Über 7 Mio € Spenden

Mehr als sieben Millionen Euro aus dem Rheinland.
Evangelisches Hilfswerk legt seine Jahresbilanz 2019 vor.

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr knapp 7,3 Millionen Euro Spenden aus dem Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland erhalten – konkret: 7.294.234 Euro. Das ist sind gut 1,1 Millionen Euro mehr als im Jahr 2018. Damals kamen 6.182.976 Euro zusammen. In diesen Summen sind alle Kollekten und Spenden aus dem Kirchengebiet zwischen Niederrhein und Saarland, Aachener Land und dem Oberbergischen enthalten.

Präses dankt für das Vertrauen der Spenderinnen und Spender
„Ich bin sehr dankbar, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch im Jahr 2019 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden und Kollekten gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit haben sie Millionen Menschen geholfen, ihre Lebenssituation zu verbessern“, sagt Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 64,4 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Plus von 0,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2018: 63,6 Mio. Euro).

Langfristig gegen Hunger, für Bildung und Menschenrechte
Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 693 Projekte, davon mit 242 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen. Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2019 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 312,6 Millionen Euro zur Verfügung, das waren gut fünf Millionen Euro mehr als 2018 (307,3 Mio. Euro). Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 281,8 Millionen Euro (91,6 Prozent der Mittel). Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 8,4 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.

Stichwort: Brot für die Welt
Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in mehr als 90 Ländern.

Quelle: Pressemitteilung 104/2020 v. 27. August