Kita Volberg nach Trägerwechsel

„Kinder sind unsere Zukunft“, sagte einmal ein kluger Mensch und somit ist uns die Erziehung und das geordnete Aufwachsen von Kindern in der Gemeinde ein besonderes Anliegen.

Bis Sommer 2017 war die Kindertagesstätte Volberg in Trägerschaft der Ev. Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath. Pfarrerin Erika Juckel und der Kita-Ausschuss haben sich sehr engagiert für den Erhalt der Kita eingesetzt. Der Arbeitsaufwand in diesem Bereich war jedoch sehr hoch und einfach im Alltag nicht mehr in der Form leistbar, wie es nötig war. Dankbar haben wir die Trägerschaft am 1. August 2017 in die Hände der Diakonie-Michaelshoven übergeben und betrachten dies für alle als absoluten Gewinn.

Aufgrund der enormen Erfahrung im Bereich von Kitas ist es der Diakonie gelungen einen reibungslosen Betrieb in der Kita in Volberg sicherzustellen. Natürlich ist hierbei auch vor allem die Leitung der Kita, Sabine Mortsiefer-Meyer und ihr Team beteiligt. Weiter sind wir als Gemeinde mit 3 Personen in einem gemeinsamen Kooperations-Ausschuss mit Michaelshoven verbunden und werden an allen Entscheidungen somit beteiligt.

Des Weiteren übernimmt Pfarrer Rusch die religionspädagogische Arbeit, wie bisher in der Kita und Pfarrer Kopper diese in der neu errichteten Einrichtung am Schulzentrum Freiherr-vom-Stein, zu der ich später komme.

Gerne stelle ich Ihnen nun die beiden in Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven befindlichen Kindertageseinrichtungen in unserer Gemeinde einmal kurz vor:

Die Kita Volberg am Standort des Ev. Gemeindezentrums in Hoffnungsthal hat zurzeit 4 Gruppen mit Kindern im Alter von 2-6 Jahren. 83 Kinder werden von 8 Fachkräften, 1 Pia-Auszubildenden und 2 Absolventen des freiwilligen, sozialen Jahres (FSJ), betreut. Es gibt die Sternen-, Regenbogen- Sonnen- und Mondgruppe. Das Konzept der Kita beruht, bedingt durch die räumlichen Vorgaben des Gebäudes auf einem Situationsorientierten Ansatz in festen Gruppenstrukturen. Diese Struktur bietet den Kindern Geborgenheit und Sicherheit innerhalb der Gruppe. Dennoch haben alle die Möglichkeit auch andere Gruppen zu besuchen oder am gemeinsamen Spiel im Flur- oder Außenbereich teilzunehmen. Momentan wird das Konzept aber mit dem neuen Träger überarbeitet und auf die Gegebenheiten des Trägers angepasst.

Sabine Mortsiefer-Meyer ist dankbar über einen für sie gelungenen Übergang in die neue Trägerschaft. „Man begegnet sich auf Augenhöhe und hat immer einen Ansprechpartner“, sagt sie. Auch schwärmt sie über das tolle Außengelände der Kita mit altem Baumbestand, denn das Team legt großen Wert auf den Aufenthalt und die Bewegung im Freien. Unterstützt wird dies durch den Turnunterricht, der in jeder Gruppe 1x pro Woche im Gemeindesaal durchgeführt wird.

Auch freut sich Frau Mortsiefer-Meyer über den Einsatz der Gemeinde. So hat diese in den vergangenen 1,5 Jahren alle Bäder renovieren lassen und kümmert sich auch in allen anderen baulichen Belangen weiter um die Kita.

Einmal in der Woche wird gemeinsam in der Kita mit allen Gruppen gefrühstückt, welches die Kinder lieben und jeden Freitag gibt es einen viertelstündigen Gottesdienst in der Volberger Kirche unter der Leitung von Pfarrer Thomas Rusch.

Auch die immer wieder kehrenden Ausflüge in Wald und Umgebung oder der jährliche Ausflug der Vorschulkinder zur freiwilligen Feuerwehr sind gesetzt in der Kita. Die Vorfreude bei den Kindern und das jeweilige darauf hinarbeiten erfreut die Kinder sehr.

 

Als Gemeinde können wir mit Stolz auf 2 evangelische Kindertagessstätten blicken in Trägerschaft eines fachlich hervorragend aufgestellten Trägers und 2 erstklassigen Leitungen.

Danke dafür!
Jutta Renner