Rösrather Tafel

4. Oktober 2020 – Zum Erntedank Lebensmittel spenden

Auch in diesem Jahr bitten wir wieder anlässlich des Erntedankfestes am 4. Oktober um Lebensmittelspenden. Betrachten wir den Erntedank als Gradmesser für das gesellschaftliche Bewusstsein
des Geschaffenseins und der Teilhabe an der Schöpfung, die nicht unser Verdienst ist!

Damit die von unseren Gemeindegliedern gespendeten Lebensmittel auch eine zweckentsprechende Verwendung finden, werden sie nach den Gottesdiensten von Mitarbeitern der RÖSRATHER TAFEL abgeholt und kurzfristig weiterverteilt. Dadurch verringern sich für die Empfänger die entsprechenden Ausgaben im Supermarkt, und es bleibt ihnen vielleicht etwas übrig für Aktivitäten der sozialen Teilhabe, z.B. für Bücher, Zeitungen, Sport, Musik, Ausflüge, Kino, Feiern usw.

Als Spenden eignen sich neben frischem Obst und Gemüse auch andere, nicht kühlpflichtige Lebensmittel, z. B. Konserven (bitte nicht in Glasbehältnissen), Nudeln, Reis, Kaffee, H-Milch, Dauerwurst (nicht kühlpflichtig), verpackte Backwaren.

Um die Altäre mit den Gaben schmücken zu können, bitten unsere Küster darum, für die Abgabe der
Spenden möglichst folgende Termine einzuhalten:

Forsbach: Freitag, 2. 10., 9 – 12 Uhr,

Volberg: Freitag, 2. 10., 9 – 13 Uhr (im Gemeindehaus!),

Rösrath: Freitag, 2. 10., 10 – 13 Uhr.

Falls Ihnen diese Zeiten nicht zusagen, können Sie Ihre Gaben natürlich auch noch am Sonntag in Ihre
Kirche mitbringen.
Dr. Gerd Wasser

Neue Ausgabezeiten – bitte unbedingt einhalten

 

 

 

 

 

 

 

 


Pressemitteilung v. 29.7. – Rösrather Tafel wird zum eingetragenen Verein „Tafel Rösrath“

Pressemeldung v.16.7.  zum runden Tisch zwischen Tafel-Leitungsteam und Presbyterium vom 16. Juli 2020


Lebensmittel für Menschen mit niedrigem Einkommen.

Armut verschwindet nicht, wenn man nur darüber redet.
Wir handeln! Und das schon seit 2008!

Kontakte b.a.w.:
1. Pfarrer Kopper, Vorsitzender des Presbyteriums – 02205-4037
2. Karl-Heinz Knorr, stv. Vorsitzender des Presbyteriums – 02205-85437

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Kosten-Beitrag:
Einzelpersonen  1,00 €, Mehrpersonen-Haushalte 2,00 €;

Hartz IV-Empfänger legen ihren Leistungsbescheid (SGB II, SGB XII, AsylbLG) und ihren Personalausweis/Reisepass vor.

Wer nicht Hartz IV erhält, kann einen Tafel-Ausweis bekommen, wenn  die nachfolgenden Einkommensgrenzen nicht überschritten werden: Eine Person 1.000 €, zwei Personen 1.300 €, drei Personen 1.600 €,  vier Personen 1.900 €, fünf Personen 2.200 €, jede weitere Person 300 € mehr.
Als Einkommensnachweis müssen der letzte Rentenbescheid, eine aktuelle Gehaltsbescheinigung oder ähnliches vorgelegt werden. Zum Einkommen gehören z. B. das Netto-Arbeitseinkommen, der Rentenauszahlungsbetrag, Arbeitslosengeld I, Zinseinnahmen, Unterhaltszahlungen, Kindergeld, jeweils von allen Haushaltsmitgliedern.

Allgemeine Sozialberatung:

  • Sozialberatung im Caritas Familienzentrum, Scharrenbroicher Str. 27, Rösrath, dienstags 9.00 – 11.00 Uhr, Ansprechpartnerin Frau Csilla Bittermann, Tel. 0157/56859777,
    E-Mail: c.bittermann@caritas-rheinberg.de
    zusätzlich im „Lotsenpunkt“, Augustinushaus, Hauptstraße 70, 1. Etage, neben der Kirche St. Nikolaus, Rösrath, jeden Donnerstag 10.00 – 11.30 Uhr, Tel. 0157/ 72371024;
  • Spezielle Beratung zum Projekt „Bildung und Teilhabe“: Diakonie Michaelshoven GmbH, Tel.: 0173/9059045 und Caritas Rheinberg, Tel. 0157/56859777.
  • Schuldnerberatung bei der Tafel:
    – keine –

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Wir suchen laufend weitere Ehrenamtler für folgende Tätigkeitsbereiche:

  • Abholung der Lebensmittel in den Geschäften,
  • Aufbereitung und Sortierung der Lebensmittel,
  • Lebensmittel-Ausgabe an die Tafelbesucher.

Die Einsatzhäufigkeit ist variabel und reicht von einmal im Monat bis mehrmals in der Woche. Die jeweilige Einsatzdauer reicht von einer Stunde bis drei Stunden.

Bitte helfen Sie uns durch Verstärkung unseres Teams!

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Für unsere  Arbeit sind wir auf Spenden angewiesen.

Unsere Konten:
Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Kreissparkasse Köln, IBAN DE76 3705 0299 0326 0002 34,  BIC COKSDE33
oder
VR Bank Bergisch Gladbach, IBAN DE63 3706 2600 1304 3090 12,  BIC GENODED1PAF

Bitte als Verwendungszweck angeben: „Spende für Rösrather Tafel“!
Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung (bitte vollständige Adresse angeben). Bis 200 € erkennt das Finanzamt den abgestempelten Einzahlungsbeleg oder den Kontoauszug als Spendenbescheinigung an.

Unsere Lebensmittel-Spender:
ALDI Hoffnungsthal, ALDI Rösrath, Lidl Rösrath, REWE Köln-Brück, REWE Sauerbach, Forsbach und Hoffnungsthal, Café Rosenow, Hoffnungsthal,  Der Bäcker, Forsbach, „In dinger Kaffeebud“, Rösrath-Stümpen, Breidohr’s Frische Center (Edeka), Rösrath, Hans-Böckler-Str. u. gegenüber Bahnhof Rösrath

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Die RÖSRATHER TAFEL in Zahlen:

Aktuell gibt es ca. 237 Tafelausweise   (= Zahl der aktuell unterstützten Haushalte) mit über 632 unterstützten Personen, darunter rund 1/3 Kinder u. Jugendliche unter 18 Jahre).
Jede Woche werden ca. 150 Lebensmittel-Haushaltsrationen ausgegeben. Das waren im Jahr 2019 insgesamt rund  7.303 Rationen (2018 =8.261).  Dem entspricht pro Jahr eine verteilte Lebensmittelmenge von mindestens 70 Tonnen (die ansonsten vernichtet worden wären).

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Bericht zu „10 Jahre Rösrather Tafel

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Menschen sind nicht arm, weil sie zur Tafel gehen, sie gehen zur Tafel, weil sie arm sind. 

Mehr als 10 Jahre RÖSRATHER TAFEL und über 25 Jahre Tafeln in Deutschland!

Dass es Tafeln in einem der reichsten Länder der Welt geben muss, ist nach wie vor ein Skandal!
Das gilt in besonderem Maße angesichts der vielen Menschen in Deutschland, die zwar einen Vollzeit-Arbeitsplatz innehaben, von ihrem Lohn/Gehalt aber nicht leben können.

Gewiss, verhungern wird bei uns so schnell wohl niemand, obwohl in unserem Land immer noch mehrere hunderttausend Menschen mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen müssen.
Armut bei uns ist aber dennoch nicht gleich zu setzen mit derjenigen z. B. in afrikanischen Ländern; Armut heißt bei uns vor allem: Verzicht auf viele Bereiche der sozialen Teilhabe, z. B. Kommunikation, Bildung, Theater, Kino, Reisen, Mobilität, Restaurant-Besuch.
Die Nutzung der Tafeln erleichtert diese soziale Teilhabe in bescheidenem Umfang, indem seitens der Unterstützten weniger Geld für Lebensmittel ausgegeben werden muss.
Es ist auch gut, dass wir durch die Vermittlung kostenloser professioneller Beratungsmöglichkeiten einen über die Lebensmittel-Bereitstellung hinaus gehenden Beitrag zur Lebenshilfe anbieten können. Die Besuchsmöglichkeit unseres Tafel-Cafés als Ort der Kommunikation ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt der sozialen Teilhabe.

Wir sollten uns aber stets vergegenwärtigen, dass Tafeln kein Ersatz für sozialstaatliche Leistungen sind; sie können Armut nicht beseitigen, sie können nur einem Teil der Betroffenen die Armutsfolgen lindern.

„Ob jemand arm ist oder nicht, richtet sich nicht danach, ob es Menschen woanders oder früher noch schlechter geht oder ging. Sondern vernünftigerweise danach, was heute in einer Gesellschaft üblich ist.“  (Kölner Stadtanzeiger, 4.11.2016)

Wir sind Mitglied im Bundesverband Tafel Deutschland e. V.