des Kirchenasyls keine Krankenversicherung und kein Anrecht auf soziale Leistungen besteht. Ob einmalige Spenden oder regelmäßige Unterstützung als Pat*in, kein Betrag ist zu klein und ermöglicht, verlässlich Hilfe zu leisten.

Ansprechperson des Kirchenkreises: Torsten Krall, torsten.krall@ekir.de

Jetzt spenden!

Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch DE79 3506 0190 1010 9250 17

Bild zeigt die Wanderausstellung „Zuflucht geben – gemeinsam hoffen“ des Ökum. Netzwerks Asyl in der Kirche NRW</small

Gemeindeversammlung am 11.01.26

Am Sonntag, 11. Januar 2026 findet nach dem Gottesdienst (10.30 Uhr) in der
Ev. Kirche Volberg um ca. 12.00 Uhr eine Gemeindeversammlung statt.

Tagesordnung
1. Begrüßung durch die Vorsitzende des Presbyteriums
2. Bericht aus den Arbeitsfeldern des Presbyteriums
2.1 Pastorale Situation
2.2 Weitere personelle Entwicklungen
2.3 Seniorenarbeit – Trauerzentrum
2.4 Bau Kita Volberg
2.5 Entwidmung Christuskirche Forsbach
3. Verschiedenes

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Das Presbyterium.

Bild: Evangelische Kirchengemeinde Lüdringhausen

Der gute Draht

Wie geht Kontakt? Wo bekomme ich Likes – und wo kann welche geben? Die Plattform heißt „Gebet“, eigenes Gebet und das Gebet für andere.

Das Angebot für Dich zu beten

ist jetzt wenige Monate alt und wird schon angenommen. Wir wollen die uralte Kultur noch bekannter machen, für sich beten zu lassen und für andere zu beten. Das ist reden mit Gott, der unseren Austausch sucht. Er hat uns auch als seine Gesprächspartner geschaffen. Wir beten für dich. Alles, was dich bewegt, besorgt, ängstigt oder auch Danke sagen lässt, kannst du aufschreiben und in eines der Kästchen werfen, die in den drei Kirchen unserer Gemeinde aufgestellt sind. Eine zweite Möglichkeit ist, es an die Adresse gebetsanliegen.roesrath@ekir.de zu schicken. Schreibe dein Anliegen so, dass wir konkret darüber beten können. Füge deinen Vornamen dazu, er ist die Brücke zu deiner Person.

Mitmachen?
Unsere Gebetsrunde besteht inzwischen aus 6 Gemeindegliedern. Wenn du Interesse hast mitzumachen, sprich gerne Pfarrer Thomas Rusch oder den Unterzeichner an. Beten heißt, auf Gottes Frequenz bleiben.

Ulrich Koch

Nachfolge Sessinghaus-Knabe

Die Suche nach einem Nachfolger/Nachfolgerin für Frau Sessinghaus-Knabe (Leiterin des Seniorenzentrums Plus) ist entschieden!

Das Presbyterium hat in seiner Sitzung am 12.02.2025 für Diakonin Silke Blatt votiert und ist damit der einstimmigen Empfehlung des Nominierungsauschuss gefolgt.

Frau Blatt hat „die Wahl angenommen“ und wird zum 1. April ihren Dienst in unserer Gemeinde antreten.
Wir freuen uns sehr darüber und wünschen ihr Gottes reichen Segen für die neue Aufgabe.

Für das Presbyterium
Thomas Klöber

Gemeindezentrum Forsbach

Der Weg für die Nutzung des Evangelischen Gemeindezentrums Forsbach als OGS ist frei

Nach intensiven Gesprächen haben sich die evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath und die Stadt Rösrath über die weitere Nutzung des Gemeindezentrums Forsbach verständigt: Die Stadt mietet für die kommenden drei Jahre das gesamte Gemeindezentrum an und macht daraus eine Offene Ganztags-Schule (OGS) für die Grundschule in Forsbach. Die bisher von der Gemeinde betriebene Kleine Offene Tür (KOT) wird zukünftig mit der OGS verschmolzen. Ihr Betrieb wird bis dahin wie gewohnt weitergehen. Auch der gegenüber dem Gemeindezentrum liegende Spielplatz wird in das neue Nutzungskonzept integriert und dementsprechend von der Stadt gewartet.

Das Kirchengebäude ist nicht Bestandteil der Vereinbarung: Gottesdienste, die zweimal wöchentlich stattfindende Friedensandacht (dienstags und freitags), die monatliche „Friedensandacht Plus X“ sowie sonstige Veranstaltungen der Kirchengemeinde können wie gewohnt auch weiterhin in der Forsbacher Kirche abgehalten werden.

Monika Mattern-Klosson, Vorsitzende des Presbyteriums der evangelischen Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath kommentiert die Einigung mit der Stadt: „Wir freuen uns sehr, dass das Gebäude nun wieder einer Nutzung zugeführt wird. In Abstimmung mit dem Wöllner-Stift besteht nun für alle Beteiligten für die kommenden drei Jahre Planungssicherheit.“

Bei der Unterschrift des Vertrags, von links nach rechts
– Paul Moritz, Baukirchmeister
– Frau Brune, Stadt Rösrath, zuständig für Mietverträge
– Monika Mattern-Klosson, Vorsitzende des Presbyteriums
– Herr Piske, Architekt der Stadt Rösrath, der jetzt die Umbaumassnahmen leiten wird
– Herr Hohn, Hausmeister der benachbarten Grundschule, der diese Rolle auch für die OGS übernehmen wird.

Foto: Udo Hartenfels

ForuM-Studie Update

Im Juni 2024 haben wir Ihnen zuletzt über den Sachstand rund um das Thema Sexualisierte Gewalt in einer Rundmail Auskunft gegeben. Seither hat sich einiges sowohl in der Evangelischen Kirche im Rheinland wie auch auf Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) getan. Darüber informiere wir Sie heute:

Stabsstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung
Die Stabsstelle beim Vizepräses, die ursprünglich von Kirchenrat Jürgen Sohn mit einer halben Stelle geleitet und mit einem Sachbearbeitungsanteil ausgestattet war, heißt inzwischen richtigerweise Stabsstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung. Sie wurde auf Beschluss der Kirchenleitung in Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Ständigen Finanzausschusses personell verstärkt und ihre Organisationsstruktur an die wachsenden Herausforderungen angepasst. Neue Leiterin ist die Kriminologin Katja Gillhausen. Die Bereiche Interventionsmanagement und Aufarbeitung wurden verstärkt. Seit 1. November ist eine Referentin für die Begleitung und Beratung von Interventionsprozessen Bestandteil der Stabsstelle.

Neben der Meldestelle ist auch die Ansprechstelle für Betroffene inzwischen in die Stabsstelle integriert.

Der Meldestelle sind bislang (Stand: 12. November 2024) 118 Fälle gemeldet.

Seit 1. Oktober ist eine Referentin für Aufarbeitung im Team, die bereits zuvor als Sachbearbeiterin in diesem Bereich tätig war. Sie begleitet Aufarbeitungsstudien sowie Aufarbeitungsprojekte in den Kirchenkreisen und Kirchengemeinden. Im Bereich der Aufarbeitung hat Abteilung 3 im Nachgang zur Forschungsstudie zum Martinstift in Moers ein Projekt der Aufarbeitung gewaltförmiger Konstellationen in allen Schülerheimen und Internaten auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland im Auftrag gegeben.

Gemeinsame Standards für die Aktendurchsicht
Akten und Personalverantwortung für alle kirchlich Beschäftigten jenseits des Pfarrdienstes liegen auf Gemeinde- oder Kirchenkreisebene. Diese Verantwortung als Anstellungsträger kann nicht an andere Ebenen delegiert werden. Ein Leitfaden, der gerade entsteht, fasst zusammen, wer auf welcher Ebene für was zuständig ist. Die Stabsstelle hat inzwischen der Konferenz der Superintendent*innen für unterschiedliche denkbare Fallkonstellationen Prozessbeschreibungen vorgelegt.

Gearbeitet wird an gemeinsamen Standards für die Aktendurchsicht. Nicht zuletzt ist das Wissen vor Ort über die Aktenlage hinaus unerlässlich für den Aufarbeitungsprozess von Altfällen. Da es noch keine verbindlichen Regelungen zur Aufarbeitung aus dem Beteiligungsforum auf EKD-Ebene gibt, hat eine Arbeitsgruppe im Landeskirchenamt eine Verfahrensanleitung, die den Kirchenkreisen Hilfestellungen für die praktische Durchführung einer standardisierten Aktendurchsicht geben soll, entwickelt. Das Landeskirchenamt will hierzu im Rahmen eines Pilotprojekts mit einem Kirchenkreis zusammenarbeiten und evaluiert fortlaufend die der praktischen Arbeit zugrunde liegende Verfahrensanleitung.

EKD: Anerkennungsverfahren und -leistungen werden neu definiert
Für die Synode der EKD, die vergangene Woche in Würzburg tagte, wurde im Beteiligungsforum ein Katalog mit zwölf konkreten Maßnahmen erarbeitet. In diesem Zusammenhang wurden auch die Anerkennungsverfahren und Anerkennungsleistungen neu definiert und in ein Beteiligungsverfahren der Landeskirchen und Landesverbände der Diakonie gegeben, um dann durch Ratsbeschluss in Kraft gesetzt zu werden. Dieses Beteiligungsverfahren läuft aktuell. Mit der angestrebten Reform sollen die Anerkennungsverfahren vereinheitlicht und ein Gesprächsrecht verankert werden. Die EKD-Synode hat sich beschlussmäßig hinter den Maßnahmenplan gestellt und den Rat beauftragt, für eine unverzügliche Umsetzung zu sorgen. Den Bericht des Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt können Sie hier nachlesen.

Rechte Betroffener im Disziplinarverfahren werden gestärkt
Weiter hat die EKD-Synode Änderungen für Disziplinarverfahren beschlossen, um die Rechte Betroffener in diesen Verfahren zu stärken: So wird die Möglichkeit zur weitgehenden Akteneinsicht geschaffen. Darüber hinaus soll ein Informationsrecht über den Verfahrensstand und das Recht, sich durch das gesamte Verfahren von drei Personen begleiten zu lassen, deren Kosten übernommen werden, eingeräumt werden. Derzeit entsteht außerdem ein Leitfaden für betroffene Menschen, die als Zeug*innen in Disziplinarverfahren aussagen.

Vernetzungsplattform für Betroffene ist online
Inzwischen ist auch die Vernetzungsplattform BeNe (BetroffenenNetzwerk) online. BeNe wurde durch die Arbeitsgruppe „Vernetzungsplattform BeNe“ des Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt entwickelt und gibt von sexualisierter Gewalt Betroffenen die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen.

BeNe ist eine Seite von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt. Das zentrale Element ist das Ermöglichen der Kommunikation in Foren. Hier können verschiedenste Themen in einem sicheren Rahmen diskutiert werden. Auf BeNe können Betroffene außerdem über eine Pinnwand beispielsweise Hinweise auf Veranstaltungen oder auch kreative Beiträge teilen. Es gibt gebündelt Informationen über Anerkennungsverfahren und Fachstellen der evangelischen Kirche und Diakonie und zu unabhängigen Unterstützungsangeboten. BeNe ist ein Angebot für alle von sexualisierter Gewalt Betroffenen, unabhängig vom Tatkontext. BeNe bietet verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung und ist barrierearm. Finanziert wird das Projekt durch die EKD nach einem Beschluss der Synode der EKD.

Gesetzentwurf zu Schutz und Aufarbeitung
Inzwischen liegt zudem der Regierungsentwurf eines Bundesgesetzes zu Schutz und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt vor. „Die EKD und die Diakonie Deutschland begrüßen und unterstützen mit Nachdruck, dass mit dem vorliegenden Gesetzesvorhaben die staatlichen Strukturen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt und zu deren Aufarbeitung deutlich gestärkt werden“, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme von EKD und Diakonie. In dieser Stellungnahme geben wir wichtige Anregungen. Dabei geht es u. a. darum, dass es eine Weitung über sexualisierte Gewalt gegen Kinder hinaus geben sollte. Außerdem regen Kirche und Diakonie eine Präzisierung beim Recht auf Akteneinsicht und eine weitergehende Stärkung der Ausstattung der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) an.

Christoph Pistorius
Vizepräses
Beauftragter der Kirchenleitung für Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt

Protokoll der Gemeindeversammlung

Am 27.10.2024 fand die Gemeindeversammlung in Volberg statt, und wir geben Ihnen an dieser Stelle einen kurzen Überblick über alle diskutierten Themen.
Das vollständige Protokoll der Gemeindeversammlung, einschliesslich aller Fragen und Antworten, können Sie hier herunterladen.

Am Ende der Seite können Sie uns gernen Ihr Feedback, Fragen, Kommentare hinterlassen. Wir werden diese schnellstmöglich beantworten


Zu Beginn der Gemeindeversammlung stellte sich das neue Presbyterium den rund 50 anwesenden Gemeindemitgliedern vor und gab dann einen umfassenden Einblick in die aktuellen Themen und Entwicklungen in unserer Gemeinde! Das neue Presbyterium ist nun seit einem halben Jahr im Amt und setzt sich aktiv dafür ein, die Zukunft unserer Gemeinde positiv zu gestalten.

TOP 3.1 Gemeindekonzeption: „Was wollen wir erreichen?“

Unter dieser Leitfrage entstand unsere neue Gemeindekonzeption als Basis für alle Aktivitäten in der Gemeinde. Diese dynamische Konzeption wurde gemeinsam mit vielen Gemeindegliedern in Zukunftswerkstätten entwickelt. Die erste Version steht Ihnen auf unserer Website zur Verfügung und wird laufend weiterentwickelt. Rückmeldungen sind herzlich willkommen, da die Konzeption als „lebendes Dokument“ auch in Zukunft angepasst wird.

TOP 3.2 Jugendarbeit: Vielfältige Angebote für Jugendliche

Die Jugendarbeit in unserer Gemeinde findet großen Anklang, insbesondere das Angebot „Checkpoint“ am Freitagabend. Hier können Konfirmanden Besuche als Teil ihrer Gottesdienstpflichten anrechnen lassen, was sehr positiv aufgenommen wird. Auch die Sommerfreizeit in Norwegen war ein voller Erfolg, und für 2025 ist eine noch größere Reise geplant. Daneben stehen Kindern und Jugendlichen mit den zahlreichen Chören sowie den Kinderbibeltagen weitere Angebote offen. Um die Jugendarbeit nachhaltig zu stärken, bereitet das Presbyterium die Einstellung einer hauptamtlichen Jugendmitarbeiterin bzw. eines Jugendmitarbeiters vor. Die Klärung der Finanzierung ist in Arbeit.

TOP 3.3 Seniorenarbeit: Fortsetzung und Ausbau der Angebote

Unsere hauptamtliche Mitarbeiterin für die Seniorenarbeit geht im Frühjahr 2025 in den Ruhestand, und eine Nachfolge ist bereits in Planung. Die Stadt unterstützt hier mit einem finanziellen Zuschuss, der möglicherweise erhöht wird. Das Begegnungszentrum 50+ bietet weiterhin zahlreiche Programme wie Malgruppen, Sport, Gymnastik und Seniorenchor. Der Seniorenchor bleibt ein fester Bestandteil unseres Programms.

TOP 3.4 Bauprojekte: Kita Volberg und Kolumbarium Kreuzkirche Kleineichen

Der Bau der Kita Volberg schreitet plangemäß voran und wird voraussichtlich im Herbst 2025 fertiggestellt, so dass der Betrieb am 1. Januar 2026 starten kann. Die nachhaltige Bauweise mit Photovoltaik und Erdwärme steht dabei vollkommen im Einklang mit unseren Klimazielen. Das Kolumbarium in der Kreuzkirche Kleineichen ist aktuell vollständig belegt, und eine Erweiterung wird in Betracht gezogen.

TOP 3.5 Gemeindezentrum Forsbach: Neuer Nutzungsplan

Das Gemeindezentrum Forsbach soll für drei Jahre an die Stadt vermietet und als offene Ganztagsschule (OGS) genutzt werden. Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen werden weiterhin im Kirchenraum stattfinden.

TOP 3.6 Nachfolge Pfarrer Kopper

Wie bekannt, wird Pfarrer Kopper die Gemeinde zum 31. Januar 2025 verlassen. Die Betreuung des aktuellen Konfirmationsjahrgangs und die Durchführung der Konfirmation durch Herrn Kopper im Frühjahr 2025 sind gesichert. Die Nachbesetzung der Stelle soll durch einen ordinierten Diakon übernommen werden. Aufgrund der gesunkenen Zahl unserer Gemeindemitglieder ist keine weitere
Vollzeitstelle möglich, somit soll die Position in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Lindlar besetzt werden. Die Aufgabenaufteilung sieht eine 70/30-Verteilung zugunsten unserer Gemeinde vor.

TOP 3.7 Kooperation mit den Nachbargemeinden und regionale Zusammenarbeit

Mit den Gemeinden Bensberg, Lindlar und Delling stärken wir die Zusammenarbeit im rechtsrheinischen Kirchenkreis. Ein gemeinsames Treffen der Presbyterien ist für Januar 2025 geplant, um Ideen und Projekte abzustimmen. Vorschläge für Fahrgemeinschaften zu den Gottesdiensten werden geprüft, um die Gemeinschaft weiter zu stärken.

TOP 3.8 Finanzsituation und Haushaltsplanung

Der Doppelhaushalt für 2025/26 ist verabschiedet und kann im Dezember im Gemeindebüro eingesehen werden. Trotz sinkender Kirchensteuereinnahmen haben wir erstmals seit 2019 einen Haushaltsplan ohne Defizit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Jugendlichen und Senioren.

Dank und Ausblick

Das Presbyterium dankt allen Gemeindegliedern herzlich für das Vertrauen und die positive Rückmeldung, die uns bestärkt, unsere Arbeit engagiert fortzusetzen. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen auf und laden Sie herzlich ein, sich an der Gestaltung unserer Gemeinde zu beteiligen.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft unserer Kirchengemeinde zu gestalten.


Wir bedanken uns für die rege Teilnahme an der Gemeindeversammlung und die zahlreichen Fragen und Anregungen. Diese finden Sie im ausführlichen Protokoll auf unserer Web-Seite.