„Wir brauchen einen Geisteswechsel“

Präses Dr. Thorsten Latzel: „Wir brauchen einen Geisteswechsel“

Pfingstbotschaft betont himmlisches Empowerment gegen Krisenstimmung

Düsseldorf (20. Mai 2026). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, macht in seiner Botschaft zum Pfingstfest Mut, dem Ungeist in der Welt entgegenzutreten. In einem Schreiben an die mehr als 500 rheinischen Kirchengemeinden betont er: „Es ist Pfingsten – Gott sei Dank! Wir feiern, dass Gott uns seinen Geist schenkt. Und ich glaube, dass unsere Welt nichts dringender braucht als genau das: einen Geisteswechsel.“

Präses Latzel beschreibt in einer Kanzelabkündigung zum Fest den herrschenden Ungeist: „Es werden weltweit Unsummen für Rüstung ausgegeben für Kriege, die fast niemand will. Wir erleben, wie schwer es fällt, mit Menschen anderer Meinung zu sprechen. Wir sind oft wie fixiert von Krisen und Problemen und sehen kaum den Schatz, den Gott uns aneinander schenkt.“ Dem setze Gott selbst an Pfingsten seinen Geist entgegen. „Gott entfürchtet uns, vertreibt unsere Sorgengeister.“

Gottes Wirken konkret erfahren
Pfingsten gilt als die Geburtsstunde der Kirche. Die Gemeinden feiern, dass Gott 50 Tage nach Ostern seinen Geist an die Jünger*innen sendet. Dieses „himmlische Empowerment“, wie es die Bibel beschreibe, sei auch jetzt und heute erfahrbar. Davon berichtet Präses Dr. Thorsten Latzel aus eigenem Erleben: „Etwa bei einer Ordinationstagung, als rund 60 Menschen darüber sprechen, was sie motiviert. Beim Mitarbeitenden-Fest eines Kirchenkreises, bei dem so viele kommen, dass eine ganze Fabrikhalle aus allen Nähten platzt. Oder beim ganz normalen Gottesdienst, wenn Gottes Geist durch die Orgel braust und wir gemeinsam von Hoffnung singen – allem anderen zum Trotz.“

Kraft, Liebe und Besonnenheit
Ins Zentrum rückt Präses Latzel dabei die biblische Zusage aus 2. Tim 1,7: „Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Der Geist sei eine Gemeinschaftsgabe und führe Menschen zusammen. Neben der Befreiung von Furcht vermittle er drei wichtige Gaben angesichts der aktuellen Krisenstimmung: „die Kraft, auf andere zuzugehen; die Liebe, nicht ständig um uns selbst zu kreisen, sondern für andere da zu sein; die Besonnenheit, die Welt immer wieder neu im Licht der Liebe Christi zu sehen“. Diese Zusage sei ihm persönlich in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden, so der rheinische Präses: „Gott schenkt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit. Das hilft mir, jeden Tag neu in meinem Leben für Frieden und Versöhnung einzutreten – im Vertrauen darauf, dass Gott etwas Gutes daraus machen wird.“
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Stichwort: Pfingsten
Pfingsten ist nach Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im Kirchenjahr. Pfingstsonntag ist in diesem Jahr am 24. Mai. Der Name geht auf das griechische Wort „pentekoste“ (der Fünfzigste) zurück, weil das Fest 50 Tage nach Ostern gefeiert wird. Das Fest symbolisiert den Beginn der Ausbreitung des christlichen Glaubens durch die Befähigung der Jünger*innen, in verschiedenen Sprachen zu predigen.

Autor: Martin Brandt, martin.brandt@ekir.de, Telefon 0211 4562-241
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

ÖkumenJa 07.06

Religöse Gruppierungen und Volksgruppen in Syrien

Vielfalt und Herausforderungen im Schatten das Assad-Regimes

Syrische Christen und Muslime aus unserer Gemeinde berichten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen

Syrien ist mehr als die Bilder von Krieg und Zerstörung. Es ist ein Land großer religiöser und kultureller Vielfalt. Christen verschiedener Konfessionen, Muslime unterschiedlicher Glaubensrichtungen sowie zahlreiche Volksgruppen leben dort seit Jahrhunderten zusammen – oft geprägt von Hoffnung, aber auch von Spannungen, Krieg und politischer Unterdrückung.

An diesem Abend berichten drei syrische Mitbürger (Christen und Muslime) aus unserer Gemeinde persönlich von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken des religiösen Lebens in ihrer Heimat. Sie geben Einblicke in das Zusammenleben der Menschen in Syrien, in die Auswirkungen des Assad-Regimes sowie in die Herausforderungen, denen viele Familien bis heute begegnen.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, zuzuhören, Menschen sowie ihre Lebenswirklichkeit besser zu verstehen und bei syrischen Leckereien miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ort: Augustinushaus der Katholischen Kirche St.Nikolaus

Wann: Sonntag, 07.06.2026, 17 bis 19 Uhr

  • Andacht: Pfarrer Franz Gerards
  • Gemütliches Beisammensein mit Getränken und kleinem Imbiss im Augustinushaus neben der Kirche

Bibel teilen!

Sprachlosigkeit des Glaubens überwinden. Aus diesem Grund lädt Pfarrer i. R. Wehmeier ein zum Bibelteilen.

Wir suchen gemeinsam bekannte und unbekannte Bibeltexte aus, um besser zu verstehen, wer Gott für uns ist und wer wir für Gott sein können.
Das erste Treffen soll stattfinden am 26. Mai um 17:30 Uhr im Clubraum der Versöhnungskirche in Rösrath.

Kommt vorbei und macht mit!

Ihr Pfr.i. R. Wehmeier (bei Rückfragen 0178-8710871)

Gemeindbriefausträger:innen gesucht!

Austräger/innen für Gemeindebriefe gesucht!

Für folgende Straßen suchen wir Gemeindeglieder, die bereit sind, viermal im Jahr Gemeindebriefe auszutragen:

Rösrath
Menzlingen
Menzlinger Weg
Bitze
Hauptstraße 1-24
Kissel
Pannensiefen
Sülztalplatz

Forsbach
Im Wielpützfeld
Zur Halfenwiese
Wiesenweg
Im Tentefeld
In den Auen

Volberg
Stöcken
Stöcker Garten
Stöcker Weg ab Haus-Nr. 42

– Die Verteilerbezirke können individuell zugeschnitten werden.

Die Gemeindebriefe müssen im Gemeindebüro (Volberg 4) abgeholt werden.

Wenn Sie bereit sind, die Verteilung in einer oder mehreren dieser Straßen zu übernehmen, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro (Tel. 2243) oder per Mail (volberg-forsbach-roesrath@ekir.de).

Man kann den Gemeindebrief auch per E-Mail erhalten, das entlastet die Austräger:innen und spart Kosten!
Hier kann man sich registrieren: https://www.evkirche-roesrath.de/index.php/registrierung-gemeindebrief-per-e-mail/

Kerzenreste für die Ukraine

Wir sammeln wieder Kerzenreste für die Ukraine.

Von den Kerzenresten werden in der Ukraine neue Kerzen hergestellt, mit denen sich z.B. die Soldaten in den Schützengräben Essen oder Trinken warm machen.
Gerne können Sie die Kerzenreste in den Kirchen und Gemeindezentren sowie im Gemeindebüro abgeben.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.