Kita „Villa-Hügel“

Kita Freiherr-vom-Stein unter der Leitung von Sabrina Wagner ist die zweite Einrichtung unter der Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven unter Einbezug der religionspädagogischen Arbeit der Ev. Gemeinde Volber-Forsbach-Rösrath.

Die Stadt Rösrath setzt hiermit den Ausbau neuer Plätze der Kindertagesbetreuung fort. Anlass für die Errichtung der zweigruppigen Kita ist der anhaltend steigende Bedarf an Betreuungsplätzen im Raum Rösrath. Mit der neuen Kita wurden für das gerade begonnene Kindergartenjahr bereits 40 Plätze für Ü3-Kinder eingerichtet. Zurzeit besuchen 28 Kinder die Einrichtung (im Dezember werden es bereits 32 Kinder sein). Sie werden von 3 Fachkräften, 1 Ergänzungskraft und einer FSJ´lerin betreut. Ab November wird das Team durch eine weitere Fachkraft unterstützt. Die von der Kita Freiherr-vom-Stein während der Bauphase des Neubaus am Hüffel als Räumlichkeiten genutzten Pavillons stellt die Stadt Rösrath zur Verfügung, sie wurden zu diesem Zweck hergerichtet.

Foto: J. Renner

 

Frau Wagner berichtet, dass die Kita, ebenfalls bedingt durch die vorgegebenen Räumlichkeiten, nach einem „offenen Konzept“ geführt wird.

Neben einem Raum mit Bauecke und Nutzung zu Rollenspielen gibt es einen Bewegungsraum, der gleichzeitig als Schlaf- und Ruheraum genutzt wird und einen großen Raum, genannt „Bistro“, der als Speiseraum und Nutzung im Kreativbereich und für Regelspielangebote genutzt wird. Dort fängt der Tag für die Kinder an mit einem Frühstück. Es erleichtert die Übergabe der Kinder von den Eltern an die Erzieher, wenn es ein morgendliches Ritual gibt und man weiß, dass die Kinder gebracht wurden.

 

Foto: J. Renner

Einige Eltern sahen im Vorfeld die „Übergangs-Kita“ sehr kritisch, sind aber alle sehr begeistert vom Konzept und der Pädagogik, die die Einrichtung bietet. Erste Kontakte zu Pfarrer Kopper, der wie gesagt die religionspädagogische Arbeit übernimmt, sind erfolgt und Termine abgesprochen.

Sabrina Wagner und ihr Team haben zu den Eltern ein gutes Verhältnis aufgebaut und zeigen große Flexibilität in den Bring- und Abholzeiten. Diese werden zwar im Vorfeld besprochen, sind aber immer auf die Bedürfnisse der Eltern abgestimmt. Der Elternwille ist maßgebend, doch ist das Wohl der Kinder immer vorgelagert. Die Nähe zum Schulzentrum wurde anfänglich ebenfalls als kritisch angesehen. Auch hier hat sich ein freundliches Miteinander mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt und die Kita-Kinder warten immer gespannt auf das Klingeln der Schulglocke, denn dann wissen Sie, dass Pause ist und man wieder aufeinandertrifft. Das Miteinander wird aber immer von den Erzieherinnen begleitet. Ein Stück weit werden die Kinder aber in das Schulleben integriert, was ihnen gefällt.

Besonderen Wert legt Frau Wagner auch auf die Bewegungsspiele im Innen-und Außenbereich der Kita. Es wird täglich ein altersentsprechendes Bewegungsangebot durchgeführt. Geplant sind Waldtage, da die Nähe zum angrenzenden Königsforst ideale Voraussetzungen bietet.

Abschließend berichtet Frau Wagner wie wichtig für sie und ihr Team die Partizipation im Rahmen der Arbeit mit den Kindern ist. So werden alle in alltägliche Aufgaben wie beispielsweise das Tischdecken zum Mittagessen mit einbezogen und lernen dadurch.

Als Gemeinde können wir mit Stolz auf 2 evangelische Kindertagessstätten blicken in Trägerschaft eines fachlich hervorragend aufgestellten Trägers und 2 erstklassigen Leitungen.

Danke dafür!
Jutta Renner