Tafel wird zum Verein …

Nach 12 Jahren hat die Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath als Ergebnis des Runden Tisches entschieden, dass sie die Tafel in eine selbstständige Trägerstruktur überführen will. In einer Sondersitzung am Freitagabend beriet das Presbyterium über die Ergebnisse des Runden Tisches zur Zukunft der Rösrather Tafel. In großer Einigkeit fasste das Gremium den Beschluss, dass der Tafelbetrieb in einem geordneten Übergang an einen eingetragenen Verein übergeben werden soll.

Damit kamen die Presbyterinnen und Presbyter dem Wunsch der Mitarbeitenden der Tafel nach, die sich beim Runden Tisch am 16. Juli für die Trägerschaft der Tafel in einem eingetragenen Verein ausgesprochen und sich im ersten Schritt eine Absichtserklärung gewünscht hatten. Bei diesem Treffen war auch die Idee für einen gemeinsamen Arbeitskreis entstanden, der aus jeweils vier Mitgliedern des Tafelteams und des Presbyteriums und zwei Mitgliedern des Kreissynodalvorstands bestehen wird.

Das Presbyterium beschloss daher, dass in der Übergangszeit bis zur Übergabe der Trägerschaft für die Tafel an den eingetragenen Verein über alle wesentlichen Entscheidungen zum Tafelbetrieb in dem Arbeitskreis beraten wird. Außerdem hat das Presbyterium das Tafelteam darum gebeten, die Ausgabe von Lebensmitteln zeitnah wieder aufzunehmen. Ziel ist es, dass die Aufnahme der Arbeit durch das Tafelteam schnellstmöglich erfolgt und parallel dazu die Planungen zur Vereinsgründung und zu einer geordneten Übergabe stattfinden.

„Wir sind auf einem guten Weg“, fasste Karl-Heinz Knorr, stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums, den Abend der Presbyteriumssitzung zusammen und formulierte seinen Wunsch für die nächsten Wochen.  „Nach dem Runden Tisch kann dem Wunsch der Tafel entsprechend die Arbeit wieder aufgenommen werden.“

„Aus Sicht des Tafelteams werden die Voraussetzungen zur Weiterführung des Tafelbetriebs mit den Beschlüssen des Presbyteriums zur Überführung der Tafel in einen neuen eingetragenen Verein erfüllt“, sagt der Sprecher der Tafel, Dr. Gerd Wasser. „Wir sind dankbar, dass die Zustimmung zu dem von uns vorgelegten Lösungsvorschlag so zeitnah geschehen konnte.“ Zur Wiedereröffnung der Tafel in Rösrath sagte Dr. Wasser: „Natürlich ergibt sich jetzt infolge der neuen Perspektiven auch für das Tafelteam ein gewisser Zugzwang, so schnell wie möglich auf die Vereinsgründung und auf eine Wiedereröffnung des Tafelbetriebs hinzuarbeiten. Beim Runden Tisch am 16. Juli war für Letzteres der Monat September in Aussicht genommen worden. Vielleicht schaffen wir es auch – trotz Urlaubszeit – noch etwas früher.“

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