Ehrenamt

Mitmachen in unserer Gemeinde

Ehrenamtliches Engagement hat in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert und ist in nahezu jedem Bereich unserer Arbeit herzlich willkommen.
Da das Spektrum so groß ist, hier nur ein paar Beispiele, in welchen Bereichen Sie als Ehrenamtler mitarbeiten könnten:
 
  • Kinderkirche – Familiengottesdienst
  • Besuchsdienste (s. unten)
  • Lektoren im Gottesdienst
  • K.O.T. = Kleine Offene Tür in Forsbach
  • Teamer auf Freizeiten
  • Seniorenberatungsstelle Rösrath mit Taschengeldbörse
  • Begegnungszentrum 50+
  • Redaktion / Layout unserer Gemeindebriefe
  • Verteilung von Gemeindebriefen (vier Mal jährlich eine gute Stunde!)
  • Offene Kirche Volberg
  • Rösrather Tafel (s. unten)
Dies ist aber nur ein Auszug der Bereiche.
Falls Sie Interesse haben, sich ehrenamtlich zu engagieren, wenden Sie sich bitte an die für Ihren Bereich zuständige Pfarrerin oder den zuständigen Pfarrer oder an die Mitarbeiterin im Gemeindeamt (Tel. 2243).
Selbstverständlich können Sie auch gerne neue Ideen vorschlagen, wie Sie sich in der Kirche engagieren wollen.
 

Im Augenblick (Stand Mai 2018) benötigen wir Ihre Mithilfe:

Gemeindebrief

Unterstützung zur Erstellung / Layout (eine Sitzung der Planungsgruppe und zwei Treffen, um das Layout zu erstellen) für jeden unserer vier Gemeindebriefe.
Wenn Sie mitgestalten wollen, melden Sie sich bitte bei Ulrich Krause: Krause@evkirche-roesrath.de. Interessenten werden natürlich eingearbeitet.

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Unsere Homepage / Web-Seiten

Wir benötigen Unterstützung bei der Erstellung und Pflege unserer Webseiten mit WordPress. Eine Einweisung und Schulung erfolgt nach Absprache. Der zeitliche Aufwand beträgt ca. eine Stunde pro Woche. Wenn Sie Interesse haben melden Sie sich bitte per E-Mail bei Ulrich Krause oder telefonisch im Gemeindeamt unter 02205-2243.

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Offene Kirche Volberg

Wir benötigen dringend neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unsere schöne Volberger Kirche zeigen möchten.
Aus Alters- und Gesundheitsgründen scheiden mehrere Mitarbeiter in 2018 aus dem bisherigen Team von 12 Personen aus. Seit 11 Jahren bieten wir ab Ostern die Möglichkeit, jeweils mittwochs, donnerstags und freitags von 15 – 17.30 Uhr  die Kirche zu besichtigen oder zu einem stillen Gebet einzutreten.

Das Team um Pfarrer Rusch benötigt jetzt dringend Menschen, die in den Sommermonaten (mit Ausnahme der Sommerferien) die denkmalgeschützte Volberger Kirche von 1788 ein bis zweimal monatlich zeigen und dort für knapp drei Stunden zur Aufsicht anwesend sein könnten. Eine Einarbeitung mit erfahrenen Mitarbeitern (zur Geschichte der Kirche und zur Gemeinde) wird gerne angeboten. Bitte bei Pfarrer Thomas Rusch (Tel. 897907) melden .

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Besuchsdienst benötigt Unterstützung im Bezirk Forsbach-Kleineichen

Wir freuen uns darüber, dass sich neue Ehrenamtliche für den Besuchsdienst im Bezirk Rösrath gemeldet haben und schon mitmachen.
Wir wünschen Ihnen Gottes Segen für Ihren Dienst!

Einige Ehrenamtliche aus den Bezirken Rösrath und Forsbach mussten – z.T.aus Altersgründen – die Mitarbeit aufgeben.
Wir danken Ihnen von Herzen für die jahrzehntelange, treue Mitarbeit im Besuchsdienst! Sie haben durch IhreBesuche von Kranken in den umliegenden Hospitälern sowie bei Senioren/Seniorinnen unserer Gemeinde viel Gutes gewirkt, Menschen gestützt, getröstet und aufgebaut.
Weil Besuche in den Krankenhäuserndurch die engen Datenschutzbestimmungen schwierig bis unmöglich geworden sind, beschränkt sich die Besuchsdienstarbeit nun vor allem auf die Geburtstagsbesuche.
Dafür suchen wir Menschen, die bereit sind, im Bezirk Forsbach-Kleineichen Gemeindeglieder ab dem 80. Lebensjahr zum Geburtstag zu besuchen und einen Gruß von der Gemeinde vorbeizubringen.
Es hofft auf Ihr Interesse und gibt gerne nähere Auskunft   –                                         Ihre Pfarrerin Erika Juckel (Telefon 3340)


P.S.: Aufgrund des Datenschutzes in den Krankenhäusern – bitte ich darum, dass Sie sich selbst melden, wenn jemand einen Krankenbesuch im Hospital wünscht.

Wir können nicht wissen, wer von unseren Gemeindegliedern im Krankenhaus liegt und das gilt natürlich für alle Bezirke!

Die Tafel benötigt Ihre Hilfe

Die RÖSRATHER TAFEL sucht zur Entlastung und Ergänzung ihres Teams weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für alle Tätigkeitsbereiche:

  • Abholen der Lebensmittel in den Geschäften (als Fahrer oder Beifahrer),
  • deren Aufbereitung und Sortierung,
  • Lebensmittel-Ausgabe an die Tafelbesucher,
  • Betreuung der Tafelbesucher im Tafel-Café.
Die zu wählende Einsatzhäufigkeit ist variabel und reicht von einmal im Monat bis mehrmals in der Woche.
Die jeweilige Einsatzdauer reicht von einer Stunde bis zu drei Stunden.
Interessenten können sich telefonisch oder schriftlich melden
beim Sprecher des Leitungsteams, Dr. Gerd Wasser, Tel. 02205-82926, E-Mail: gerd.wasser@evkirche-roesrath.de
Dr. Gerd Wasser
 

 

Ehrenamt – Seelsorge am Gemeinwohl

Martin Luther – Von der Freiheit eines Christenmenschen: „Eyn Christen mensch ist eyn freyer herr über alle ding niemand unterthan. – Eyn Christen mensch ist eyn dienstpar knecht aller ding und yderman unterthan.“

Unsere Landeskirche definiert den ehrenamtlichen Dienst und freiwilliges soziales Engagement in Kirche und Diakonie als unbezahlte, freiwillige Übernahme von Aufgaben und Verpflichtungen, die in der Regel eine hohe Motivation voraussetzt und dem Allgemeinwohl dient. Hinzu kommt eine solidarische und hilfsbereite Grundhaltung der ehrenamtlich Tätigen.

In vielen Kirchengemeinden leben Menschen, die etwas tun wollen, etwas, das sinnvoll für sie selbst und für andere ist.
Am Anfang steht heute weniger die Aufgabe als vielmehr die Entdeckung: Ich habe Gaben, Möglichkeiten und Potentiale.
Hier geht es darum, für sich selbst zu entdecken:
– Was möchte ich machen?
– Was möchte ich entwickeln?
– Wo finde ich dafür einen geeigneten Raum?
Für Kirche bedeutet das vor allem, Menschen in ihren Glücksmomenten, aber auch in Krisen undUmbrüchen und in Grenzsituationen so aufmerksam zu begleiten, dass sie sich selbst und Gott neu begegnen und damit aufmerksame, wache und engagierte Mitmenschen werden können.
Auch Diakonie und Caritas müssen sich heute auf dem Sozialmarkt als betriebswirtschaftlich effiziente Mitbewerber behaupten. In Deutschland sind rund 33% der Menschen in sozialen Bereichen ehrenamtlich tätig.

Hervorzuheben ist, dass Religiosität und politisch-soziale Verantwortung stark miteinander verknüpft sind.
Dabei ist das freiwillige Engagement im Bereich der Kirche und Religion der drittgrößte Bereich nach Sport und Bildung.

Es sind mehr als 75% Frauen, die sich ehrenamtlich in Kirche, Diakonie und Caritas engagieren.
Männer haben -leider- den Eindruck, dass ihr berufliches Wissen aus anderen Lebensbereichen in der Kirche nicht wirklich gefragt ist.