Rösrather Chornacht 3.10.

RÖSRATHER CHORNACHT 2025

Am Freitag, 03. Oktober 2025, dem Tag der Deutschen Einheit laden die beiden Rösrather Kirchengemeinden zur Chornacht ein. Sie findet in der evangelischen Versöhnungskirche, Hauptstr. 16, statt.

12 Rösrather Chöre präsentieren sich von 19.00 bis 22.00 Uhr einem breiten Publikum und laden zum Mitsingen und Zuhören ein. Es gibt kurze Pausen mit Getränkestand. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Programm stehen verschiedene Volkslieder, Popsongs, geistliche Lieder und Kanons. Die Chöre stellen sich mit einzelnen Chorwerken dem Publikum vor und laden zum Mitsingen ein.

Die Chornacht orientiert sich an dem bewährten, jährlich am 03.10. stattfindenden Konzept „Deutschland singt und klingt“. Diese Veranstaltung wird deutschlandweit von den Chorverbänden und den Kirchen mitgetragen. Die Idee entstand aus Dankbarkeit für die Wiedervereinigung Deutschlands, dem Wunsch nach Frieden für Europa und die Förderung von Gemeinschaft und Demokratie.

Der Link dazu: https://3oktober.org/

Bei Fragen kontaktieren Sie gerne
Katharina Wulzinger 0176 – 87 999 716
katharina.wulzinger@ekir.de

oder

Boris Berns 02205 – 729 95 38
boris.berns@katholische-kirche-roesrath.de

Frauen pilgern, 06.09.2025

Das Ev. Frauenreferat des Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch lädt ein zum Frauenpilgertag am 06. 09.2025.

  • Die Strecke: Gewandert wird ein Rundweg von ca. 7,5 km Länge mit einigen Steigungen, gut begehbaren Wegen und wunderbaren Ausblicken. Festes Schuhwerk ist für die leichte bis mittelschwere Wanderung erforderlich. Der Weg führt von Overath nach Marialinden und zurück.
  • Das Programm: Auf dem Weg wird es Stationen mit unterschiedlichen Impulsen geben und Zeit fürs eingepackte Picknick. Die Strecken zwischen den Stationen gehen wir sowohl im Austausch miteinander als auch teilweise schweigend. Am Schluss (ca. 16 Uhr) besteht die Möglichkeit zur Einkehr.
  • Die Organisation:
    Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.
    – Treffpunkt: 11 Uhr Bahnhof Overath, selbstständige An- und Abreise per ÖPNV oder PKW
    – Teilnahmebeitrag: 5,00€ plus ggf. Taschengeld für eine mögliche, anschließende Einkehr
    – Team: Petra Kempe, Larissa Schmitz, Ute Verch
    – Ein Schreiben mit detaillierten Informationen erfolgt rechtzeitig vor der Veranstaltung.
    – Bei Unwetter entfällt die Pilgerwanderung.

Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Nachfolge Pfarrer Kopper

Die Suche nach einem Nachfolger/Nachfolgerin für Pfr.Kopper geht in die nächste Runde!

Diakon Andreas Mittmann hat sich auf die Stelle beworben und hat im Rahmen des Bewerbungsprozesses am Sonntag, 03.08. um 10:30 Uhr in der Versöhnungskirche Rösrath einen Probe-Gottesdienst mit Abendmahl gehalten.

Den Gottesdienst können Sie hier anschauen: https://youtube.com/live/lKmfXRamhKs?feature=share

Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Betroffene und Zeitzeug*innen gesucht

PRESSEMITTEILUNG Nr. 50/2025

Rheinische Kirche sucht Betroffene und Zeitzeug*innen für Internatsstudie

Sexualisierte Gewalt: Wissenschaftliche Untersuchung beginnt Anfang 2026

Düsseldorf (30. Juni 2025). Als Konsequenz aus der 2023 vorgestellten Studie zum Martinstift in Moers hat die rheinische Kirchenleitung eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung zum Thema „Sexualisierte Gewalt in den evangelischen Internaten im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland“ beschlossen. In einem heute veröffentlichten Aufruf bitten die beauftragten Wissenschaftler und die rheinische Kirche jetzt um Unterstützung durch Betroffene und Zeitzeug*innen.

Die wissenschaftliche Aufarbeitung wird von PD Dr. Daniel Gerster übernommen und von Prof. Dr. Klaus Große Kracht von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg begleitet. Die Studie startet im Januar 2026 und soll nach einem Jahr abgeschlossen sein. Sie bezieht sich auf die evangelischen Internate, Alumnate und Schülerheime in Bad Godesberg, Burscheid, Dierdorf, Herchen, Hilden, Kaiserswerth, Meisenheim, Neukirchen-Vluyn, Neuss und Traben-Trarbach. Außerdem war die Evangelische Kirche im Rheinland zusammen mit der Evangelischen Kirche von Westfalen auch Trägerin des Wohnheims des Jung-Stilling-Instituts im westfälischen Espelkamp-Mittwald.

Betroffenenperspektive wird einbezogen

„Die bedrückenden Ergebnisse zum Schülerheim Martinstift verstehen wir als Auftrag, alle evangelischen Internate, die es auf dem Gebiet unserer rheinischen Kirche gegeben hat, in den Blick zu nehmen“, sagt Vizepräses Antje Menn, Beauftragte der Kirchenleitung für das Thema sexualisierte Gewalt. „Mit der neu beauftragten Studie, die auch die Perspektive von Betroffenen einbezieht, stellen wir uns institutionellem Versagen und Machtmissbrauch im Kontext unserer Internate. Wir sind den Betroffenen Aufklärung und Aufarbeitung schuldig.“

Einrichtungen inzwischen überwiegend geschlossen

Die Einrichtungen wurden zumeist in den 1950er Jahren eröffnet, haben zum Teil in den Folgejahren Trägerwechsel erlebt und sind inzwischen überwiegend wieder geschlossen. „Bei drei Internaten sind Verdachts- bzw. dokumentierte Fälle sexualisierter Gewalt gegen damalige Bewohner und Bewohnerinnen bekannt“, informiert Oberkirchenrätin Henrike Tetz, Leiterin der Abteilung Bildung und Diakonie. Nun würden weitere Menschen gesucht, die im Zusammenhang mit den genannten Internaten von sexualisierter Gewalt betroffen waren und zu einem Interview oder schriftlichen Äußerungen bereit seien. „Aber wir sind darüber hinaus auch an allgemeinen Erinnerungen von Zeitzeug*innen an die Internatszeit interessiert, um den gesellschaftlichen und atmosphärischen Kontext zu erhellen.“

Bearbeitung der Interviews in anonymisierter Form

Die Durchführung der Studie erfolgt unabhängig von der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Forscher sind mit sexualisierter Gewalt als Forschungsthema vertraut und sichern eine verantwortungsvolle Gesprächsatmosphäre zu. Inhalte der Interviews als einem wichtigen Bestandteil der breiten Quellenbasis der Studie werden vertraulich behandelt, die Bearbeitung erfolgt in anonymisierter Form. Die Forschungsergebnisse werden anschließend veröffentlicht. „Ziel der Studie ist es, Fälle sexualisierter Gewalt in evangelischen Internaten in Umfang und Häufigkeit zu erfassen und aufzudecken, welche Personen und Strukturen die Gewalt ermöglicht haben“, so Privatdozent Dr. Daniel Gerster, der die Studie leitet. „Dazu werden Erfahrungsberichte von Betroffenen gehört und die Aktenbestände von rheinischer Kirche und Trägerorganisationen erforscht.“

Verschiedene Ansprechmöglichkeiten

Betroffene oder Zeitzeug*innen können sich an die Ansprechstelle für den Umgang mit Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung der Evangelischen Kirche im Rheinland (Claudia Paul, Telefon 0211 4562-391, E-Mail claudia.paul@ekir.de), die Hilfsorganisation Weißer Ring oder die Vertrauenspersonen des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch wenden.

Stichwort: Studie Martinstift Moers

Ende März 2023 wurden in Moers die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Aufarbeitung der gewaltförmigen Konstellation der 1950er Jahre im evangelischen Schülerheim Martinstift im Moers“ vorgestellt. Die gut 130 Seiten umfassende Studie war die erste auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Themenfeld sexualisierte Gewalt und wurde neben der rheinischen Kirche vom Kirchenkreis Moers, der Kirchengemeinde Moers und dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe finanziert.

Den Betroffenenaufruf können Sie hier herunterladen.

Kalungu braucht unsere Hilfe!

Unsere Partner-Gemeinde in Kalungu (Kongo) braucht dringend unsere Hilfe!

Der Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich dramatisch zugespitzt. Am 27. Januar übernahm die Rebellenmiliz M23 die Kontrolle über die Millionenstadt Goma, nachdem die Kämpfe zwischen Milizen und der kongolesischen Armee im Nordkivu massiv zugenom­men haben. Seit Anfang des Jahres sind ca. 500.000 Menschen in die Provinzhauptstadt geflohen.

Damit ist die Zahl der Ge­flüchteten in und um Goma auf mehr als eine Million gestiegen.

Die Situation der Geflüchteten ist katastrophal, insbesondere für Frauen, Kinder und alte Menschen. Viele sind schwer trau­matisiert, da sie Angehörige verloren haben oder ihren Besitz zurücklassen mussten. Die Baptistische Kirche in Zentralafrika (CBCA), unsere VEM-Mitgliedskirche mit Sitz in Goma, berichtet, dass es in den ersten Tagen nach der Übernahme durch Rebellen weder Strom noch Trinkwasser gab. Seit wenigen Tagen hat sich die Situation etwas stabilisiert, doch es kommt immer wieder zu Ausfällen. Die Krankenhäuser in Goma und Umgebung sind völlig überlastet. Es fehlen lebenswichtige Medikamente und Verbandsmaterialien. Im Ndosho Hospital der CBCA wurden innerhalb weniger Tage allein 450 Menschen mit Schussverletzungen versorgt. Eine Augen­zeugin* berichtet per Handy, dass sich die Bewohner*innen in ihren Häusern verschanzen, weil ständig Schüsse und Explosionen zu hören sind. Trotzdem sind die Straßen voll von Menschen, die nach einer Unterkunft suchen.

Massiv betroffen von diesen kriegerischen Auseinandersetzungen ist unser Partner-Gemeinde in Kalungu!

Bitte helfen Sie unseren Geschwistern mit einer Spende an die Vereinigte Evangelische Mission:

Den ganzen Bericht der VEM über die Situation im Kongo finden Sie hier.

Bild: Vereinigte Evangelische Mission