{"id":21516,"date":"2021-04-30T21:18:40","date_gmt":"2021-04-30T19:18:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.evkirche-roesrath.de\/?p=21516"},"modified":"2021-12-01T18:10:56","modified_gmt":"2021-12-01T17:10:56","slug":"nachfrage-zur-seelsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.evkirche-roesrath.de\/index.php\/2021\/04\/30\/nachfrage-zur-seelsorge\/","title":{"rendered":"Telefonseelsorge"},"content":{"rendered":"<table class=\"fullmobile\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\"><strong>Vermehrt Angstzust\u00e4nde, Depressionen und Suizidgedanken.<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"fullmobile\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">Telefonseelsorge der rheinischen Kirche stark nachgefragt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"fullmobile\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Jahr 2020 haben deutlich mehr Menschen die Telefonseelsorge kontaktiert als im Jahr zuvor. Dabei hat die Corona-Pandemie die Sorgen und \u00c4ngste verst\u00e4rkt. Pfarrer Volker Bier, evangelischer Leiter der Telefonseelsorge Saar, spricht gar von einer \u201egesellschaftlichen Grunderkrankung Einsamkeit\u201c. Und: Vor allem junge Menschen \u00e4u\u00dfern Suizidgedanken.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zahlen f\u00fcr die 20 Telefonseelsorge-Standorte auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland f\u00fcr das Jahr 2020 lassen aufhorchen: Ein Plus von 35 Prozent auf 6426 Chat-Gespr\u00e4che im Vergleich zu 2019, zudem ein starker Anstieg bei der E-Mail-Seelsorge (+28 Prozent auf 10.402). Hinzu kommen 1207 Vor-Ort-Gespr\u00e4che (2019: 786) und 227.328 Anrufe (2019: 229.318). Das geht aus der nun ver\u00f6ffentlichten Statistik f\u00fcr 2020 hervor. \u201eVor allem w\u00e4hrend der Lockdowns waren die Seelsorge-Telefone stark frequentiert\u201c, wei\u00df Pfarrer Volker Bier, evangelischer Leiter der Telefonseelsorge Saar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden erm\u00f6glicht Gespr\u00e4che-Plus<\/strong><br \/>\nDass so viele Menschen die Telefonseelsorge kontaktieren konnten, liegt vor allem an der Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden w\u00e4hrend der Corona-Pandemie. \u201eAn vielen Stellen haben wir die Besetzung verdoppelt und Dienstzeiten ausgeweitet, so dass wir mehr Telefonanrufe, Mails oder Chat-Nachrichten beantworten konnten\u201c, berichtet Bier \u00fcber die Lage der Telefonseelsorge in der gesamten rheinischen Kirche. Zudem h\u00e4tten weniger Anrufende geschwiegen oder schnell wieder aufgelegt. \u201eSomit stieg auch der Anteil der Anrufe, bei denen es tats\u00e4chlich zum Gespr\u00e4ch kam.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eBei uns melden sich die \u00c4rmsten der Armen\u201c<\/strong><br \/>\nDie Zahl der Erstgespr\u00e4che per Telefon ist laut Statistik um 2,5 Prozent gestiegen. \u201eInsgesamt haben im vergangenen Jahr also mehr als 5600 Menschen auf dem Gebiet der rheinischen Kirche zum ersten Mal angerufen\u201c, sagt Bier. Mehr als 60 Prozent aller Anrufenden w\u00fcrden schlie\u00dflich mehrmals zum H\u00f6rer greifen. Und: Im Durchschnitt klingele an jeder Telefonseelsorge-Stelle t\u00e4glich 31 Mal das Telefon. All das verdeutliche den gesellschaftlichen Stellenwert der Telefonseelsorge, der sich nicht betriebswirtschaftlich bemessen lasse. \u201eBei uns melden sich die \u00c4rmsten der Armen, und zwar nicht in finanzieller Hinsicht.\u201c Vielmehr w\u00fcrden sie von der Gesellschaft \u00fcbersehen und nicht geh\u00f6rt. \u201eF\u00fcr diese Menschen ohne Stimme sind wir ein wichtiger anonymer Ansprechpartner.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Themen und Klientel abh\u00e4ngig vom Medium<\/strong><br \/>\nDie vorgebrachten Themen (Mehrfachnennungen sind m\u00f6glich) und die Klientel sind laut Bier abh\u00e4ngig vom Medium. Im Bereich Mail-Seelsorge zeigt die Statistik f\u00fcr 2020 etwa beim Thema Depression einen Anstieg um rund 7,5 Prozentpunkte. In den Vor-Ort-Gespr\u00e4chen hat das Thema Suizidalit\u00e4t gar um 20,3 Prozentpunkte zugenommen. \u201eAm Telefon, \u00fcber das uns \u00fcberwiegend 40- bis 60-J\u00e4hrige kontaktieren, darunter viele Frauen, ist eine Zunahme bei \u00c4ngsten um 2,5 Prozentpunkte zu verzeichnen\u201c, erl\u00e4utert Bier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Corona-Pandemie r\u00fcckt erst im zweiten Lockdown in Fokus<\/strong><br \/>\nZudem habe es im Laufe des Jahres eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung hinsichtlich Corona gegeben. Denn die Pandemie ist laut Bier erst im Laufe des zweiten Lockdowns in den Vordergrund getreten. \u201eZuvor diente Corona eher als Einstieg f\u00fcr tieferliegende Themen wie Einsamkeit oder Isolation.\u201c Mittlerweile gehe es im Schnitt bei jedem zehnten Anruf um Corona selbst. Gleichzeitig seien die Probleme, die Corona direkt ausl\u00f6se und verursache \u2013 also nicht nur verst\u00e4rke \u2013 gestiegen. \u201eEinsamkeit ist aber das beherrschende Thema am Telefon, eine Art ,Grunderkrankung\u2018 unserer Gesellschaft\u201c, betont Bier. Diese besch\u00e4ftige w\u00e4hrend der Pandemie zunehmend auch die j\u00fcngeren Menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>14- bis 29-J\u00e4hrige \u00e4u\u00dfern h\u00e4ufig Suizidgedanken<\/strong><br \/>\nDie 14- bis 29-J\u00e4hrigen nutzen zur Kontaktaufnahme vor allem den Chat. \u201eNeben Angst, Gewalt und Selbstverletzung ist Suizidalit\u00e4t in dieser Gruppe mit knapp 40 Prozent das mit Abstand wichtigste Thema\u201c, wei\u00df Bier. \u00c4hnliches gelte f\u00fcr die Mailkontakte. Hier sei Suizidalit\u00e4t in 30 Prozent der Kontaktaufnahmen der meist nur wenig \u00e4lteren Menschen ein Thema. Zudem liege bei rund 40 Prozent der Kontaktsuchenden im Chat eine diagnostizierte psychische Erkrankung vor \u2013 ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zu 2019. \u201eEin irritierender und erschreckender Einblick in die Lebenswelt von jungen Menschen heute\u201c, sagt Bier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>20 Telefonseelsorge-Stellen ausgewertet<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Statistik wurden die Daten der 20 Telefonseelsorge-Stellen erfasst, die auf dem Gebiet der rheinischen Kirche liegen: Wesel, Oberhausen, M\u00fclheim-Duisburg, Essen, D\u00fcsseldorf, Wuppertal, Neuss, Solingen, Krefeld, zwei Mal K\u00f6ln, D\u00fcren, Bonn, Oberberg, Aachen, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Trier, Bad Kreuznach, Saarbr\u00fccken und Koblenz. Dort arbeiten 1408 Ehrenamtliche, darunter 1067 Frauen. Im Bereich Mail-Seelsorge sind 148 Mitarbeitende t\u00e4tig, im Bereich Chat 63. Begleitet werden sie von 40 hauptamtlich Mitarbeitenden. 16 der 20 Standorte sind der rheinischen Kirche hauptamtlich verbunden, hinzu kommen zwei rein katholisch sowie zwei ehrenamtlich betreute Stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stichwort: Die Telefonseelsorge<\/strong><br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/www.telefonseelsorge.de\/\">Telefonseelsorge<\/a> ist ein Netzwerk mit mehr als 100 regionalen Stellen in ganz Deutschland. Menschen in seelischen Notsituationen k\u00f6nnen sich anonym und kostenfrei 24 Stunden am Tag unter den Telefonnummern 0800 1110-111 oder -222, <a href=\"https:\/\/online.telefonseelsorge.de\/\">online per Chat oder E-Mail<\/a> sowie pers\u00f6nlich vor Ort an die Mitarbeitenden wenden. Organisiert wird das Ganze von der Evangelischen sowie Katholischen Kirche in Deutschland. Die rheinische Kirche ist an 16 Orten hauptamtlich beteiligt.<\/p>\n<p><strong>************************************************************************************************<\/strong><\/p>\n<table class=\"fullmobile\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\"><strong>Einsamkeit und Zukunfts\u00e4ngste: Auch junge Menschen suchen Seelsorge.<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"fullmobile\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">Die Corona-Pandemie sorgt mehr Nachfrage etwa an Schulen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"fullmobile\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" align=\"left\"><strong>\u201eDie Herausforderungen f\u00fcr die <\/strong><a href=\"https:\/\/www.ekir.de\/www\/ueber-uns\/seelsorge.php\"><strong>Seelsorge<\/strong><\/a><strong> unter Pandemiebedingungen sind gro\u00df, aber sie hat neue Formen gefunden und Wege, gute Angebote zu machen.\u201c Dieses erste Fazit zog Kirchenrat J\u00fcrgen Sohn, Leitender Dezernent f\u00fcr Seelsorge im Landeskirchenamt, bei einem Pressegespr\u00e4ch der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Thema \u201eCorona und Seelsorge\u201c. Im Fokus standen dabei vor allem die Pandemiefolgen f\u00fcr die jungen Menschen.<\/strong><\/p>\n<p>So h\u00e4tten sich beispielsweise die Anfragen bei der Schulseelsorge explosionsartig um etwa ein Drittel erh\u00f6ht, berichtete die zust\u00e4ndige Landespfarrerin&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ekir.de\/pti\/dasinstitut\/sabine-lindemeyer-863.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sabine Lindemeyer<\/a>. Die rund hundert zu Schulseelsorgerinnen und -seelsorgern fortgebildeten Religionslehrkr\u00e4fte und etwa 310 Pfarrerinnen und -pfarrer an den staatlichen Schulen haben kreative Wege gefunden, dieser gestiegenen Nachfrage auch unter Coronabedingungen nachzukommen: vom \u201eWalk to talk\u201c-Spaziergang und Seelsorge-Gespr\u00e4chen mit Abstand auf der Bank \u00fcber den Austausch per digitaler Plattform der jeweiligen Schule bis hin zu Podcasts und Videos. Sogar ein Seelsorgehund befindet sich derzeit in der Ausbildung und wird dann an einer Realschule zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p><strong>Digitale Seelsorgeformate erreichen auch sch\u00fcchterne Sch\u00fcler <\/strong><br \/>\nEin m\u00f6glicher digitaler Weg, Erfahrungen von Tod und Sterben unter den jungen Menschen seelsorglich zu begegnen, ist die Einrichtung eines Online-Kondolenzbuchs in Kombination mit dem Anbieten von Gespr\u00e4chsr\u00e4umen. \u201eBeziehung ist das Hauptwort der Schulseelsorge\u201c, sagte Lindemeyer. Die neuen digitalen Formen h\u00e4tten dabei auch sch\u00fcchterneren Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Seelsorge erm\u00f6glicht, die eine direkte Begegnung eher scheuten. Erschrocken zeigte sich die Landespfarrerin von der wachsenden Bedeutung des Suizid-Themas w\u00e4hrend der Pandemie. Einsamkeit und fehlender Kontakt zur eigenen Altersgruppe f\u00fchrten zu psychischen Schwierigkeiten, die durch die Schulseelsorge aufgefangen werden m\u00fcssten. Lindemeyer rechnet daher f\u00fcr die Zeit nach der Pandemie mit einer weiteren gro\u00dfen Welle an Anfragen. Ab dem 1. Oktober soll ein schul\u00fcbergreifendes Chatangebot an den Start gehen, um auch Schulen ohne eigene Seelsorgekr\u00e4fte zu unterst\u00fctzen. Lehrkr\u00e4fte, die sich f\u00fcr die Seelsorgefortbildung interessieren, k\u00f6nnen am 28. August an einer Orientierungsveranstaltung teilnehmen.<\/p>\n<p><strong>Studierende haben Schwierigkeiten bei der Identit\u00e4tsfindung<\/strong><br \/>\nDie fehlende Abnabelung vom Elternhaus beobachtet Pfarrerin&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.esgkoeln.de\/esg-koln\/team\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Christiane Neufang<\/a>&nbsp;(<a href=\"https:\/\/www.esgkoeln.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Evangelische Studierendengemeinde K\u00f6ln<\/a>) unter den Studierenden mit Sorge. Viele z\u00f6gen vom Wohnheim wieder zur\u00fcck ins Elternhaus, um der Einsamkeit zu entkommen. \u201eEs fehlt auch die Identit\u00e4tsfindung. Wie f\u00fchlt es sich an, Student oder Studentin zu sein, wenn ich gar nicht erlebe, mich in der Mensa zu verabreden?\u201c Gerade unter Erstsemestern seien daher vermehrt Studienabbr\u00fcche zu erleben. \u201eDie Studierenden lechzen und sehnen sich nach analogen Begegnungen.\u201c Zum Gl\u00fcck biete das <a href=\"https:\/\/www2.ekir.de\/aktuelles\/B1F63C9AAF6D4AFE8A6B55B40856A56D\/studierenden-wohnheim-mit-neuem-gesicht?ref=aHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3d3cyLmVraXIuZGUlMkY=\">K\u00f6lner Studierenden-Wohnheim<\/a> genug Platz, um auch analoge Gespr\u00e4chsangebote zu machen.<\/p>\n<p><strong>Offen f\u00fcr Menschen unabh\u00e4ngig von Religion und Herkunft<\/strong><br \/>\nGemeinsam ist Sch\u00fclerinnen, Sch\u00fclern und Studierenden eine verbreitete Sorge um die Zukunft. Aber es gibt auch Mut machende Beispiele f\u00fcr gegenseitige Solidarit\u00e4t: So wurden an Corona erkrankte Bewohner des K\u00f6lner Wohnheims w\u00e4hrend Erkrankung und Quarant\u00e4ne von der gesamten Etage versorgt. \u201eUnd wir haben begleitend die Psychohygiene \u00fcbernommen\u201c, erz\u00e4hlte Neufang. F\u00fcr alle Seelsorgebereiche gilt: Sie sind offen f\u00fcr Menschen unabh\u00e4ngig von ihrer Konfession, Religion und Herkunft. Und sie arbeiten darauf hin, dass am Ende des Seelsorgegespr\u00e4chs der Satz steht: \u201eDich hat der Himmel geschickt.\u201c Denn kirchliche Seelsorge, so J\u00fcrgen Sohn, m\u00fcsse gerade vor dem Hintergrund der Missbrauchs-Skandale Vertrauen zur\u00fcckgewinnen. Das werde nur durch eine dienende Haltung erreicht, bei der Menschen Unterst\u00fctzung und Begleitung ohne das Verfolgen eigener Interessen erfahren.<\/p>\n<p><em>Hinweis an die Redaktionen: Einen deutlichen coronabedingten Anstieg der Nachfrage belegt auch ein Blick auf <\/em><a href=\"https:\/\/presse.ekir.de\/presse\/0AB23D08C79446508551E20F8D090864\/vermehrt-angstzustaende-depressionen-und-suizidgedanken\"><em>die Zahlen der Telefonseelsorge<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Stichwort: Seelsorge<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ekir.de\/www\/handeln\/seelsorge.php\">Seelsorge<\/a> ist eine zentrale Aufgabe der Kirche. Sie wird von allen Pfarrerinnen und Pfarrern sowie von daf\u00fcr ausgebildeten und beauftragten ehrenamtlich Mitarbeitenden angeboten. Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten absolut vertraulich und unterliegen einer besonderen Pflicht zur Verschwiegenheit. Die Seelsorge-Ausbildung ehrenamtlich Mitarbeitender in beinahe allen Seelsorgefeldern ist in den vergangenen Jahren <a href=\"https:\/\/eeb-nordrhein.de\/files\/eeb\/content\/downloads\/servicebereich\/handreich_seelsorge.pdf\">zunehmend professionalisiert worden<\/a>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vermehrt Angstzust\u00e4nde, Depressionen und Suizidgedanken. Telefonseelsorge der rheinischen Kirche stark nachgefragt. Im Jahr 2020 haben deutlich mehr Menschen die Telefonseelsorge kontaktiert als im Jahr zuvor. 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