Pfarrer Armin Kopper ist verstorben

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Pfarrer Armin Kopper am Mittwoch Abend ganz plötzlich verstorben ist.
Armin Kopper war seit 2004 als Pfarrer an der Versöhnungskirche in Rösrath tätig.
Zum 1. Februar 2025 ging er zurück in seine alte Heimat im Saarland, um sich um seine Mutter besser kümmern zu können.

Wir sind in Gedanken und Gebeten bei seiner Familie und der Gemeinde.

Heute, 23.10. um 19 Uhr findet eine Gedenkfeier in der Versöhnungskirche statt.
Dort können wir uns Zeit nehmen, um an Armin Kopper zu denken und gemeinsam zu beten.

Für das Presbyterium der Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath

Es wird eine Trauerfeier für die Gemeinde im Saarland organisiert. Sobald der Termin feststeht, werden wir Sie informieren. Es wäre schön, wenn eine Delegation aus Rösrath kommen würde. Die tatsächliche Beisetzung wird auf Wunsch der Mutter nur in einem kleinen Kreis stattfinden.

Fotos: Binderberger, Hartenfels, Pohl

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Weitere Informationen

In seiner Vorstellung auf unserer Webseite beschreibt er seinen Lebensweg wie folgt:

„Im Jahr 2004 wurde ich vom Presbyterium auf die 2. Pfarrstelle der damals noch selbständigen Gemeinde Forsbach-Rösrath gewählt. Als Seelsorger nehme ich meine Aufgaben nunmehr im 3. Bezirk der wiedervereinigten Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath wahr. Dieser 3. Bezirk umfasst die Ortsteile Rösrath, Stümpen, Menzlingen und Rambrücken.
Wie die anderen beiden Kollegen habe auch ich einen besonderen Arbeitsschwerpunkt: Die Arbeit mit Menschen 50 + -.
Die Kirche, die ich mir wünsche, und in der ich mich mit Begeisterung engagiere, ist einladende Kirche, und sie steht allen offen, die über ihren Glauben mit anderen ins Gespräch kommen wollen.
Wie Jesus es einst tat, so möchte auch ich Menschen möglichst ohne Vorbehalt begegnen.
Geboren bin ich in Aalen, aufgewachsen und zur Schule gegangen im Saarland, wo auch meine familiären Wurzeln liegen. Mein Vater war katholisch, meine Mutter evangelisch. Dieser Umstand weckte bei mir schon früh das Interesse, mich mit dem Herkommen, den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden der verschiedenen Konfessionen und später dann auch Religionen zu beschäftigen. Nach dem Abitur 1984 nahm ich zum Wintersemester an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz das Studium der Evangelischen Theologie auf.
Obwohl mein Entschluss feststand, nach bestandenem Examen „Gemeindepfarrer“ zu werden, wollte ich mir die Chance dennoch nicht entgehen lassen, neben den eigenen Veranstaltungen in der Theologie auch solche an anderen Fachbereichen zu besuchen.
So schaute ich unter anderem bei den Islamwissenschaftlern, den Indologen und den klassischen Philologen vorbei.
Es reizte mich, exotische Sprachen zu lernen und dabei Studierende mit ganz anderem kulturellen Hintergrund als dem meinen zu treffen. Mit ihnen über Glauben und kulturelles Selbstverständnis ins Gespräch kommen, das konnte nur bereichernd sein. Am Lehrstuhl für Judaistik lernte ich Hebräisch, Aramäisch und Syrisch und kam dort u. a. mit Juden aus Israel und den USA in Kontakt. Bei den Islamwissenschaftlern belegte ich Kurse in Arabisch und Türkisch und studierte zusammen mit Muslimen aus aller Welt die heiligen Schriften des Islam. Bei den Indologen lernte ich Hindi und ein wenig Sanskrit und bekam so einen kleinen Einblick in deren uns weitestgehend unbekannte Welt.
Nach Abschluss des Studiums begannen dann dreieinhalb Jahre Vikariat und Hilfsdienst in Heusweiler im Saarland.
1997 wurde ich in Solingen in eine sogenannte Sonderdienststelle gewählt. Mit 50% meiner Arbeitszeit sollte ich hier den Dialog mit den Muslimen fördern, mit den anderen 50% als Seelsorger für Bewohner und Mitarbeiter mehrerer Altenheime zur Verfügung stehen.
Meinen Predigtdienst nahm ich währenddessen in der Solinger Stadtkirchengemeinde wahr, bis ich 2004 nach Rösrath kam.
Neben den üblichen Aufgaben eines Gemeindepfarrers wie Gottesdienste feiern, Taufen, Trauungen und Bestattungen vorzunehmen, Konfirmandenunterricht zu erteilen und sich ständig vermehrende Verwaltungsaufgaben widmen, bin ich gerne und häufig mit „Kirche unterwegs“, organisiere regelmäßige Studienreisen, zeige musikalische und geistliche Präsenz in unserem „Begegnungszentrum aktiver Senioren“.
Übergemeindlich bin ich als Synodalbeauftragter im Kirchenkreis Köln Rechtsrheinisch verantwortlich für den Dialog mit den muslimischen Gemeinden vor Ort.
Nach den häufigen Ortswechseln in den letzten vier Jahrzehnten bin ich froh in Rösrath angekommen zu sein, und da ich auf Lebenszeit als Pfarrer berufen bin, möchte ich hier auch so bald nicht wieder weg.„

Einladung zum 3. Betroffenenforum

Geschützter Raum zum Austausch für Betroffene sexualisierter Gewalt

3. Forum für Betroffene: Landeskirchen und Diakonie laden ein

Düsseldorf (26. August 2026). Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe laden gemeinsam ein zum 3. Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt.

Zur Auswahl stehen zwei Termine in Präsenz:

• Montag, 5. Oktober 2026, 10 Uhr in Koblenz,
• Samstag, 7. November 2026, 10 Uhr in Haltern am See.

Die Veranstaltungen enden voraussichtlich gegen 15 Uhr.

Außerdem gibt es einen digitalen Termin:

• Donnerstag, 5. November 2026, 17 bis 18 Uhr via Microsoft Teams (Link nach Anmeldung).

Forum wird von Supervision begleitet
Diese nicht öffentlichen Treffen bieten einen geschützten Raum zum Austausch über notwendige Schritte und Maßnahmen im Umgang mit sexualisierter Gewalt. Betroffene können sich dort vernetzen und mit Verantwortlichen aus Kirche und Diakonie diskutieren. Der Fokus liegt auf der Begegnung zwischen Betroffenen und den Institutionen. Betroffene Personen geben Rückmeldung, wie sie den Kontakt und institutionelle Verfahren erleben. Jedes Forum wird von Supervision begleitet.

URAK-West und ihre Betroffenenvertretung als Gäste
Zudem informieren Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Landeskirchen (Rheinland, Westfalen, Lippe) sowie der Diakonie RWL über aktuelle Entwicklungen. Berichtet wird unter anderem über Aufarbeitung, Unterstützung, Anerkennung, Schutzmaßnahmen der evangelischen Kirchen und Diakonie im Verbund West sowie Erinnerungskultur. Als Gäste werden die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission des Verbundes West (URAK-West) und die Betroffenenvertretung der URAK-West vertreten sein und über ihre Arbeit informieren.

Anmeldung bis 15. September
Betroffene von sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie, die sich am Forum in Koblenz oder in Haltern am See beteiligen möchten, können sich bei der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA) der Diakonie RWL anmelden (Anmeldefrist 15. September 2026). Die Teilnahme ist nicht an den Wohnort oder an den Ort der Tat gebunden.

Stichwort: FUVSS-PIA
Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Veranstaltungsort sowie zur Übernahme anfallender Reisekosten gibt es bei der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA), c/o Diakonie RWL, Lenaustraße 41, 40470 Düsseldorf, Telefon 0211 6398-271, Mail aufarbeitung@diakonie-rwl.de.


Autorin: Pressereferentin Birgit Brokmeier, birgit.brokmeier@lippische-landeskirche.dee, Telefon 05231 976-767
Kontakt: Pressesprecherin Cornelia Breuer-Iff, cornelia.breuer-iff@ekir.de, Telefon 0211 4562-423

Neue Ideen für die Versöhnungskirche Rösrath

Presbyterium lädt zum Austausch ein:
Neue Ideen für die Versöhnungskirche Rösrath

Die evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath steht – wie viele Gemeinden im Rheinland – vor einem tiefgreifenden Wandel. Sinkende Mitgliederzahlen, steigende Kosten für Instandhaltung und Energie sowie die Vorgaben der Landessynode (u. a. Klimaneutralität bis 2035) machen es notwendig, den Gebäudebestand grundsätzlich zu überprüfen und neu auszurichten.

Nach einer umfassenden Gebäudestrukturanalyse im Jahr 2023 verfolgt das Presbyterium der Gemeinde konsequent das Ziel, die vorhandenen Immobilien langfristig finanzierbar zu machen, kirchliches Leben zu sichern und zugleich neue Nutzungen zu ermöglichen. Dabei werden unterschiedliche Optionen wie Sanierung, Kooperationen und Umnutzung geprüft.

Vor diesem Hintergrund geht die Gemeinde nun den nächsten Schritt: In der nächsten Phase der Umsetzung der Gebäudestrukturanalyse von 2023 wird sich das Presbyterium mit der Versöhnungskirche in Rösrath beschäftigen. Die zentrale Frage lautet: Wie kann und soll dieser Standort künftig genutzt werden, damit er sowohl den kirchlichen Auftrag erfüllt als auch wirtschaftlich tragfähig bleibt?

Eine von mehreren denkbaren Ideen ist, die Nutzung der Kirche stärker in Richtung Kulturkirche zu entwickeln. Perspektivisch könnten hier vermehrt Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen oder Lesungen stattfinden. Gleichzeitig könnten die Räume auch stärker für die Stadtgesellschaft geöffnet werden.

Um herauszufinden, ob und in welcher Form hierfür Bedarf besteht, wird das Presbyterium in den kommenden Wochen eine gezielte Befragung von Kulturschaffenden, Initiativen und Einrichtungen in Rösrath durchführen. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen geklärt werden:

  • Gibt es Bedarf für einen Veranstaltungsraum dieser Größe (ca. 400 Personen) mit sehr guter Akustik?
  • Welche Formate und Nutzungskonzepte sind denkbar?
  • Welche technische Ausstattung wäre erforderlich?

Unabhängig davon gilt: Gemeindliche Veranstaltungen und Gottesdienste behalten weiterhin Priorität bei der Nutzung der Kirche und des Gemeindesaals.

Nach Abschluss und Auswertung der Befragung ist geplant, die Ergebnisse in offenen Workshops weiterzuentwickeln. Dort sind alle Interessierten eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen und gemeinsam an einer tragfähigen Zukunft für die Versöhnungskirche zu arbeiten.

Das Presbyterium der Gemeinde lädt interessierte Gruppen oder Einrichtungen herzlich zur Beteiligung an der Umfrage ein. Die Kontaktdaten finden Sie auf dieser Webseite.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und vielfältige Impulse!


Die Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

Gemeindbriefausträger:innen gesucht!

Austräger/innen für Gemeindebriefe gesucht!

Für folgende Straßen suchen wir Gemeindeglieder, die bereit sind, viermal im Jahr Gemeindebriefe auszutragen:

Rösrath
Menzlingen
Menzlinger Weg

Volberg
Bleifeld
Breider Straße 1-20
Im Hof

Die Verteilerbezirke können individuell zugeschnitten werden.

Die Gemeindebriefe müssen im Gemeindebüro (Volberg 4) abgeholt werden.

Wenn Sie bereit sind, die Verteilung in einer oder mehreren dieser Straßen zu übernehmen, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro (Tel. 2243) oder per Mail (volberg-forsbach-roesrath@ekir.de).

Man kann den Gemeindebrief auch per E-Mail erhalten, das entlastet die Austräger:innen und spart Kosten!
Hier kann man sich registrieren: https://www.evkirche-roesrath.de/index.php/registrierung-gemeindebrief-per-e-mail/