Nachhaltigkeit trifft Glauben

Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath mit wegweisenden Beschlüssen zur Haushaltskonsolidierung und Schöpfungserhaltung

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Nachhaltigkeit trifft Glauben: Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath mit wegweisenden Beschlüssen zur Haushaltskonsolidierung und Schöpfungserhaltung

 

Das Presbyterium der Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath hat auf seiner Sitzung am 24.05.2023 mit großer Mehrheit verschiedene Beschlüsse zur Wahrung einer nachhaltigen Haushaltskonsolidierung und dem Erhalt von Gottes Schöpfung gefasst. Die Beschlüsse basieren auf den Szenarien 2 und 3 der Gebäudestruktur- und Bedarfsanalyse, welche der Strukturausschuss erarbeitet und dem Presbyterium zur Beratung vorgelegt hat.

 

Die Beschlüsse berücksichtigen auch, dass der Pfarrstellenrahmenplan eine Reduzierung der Pfarrstellen auf 1,74 im Jahr 2030 vorsieht und dass die Gemeinde weiterhin durch zwei Kindertagesstätten die Menschen mit der christlichen Botschaft erreichen möchte. Das Presbyterium hat einen „Personalbesetzungsausschuss“ errichtet, der einen Stellenplan zur Vorlage und Genehmigung durch den Kreissynodalvorstand erstellen soll. Dabei sollen Überlegungen zu einzelnen Stellen, wie einer pädagogischen Stelle für Kinder- und Jugendarbeit, einer Stelle für die Gewinnung und Koordination von Ehrenamtlichen und einer vollen Stelle für „Seniorenarbeit und Seniorenberatung“ unter der Voraussetzung einer Kostenbeteiligung der Stadt Rösrath, einbezogen werden.

 

Das Presbyterium hat unter anderem nach ausführlicher Debatte beschlossen, das Gemeindezentrum Christuskirche in Forsbach nach Möglichkeit an einen anderen kirchlichen Träger abzugeben. Die langfristige finanzielle Situation ließ dem Presbyterium hier keinen anderen Handlungsspielraum. Ein Planungsausschuss für Forsbach soll die Verhandlungen mit potentiellen Investoren aufnehmen. Dem Ausschuss gehören sechs Mitglieder des Presbyteriums an und kann bei Bedarf von sachkundigen Gemeindegliedern und Personen unterstützt werden. Die evangelische Kirche soll auch zukünftig in Forsbach präsent sein und besondere Gottesdienstformate anbieten. Das Angebot der K.O.T. und Übermittagsbetreuung endet spätestens zum Ende des Jahres 2024. Der Planungsausschuss wird ein Wertgutachten bis Oktober 2023 für die Liegenschaften einholen. Das Presbyterium beauftragt die Verwaltung den Prozess der Entwidmung der Christuskirche bei der Landeskirche in die Wege zu leiten.

 

Das Presbyterium begrüßt die Teilnahme der Gemeindemitglieder und der Öffentlichkeit und plant, in den kommenden Monaten weitere Zukunftswerkstätten zu spezifischen Themenbereichen abzuhalten. Die Termine für die Zukunftswerkstätten sind für den 19. August 2023 in Forsbach und den 21. Oktober 2023 in Volberg geplant und werden sich auf die Gemeindekonzeption konzentrieren.

 

Die Beschlüsse des Presbyteriums finde Sie hier:

Auszug aus dem Protokollbuch der Presbyteriumssitzung der Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath vom 24.05.2023

 

 

Bauangelegenheiten

Gebäudestrukturanalyse

 

Das Presbyterium fasst zur Wahrung seiner Verantwortung für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung und den Erhalt von Gottes Schöpfung (Treibhausgasneutralität bis 2035) nachfolgende Beschlüsse.

 

Die Beschlüsse basieren auf den Szenarien 2 und 3 der Gebäudestruktur- und Bedarfsanalyse, welche der Strukturausschuss in einem halbjährigen Prozess erarbeitet und dem Presbyterium zur Beratung vorgelegt hat. Die Szenarien wurden in der Gemeindeversammlung vorgestellt und anschließend in einer Zukunftswerkstatt beraten.

 

Die Beschlüsse berücksichtigen, dass der Pfarrstellenrahmenplan des Kirchenkreises eine Reduzierung der Pfarrstellen auf 1,74 im Jahr 2030 vorsieht.

 

Die Beschlüsse berücksichtigen auch, dass die Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath weiterhin durch zwei Kindertagesstätten die Menschen mit der christlichen Botschaft erreichen möchten.

 

Personalbesetzungsausschuss

 

Das Presbyterium beauftragt den „Personalbesetzungsausschuss“ mit der Erstellung eines Stellenplanes zur Vorlage und Genehmigung durch den Kreissynodalvorstand.

 

In die Beratungen des „Personalbesetzungsausschusses“ sind folgende Überlegungen zu einzelnen Stellen einzubeziehen:

 

Pädagogische Stelle, Kinder- und Jugendarbeit

Errichtung einer pädagogischen Stelle für Kinder- und Jugendarbeit (50% / 100%).

 

Stelle Ehrenamtskoordination

Errichtung einer Stelle (50%) für die Gewinnung und Koordination von Ehrenamtlichen.

 

Pädagogische Stellen K.O.T/ Übermittagsbetreuung

Die beiden bestehenden Stellen sollen nicht wieder besetzt.

 

Pädagogische Stelle Seniorenarbeit und -beratung

Fortführung der vollen Stelle „Seniorenarbeit und Seniorenberatung“ unter der Voraussetzung, dass die Kostenbeteiligung der Stadt Rösrath zu 50% gesichert ist.

Der Personalbesetzungsausschuss soll dazu das Gespräch mit der Stadt Rösrath suchen.

 

Kirchenmusik

Im Falle einer Beendigung des Dienstverhältnisses der vollen Stelle für Kirchenmusik, spätestens zum Renteneintritt der aktuellen Kirchenmusikerin, soll die Stelle für Kirchenmusik nicht wieder in vollem Umfang wiederbesetzt werden. Weiterhin soll die Notwendigkeit einer A- oder B-Kirchenmusikerstelle überprüft werden.

 

Küsterdienste

Überprüfung und Reduzierung der Küsterdienste. Zug um Zug soll das Presbyterium bei Wegfall einer Stelle über die Notwendigkeit eines Ausgleichs durch zusätzliche Hausmeister- und Reinigungsdienste sowie weitere Hilfskräfte beraten.

 

Gemeindebüro

Reduzierung des Stellenumfanges im Gemeindebüro bei Wegfall einer Stelle um mindestens 10%.

 

Gemeindearchiv

Eventuell Wegfall der Stelle der Gemeindearchivar*in nach dem Ende des aktuellen Dienstverhältnisses.

Gebäude

Volberg, Kirche

 

Für die Sanierung des Kirchengebäudes werden die bestehenden, zweckgebundenen Rücklagen verwendet. Für die Heizung werden verschiede Varianten (beispielsweise eine elektrische Sitzheizung in Verbindung mit einer Fotovoltaikanlage und andere Varianten) untersucht. Der Bauausschuss wird hierzu von dem Presbyterium beauftragt.

 

Volberg, Wohnhaus (ehemaliges Küsterhaus)

 

Das Presbyterium beabsichtigt, das Gebäude bis auf weiteres als Wohnhaus vermietet (mit Unterbrechung für die Zeit der KiTa-Baustelle) und nach Bedarf zu sanieren.

 

Volberg, KiTa

 

Der Ersatzneubau wird mit Mitteln der Fluthilfe NRW errichtet. Das Projektrisiko wird bis zum Abschluss der Maßnahme durch eine Rückstellung im Haushalt in Höhe von 500.000,00 EUR abgesichert.

 

Das Presbyterium beauftragt einen Rechtsanwalt bis Oktober 2023 einen Kooperationsvertrag/Nutzungsvertrag mit der Diakonie Michaelshoven aufzustellen. Darin soll auch eine Mitnutzung durch die Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath von Räumen und Außenanlagen geregelt werden.

 

Volberg, Baumhofshaus

 

Das Untergeschoss wird mit Mitteln der Fluthilfe NRW für die Gemeindearbeit (vorrangig Kinder- und Jugendarbeit) saniert. Das Projektrisiko wird bis zum Abschluss der Maßnahme durch eine Rückstellung im Haushalt in Höhe von 180.000,00 EUR abgesichert.

 

Das Gebäude wird im Zuge der Baumaßnahme KiTa bis zum Jahr 2026 so saniert, dass zumindest eine annähernde Treibhausgasneutralität (mindestens zu 80%) erreicht wird. Dazu wird das Presbyterium zeitnah ein entsprechendes Ingenieurbüro beauftragen.

 

Volberg, Pfarrhaus

 

Für das Pfarrhaus wird ein Sanierungskonzept erarbeitet und anschließend beraten. Dazu wird das Presbyterium zeitnah ein entsprechendes Architekturbüro und falls notwendig weitere Gutachter beauftragen. Im Falle eines Auszugs, spätestens zum Dienstende des amtierenden Pfarrers, ist die Vermietung oder der Verkauf des Pfarrhauses vergleichend zu betrachten und zeitnah umzusetzen.

 

Rösrath, Versöhnungskirche/ Gemeindezentrum/ Pfarrhaus/ Büro/ Wohnungen

 

Das Presbyterium beschließt die Verwertung der Liegenschaft zur Erhöhung der Einnahmen. Dazu wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Dabei sollen die beiden in Szenario 2 und 3 beschriebenen Baumaßnahmen vertiefend betrachtet und bewertet werden. Im Anschluss an die Machbarkeitsstudie soll eine Planungswerkstatt mit mehreren Architekturbüros oder ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden. Dazu wird das Presbyterium ein geeignetes Beratungsbüro mit Kompetenzen in der Projektsteuerung/Architektenwettbewerb beauftragen.

 

Forsbach: Christuskirche / Gemeindehaus / Wohnhaus mit Büro / Küsterhaus

 

Das Presbyterium beschließt eine Verwertung der Liegenschaft zur Erhöhung der Einnahmen. Die Verwertung soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Dazu errichtet das Presbyterium einen Planungsausschuss „Grundstücksverwertung in Forsbach“.

 

In den Planungsausschuss kann nach Erfordernis und durch Berufung des Presbyteriums, auch von sachkundigen Gemeindegliedern unterstützt werden. Der Planungsausschuss nimmt Verhandlungen mit potentiellen Investoren auf, zunächst aus dem kirchlichen und sozialen Bereich. Falls dies nicht erfolgreich ist, auch mit sonstigen Investoren. Der Planungsausschuss wird vergleichend die Nachnutzung in Erbpacht oder den Verkauf der Liegenschaft betrachten. Die Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath soll in Forsbach zukünftig mit örtlichen Angeboten Präsenz zeigen. Besondere Gottesdienstformate sollen hier weiterhin angeboten werden.

 

An die potentiellen Investoren werden daher folgende Vorschläge, sofern diese den Ertrag aus dem Grundstück für die Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath nicht mindern, herangetragen:

 

  • Anmietung eines Raumes von mindestens 90 m² durch die Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath. 

  • Nutzung der Liegenschaft während der Baumaßnahmen an den beiden 

anderen Standorten.

  • Integration des Kirchengebäudes (oder zumindest des Parabelfensters).  

  • Errichtung von sozial orientierten Wohnformen, Quartierstreff und Familien-Café. 

Das Angebot der K.O.T. und Übermittagsbetreuung endet spätestens zum Ende des Jahres 2024. Der Planungsausschuss wird dazu umgehend das Gespräch mit der Stadt Rösrath suchen. Dabei soll angesprochen werden, wie die Versorgung der betroffenen Kinder zukünftig in städtischer Verantwortung erfolgen kann.

Das Presbyterium beauftragt die Verwaltung den Prozess der Entwidmung der Christuskirche bei der Landeskirche in die Wege zu leiten. Der Planungsausschuss soll ein Wertgutachten bis Oktober 2023 für die Liegenschaften einholen.

 

Forsbach, unbebautes Grundstück (Spielplatz)

 

Das Presbyterium beschließt eine Verwertung der Liegenschaft zur Erhöhung der Einnahmen. Die Verwertung soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Der zuvor genannte Planungsausschuss wird auch die Verwertung dieses Grundstückes in die Wege leiten. Das Grundstück soll bevorzugt der Stadt Rösrath oder den zuvor genannten Investoren angeboten werden. Auch eine Nachnutzung für Wohnzwecke durch soll der Planungsausschuss prüfen und dazu nach Erfordernis einen Makler beauftragen. Der Planungsausschuss wird vergleichend die Nachnutzung in Erbpacht oder den Verkauf der Liegenschaft betrachten. Der Planungsausschuss soll ein Wertgutachten bis Oktober 2023 für die Liegenschaft einholen.

 

Haus Franken, Hauptstraße 204

 

Das Haus wird weiterhin vermietet und nach Bedarf saniert.

 

Wohnhaus, Im Winkel 4

 

Das Presbyterium beschließt eine Verwertung der Liegenschaft zur Erhöhung des Eigenkapitals. Die Verwertung soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Das Presbyterium beauftragt die Verwaltung, die vertraglichen Voraussetzungen für einen Verkauf bis September 2023 zu prüfen. Der Planungsausschuss soll ein Wertgutachten bis Oktober 2023 einholen.

 

Wohnhaus, Heideweg 13

 

Das Presbyterium beschließt eine Verwertung der Liegenschaft zur Erhöhung des Eigenkapitals. Die Verwertung soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Das Presbyterium beauftragt die Verwaltung, die vertraglichen Voraussetzungen für einen Verkauf bis September 2023 zu prüfen. Der Planungsausschuss soll ein Wertgutachten bis Oktober 2023 einholen.

 

Grundstück, unbebaut, Eiserweg 42

 

Das Presbyterium beschließt eine Verwertung der Liegenschaft zur Erhöhung des Eigenkapitals. Die Verwertung soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Der Planungsausschuss soll ein Wertgutachten bis Oktober 2023 einholen.

 

Kolumbarium (Kreuzkirche), Eiserweg

 

Das Gebäude wird nach Bedarf saniert. Für das Gebäude soll bis zum Jahr 2035 der treibhausgasneutrale Gebäudebetrieb umgesetzt werden. Dazu wird das Presbyterium zeitnah ein entsprechendes Ingenieurbüro beauftragen. Das Presbyterium beauftragt die Verwaltung mit der Prüfung einer Anpassung der zukünftigen Gebühren für die Urnengräber. Eine Erweiterung des Kolumbariums im Außenbereich des Grundstücks soll geprüft werden. Das Presbyterium beauftragt eine entsprechenden Beratungsleistung unter Mitwirkung der Landeskirche bis Ende des Jahres 2026.

 

Pachtland, Kleingärten

 

Das Presbyterium beschließt, dass die Parzellenpacht auf 240,00 EUR jährlich mit jährlicher Steigerung in Höhe von 3% ab dem 01.01.2024 anzuheben.

 

Sonstiges

 

Das Presbyterium beabsichtigt bei zukünftigen Bauprojekten die Kooperation mit kirchennahen Sozialträgern, wie unter anderem Graf-Recke-Stiftung, Stiftung Hephata, Johanniter, Diakonie Michaelshoven, Wöllner-Stift sowie der ASG vorrangig zu prüfen.

 

Diakonie-Sozialstation Rösrath gGmbH

 

Propriumsfinanzierung

 

Der Zuschuss (Proprium) an die Diakonie Sozialstation wird letztmalig in den Haushalt 2024 eingestellt.

 

Verkauf Diakonie-Sozialstation Rösrath gGmbH

 

Das Presbyterium beabsichtigt derzeit aktuell nicht den Verkauf der Diakonie Sozialstation. Dennoch beauftragt das Presbyterium die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der Diakonie-Sozialstation, zu prüfen, in welcher Höhe möglicherweise Erlöse aus einem Verkauf dem Haushalt der Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath zukommen würden.

 

Sonstiges

Kirchenmusik, Refinanzierung

 

Das Presbyterium benennt Personen, die gemeinsam mit der in Vollzeit beschäftigten Kirchenmusikerin und dem Förderverein ein Konzept zur Gestaltung und teilweisen Refinanzierung der Angebote für Kirchenmusik und Chöre erarbeiten.

 

Beteiligung Hauptamtliche

 

Das Presbyterium schätzt die Kompetenz der Hauptamtlichen in der Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath. Das Presbyterium wird für die Realisierung der zuvor genannten Beschlüsse die Hauptamtlichen in einem fortlaufenden Prozess des gegenseitigen Austausches einbinden. Die Koordination erfolgt durch den/die Vorsitzenden des Presbyteriums.

 

Zukunftswerkstätten

 

Das Presbyterium schätzt die Beteiligung der Gemeindeglieder und der Öffentlichkeit.

Das Presbyterium wird für die Realisierung der zuvor genannten Beschlüsse zu weiteren Zukunftswerkstätten zu einzelnen Themenbereichen in den kommenden Jahren einladen.

 

Als Termine für Zukunftswerkstätten werden Samstag, 19.08.2023 und Samstag, 21.10.2023 festgelegt. Die Zukunftswerkstätten werden am 19.8. in Forsbach und am 21.10 in Volberg durchgeführt. Thema soll die Gemeindekonzeption sein.

 

 

Zukunft der Gemeinde


Weitere Zukunfts-Werkstätten

Termine:

  1. Samstag, 19.August 2023, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindezentrum Forsbach
  2. Samstag, 21.Oktober 2023, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindehaus Volberg
  3. Samstag, 20.Januar 2024, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindezentrum Forsbach

Bisherige Zukunftswerkstätten und Gemeindeversammlungen und deren Ergebnisse:

Thema:

Die Erarbeitung einer Gemeindekonzeption für die kommenden Jahre.

Material zur inhaltlichen Vorbereitung:


Auf dieser Seite werden wir Sie künftig über die Ergebnisse und weiteren Termine auf dem Laufenden halten.

Bild: © PERSPEKTIVE ZUKUNFT GmbH

Presbyteriumswahlen

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Mehr Informationen

Am 18. Februar 2024 wählen turnusgemäß die Gemeinden in der Evangelischen Kirche im Rheinland ihre Presbyterien neu. Der zeitliche Ablauf des Wahlverfahrens richtet sich nach einem Terminplan, den die Kirchenleitung nach Vorgaben des Presbyteriumwahlgesetztes erstellt und in der Novemberausgabe 2022 des Kirchlichen Amtsblatts bekannt gegeben hat.

Das Presbyterium hat in seiner Sitzung am 28.02.2023 folgendes Vorgehen und Zeitplan nach dem o.g. Presbyteriumswahlgesetz beschlossen:

  • die Anzahl der zu wählenden Presbyter:innen wird auf 10 festgesetzt
  • für die beruflichen Mitarbeiter der Gemeinde wird ein 1 Presbyter:in gewählt
  • Die Kirchengemeinde wird nicht in Wahlbezirke eingeteilt
  • Die Kirchengemeinde wird nicht in Stimmbezirke eingeteilt
  • Als Wahlort wird der Gemeindesaal in Rösrath, Hauptstr. 16, 51503 Rösrath festgelegt
  • Als Wahlzeit für den Wahlort wird festgelegt: 10 Uhr bis 16 Uhr
  • Im Zeitraum 22.01. – 11.02.2024 gibt es die Möglichkeit zur digitalen Wahl
  • In der Kirchengemeinde findet keine allgemeine Briefwahl statt
  • Als Termin der Gemeindeversammlung für die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten wird der 17.09.2023 im Anschluss an den Gottesdienst bestimmt.

Wahlberechtigt ist, wer am 5. Februar 2024, bei Schließung des Wahlverzeichnisses,

– Mitglied der Kirchengemeinde ist und in deren Gebiet wohnt oder die Gemeindezugehörigkeit in besonderen Fällen erworben oder behalten hat,
– zu den kirchlichen Abgaben beiträgt, soweit die Verpflichtung hierzu besteht und
– am Wahltag konfirmiert, Konfirmierten gleichgestellt oder mindestens 16 Jahre alt ist.
Das Wahlverzeichnis wird in der Zeit vom 22. Januar 2024 bis 4. Februar 2024 zur Einsichtnahme im Gemeindebüro, Bensberger Straße 238, 51503 Rösrath ausgelegt.

Das Gemeindebüro hat folgende Öffnungszeiten:
Montags, dienstags und freitags 08.30 Uhr – 12.30 Uhr
Donnerstags 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
Die Eintragung ins Wahlverzeichnis ist Voraussetzung für die Ausübung der Wahlberechtigung

Wenn Sie mehr über die Arbeit des Presybteriums erfahren wollen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten sich zu informiern:

05.05. Kita Volberg

Wie berichtet, kann die Kita Volberg nun wieder aufgebaut werden, nach dem der Förderbescheid des Landes NRW übergeben wurde.

Hier sehen Sie, was geplant ist (zum Vergrößern die Bilder einfach anklicken):

Strassen-Ansicht Garten-Ansicht Innen-Ansicht




Copyright:

oxen architekten
Vinzenz-Pallotti-Straße 3
51429 Bergisch Gladbach (Bensberg)
Tel:  02204 – 30820-0
e-mail:
oxen@oxen.de
web:www.oxen.de

Kita Volberg kann wieder aufgebaut werden

Zur Übergabe des Förderbescheides an die Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe kam Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (M.).

Endlich ist er da: Der Förderbescheid über 5,1 Millionen Euro des Landes Nordrhein-Westfalen kam in einer schlichten weißen Mappe nach Rösrath-Hoffnungsthal. Das Geld dient zur Finanzierung des Wiederaufbaus der in der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 vollständig zerstörten evangelischen Kindertagesstätte Volberg.

Zur Übergabe an die Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe freute sich Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, sichtlich: „Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass ihr Förderbescheid nun da ist. Das ist ein Meilenstein. Bis die Kita neu steht, wird es sicherlich noch einige solcher Meilensteine geben.“ Schon im November 2021 hatte Ina Scharrenbach sich vor Ort einen Eindruck verschafft und die Unterstützung des Ministeriums zugesagt. In jeder Krise stecke eine Chance, Dinge besser zu machen, betonte sie mit Blick auf die im Gemeindezentrum Hoffnungsthal ausgehängten Pläne des Neubaus. Denn der soll von Anfang an flutsicher sein, wird großzügig und mit viel Helligkeit den Kindern Raum geben, sich zu entwickeln, zu spielen und christliche Werte kennenzulernen. „Die Flut hat unsere Häuser gefüllt, die Menschen mit ihrer Hilfsbereitschaft unsere Herzen“, schloss die Ministerin ihre Rede.

Die Kita ist seit August 2017 in der Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven, es gibt zudem einen Förderverein der Eltern. Als im Juli 2021 die Flutkatastrophe auch die Kita traf, so berichtete Pfarrer Thomas Rusch, sei er gerade mit 60 Jugendlichen aus der Gemeinde in Norwegen im Urlaub gewesen. „Wir kamen zurück, und ich konnte das Ausmaß der Schäden kaum fassen. Es war vollkommen surreal“, erinnerte er sich, immer noch erschüttert, während der Feierstunde im Gemeindehaus. Drei Gruppen mussten möglichst schnell untergebracht werden, Aufräumarbeiten rund um das Gebäude wurden mit Hilfe vieler Eltern durchgeführt.

Für das Erzieherinnenteam, die Kinder und die Eltern war plötzlich vieles anders als gewohnt und manches alles andere als einfach. Eine Gruppe zog in die Kita Villa Hügel, ebenfalls in Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven, um. Dafür wurden der dortige Mehrzweckraum und der Personalraum umgestaltet. Zwei weitere Gruppen kamen in bereits vorhandenen Containern der Stadt Rösrath unter, später fand sich ein Interimsstandort in Rösrath-Venauen, wo alle 65 Kinder wieder gemeinsam betreut werden konnten.

Arbeiten sollen bis 2025 beendet sein

Torsten Krall, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, lobte genau diese Initiative in seiner Begrüßung der Gäste: „Hier haben Kirche, Gemeinde, Politik und der Träger ganz wunderbar zum Wohl der Kinder zusammengearbeitet.“ Dass auch der Förderbescheid nun vorliege, sei „ein großartiges Ereignis“.

Projektsteuerer Volker Langenbach und Architekt Bernd Oxen haben mit verschiedenen Planungsbüros und Experten aus den Bereichen Landschaftsbau, Tragwerk, Gebäudetechnik, Bauphysik, Brandschutz und Bodengutachten das neue Gebäude geplant. Bestaunt werden konnten die Pläne nicht nur auf großen Papierbögen, sondern auch im Modell, das fleißig fotografiert und diskutiert wurde. Eltern mit ihren Kindern waren zahlreich zur Übergabe gekommen und konnten sich ein Bild davon machen, wie die neue Kita aussehen wird. Architekt Volker Langenbach kündigte an, dass die Arbeiten voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres beginnen und bis 2025 beendet sein sollen. Sein Planungsteam umfasst unter anderem den Träger, die Kitaleitung, den ehrenamtlichen Bauausschuss, der sich aus Mitgliedern des Presbyteriums zusammensetzt und erhält fachliche Unterstützung durch den Landschaftsverband Rheinland.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf Evangelisch Leben in Köln und Region

24.04. Ergebnisse Zukunftswerkstatt

Wir möchten Sie gerne hier kurz über die Gemeindeversammlung am 16.04. und die Zukunfstwerkstatt am 22.04. informieren.
Eine ausführliche Information über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen werden wir veröffentlichen, wenn das Presbyterium darüber beraten hat.

Zunächst ein herzliches „Danke Schön“ an Alle, die sich an den beiden Veranstaltungen so zahlreich und rege beteiligt haben. Es zeigt, wie sehr sich die Gemeindemitglieder für ihre Gemeinde engagieren und mit Ideen und Vorschlägen zur zukünftigen Entwicklung einbringen.

Nach dem Herr Langenbach den aktuellen Stand der Gebäudestruktur-Analyse und die sich daraus vorstellbaren Szenarien präsentiert hatte, wurden zahlreiche Vorschläge, Ideen, Anmerkungen, Sorgen und Befürchtungen geäussert. Diese wurden alle protokolliert oder auf Karten der Teilnehmer:innen notiert. Aus dieser Sammlung von Wortmeldungen haben sich 5 Themen-Felder herauskristallisiert und die einzelnen Beiträge wurden entsprechend zugeordnet.

Diese Themen-Bereiche bildeten am Samstag dann die Grundlage für die Zukunftswerkstatt. Hier wurden in Kleingruppen die einzelnen Felder weiter „beackert“, diskutiert und bedacht. Nach dem die Gruppen ihrer Ergebnisse im Plenum vorgestellt hatten, hatte jeder Anwesende die Möglichkeit, in jedem Bereich ein Thema zu „be-punkten“. Daraus ergibt sich nun für das Presbyterium (und weitere Zukunftswerkstätten) der Auftrag, die gewichteten Themen und Beiträge weiter zu vertiefen.

Die Ergebnisse der einzelnen Themenbereiche können Sie hier genau nach lesen:

 

     

      IdeeÜbrigens

          • : am

      18.Februar 2024

          • sind

      Presbyteriumswahlen

          • ! Wenn Sie gerne bei den Planungen und anstehenden Änderungen unserer Gemeinde

      mit entscheiden

          • wollen, stellen Sie sich zur Wahl! Sprechen Sie einfach eine der Pfarrpersonen oder einen der Presbyter:innen an!

      Titel-Bild: Ring Saarländischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder

      22.04. Zukunftswerkstatt

      Wie in der Gemeindeversammlung angekündigt, findet am Samstag, 22.April 2023 um 14:00 Uhr im Gemeindesaal der Versöhnungskirche in Rösrath eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Strukturreform“ unserer Gemeinde statt.

      Hier können alle Beiträge aus der Gemeindeversammlung, Vorschläge, Ideen, Bedenken, Ängste, ausführlich diskutiert und in die vorgestellten Konzeptionen übernommen werden.
      Beteiligen Sie sich aktiv an der Diskussion und den Überlegungen, wie wir die Gemeinde auf einen guten und zukunftsweisenden Weg bringen können, der, so weit es irgend möglich, allen Bezirken der Gemeinde und Bedürfnissen der Gemeindemitglieder gerecht werden kann.

      Herr Volker Langenbach, der in der Gemeindeversammlung die Ergebnisse der Struktur-Analyse vorgestellt hatte, wird die Veranstaltung leiten und moderieren. Der Ablauf der Veranstaltung wird in etwa so aussehen:

      1. Rückfragen zur Gebäudestrukturanalyse, Modul 2 (Gebäudebarfsanalyse, Haushalts-, Aufgaben- und Personalentwicklung)
      2. Bericht aus der Gemeindeversammlung (Zusammenfassung von Protokoll und Karteikarten)
      3. Bildung von Arbeitsgruppen zu den einzelnen Themenbereichen
      4. Clustern von Erkenntnissen, Anregungen und Wünschen für das Presbyterium
      5. Bekanntgabe des weiteren Prozessablauf, wie u.a. die Fassung von Grundsatzbeschlüssen im Presbyterium

      Wir freuen uns auf eine ebenso zahlreiche wie rege Teilnahme, wie wir sie bei der Gemeindeversammlung erleben durften.

       

      IdeeÜbrigens: am 18.Februar 2024 sind Presbyteriumswahlen! Wenn Sie gerne bei den Planungen und anstehenden Änderungen unserer Gemeinde mit entscheiden wollen, stellen Sie sich zur Wahl! Sprechen Sie einfach eine der Pfarrpersonen oder einen der Presbyter:innen an!

       

       

      Bild: Ring Saarländischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder