Tipps der EKD

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Beiträge

des Kirchenverbandes Köln und Region,
der Rheinischen Kirche (EKiR) 

und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)



Rat der EKD besucht Südafrika und Namibia

Eine Delegation des Rates der EKD ist derzeit zu Besuch in Südafrika und Namibia. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit den evangelischen Partnerkirchen, aber auch Begegnungen mit Partnern aus der Ökumene. „Wir erwarten uns von dieser Reise wichtige Einsichten für das Zeugnis der Kirche und unseren Einsatz für eine gerechtere Welt“, sagte der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

EKD-Pressemitteilung

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Neue Wertschätzung des Reformationstages

Mit Dankbarkeit hat der Rat der EKD auf die parlamentarischen Debatten zur Einführung des Reformationstages als neuen Feiertag reagiert. Der 31. Oktober soll ein gesellschaftlicher Begegnungsraum sein, in dem Traditionen für die Fragen der Gegenwart neu erschlossen werden, so der Rat der EKD.

EKD-Pressemitteilung

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EKD-Ratsvorsitzender würdigt Kardinal Lehmann

Als „wichtigen Ansprechpartner und Mitstreiter für das ökumenische Miteinander“ hat der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, den kürzlich verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, gewürdigt. „Durch seine herausragende theologische Kompetenz, gepaart mit einem weiten Herzen, hat er die Ökumene entscheidend vorangebracht.“

EKD-Pressemitteilung

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Woher die Perikopen kommen

Seit römischer Zeit werden in den Gottesdiensten bestimmte Bibelstellen verlesen, die so genannten Perikopen. Wie dieser Brauch entstanden ist und nach welchen Kriterien die Bibelstellen ausgewählt wurden, lesen sie in einem Beitrag auf der Homepage der EKD.

evangelisch.de

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Medikamentenmangel in Syrien

Mehr medizinische und psychosoziale Unterstützung für die notleidenden Menschen in Syrien hat die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, eingefordert. „Wer dauerhaft auf Medikamente angewiesen ist, muss sich zwischen Nahrung und Medikamenten entscheiden. Viele verkaufen das Letzte, was sie noch besitzen.“

epd-Meldung

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22. Altenberger Forum Kirche und Politik

„500 Jahre nach der Reformation – Was bringt Kirche heute noch?“

Die erschreckendste Nachricht wäre: „Falls es einen Gott gibt …“

22.11.2017

Es ist eine feste Größe im kirchlich-politischen Jahreskalender: das Altenberger Forum Kirche und Politik. Zum 22. Mal luden dazu der Ökumene Ausschuss im Rheinisch-Bergischen Kreis (RBK) und der Landrat ein.
Kaum überraschend: Im Jubiläumsjahr von Martin Luthers Thesenanschlag nahm der Dienstagabend auf dieses Ereignis thematisch Bezug. „500 Jahre nach der Reformation – Was bringt Kirche heute noch?“ lautete das spannende Thema, die zahlreiche Interessierte anlockte.

Landrat Stephan Santelmann, Superintendentin Andrea Vogel, Kreisdechant Norbert Hoerter und Pastor Christoph Becker

 

Gott ist da – immer und überall
Auftakt war traditionell der Ökumenische Gottesdienst im Altenberger Dom, einem der großen Orte der Ökumene im Rheinland.
Nachdem Andrea Vogel, Superintendentin des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, und Norbert Hörter, Kreisdechant im RBK, den Gottesdienst am Abend vor dem Buß- und Bettag eröffnet hatten, predigte Pastor Christoph Becker von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Leichlingen-Weltersbach über Jeremia 29, 1–7.
Der Prophet habe den Israeliten, deren Tempel in Trümmern lag und die im babylonischen Exil lebten, versichert: „Hier ist euer Platz“ und „Gott ist da. Auch in Babylonien.“ Dass Gott immer und überall da ist, sei die zentrale Botschaft. „Es muss für die Israeliten eine Art Reformation gewesen sein.“ Jeremia habe zudem betont „Suchet das Wohl der Stadt, denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl“.
Eine Formulierung, die sicher dem neuen Landrat des RBK, Stephan Santelmann, gefiel, der vor dem ökumenischen Segen zu Imbiss, Umtrunk und Podiumsdiskussion ins nahe Martin-Luther-Haus einlud.

Kartoffelsuppe und Kölsch
Nach der Stärkung mit Kartoffelsuppe und Kölsch, das Pfarrerin Claudia Posche als Hausherrin eigenhändig zapfte, waren alle gespannt auf die Diskussion, die WDR-Journalist Uwe Schulz mit sprachlichen Spitzen und bisweilen Ironie moderierte. „500 Jahre nach der Reformation – Was bringt Kirche heute noch?“ – dazu sollten vier kompetente Personen auf dem Podium Stellung beziehen: Dr. Frauke Hartung, die als protestantische Oberin die zumeist in der Pflege tätige DRK-Schwesternschaft Bonn e. V. leitet, Dr. Gerd W. Achenbach, der als Protestant und Philosoph eine Philosophische Praxis in Bergisch Gladbach führt, Rainer Deppe, der als katholischer CDU-Politiker den RBK im Landtag vertritt, und Pfarrer Norbert Fink, der als katholischer Jugendseelsorger und Autor von „Hallo Welt, hier Kirche“ auf Tuchfühlung mit Mensch und Medien geht.

Pfarrer Norbert Fink, Oberin Dr. Frauke Hartung, Landtagsabgeordneter Rainer Deppe, Philosoph Dr. Gerd W. Achenbach und Moderator Uwe Schulz

Text und Bilder: Ute Glaser über und mit dem Kirchenverband Köln und Region/

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Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
„Schön, dass Sie (wieder) da sind!“ 

Aus einer Studie geht hervor, dass in den vergangenen 20 Jahren die Zahl der Eintritte, Erwachsenentaufen und Übertritte zur evangelischen Kirche kontinuierlich bei etwa 60.000 Menschen pro Jahr liegen.

Wie geht das praktisch?
Seit einigen Jahren gibt es die Kölner Kircheneintrittsstelle hinter der evangelischen Antoniterkirche, mitten in der Schildergasse.
Der evangelische Stadtkirchenverband Köln hat eine (Wieder-) Eintrittsstelle geschaffen. Auch aus unserer Gemeinde haben einige den Schritt schon vorgemacht.

Herzlich willkommen bei uns!
Näheres finden Sie auch hier:  www.eintritt.kirche-koeln.de/

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Der richtige Bibelvers zu Taufe und Trauung

Zwei Internetangebote erleichtern die Auswahl.

Mit dieser Frage muss sich jedes Brautpaar vor der kirchlichen Trauung beschäftigen:
„Welchen Trauspruch wünschen wir uns?“
Eine gut sortierte Auswahl an Sprüchen zu den schönsten Festen des Lebens bieten zwei Angebote der Internetarbeit der EKD.

Unter www.trauspruch.de und www.taufspruch.de sind Bibelverse und weiterführende Informationen zu Gottesdiensten, Buchtipps, Linktipps und häufig auftauchende Fragen zusammengestellt.

Nach Überschriften sortiert findet sich eine übersichtliche Sammlung von möglichen Bibelstellen für Taufe und Hochzeit. Viele Sprüche sind durch eine kurze Erläuterung ergänzt. Brautleute und solche die es werden wollen sind eingeladen, einfach mal zu stöbern und sich auf gute Gedanken bringen zu lassen.

Beide Angebote werden stark nachgefragt.
Die Idee stammt von Pastorin Uta Pohl-Patalong und Pastor Frank Muchlinsky aus Hamburg, die eine erste Sammlung an Trau- und Taufsprüchen im Internet bereit gestellt hatten.
Rund 26.000 Anfragen monatlich verzeichneten diese Angebote.
aus EKD Nachrichten

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Selbstbestimmung und Fürsorge
Christliche Patientenvorsorge

Die überarbeitete Christliche Patientenvorsorge ist in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt worden.
Die Handreichung und das Formular treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003.
Aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 war eine Neukonzeption nötig geworden.
Das Dokument wurde gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen erarbeitet.

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