Kerzenreste für die Ukraine

Wir sammeln wieder Kerzenreste für die Ukraine.

Von den Kerzenresten werden in der Ukraine neue Kerzen hergestellt, mit denen sich z.B. die Soldaten in den Schützengräben Essen oder Trinken warm machen.
Gerne können Sie die Kerzenreste in den Kirchen und Gemeindezentren sowie im Gemeindebüro abgeben.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Gospel macht Spass, mach mit!

Der Gospelchor der ev. Gemeinde Rösrath sucht Dich! Männer und Frauen mit oder ohne Chorerfahrung sind bei uns herzlich willkommen!

Gemeinsam singen, in Bewegung kommen, nette Menschen treffen und das gute Gefühl nach einem geglückten Auftritt erleben – wäre das was für Dich?
Dann komm‘ vorbei zum Schnuppern! Wir proben immer mittwochs um 19:30 Uhr im Saal unter der Versöhnungskirche.

Am 07.02.26 veranstalten wir einen Workshop – da proben wir intensiv für die nächste Saison. Lerne uns (vorher) kennen und sei dabei, wir freuen uns auf dich!

Weihnachtsbotschaft von Präses Torsten Latzel

„Nur Mut: Es ist Weihnachten, Gott ist bei uns“

Weihnachtsbotschaft des rheinischen Präses Dr. Thorsten Latzel

Düsseldorf (22. Dezember 2025). „Weihnachten ist Mut-Zeit“, betont Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, angesichts der bevorstehenden Festtage. „Weihnachten zielt auf ,Ent-Fürchtung‘, positiv auf Lebensmut, neue Beherztheit. Gott ist bei uns und lässt uns mit unserem ganzen Schlamassel nicht allein.“ Das sei die wahre Zeitenwende – von der Herrschaft der Angst zur Freiheit der Liebe Gottes.

Die Weihnachtsbotschaft des Präses im Wortlaut:
„Die erste Botschaft von Weihnachten ist: ,Fürchte dich nicht!‘ Das ist wichtig in einer Welt, die viele Menschen das Fürchten lehrt. Menschen haben Angst vor Krieg, Einsamkeit, Alter, Jobverlust, Klimawandel, der Zukunft insgesamt. Angst macht Enge, sie lähmt, treibt Sorgen und spaltet die Gesellschaft. Extremisten befeuern dieses Gefühl zusätzlich. Sie sind Agenten der Angst und versuchen, aus Krisen politisches Kapital zu schlagen.

Weihnachten setzt dem eine Mut-Botschaft entgegen. Mitten in der dunkelsten Zeit des Jahres geht es um Licht, Liebe, Gemeinschaft – und Gottes Hilfe für uns. Weihnachten zielt auf ,Ent-Fürchtung‘, positiv auf Lebensmut, neue Beherztheit. Gott ist bei uns und lässt uns mit unserem ganzen Schlamassel nicht allein.

Davon handelt die Weihnachtsgeschichte von Jesus Christus als neugeborenem König – ein Gegenprogramm zu Augustus und Herodes, Putin, Xi Jinping und Trump, den Gewaltherrschern aller Zeiten: einfache Hirten nachts auf dem Feld, die zu Hoffnungsboten werden. Fremde Gelehrte, die durch Christi Stern Sinn und Orientierung finden. Gott, der als Kind im Stall zur Welt kommt – und so unsere Vorstellungen von oben und unten auf den Kopf stellt. Gott wird Mensch – und hilft uns, menschlich miteinander umzugehen. Jesus Christus regiert – allen Möchtegernherren dieser Welt zum Trotz. Gottes Wort bewegt uns – dass wir wie Maria, die Hirten und Weisen aufbrechen und für andere über Grenzen gehen. Christus liegt da, in Windeln gewickelt, weint, lacht, friert, atmet, liebt – in den Ställen unserer Tage: in den U-Bahn-Schächten der Ukraine, den Flüchtlingscamps im Sudan, den zerbombten Häusern von Gaza, den Traumakliniken Israels, den Obdachlosenunterkünften bei uns. Wo wir einander trösten, stärken, helfen, lieben, da ist Christus mitten unter uns.

,Fürchte dich nicht!‘ Weihnachten ist Mut-Zeit. Das ist die wahre Zeitenwende – von der Herrschaft der Angst zur Freiheit der Liebe Gottes. Auch die Zukunft ist dabei kein starres Schicksal, sondern steht allein in Gottes Hand.

Darum: Nur Mut, es ist Weihnachten. Gott ist bei uns, für uns, als Mensch an unserer Seite. Die Ehrfurcht vor Gottes Liebe besiegt die Furcht vor der Welt – und verleiht unserem Leben einen neuen menschlichen Glanz.

,Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren.‘ (Lukas 2, 10f.)“

Stichwort: Präses im Livestream
An Heiligabend predigt Präses Dr. Thorsten Latzel in der Christvesper der Düsseldorfer Johanneskirche (Beginn: 17.30 Uhr, Martin-Luther-Platz 39, 40212 Düsseldorf). Der Gottesdienst wird live übertragen. Der YouTube-Stream ist unter url.ekir.de/WoR zu finden.

Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

Einführung Diakonin Silke Blatt

Am vergangenen Sonntag, 3. Advent, wurde unsere Diakonin Silke Blatt im Rahmen des Gottesdienst zum Seniorenadvent von Pfarrer Thomas Rusch, Pfarrer i.R. Thomas Spitzer, Pfarrer i.R. Gernot Wehmeier und Pfarrer Dr. Wifthoeft feierlich in ihren Dienst in unserer Gemeinde eingeführt. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Seniorenchor und unserer Kirchenmusikerin.

Obwohl Silke Blatt schon seit April in der Gemeinde tätig ist, erfolgte der „offizielle“ Start erst jetzt.

Herzlich willkommen, liebe Silke! Alles Gute, Gottes Segen für deine Arbeit und „weiter so“!

Bilder: Udo Hartenfeld, Ottmar Pal, Joachim Höh

Weihnachten 2025

An Heilig Abend finden dieses Jahr folgende Gottesdienste statt

Wann

Wo

Was

11:00 Uhr

Heilige Familie Kleineichen

Ökumenischer Gottesdienst mit Krippenspiel

11:00 Uhr

Wöllnerstift

Pfarrer Thomas Rusch

14:00 Uhr

Volberg

Pfarrer Thomas Rusch

Krippenspiel der Konfirmand:innen

David Fröhning, Horn; Katharina Wulzinger, Orgel

16:00 Uhr

Christuskirche Forsbach

Kathrin van Dijk

Krippenspiel

Gospelchor; Anja Heckmann, Klavier; Marwin Broos, Trompete; Ben Heckmann, Euphonium

16:00 Uhr

Hofferhof

Pfarrer Thomas Rusch

Mitglieder der Band „Mixtape C90“

bitte Marmeladenglas mit Kerze mitbringen

16:00 Uhr

Versöhnungskirche Rösrath

Diakonin Silke Blatt

Krippenspiel

Kinderchor & Jungbläsergruppe; Katharina Wulzinger, Orgel & Leitung

18:00 Uhr

Volberg

Pfarrer Thomas Rusch

Christvesper

Holger Twittenhoff, Posaune; Katharina Wulzinger, Orgel

mit Live-Stream auf YouTube

23:00 Uhr

Christuskirche Forsbach

Diakonin Silke Blatt

Christmette

Kantorei & Kammerchor; Bernd Heckmann, Euphonium; David Fröhning, Horn; Katharina Wulziner, Orgel & Leitung

Erster Weihnachtstag

18:00 Uhr

Versöhnungskirche Rösrath

Kantatengottesdienst
Pfarrer Thomas Rusch
Weihnachtsoratorium von J.S.Bach
Singalong-Chor & Kantorei & Kammerchor
Georg Friedrich, Orgel
Katharina Wulzinger, Leitung

Zweiter Weihnachtstag

10:30 Uhr

Volberg

Diakonin Silke Blatt
mit anschließendem Kurrendesingen

28. Dezember

18:00 Uhr

Christuskirche Forsbach

Pfarrer Thomas Rusch
Weihnachtsliedersingen
Katharina WUlzinger, Orgel

Zum Download der Übersicht bitte das Bild anklicken

Gemeindeversammlung am 11.01.26

Am Sonntag, 11. Januar 2026 findet nach dem Gottesdienst (10.30 Uhr) in der
Ev. Kirche Volberg um ca. 12.00 Uhr eine Gemeindeversammlung statt.

Tagesordnung
1. Begrüßung durch die Vorsitzende des Presbyteriums
2. Bericht aus den Arbeitsfeldern des Presbyteriums
2.1 Pastorale Situation
2.2 Weitere personelle Entwicklungen
2.3 Seniorenarbeit – Trauerzentrum
2.4 Bau Kita Volberg
2.5 Entwidmung Christuskirche Forsbach
3. Verschiedenes

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Das Presbyterium.

Bild: Evangelische Kirchengemeinde Lüdringhausen

„Friede, Friede, und ist doch kein Friede“ – sondern nur FIFA

PRESSEMITTEILUNG Nr. 93/2025

„Friede, Friede, und ist doch kein Friede“ – sondern nur FIFA

Präses Dr. Thorsten Latzel über gerechten Frieden statt Deals, politische Wildwestmethoden und autokratische Willkür

Düsseldorf (8. Dezember 2025). Im Ukraine-Krieg wird um eine Korrektur des einseitigen 28-Punkte-Plans gerungen, vor Venezuela zeigen die USA ein aggressives Verhalten, Europa soll kulturkämpferisch beeinflusst werden – und zeitgleich erhält US-Präsident Donald Trump einen konstruierten Friedenspreis der FIFA. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Thorsten Latzel, widerspricht der Instrumentalisierung des Sports und autokratischer Willkür und tritt für wirkliche Friedensbemühungen ein. „Frieden kann es nicht ohne Gerechtigkeit geben. Umso wichtiger ist der Schulterschluss all derer, die sich für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit einsetzen. Diese Werte sind nicht in Deals verhandelbar.“

Präses Dr. Thorsten Latzel äußert sich tief besorgt darüber, wie sich in kürzester Zeit friedenspolitische Ereignisse in den USA überschlagen: „Im Ukraine-Krieg überraschen die USA mit einem 28-Punkte-Plan, der einseitig Positionen Russlands vertritt, und fordern erst eine sofortige Zustimmung, um dann Stück für Stück wieder zu korrigieren. In der nationalen Sicherheitsstrategie wird massive Kritik an der EU geäußert und eine Einmischung zugunsten nationalistischer, zum Teil rechtsextremer Kräfte angekündigt. Vor Venezuela werden rechtswidrig Boote zerbombt und militärische Kräfte gebündelt. Menschen aus Somalia werden von Trump rassistisch als Müll bezeichnet. Und dann erhält eben dieser Präsident einen eigens geschaffenen Friedenspreis der FIFA. Das ist pure Anbiederung und eine Instrumentalisierung des Sports, die den eigenen Neutralitätsregeln widerspricht.“

Wider autokratische Willkür und eigene Bereicherung

Deutlich werde dabei, so Präses Latzel, wie sehr das Handeln des US-amerikanischen Präsidenten von autokratischer Willkür und nationaler wie persönlicher Bereicherung angetrieben sei. „Es geht nicht an, dass erneut Verhandlungen in weiten Teilen ohne das Land stattfinden, das überfallen wurde, und ohne Europa“, so Thorsten Latzel. „Und es ist unerträglich, wie hemmungslos beide, Russland und die USA, ihre Interessen zur eigenen Bereicherung verfolgen.“

„Nur ein gerechter Frieden hat Chancen, dauerhaft zu halten“

Jede realistische Möglichkeit, das Töten zu beenden und einen Frieden herbeizuführen, müsse ergriffen werden. Es sei jedoch höchst fraglich, ob die aktuelle Herangehensweise zu wirklichem Frieden führe. Präses Latzel: „,Friede, Friede, und ist doch kein Friede‘ – gegen oberflächliche Friedensverheißungen haben sich schon die biblischen Propheten gewandt (Jer 6,14). Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden. Ein Schweigen der Waffen ist ein erster, wichtiger Schritt. Doch nur ein gerechter Frieden hat Chancen, dauerhaft zu halten. Darauf haben die Menschen in der Ukraine ein Recht. Das ist keine Frage von Deals, in denen es um Rohstoffe und Aneignung fremder Territorien geht. Die neue Friedensdenkschrift ,Welt in Unordnung‘ der EKD hat noch einmal klar gezeigt, wie Schutz vor Gewalt und Freiheit, Gerechtigkeit und plurale Vielfalt in christlicher Perspektive unlöslich zusammenhängen.“ Darüber hinaus seien für einen ernst gemeinten Frieden verlässliche Garantien gefragt, die nicht bei jeder Gelegenheit ausgehebelt werden könnten. „Die Ukraine hat sich schon einmal auf Verträge verlassen, die ihre Souveränität garantieren sollten, und ist verraten worden.“

Friedenshoffnung im Horizont der Botschaft Jesu Christi

Auch hinter dem Venezuela-Konflikt stünden klare ökonomische Interessen mit Blick auf die Ölvorkommen. Die willkürlichen Tötungen in internationalem Gewässer und die Aufrüstung machten einen militärischen Konflikt immer wahrscheinlicher. Latzel: „Venezuela leidet stark unter der diktatorischen Regierung Maduros. Aber weder das noch der Kampf gegen Drogen geben das Recht zur militärischen Intervention. Es geht auch hier um ökonomische Interessen und Machtansprüche. Internationales Recht und der Schutz von Menschenrechten sind nichts, was einfach in Wildwestmanier nach Belieben gebrochen werden darf. Das rüttelt an Grundfesten internationaler Zusammenarbeit.“ Die Weltlage sei unberechenbarer geworden, der Ton und das Auftreten rauer. „So wie die Großmächte derzeit agieren und mit kleineren Ländern umgehen, führt das zu immer stärkerer Militarisierung, zu mehr Risiken für Konflikte und zu Angst bei den Menschen – ein unsäglicher Zustand“, so Thorsten Latzel. „Gerade im Advent geht es um eine andere Friedenshoffnung im Horizont der Botschaft Jesu Christi.“

Mutig bleiben und den Schulterschluss üben

Der leitende Geistliche der rheinischen Kirche plädiert dafür, sich nicht an der Rücksichtslosigkeit zu orientieren, sondern ganz bewusst Kooperationen zu suchen: „Die Welt ist aggressiver geworden – umso mehr müssen wir zusammenrücken. Europa und die EU vertreten Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit. Diese gilt es aufrechtzuerhalten. Gerade in bedrohlichen Zeiten ist es christliche Praxis, das Verbindende zu suchen, die Gemeinschaft zu stärken und aus der Hoffnung auf Gott widerständig zu leben. Diese adventliche Haltung ist es, die unsere Gesellschaft jetzt braucht.“
5158 Zeichen

Zur Person: Präses Dr. Thorsten Latzel
Thorsten Latzel (55) ist seit März 2021 Präses der rheinischen Kirche. Außerdem ist er Sportbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Seit 2013 war er Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt. Im EKD-Kirchenamt war er von 2005 bis 2012 für Studien- und Planungsfragen sowie das Projektbüro Reformprozess zuständig. Im Blog glauben-denken.de veröffentlicht Präses Dr. Thorsten Latzel regelmäßig theologische Impulse. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.


Autor: Martin Brandt, martin.brandt@ekir.de, Telefon 0211 4562-241
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

Bericht vom Frauenfrühstück

Frauenfrühstück am 8.11.2025 zum Thema „ Du machst mich fertig, wie umgehen mit Menschen, die uns das Leben schwer machen „

Bei unserem Frauenfrühstück am 8.11. ging es um belastende Beziehungen und wie wir ihnen praktisch im Alltag begegnen können.
Unsere Referentin, Tamara Hinz, teilte praxisnahe Erfahrungen, begleitet von bewegender Musik, am Klavier Judith Reckhard, und Julia Empt an der Geige.

Das Frühstücksbuffet und die liebevoll eingedeckten Tische rundeten den Morgen ab.
Erkennen, wann Beziehungen uns belasten und eigene Grenzen sicher setzen.
Vergebung und Barmherzigkeit praktizieren, ohne sich selbst aufzugeben.
Gottes Wort als Orientierung nutzen: mit Liebe, Geduld, Vergebung und Weisheit.
Die Teilnehmenden nahmen konkrete Anregungen mit, wie man konsequent, aber barmherzig handelt.
Musik und Atmosphäre halfen Herzen zu öffnen und einen erfüllten Vormittag zu haben.

Das nächste Frauenfrühstück wird am 7.März 2026 stattfinden. Als Referentin haben wir Elli Koch eingeladen.